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	<title>Arenga-Fasern - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T22:55:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arenga-Fasern&amp;diff=1795443&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Techniker71: /* Verwendungszweck */</title>
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		<updated>2026-03-28T16:49:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verwendungszweck&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dos d&amp;#039;une brosse montée main.jpg|mini|Bürste aus Arenga-Fasern]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arenga-Fasern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (syn. Arenfaser, Arenafaser, Zuckerpalmenfaser, Idjafaser, Gomutifas, Gemötöfaser, Ejofaser)&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Schnegelsberg: Handbuch der Faser – Theorie und Systematik der Faser. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main, 1999, ISBN 3-87150-624-9, S. 470&amp;lt;/ref&amp;gt; gehören zu den kommerziell gehandelten Fasern bzw. Faserstoffen. Sie werden hauptsächlich aus Blattscheiden der [[Zuckerpalme]] (&amp;#039;&amp;#039;Arenga pinnata&amp;#039;&amp;#039;) gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Arenga-Fasern sind Blattfasern, die zu den Hartfasern gehören.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Schenek: &amp;#039;&amp;#039;Naturfaser-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3871506389, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie dienen als Ersatz für Borsten oder [[Rosshaar]] dienen. Garne oder Gewebe werden aus Arenga-Fasern nicht hergestellt, da sie hierzu zu dick und zu steif sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zuckerpalme ist von Indien über Malaysia bis zu den Philippinen zwischen Meereshöhe und Höhen von 1.400 Meter zu finden. Laut älterer Quellen wurde diese Palmenart Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts auf [[Réunion]] kultiviert und ist auf den [[Sundainseln]] häufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fasern kommen hauptsächlich aus den [[Blattscheide]]n der Blätter, die an dem Stamm sitzen und in dichter Schichtung einen Bestandteil des Stammes der Palme bilden. Aus den Wurzeln und dem Stamm werden ebenfalls Fasern gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Die Arenga-Faser ist von dunkelgrauer bis blauschwarzer Farbe. Die federnde Faser von unterschiedlicher Stärke besitzt eine [[Mohshärte]] von 2–3, die Faserlängen können bis 1,20 Meter erreichen. Die Faser ist beständig gegen Feuchtigkeit und Wasser, auch gegen [[Seewasser]] und gegen Öl und widersteht kurzfristig der Hitze von Glut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu anderen pflanzlichen Hartfasern ist die Arenga-Faser relativ weich, fein, dabei aber zäh und elastisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arenga-Faser ist im Aussehen den Schweifhaaren des Pferdes ähnlich. Daher auch die frühere Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;vegetabilisches Pferdehaar&amp;#039;&amp;#039;. Eine elektrostatische Aufladung der Fasern tritt im Gegensatz zu Rosshaar nicht auf, weswegen Arenga-Fasern für Wohnraumbesen weniger geeignet sind. Arenga-Fasern haben die Eigenschaft, sich selbsttätig wieder aufzurichten, weswegen Besen bis zum Ende abgenutzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die physikalischen Eigenschaften der Arenga-Fasern ähneln denen von [[Piassava]]-Fasern. Die Farbe der Arenga-Fasern ist etwas dunkler als Piassava.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendungszweck ==&lt;br /&gt;
Die Fasern werden wegen der Feuchtigkeitsresistenz als Borsten in Bürsten bzw. Besen für raue Umgebungen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Fasern entstehen Industrie-, Hof- und Saalbesen und Rohrreinigungsbürsten, sie werden zur [[Dachdeckung]] und für [[Fischernetz]]e, Hüte sowie zur [[Bewehrung]] und für [[Takelage]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arenga-Fasern werden zunehmend auch im Composite-Bereich als Verstärkungsfasern verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;https:bioresources.cnr.nsu.edu/resources/sugar-palm-fibre-and its-composites-a-review-of-recent-developments/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Die Arenga-Fasern werden nach dem Abschneiden der Blattscheiden vom Baum gereinigt, gekämmt und in Ballen verschifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
Die Arenga-Faser wird auch Gemuti- oder Gumati-Faser (Gomuta fibre, Gomuti obre) genannt. Historische Quellen sprechen bei der Arenga-Faser auch von&lt;br /&gt;
* Eju (Ejoo)&lt;br /&gt;
* vegetabilischem Pferde- bzw. Rosshaar (Crin végétale). Diese Bezeichnung wurde auch für andere Pflanzenfasern verwendet, so für Fasern von &amp;#039;&amp;#039;[[Tillandsia usneoides]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Chamaerops humilis]]&amp;#039;&amp;#039; und  &amp;#039;&amp;#039;[[Rhapidophyllum hystrix]]&amp;#039;&amp;#039; (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;[[Chamaerops hystrix]]&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Phoenix reclinata]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Caryota urens]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Caryota mitis]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qualitäten ==&lt;br /&gt;
Arenga-Fasern werden in verschiedenen Qualitäten angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Qualität&lt;br /&gt;
! Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Länge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B&lt;br /&gt;
| ganz weich&lt;br /&gt;
| &amp;lt; 25 cm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| C&lt;br /&gt;
| mittelkräftig&lt;br /&gt;
| 25 – 50 cm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| D&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| 75 – 90 cm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E&lt;br /&gt;
| kräftig&lt;br /&gt;
| 90 – 120 cm&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Besen wird üblicherweise die Qualität C verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Werk|nid/20006248926|Arenga|&amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Leipzig 1905, S. 736.}}&lt;br /&gt;
* [[Julius Wiesner|Julius, Ritter von Wiesner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Rohstoffe des Pflanzenreichs: Versuch einer Technischen Rohstofflehre des Pflanzenreiches.&amp;#039;&amp;#039; Dritter Band, Dritte Auflage, Engelmann, 1921,  [http://ia341227.us.archive.org/3/items/dierohstoffedesp03wies/dierohstoffedesp03wies.pdf online] (PDF; 73,5&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Autorenkollektiv, Leitg. G. Natho: &amp;#039;&amp;#039;Rohstoffpflanzen der Erde.&amp;#039;&amp;#039; Urania-Verlag, Leipzig/Jena/Berlin, 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://materialarchiv.ch/de/ma:material_1443?type=all&amp;amp;n=Grundlagen &amp;#039;&amp;#039;Arenga&amp;#039;&amp;#039;] auf materialarchiv.ch, abgerufen am 6. Januar 2025.&lt;br /&gt;
* [http://www.tis-gdv.de/tis/ware/fasern/piassava/piassava.htm &amp;#039;&amp;#039;Piassava, Arenga&amp;#039;&amp;#039;] bei Transport-Informations-Service.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenfaser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Techniker71</name></author>
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