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	<title>Arenshausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Brighida: Link</title>
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		<updated>2026-01-28T13:48:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde in Thüringen. Siehe auch: [[Arentshaus]] bzw. [[Arnshausen]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Arenshausen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/22/36/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 9/58/18/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Arenshausen in EIC.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Eichsfeld&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Hanstein-Rusteberg&lt;br /&gt;
|Höhe              = 202 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 37318&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036081&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16061001&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE ZAS&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Steingraben 49&amp;lt;br /&amp;gt;37318 Hohengandern&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.vg-hanstein-rusteberg.de/mitgliedsgemeinden/arenshausen www.vg-hanstein-rusteberg.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Matthias Geyer&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = &lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arenshausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Eichsfeld]]. Sie gehört zur [[Verwaltungsgemeinschaft Hanstein-Rusteberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Gründung sowie die Entwicklung von Arenshausen liegt weitgehend im Dunkeln. Als das [[Königreich Thüringen]] im Jahr [[531]] unterging, zu dem das Gebiet in den letzten Jahren gehörte, setzte von Westen her ein starker Zustrom der [[Franken (Volk)|Franken]] ein. Durch die Franken wurden auch die Ortsnamen eingeführt. In dieser Zeit wurde der Ort von einer Adelsfamilie beherrscht, ein Rittergeschlecht mit Namen: „Arns“, „Aro“, „Arnfried“, „Arnwald“ usw. (siehe „Ortsnamen des Eichsfeldes“ von Erhard Müller). Gerade die Endung der nach ihnen gegründeten Dörfer auf „hausen“ oder „bi den husun“ wird als besonders charakteristisch fränkisch betrachtet. Sie bezeichnen größtenteils eine Siedlung mit einem Herrensitz. In alten Unterlagen wird das Dorf oft als Arnshusen oder Arenshusen erwähnt. Die Familie von Arenshusen bewohnte einen befestigten Hof, den sogenannten „Wallhof“. Dieser befand sich am Hopfenberg in hoher Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die urkundliche Ersterwähnung fand 1189 bis 18. Februar 1190 statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mainzer UB II-2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Peter Acht]] (Bearb.) |Hrsg=Historischer Verein für Hessen |Titel=Die Urkunden seit d. Tode Erzbischof Adalberts I. (1137) bis z. Tode Erzbischof Konrads (1200) |Sammelwerk=Mainzer Urkundenbuch |Band=Bd. II-2 (1176–1200) |Nummer=531 |Ort=Darmstadt |Datum=1971}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Säkularisation beendete die Herrschaft von [[Kurmainz]] im Jahr 1802. Zu [[Preußen]] kam der Ort endgültig 1815, er gehörte zum Regierungsbezirk Erfurt der [[Provinz Sachsen]]. Beim Bahnbau 1867 wurden noch Fundamente und alte Kellergewölbe ausgegraben. Aus der besonderen geographischen Lage des Ortes lässt sich schließen, dass Arenshausen eines der ältesten Dörfer der zweiten Siedlungsperiode des Eichsfeldes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Juni 1911 startete im Eichsfeld erstmals ein Luftschiff von Arenshausen. Das Luftschiff [[Liste der Parseval-Luftschiffe|Parseval 5]] wurde Tage vorher am Bahnhof Arenshausen angeliefert und zusammengebaut. Ziel des Fluges war [[Hann. Münden]], wo es einen Tag später zerstört wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Mathias Degenhardt: &amp;#039;&amp;#039;Höhenflug in Arenshausen.&amp;#039;&amp;#039; In: Eichsfelder Heimatzeitschrift, 2010, Heft 3, S. 243–245&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges waren seit 1942 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus Polen und der Ukraine auf dem Gut Unterstein im Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu den Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 8, Thüringen. VAS – Verlag für Akademische Schriften, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Arenshausen wurde am 9. April 1945 durch die [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|US-Armee]] besetzt. Vorausgegangen waren Angriffe von Jagdbombern und Artilleriebeschuss. Vier Zivilisten starben, zahlreiche Gebäude wurden zerstört oder beschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Fritze: &amp;#039;&amp;#039;Die letzten Kriegstage im Eichsfeld&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2002. ISBN 3-936030-06-5. S. 185&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Arenshausen befindet sich an dem Fluss [[Leine (Aller)|Leine]] und an der [[Landesstraße]] 2009 im [[Eichsfeld]]. Die Gemeinde liegt an der [[Bahnstrecke Halle–Hann. Münden]]. Arenshausen liegt wenige Kilometer östlich des heutigen Dreiländerecks [[Thüringen]]/[[Hessen]]/[[Niedersachsen]]. Hier stießen ab Juli 1945 die [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetische]], die [[Amerikanische Besatzungszone|amerikanische]] und die [[britische Besatzungszone]] zusammen. 1952 bis 1989 lag Arenshausen in der „[[Sperrzone]]“ der [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]]. Seit 1990 gehört der Ort zum neuen Bundesland Thüringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1994: 1.039&lt;br /&gt;
* 1995: 1.039&lt;br /&gt;
* 1996: 1.049&lt;br /&gt;
* 1997: 1.067&lt;br /&gt;
* 1998: 1.057&lt;br /&gt;
* 1999: 1.053&lt;br /&gt;
* 2000: 1.040&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2001: 1.034&lt;br /&gt;
* 2002: 1.026&lt;br /&gt;
* 2003: 1.020&lt;br /&gt;
* 2004: 1.025&lt;br /&gt;
* 2005: 1.042&lt;br /&gt;
* 2006: 1.020&lt;br /&gt;
* 2007: {{0}}999&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2008: 1.002&lt;br /&gt;
* 2009: 1.008&lt;br /&gt;
* 2010: 1.003&lt;br /&gt;
* 2011: 1.012&lt;br /&gt;
* 2012: 1.029&lt;br /&gt;
* 2013: 1.014&lt;br /&gt;
* 2014: 1.013&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2015: 1.021&lt;br /&gt;
* 2016: {{0}}999&lt;br /&gt;
* 2017: {{0}}987&lt;br /&gt;
* 2018: {{0}}990&lt;br /&gt;
* 2019: {{0}}998&lt;br /&gt;
* 2020: {{0}}990&lt;br /&gt;
* 2021: 1.008&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2022: 1.002&lt;br /&gt;
* 2023: 1.028&lt;br /&gt;
* 2024: 1.025&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Kommunalwahl 2014&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2014&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=061&amp;amp;gemnr=61001&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2009&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=061&amp;amp;gemnr=61001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2009&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2014&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 50.6&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 38.5&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = FWG&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 35.5&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 51.8&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 13.8&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 9.7&lt;br /&gt;
}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Dem Gemeinderat von Arenshausen gehören zwölf Gemeinderatsmitglieder an. Die [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Gemeinderatswahl am 26. Mai 2024]] führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;auswertung=1&amp;amp;wknr=061&amp;amp;gemnr=61001&amp;amp;terrKrs=&amp;amp;gemteil=000&amp;amp;buchstabe=&amp;amp;Langname=x&amp;amp;wahlvorschlag=&amp;amp;sort=&amp;amp;druck=&amp;amp;XLS=&amp;amp;anzahlH=-1&amp;amp;Nicht_existierende=&amp;amp;x_vollbildDatenteil=&amp;amp;optik=&amp;amp;aktual=&amp;amp;ShowLand=&amp;amp;ShowWK=&amp;amp;ShowPart= Thüringer Landesamt für Statistik: Gemeinderatswahl 2024 in Arenshausen – endgültiges Ergebnis]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Menschen für Arenshausen: 7 Sitze  (Stimmenanteil 57,0 %)&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union]] (CDU): 3 Sitze (Stimmenanteil 22,4 %)&lt;br /&gt;
* Freie Wählergemeinschaft Arenshausen: 2 Sitze (Stimmenanteil 20,6) %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Zum Bürgermeister von Arenshausen wurde am 27. Oktober 2019 Matthias Geyer (parteilos) gewählt. Zuvor war seit 2008 Alfred Spies (CDU) im Amt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thüringer Landesamt für Statistik |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=0000&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;auswertung=1&amp;amp;wknr=061&amp;amp;gemnr=61001&amp;amp;terrKrs=&amp;amp;gemteil=000&amp;amp;buchstabe=&amp;amp;Langname=&amp;amp;wahlvorschlag=&amp;amp;sort=&amp;amp;druck=&amp;amp;XLS=&amp;amp;anzahlH=-16&amp;amp;Nicht_existierende=&amp;amp;x_vollbildDatenteil=&amp;amp;optik=&amp;amp;aktual=&amp;amp;ShowLand=&amp;amp;ShowWK=&amp;amp;ShowPart=&amp;amp;w_datum=27.10.2019 |titel=Wahlen in Thüringen, Bürgermeisterwahlen in Arenshausen |abruf=2020-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Von Rot und Grün geteilt durch einen silbernen Sparren; oben vorn einen schräglinken silbernen Wellenbalken, oben hinten ein silbernes sechsspeichiges Rad ([[Mainzer Rad]]) und unten einen silbernen Engel, mit beiden Händen ein Buch haltend, das mit einem Kreuz belegt ist.“ Grundlegend für das Wappen Arenshausens ist ein früheres Siegelmotiv gewesen, welches den Apostel [[Matthäus (Evangelist)|Matthäus]] enthält. Der Sparren deutet symbolisch den Anfangsbuchstaben des Ortsnamens und spielt gleichzeitig als redendes Symbol auf das Suffix &amp;#039;&amp;#039;-hausen&amp;#039;&amp;#039;. an. Das Mainzer Rad deutet auf die einstige Zugehörigkeit zum Erzbistum Mainz, während der Wellenbalken auf die Lage an der Leine verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:StMatthaeus Arenshausen.jpg|mini|Kath. Kirche St. Matthäus]]&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Katholische Kirche [[St. Matthäus (Arenshausen)]]&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirche [[St. Petrus (Arenshausen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Arenshausen liegt an der [[Bundesstraße 80]] und hat über diese eine [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstelle]] zur „Südharzautobahn“ [[Bundesautobahn 38|A 38]]. Die Streckenführung wird heute innerorts mit einer [[Ortsumgehung|Umgehung]] um den Dorfkern geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnhof Arenshausen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Arenshausen-Bahnhof-Juni2007.jpg|mini|Bahnhof Arenshausen. Der Bahnsteig am Gleis nach Heiligenstadt liegt etwas nach Osten versetzt]]&lt;br /&gt;
Am 9. Juli 1867 wurde die [[Bahnstrecke Halle–Hann. Münden]] auf dem Abschnitt von [[Bahnhof Nordhausen|Nordhausen]] bis nach Arenshausen offiziell eröffnet, und Arenshausen erhielt einen Bahnhof. Am 1. August desselben Jahres wurde die Bahnstrecke mit dem [[Bahnstrecke Arenshausen–Friedland|Streckenabschnitt von Arenshausen über Friedland]] nach [[Göttingen]] an die [[Hannöversche Südbahn]] angeschlossen. Der [[Bahnhof Arenshausen]] war dann möglicherweise als Knotenpunkt zu geplanten Strecken im benachbarten Hessen vorgesehen. 1872 wurde schließlich die ursprünglich geplante Streckenführung von Halle nach Kassel in Betrieb genommen, Arenshausen wurde zu einem [[Trennungsbahnhof]]. Mit Fertigstellung der Verbindung von Göttingen in Richtung Bebra im Jahr 1876 und der Einweihung des [[Bahnhof Eichenberg|Bahnhofs Eichenberg]] verlor der Bahnhof in Arenshausen wieder an Bedeutung. Die Bahnstrecke nach Friedland wurde bereits 1884 wieder stillgelegt und danach zurückgebaut, nur noch ein kurzer Abschnitt bis [[Niedergandern]] wurde bis 1945 noch als Güteranschlussbahn genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Lauerwald: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnen  im Eichsfeld.&amp;#039;&amp;#039; Mecke Druck und  Verlag, Duderstadt 1994, S. 10–23&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bahnhof besaß bis zu dieser Zeit mehrere Bahnsteig- und Durchfahrtgleise sowie eine Güterabfertigung mit Güterschuppen, Ladegleisen und Ladestraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Errichtung der [[Besatzungszone]]n 1945 wurden in der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] alle Gleisanschlüsse in Richtung Westen unterbrochen, der Bahnhof wurde zu einem [[Kopfbahnhof]], das zweite Gleis zurückgebaut. Er erlangte 1990 kurzfristig erhebliche Bedeutung, als am 26. Mai die zuvor von der innerdeutschen Grenze unterbrochene Strecke nach [[Bahnhof Eichenberg|Eichenberg]] wiedereröffnet und Arenshausen zum Grenzbahnhof ausgebaut wurde, in dem täglich mehrere Schnellzüge hielten. Bereits am 1. Juli entfielen die Kontrollen wieder, Schnellzüge und die überregionalen Verbindungen wurden eingestellt. Der Bahnhof wurde Anfang der 1990er Jahre zum [[Haltepunkt]] zurückgebaut, dabei wurden alle Gleise bis auf die zwei Durchfahrtgleise entfernt. Lediglich der Güterschuppen und einige Relikte der historischen Bahnstrecke nach Friedland erinnern noch an die frühere Bedeutung der Bahnstation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasser und Abwasser ===&lt;br /&gt;
Die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung wurde auf den [[Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Anton Bartl, Bernhard Jung et al. |Titel=800 Jahre Arenshausen 1190–1990 |Ort=Heiligenstadt |Datum=1990}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Paul Lauwerwald |Titel=Geschichte und Entwicklung der Eisenbahnstrecke Nordhausen–Arenshausen |Verlag=Pädagogisches Kreiskabinett |Ort=Worbis |Datum=1989}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Bernhard Jung, Maria Reichenbächer |Titel=100 Jahre Evangelische Kirche Arenshausen |Verlag=Evangelische Kirchengemeinde Arenshausen |Ort=Arenshausen |Datum=1995}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.th.schule.de/eic/schule/arens.htm |text=Eichsfeld-Projekt |wayback=20110810135558}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Eichsfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4269414-0|VIAF=242655288}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Leine (Aller)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1189]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brighida</name></author>
	</entry>
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