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	<title>Ardanuç - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T10:27:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ardanu%C3%A7&amp;diff=1688382&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Toter Link www.burgendaten.de; Kleinkram</title>
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		<updated>2023-12-07T19:19:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toter Link www.burgendaten.de; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in der Türkei&lt;br /&gt;
| Wappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 41/07/43/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 42/03/33/E&lt;br /&gt;
| Provinz            = Artvin&lt;br /&gt;
| Landkreis          = &lt;br /&gt;
| Bild               = Ardanuc-castle.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Burg Ardanuç&lt;br /&gt;
| Höhe               = 558&lt;br /&gt;
| FlächeLk           = 958&lt;br /&gt;
| Gliederung         = 1 [[Mahalle]]&lt;br /&gt;
| EinwohnerLk        = 11074&lt;br /&gt;
| EinwohnerLkStand   = 2022&lt;br /&gt;
| EinwohnerLkQuelle  = [https://www.nufusu.com/ilce/ardanuc_artvin-nufusu Nufusu.com: Ardanuç Nüfusu - Artvin - Türkiye Nüfusu İl İlçe Mahalle Köy Nüfusu], abgerufen am 29. April 2023&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 08 300&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Yıldırım Demir&lt;br /&gt;
| BürgermeisterStand = 2019&lt;br /&gt;
| Partei             = CHP&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
| Website            = www.ardanuc.bel.tr&lt;br /&gt;
| Kaymakam           = Ömer Özbay&lt;br /&gt;
| WebsiteKaymakam    = www.ardanuc.gov.tr/ozgecmis&lt;br /&gt;
| EinwohnerOrt       = 5354&lt;br /&gt;
| EinwohnerOrtQuelle = [https://www.nufusune.com/ardanuc-ilce-nufusu-artvin Nufusune.com: ARDANUÇ NÜFUSU, ARTVİN Nüfusu İl İlçe Mahalle Köy Nüfusu], abgerufen am 29. April 2023&lt;br /&gt;
| EinwohnerOrtStand  = 2022&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ardanuç&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{KaS|არტანუჯი}}, &amp;#039;&amp;#039;Artanudschi&amp;#039;&amp;#039;, {{HyS|Արտանուջ}}, &amp;#039;&amp;#039;Artanudsch&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt in der [[Türkei|türkischen]] [[Liste der Provinzen der Türkei|Provinz]] [[Artvin (Provinz)|Artvin]] im Nordosten des Landes. Die Kleinstadt beherbergt etwa 48 Prozent der Bevölkerung des Landkreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Ardanuç liegt in einer Talebene in 558 Metern Höhe im Norden der [[Arsiani-Gebirge|Yalnızçam-Berge]] (&amp;#039;&amp;#039;Yalnızçam Dağları&amp;#039;&amp;#039;), die in Mittellagen dicht mit Nadelwäldern bestanden sind. Mehrere der in einer Reihe von Südwesten nach Nordosten verlaufenden Gipfel erreichen Höhen über 2600 Meter. Im ersten Jahrtausend lag der Ort an einer Handelsroute, die vom [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]] über [[Artvin]] durch das vom gleichnamigen Bergbach [[Ardanuç Çayı]] durchflossene Tal und weiter über den [[Yalnızçam-Pass]] nach [[Kars]] und bis Persien führte. Heute biegt von der Schnellstraße [[D010 (Türkei)|D010]] zwischen Artvin und [[Şavşat]] drei Kilometer östlich der Abzweigung zur mittelalterlichen georgischen Kirche [[Dolisqana|Dolishana]] an einer Brücke über den [[Berta Suyu]], einem Zufluss des [[Çoruh]], eine Nebenstraße nach rechts ab, die anfangs durch eine enge Schlucht dem Ardanuç folgt und nach etwa 15 Kilometern die Stadt erreicht. Ende 2012 war eine neue, breitere Straße im Bau, deren hoch am Berghang am gegenüberliegenden rechten Ufer eingegrabene Trasse das malerische Tal in eine Steinhalde verwandelt. 15 Kilometer südöstlich der Stadt, in der Nähe des Dorfes [[Bulanık (Ardanuç)|Bulanık]], überblickt das ehemalige georgische Kloster [[Yeni Rabat]] das Ardanuç-Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zwischen 180 v. Chr. und  387 n. Chr. gehörte Ardanuç als Provinz [[Gugark (Provinz)|Gugark]] zum Königreich [[Kleinarmenien]]. Der [[Iberien (Kaukasien)|iberische]] König [[Wachtang I. Gorgassali]] (reg. 452–502) gründete den Ort Ardanuç. 575 erbaute die georgische [[Georgische Bagratiden|Bagrationi]]-Dynastie von [[Tao-Klardschetien]] die Burg von Ardanuç (auch &amp;#039;&amp;#039;Gevhernik Kale&amp;#039;&amp;#039;). Die [[Umayyaden]] belagerten sie 744, um 820 machte sie Fürst [[Aschot I. (Iberien)|Aschot I.]] (reg. 813–826) zu seinem Hauptsitz. Nach dem georgischen Chronisten Sumbat Davitisdze aus dem 11. Jahrhundert ließ Aschot die zerstörte Festung und die Wohnviertel wiederherstellen sowie eine den Aposteln [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]] geweihte Kirche errichten, die auch als seine Grabstätte geplant war. Aschot wohnte selbst in der Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den größten Teil des 9. und 10. Jahrhunderts war Ardanuç die Hauptstadt eines Reiches, das sich vom Schwarzen Meer nach Süden bis beinahe [[Erzurum]] und nach Osten bis zur heutigen [[Armenien|armenischen]] Grenze erstreckte. Ardanuç wurde ein bedeutender Handelsposten auf der Ost-West-Route zwischen [[Konstantinopel]] und Iberien/Armenien, ebenso zwischen [[Trabzon|Trapezus]] und Syrien. Die Zolleinnahmen müssen beträchtlich gewesen sein, wie aus einem Bericht des byzantinischen Kaisers [[Konstantin VII.]] (reg. 913–959) hervorgeht, der die starken Verteidigungsanlagen der Stadt lobend erwähnt. Bis ins 16. Jahrhundert blieb Ardanuç die Hauptstadt des georgischen Tao-Klardschetien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Yeni Rabat (auch &amp;#039;&amp;#039;Schatberdi&amp;#039;&amp;#039;) stammt aus dem 9. Jahrhundert. Dort bestand im 9. und 10. Jahrhundert eine berühmte Schule für Buchkunst. Ein „Barhal-Bibel“ genanntes Manuskript von 973 diente zur Datierung der Klosterkirche von [[Barhal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1080 begannen Kämpfe zwischen den Bagrationi und türkischen [[Beylik]]s. Ardanuç wurde im 13. Jahrhundert von den [[Mongolisches Reich|Mongolen]] eingenommen und 1551 durch [[Süleyman I.]] den Prächtigen in das [[Osmanisches Reich|Osmanische Reich]] eingegliedert, als er den Fürsten ([[Atabeg]]) des georgischen Kleinreiches Samzche besiegte. 1562 restaurierten die Osmanen die beschädigte Festung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.burgendaten.de/castle.php?country_id=34&amp;amp;castle_id=103 |date=2023-12-07}} &amp;#039;&amp;#039;Ardanuç.&amp;#039;&amp;#039; In: burgendaten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Russisch-Osmanischer Krieg (1877–1878)|Russisch-Osmanischen Krieg]] 1877–1878 wurde Ardanuç an [[Russland]] abgetreten. Die Bevölkerung von Ardanuç bestand bei der Volkszählung 1886 fast ausschließlich aus [[Armenier|Armeniern]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ethno-kavkaz.narod.ru/ardanuch1886.html Арданучский участок (1886 г.)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Oktoberrevolution]] musste Ardanuç kurzzeitig an das Osmanische Reich abgetreten werden. Am Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde die Gegend von [[Demokratische Republik Georgien|georgischen]] Truppen besetzt, die 1921 abzogen als Ardanuc durch den zwischen der Sowjetunion und der Türkei unterzeichneten [[Vertrag von Kars]] an die Türkei abgetreten werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtbild ==&lt;br /&gt;
=== Festung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ardanuc-center.jpg|miniatur|Ortsmitte]]&lt;br /&gt;
Einige Reste der mittelalterlichen befestigten Stadt sind auf dem Plateau des nach allen Seiten steil abfallenden Felshügels erhalten, der einen Kilometer nördlich des heutigen Ortes das Flusstal überragt. Von oben sind Richtung Norden die enge Schlucht und im Süden die Neustadt in der Talebene zu überblicken. Der Weg zur Burg führt einen steilen Hang hinauf, im oberen Bereich vorbei an Gebäuderuinen der alten Stadt. Das letzte Stück bis zu den Grundmauern eines Turms muss über Leitern zurückgelegt werden. In der Nähe des Turms dürfte sich das ehemalige Tor befunden haben. Erhalten blieben ferner eine Zisterne und Wandteile der von Aschot erbauten Kapelle. Die Festungsruinen stammen in ihrem Kern überwiegend aus dem 9. Jahrhundert, ein Turm im hinteren Bereich wurde nach dem 11. Jahrhundert noch in georgischer Zeit errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Sinclair, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapelle gehörte zu einem 10,4&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;11,4 Meter großen Komplex aus drei Räumen. Der rechteckige Kirchenraum mit Rund[[apsis]] maß innen 5,7&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;6,3 Meter, die Apsis war 2,75 Meter breit und 1,65 Meter tief. Seitlich im Norden angebaut war ein 1,9 Meter breiter rechteckiger Nebenraum, der als einzige Besonderheit eine kleine Nische an der Südostecke aufwies. Die Kapelle und der zeitgleich entstandene Nebenraum waren aus unterschiedlich großen Sandsteinblöcken gemauert, von denen einige bis 2&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;1 Meter groß mächtig sind. Derart mächtige Blöcke sind typisch für frühe Kirchen und sprechen für eine Bauzeit im 9. Jahrhundert. Der Fußboden des dritten, nördlich angrenzenden Nebenraums lag 2,5 bis 3 Meter tiefer als derjenige der Kirche. Er war im Unterschied zu den anderen Räumen fensterlos. Möglicherweise diente er als eine weitere Zisterne. Bei dem Gebäude dürfte es sich um die Privatkapelle Aschots handeln, die nach den literarischen Quellen Peter und Paul geweiht war. Es ist gut möglich, dass der König nach seinem Tod 826 hier beerdigt wurde. Diese Einschätzung wird durch die von  Grigol Chandsteli (759–861) verfasste Chronik „Das Leben von Grigol Chandsteli“ unterstützt, wonach es üblich war, dass sich die Herrscher in Kirchen bestatten ließen, so etwa Aschots Sohn Guaram Mampali († 882), der in der Klosterkirche [[Opiza]] und später Wachtang IV. (reg. 1443–1446), der zusammen mit seiner Frau in der Kirche von [[Bana (Türkei)|Bana]] beerdigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Djobadze, S. 20f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neustadt ===&lt;br /&gt;
Die neue Stadt am linken Flussufer erstreckt sich entlang der Durchgangsstraße und einer Parallelstraße. Letztere ist nahe der Haltestelle für Minibusse durch Alleebäume als Fußgängerzone gestaltet, um die sich einige Läden und Teestuben gruppieren. Es gibt ein einfaches Hotel.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landkreis ==&lt;br /&gt;
Der Landkreis ([[İlçe]]) liegt im Südosten der Provinz und grenzt intern an die Kreise [[Borçka]] im Nordwesten, [[Şavşat]] im Nordosten und an den zentralen Landkreis ([[Merkez]]) [[Artvin]] im Südwesten. Extern bildet im Süden der Kreis [[Olur]] (Provinz [[Erzurum (Provinz)|Erzurum]]) und im Südosten der Kreis [[Göle]] (Provinz [[Ardahan (Provinz)|Ardahan]]) die Grenze. Neben der Kreisstadt (48 % der Kreisbevölkerung Ende 2022) besteht der Kreis noch aus 49 Dörfern ([[Köy]]). Diese werden von durchschnittlich 117 Menschen bewohnt, das ist der niedrigste Durchschnittswert aller Kreise in der Provinz Artwin. Das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Güleş&amp;#039;&amp;#039; ist mit 407 Einwohnern das größte, das kleinste Dorf zählt 26 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wachtang Djobadze: &amp;#039;&amp;#039;Early Medieval Georgian Monasteries in Historic Tao, Klardjetʿi and Šavšetʿi&amp;#039;&amp;#039; (= Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie, XVII). Franz Steiner, Stuttgart 1992, S. 19–21.&lt;br /&gt;
* Thomas Alexander Sinclair: &amp;#039;&amp;#039;Eastern Turkey: An Architectural and Archaeological Survey. Vol. II.&amp;#039;&amp;#039; The Pindar Press, London 1989, ISBN 0907132340, S. 12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landkreise der Provinz Artvin}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=16059576-9|VIAF=140283111}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ardanuc}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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