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	<title>Arholzen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:40:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arholzen&amp;diff=219931&amp;oldid=prev</id>
		<title>87.186.7.205 am 10. November 2024 um 19:55 Uhr</title>
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		<updated>2024-11-10T19:55:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Wappen            = DEU Arholzen COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad       = 51/52/04/N&lt;br /&gt;
| Längengrad        = 09/34/14/E&lt;br /&gt;
| Lageplan          = Arholzen in HOL.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Landkreis         = Holzminden&lt;br /&gt;
| Samtgemeinde      = Eschershausen-Stadtoldendorf&lt;br /&gt;
| Höhe              = 229&lt;br /&gt;
| PLZ               = 37627&lt;br /&gt;
| Vorwahl           = 05532&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 03255001&lt;br /&gt;
| LOCODE           = DE 7AU&lt;br /&gt;
| Adresse-Verband   = Kirchstraße&amp;amp;nbsp;4&amp;lt;br /&amp;gt;37627 Stadtoldendorf&lt;br /&gt;
| Website           = [http://www.arholzen.de/ www.arholzen.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister     = Karl Dehne&lt;br /&gt;
| Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arholzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] und gehört zur [[Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf]] im [[Landkreis Holzminden]] in [[Niedersachsen]] ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Arholzen liegt am Rande des [[Naturpark]]s [[Solling-Vogler]] und gehört zum [[Weserbergland]] im Süden Niedersachsens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Geologie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ausdehnung des Gemeindegebiets === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde grenzt im Westen an [[Bevern (Landkreis Holzminden)|Bevern]]; im Norden an [[Negenborn]] und [[Stadtoldendorf]]; im Osten an [[Deensen]] und [[Schorborn]], und im Süden an [[gemeindefreies Gebiet]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Gemeindegliederung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Klima === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Arholzen entstand im sächsischen [[Angrivarier|Engern]], dem Siedlungsgebiet der [[Cherusker]]. Die Gründung des Dorfes wird vor 800, in der sogenannten zweiten Siedlungsperiode zwischen 500 und 900 vermutet. Damals entstanden Ortschaften, deren Namen z.&amp;amp;nbsp;B. auf -[[Hausen (Ortsname)|hausen]] (verkürzt oft zu -sen) enden. Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes finden wir in einer an das [[Corvey|Kloster Corvey]] gerichteten Schenkung (nicht datiert, jedoch zwischen 891 und 1037 entstanden) auf. Hier in Adololdeshusen erhielt das Kloster 30 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] und einen Acker. 1150 wird die Gemeinde als Odololdeshem als hildesheimisches [[Lehen]], zur Herrschaft Homburg gehörig, erwähnt. Damals übertrug Graf [[Hermann II. von Winzenburg]] die [[Homburg (Stadtoldendorf)|Burg Homburg]] der [[Bistum Hildesheim|Kirche zu Hildesheim]] zu ewigem Eigentum, um es als Lehen zurück zu empfangen. Die hier zugrunde liegende Urkunde vom 8. Mai 1150 ist das erste genau datierte Zeugnis über das Bestehen Arholzens. Die Urkunde aus dem Jahre 1166 besagt, dass der Herzog von [[Stammesherzogtum Baiern|Bayern]] und [[Stammesherzogtum Sachsen|Sachsen]], [[Heinrich der Löwe]], sein Landgut mit Äckern, Wiesen und Waldungen in Adelloldessen dem [[Kloster Amelungsborn]] schenkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1493 lag Arholzen wüst; d.&amp;amp;nbsp;h., es war von seinen Einwohnern verlassen worden. Sie mögen sich in den umliegenden Dörfern oder dem schutzgebenden [[Stadtoldendorf]] neu angesiedelt haben. Doch bereits wenige Jahrzehnte später wurde Arholzen unter Herzog [[Heinrich II. (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Heinrich II. dem Jüngeren von Braunschweig-Wolfenbüttel]] wieder neu besiedelt. 1618 brach der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] aus. Die ersten Jahre waren für diese Gegend noch friedlich. Im Juli 1623 erschien der kaiserliche [[Johann t’Serclaes von Tilly|Feldherr Tilly]] bei [[Höxter]] an der [[Weser]]. Die erste Heimsuchung begann für das [[Weserbergland]]: das [[Kloster Amelungsborn]] wurde ausgeraubt, Stadtoldendorf belagert und eingenommen und das Land ringsrum verwüstet.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten des Landeshauptarchivs Wolfenbüttel: Akten, den Dreißigjährigen Krieg, insbesondere die kaiserliche Partei betreffend, Nr. 8 und Nr. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass dabei auch Arholzen und seine Einwohnerschaft nicht verschont blieb, ist gewiss, zumal im Jahr 1626 Arholzen infolge der Durchmärsche und Plünderungen ein Schaden von 905 Talern beklagte. Siebenmal zogen feindliche Kriegsscharen durch diese Gegend. Es waren furchtbare Not- und Elendsjahre. Das Volk verarmte. Während des Krieges hatte die [[Wolf]]splage zugenommen und die [[Pest]] herrschte im Lande. Bis zum Dreißigjährigen Krieg und noch darüber hinaus war der [[Hexe]]nglaube verbreitet. Im [[Fürstenberg (Weser)|Fürstenberger]] Amtsregister aus dem Jahre 1619/20 findet man folgende Eintragung: „Margarete Schapers von Aroldissen wurde der [[Magie|Zauberei]] bezichtigt und in Haft genommen. Die Frau saß nicht nur unschuldig in Haft, sondern musste noch 5 Taler Kostgeld zahlen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Erbregister des Amts Fürstenberg von 1584 und 1622&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1807 bis 1813 war das [[Herzogtum Braunschweig]] ein Teil des [[Königreich Westphalen|Königreiches Westphalen]] unter [[Jérôme Bonaparte]]. Arholzen gehörte zum [[Kanton Stadtoldendorf]] im [[Distrikt Einbeck]], im [[Departement der Leine]]. Die alte Ämteraufteilung hatte damit ihr Ende erreicht. Seit dem Jahre 1832 bestand die Gliederung des [[Herzogtum Braunschweig|Landes Braunschweig]] in sechs [[Landkreis|Kreise]] als Verwaltungsbezirke. Arholzen gehört seitdem zum [[Landkreis Holzminden|Kreis Holzminden]] und seit 1879, nach Einteilung in vier [[Amtsgericht]]sbezirke, zum Amtsgerichtsbezirk Stadtoldendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], am 1. August 1941, gelangte Arholzen mit dem Kreis Holzminden im Austausch gegen den [[Landkreis Goslar]] an die [[Preußen|preußische]] [[Provinz Hannover]]. Am 8. April 1945 besetzten amerikanische Truppen den Ort. Die Gemeinde trat Anfang der 70er Jahre erfolgreich für ihre Selbständigkeit ein und war seit dem 1. Januar 1973 Mitgliedsgemeinde der [[Samtgemeinde Stadtoldendorf]] (Arholzen, [[Deensen]], [[Heinade]], [[Lenne (Niedersachsen)|Lenne]] und [[Wangelnstedt]]). Seit deren Fusion mit der [[Samtgemeinde Eschershausen]] gehört Arholzen zur neugebildeten [[Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Bei der Deutung des [[Ortsname]]ns kann man vom Grundwort „-husen“ ausgehen. Das Bestimmungswort enthält „Athalwald“, das speziell im sächsischen Bereich gut belegt ist. Das Erstelement gehört zum Stamm „athal“ und bedeutet „Adel“, das Zweitelement zum Stamm „wald, waldan“ und bedeutet „herrschen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Jürgen Udolph]] (Recherche) |url=https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/programm/Ortsnamen-Uebersicht-fuer-Buchstaben-A,ortsnamenforscher101.html |titel=Der „Ortsnamenforscher“ |werk=Internetseite [[NDR 1 Niedersachsen]] |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151207140936/https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/programm/Ortsnamen-Uebersicht-fuer-Buchstaben-A,ortsnamenforscher101.html |archiv-datum=2015-12-07 |abruf=2019-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Ortsnamen im Wandel der Zeit&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Jahreszahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adololdeshusen || 891/1037&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Odololdeshem || 1150&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adelloldessen || 1186&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adololdesheim || 1220&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adeloldessen || 1237&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Aderoldessen || 1302&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Aroldissen || 1494&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Aroldessen || 1561&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Arholtzen || 1694&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Arholdsen || 1755&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ahrholzen || 1810&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Arholzen || seit 1881&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Religionen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Eingemeindungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarrregistratur zu Stadtoldendorf: Corpus bonorum&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ortschaftsverzeichnisse des Herzogtums Braunschweig auf Grund der Volkszählungen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1663 || 94 Personen (125)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1793 || 393 Personen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1847 || 560 Personen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || 605 Personen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || 559 Personen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1895 || 600 Personen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 617 Personen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 546 Personen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 520 Personen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 516 Personen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 1017 Personen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 484 Personen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2003 || 431 Personen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2006 || 423 Personen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008 || 416 Personen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 391 Personen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 413 Personen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Rat]] der Gemeinde Arholzen besteht aus sieben Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer [[Samtgemeinde]] mit einer Einwohnerzahl bis 500&amp;amp;nbsp;Einwohnern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nkomvg&amp;quot;&amp;gt;{{§§ |URL |2=https://www.voris.niedersachsen.de/jportal/?quelle=jlink&amp;amp;query=KomVerfG+ND+%C2%A7+46&amp;amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;amp;max=true |3=§&amp;amp;nbsp;46 Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ratsmitglieder werden durch eine [[Kommunalwahl]] für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle sieben Ratsmitglieder gehören der [[Wählergruppe|Freien Wählergemeinschaft Arholzen]] (FWA) an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wahl-2021&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/032555409/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_647 |titel=Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf - Gemeinde Arholzen, Gemeindewahl 12.09.2021 |werk=kdo.de |datum=2021-09-12 |abruf=2022-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Ehrenamt]]licher [[Bürgermeister]] von Arholzen ist Karl Dehne (FWA). Seine Stellvertreter sind Carsten Campe und Inka Rojahn-Dehne (beide FWA).&amp;lt;ref name=&amp;quot;bgm&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://samtgemeindeverwaltung.de/gemeinde-arholzen/ |titel=Gemeinde Arholzen |hrsg=Samtgemeinde Eschershausen-Stadoldendorf |abruf=2022-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Amtszeit&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Bürgermeister von Arholzen&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Beginn&lt;br /&gt;
! Ende&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1945 || 1946 || Heinrich Rojahn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 1948 || Ernst Bodenhagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1948 || 1956 || Wilhelm Grupe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956 || 1991 || Otto Heckemüller ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1991 || 2001 || Horst Siegmann ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2001 || heute || Karl Dehne ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], [[Wählergruppe|FWA]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Patenschaften ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Arholzen ging am 29. August 1980 eine Patenschaft mit dem 3./Panzerartilleriebataillon 15 aus Stadtoldendorf ein, die bis zur Auflösung der Stadtoldendorfer Yorck-Kaserne im Jahr 2003 bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Arholzen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Europaradweg R1]] verläuft am [[Naturpark Solling-Vogler|Naturparks Solling-Vogler]] nahe Arholzen, wie die Touristenwege [[Deutsche Märchenstraße]], [[Deutsche Fachwerkstraße]] und die [[Straße der Weserrenaissance]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine [[Jüdischer Friedhof (Arholzen)|jüdische Friedhof Arholzen]] weist noch einige zerbrochene Grabsteine aus der Zeit von 1852 bis 1927 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arholzen Kirche.jpg|mini|Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Die evangelische Kirche in Arholzen dient als Gemeindekirche der Kirchengemeinde Deensen-Arholzen, die zur [[Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers|Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers]] gehört. Sie wurde im Jahr 1980&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirchenkreis&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kirchenkreis-holzminden-bodenwerder.de/index.php?id=31 |wayback=20160304072032 |text=Kirchengemeinde Deensen-Arholzen }} auf der Homepage des Kirchenkreises Holzminden, abgerufen am 15. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; als Saalbau unter Satteldach neu errichtet, der Eingang befindet sich im südlich vorgelagerten Kirchturm. Bestuhlung, Altartisch, Pult, Orgel und eine Skulptur mit Darstellung des [[Abendmahl Jesu|letzten Abendmahls]] stammen aus der Bauzeit, während der Taufstein aus dem Jahr 1651 und das Geläut aus der Vorgängerkirche übernommen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirchenkreis&amp;quot; /&amp;gt; Diese Vorgängerkirche war ein schlichter kapellenähnlicher Bau aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts und stand etwa 250 Meter östlich der heutigen Kirche. Sie wurde im November 1974 abgerissen, um den Ausbau der den Ort durchquerenden Landstraße zu ermöglichen. Der Friedhof des Ortes war schon früher von dem Platz um die Kirche an den Ortsrand verlegt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.arholzen.freeservers.com/text/arholzenkirche14111974.html Arholzen hat keine Kirche mehr], Artikel vom 14. November 1974, abgerufen am 15. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch den Ort führt die [[Liste der Landesstraßen im Bezirk Hannover|Landesstraße 583]] nördlich nach [[Stadtoldendorf]] und zur [[Liste der Landesstraßen im Bezirk Hannover|Landesstraße 580]] mit Verbindung nach [[Deensen]] und Negenborn. Südlich führt die L 583 bei Lobach zur [[Bundesstraße 64]] und nach Holzminden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Regionalbus Braunschweig]] (RBB) unterhält eine Haltestelle in dem Ort. Die Personenzugstation an der [[Bahnstrecke Altenbeken–Kreiensen]] wurde 1987 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Mehrere Handwerksbetriebe sind hier ansässig. Sie sind besonders in der Steinverarbeitung tätig. Den [[Wesersandstein]] zu brechen hat eine lange [[Tradition]] in Arholzen. Der Steinhandel reichte um 1600 bereits bis über [[Bremen]] hinaus. Bekannte Bauten, zu denen Arholzer Steinbruchunternehmer Steine geliefert haben: die [[Kloster Amelungsborn|Klosterkirche zu Amelungsborn]], [[Schloss Bevern]], die [[Corvey|Abtei Corvey]], die Arensburg und die Werrabrücke (Autobahnbrücke), die Kriegsgräberstätte Langenmarck ([[Belgien]]), Semendria und [[Bitola|Monastir]] ([[Jugoslawien]]), [[Nazaret]] ([[Palästina (Region)|Palästina]]) sowie die [[Marine-Ehrenmal Laboe]] und [[U-Boot-Ehrenmal|U-Boot-Ehrenmal Möltenort]]. Auch zum Bau der [[Burg Everstein]] war der Wesersandstein verwandt worden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Medien === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Öffentliche Einrichtungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bildung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- zum Beispiel Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Persönlichkeiten ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Söhne und Töchter der Stadt === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d. h. Personen, die hier geboren sind; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === weitere Persönlichkeiten, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Sonstiges == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
=== Freiwillige Feuerwehr ===&lt;br /&gt;
Die Freiwillige Feuerwehr in Arholzen besteht seit 1878 auf gesetzlicher Grundlage. Damals mit einer Stärke von 47 Mann bei rund 580 Einwohnern, kann die Feuerwehr heute mit 107 Mitgliedern bei rund 460 Einwohnern aufwarten. Seit 1989 versehen auch erstmals in der Arholzener Feuerwehrgeschichte weibliche Einwohnerinnen Feuerwehrdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesangverein ===&lt;br /&gt;
Aus Anlass eines Regierungsjubiläums des damaligen Herzogs [[Wilhelm (Braunschweig)|Wilhelm zu Braunschweig und Lüneburg]] gründeten die Arholzer am 25. April 1881 einen [[Gesangverein]]. Die Bezeichnung des Vereins lautete „Männer-Gesangsverein“. Am 23. Oktober 1969 fand der erste Übungsabend als gemischter Chor statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sportverein ===&lt;br /&gt;
* Turn- und Sportverein Arholzen e.&amp;amp;nbsp;V. von 1946&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsches Rotes Kreuz ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gründeten die Arholzer den [[Deutsches Rotes Kreuz|Rotkreuz]]-Ortsverein Arholzen, seit 1962 werden in regelmäßigen Abständen [[Blutspende]]termine durchgeführt. Im Laufe der Jahre wurden verschiedene Aktivitäten angeboten: Kurse in [[Erste Hilfe|Erster Hilfe]], Krankenpflege für Mutter und Kind sowie in Häuslicher Krankenpflege. Im Oktober 1965 wurde das [[Deutsches Jugendrotkreuz|Jugendrotkreuz]] (JRK) gegründet, aber wegen Nachwuchsmangels 1998 aufgelöst. 1984 wurde eine Seniorengymnastikgruppe einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karnevalsverein Arholzen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1982 wurde das Kinderturnen ins Leben gerufen, und der daraus entstandene erste Karnevalsumzug fand im Februar 1983 noch auf den Bürgersteigen und Nebenstraßen statt. Von Jahr zu Jahr wuchs der Karneval – Musikkapellen und Motivwagen kamen hinzu und immer mehr Fußgruppen. Der Arholzener Karneval wurde über die Kreisgrenzen hinaus bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenbürger ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1991 wurde der ehemalige Bürgermeister Otto Heckemüller zum ersten Ehrenbürger der Gemeinde Arholzen ernannt. 1993 wurde er mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz Erster Klasse]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Blume (Politiker)|Herbert Blume]] (* 1930 in Arholzen; † 2009), Kaufmann, Geschäftsführer und Politiker, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* A. Keunecke: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte von Arholzen&amp;#039;&amp;#039;; Täglicher Anzeiger (Zeitung), Heimatbeilage: Sollinger Heimatblätter 1935, Nr. 11 und 12.&lt;br /&gt;
* H. Teiwes: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ortsgeschichte von Arholzen&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig 1937.&lt;br /&gt;
* W. F. Nägeler: &amp;#039;&amp;#039;Ortsfamilienbuch Arholzen 1651–1900&amp;#039;&amp;#039;, Stadtoldendorf 2012.&lt;br /&gt;
* A. Lilge, W. F. Nägeler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Chronik von Arholzen&amp;#039;&amp;#039;, Stadtoldendorf 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.arholzen.eu/ Homepage] der Gemeinde Arholzen&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtoldendorf.de/index.php?current_id=22605 Gemeinde Arholzen] auf der Website der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf&lt;br /&gt;
* [http://arholzen.freeservers.com/index.html Historische und aktuelle Fotos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Arholzen| ]]&lt;br /&gt;
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