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	<title>Arcore - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-20T07:30:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Italien&lt;br /&gt;
| nomeComune         = Arcore&lt;br /&gt;
| regione            = Lombardei&lt;br /&gt;
| provincia          = Monza und Brianza&lt;br /&gt;
| linkStemma         = Arcore-Stemma.svg&lt;br /&gt;
| map                = &lt;br /&gt;
| siglaRegione       = LOM&lt;br /&gt;
| siglaProvincia     = MB&lt;br /&gt;
| LokaleBezeichnung  = Árcur&lt;br /&gt;
| LokalerDialekt     = Lombardische Sprache&lt;br /&gt;
| latitudineGradi    = 45&lt;br /&gt;
| latitudineMinuti   = 38&lt;br /&gt;
| latitudineSecondi  = 0&lt;br /&gt;
| longitudineGradi   = 9&lt;br /&gt;
| longitudineMinuti  = 19&lt;br /&gt;
| longitudineSecondi = 0&lt;br /&gt;
| altitudine         = 193&lt;br /&gt;
| superficie         = 9.33&lt;br /&gt;
| Sottodivisioni     = Bernate, Cascina del Bruno, La Ca’, Ca’ Bianca, Buttafava&lt;br /&gt;
| comuniLimitrofi    = [[Biassono]], [[Camparada]], [[Concorezzo]], [[Lesmo]], [[Usmate Velate]], [[Villasanta]], [[Vimercate]]&lt;br /&gt;
| cap                = 20862&lt;br /&gt;
| prefisso           = 039&lt;br /&gt;
| istat              = 108004&lt;br /&gt;
| fiscale            = A376&lt;br /&gt;
| nomeAbitanti       = Arcoresi&lt;br /&gt;
| patrono            = Sant’Eustorgio&lt;br /&gt;
| festivo            = &lt;br /&gt;
| sito               = [https://www.comune.arcore.mb.it Gemeinde Arcore]&lt;br /&gt;
| panorama           = Map of comune of Arcore (province of Monza and Brianza, region Lombardy, Italy).svg&lt;br /&gt;
| didascalia         = Lage der Gemeinde Arcore in der Provinz Monza und Brianza&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Chiesa San Eustorgio Arcore.jpg|mini|270px|Pfarrkirche Sant’Eustorgio]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arcore&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Italienische Gemeinden|italienische Gemeinde]] (&amp;#039;&amp;#039;comune&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Provinz Monza und Brianza]] in der [[Lombardei]]. Sie wurde auch im Ausland als Wohnort des früheren [[Präsident des Ministerrats|italienischen Ministerpräsidenten]] [[Silvio Berlusconi]] bekannt, der in der [[Villa San Martino (Arcore)|Villa San Martino]] residierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Einwohner ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt 25&amp;amp;nbsp;km nordöstlich des Zentrums von [[Mailand]] und 7&amp;amp;nbsp;km nordöstlich der Provinzhauptstadt [[Monza]], sie erstreckt sich über 9,33&amp;amp;nbsp;km² zwischen den Flüssen [[Lambro]] und [[Molgora]] in der [[Poebene]]. Zusammen mit den [[Fraktion und Circoscrizione|Fraktionen]] &amp;#039;&amp;#039;Bernate&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Cascina del Bruno&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;La Ca’&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ca’ Bianca&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Buttafava&amp;#039;&amp;#039; hat die Gemeinde {{EWZ|IT|108004}} Einwohner ({{EWD|IT|016003}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbargemeinden sind (im Uhrzeigersinn): [[Biassono]] im Nordwesten, [[Lesmo]], [[Camparada]], [[Usmate Velate]], [[Vimercate]], [[Concorezzo]] und [[Villasanta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Arcore hat ein gemäßigtes Klima mit über das ganze Jahr verteilten Niederschlägen. Die Sommer sind heiß und schwül, die Winter kalt und feucht. Das Januarmittel liegt bei +3,1&amp;amp;nbsp;°C; der heißeste Monat ist Juli mit einer mittleren Temperatur von +24,6&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
Die Niederschläge fallen als Regen, nur sehr selten als Schnee. Die mittlere Niederschlagsmenge liegt bei 895&amp;amp;nbsp;mm an durchschnittlich 81 Regentagen überwiegend im Herbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ursprünge und Römerzeit ===&lt;br /&gt;
Über die Frühzeit existieren keine Schriftzeugnisse. Nur aus dem Namen lässt sich eine römische Gründung ableiten, wiewohl die Etymologie kontrovers ist: „Arcore“ könnte von Arcus (Bogen) kommen, andere Latinisten vermuten, der Name sei von Herkules/Ercole und einem Heiligtum für den Halbgott abgeleitet. Im 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sind noch in Schenkungsurkunden Namensformen wie „vico Arcole“ oder „loco Arculi“ überliefert, was auf Herkules hindeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartographie bekräftigt die Hypothese einer antiken Gründung. Das bebaubare Land wurde bei der römischen Besiedlung in [[Zenturien]] geteilt, die ihren Ausgang von den sich kreuzenden Straßen eines Zentrums ([[Cardo]] und [[Decumanus]]) nahmen. Diese rechtwinkligen Grundstücksteilungen sind noch in Spuren an den Grenzziehungen auf Karten des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erkennbar. Die heutige Hauptachse von Arcore (Via Gilera) liegt zudem auf der Linie der antiken Verbindungsstraße von Mediolanum ([[Mailand]]) über Modicia ([[Monza]]) nach Leucum ([[Lecco]]), von wo sie als wichtige [[Alpentransversale]] über den [[Splügenpass]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein historisch bedeutender Bodenfund bezeugt die Besiedlung in römischer Zeit: eine Marmorplatte mit der Inschrift:&lt;br /&gt;
IULIAE DRUSILLAE / GERMANICI CESARIS F. / C. CESARIS AUG. / GERMANI SOROR / D. D.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war also [[Iulia Drusilla]] gewidmet, der Tochter des [[Germanicus]] und Schwester [[Caligula]]s. Unbekannt bleibt, ob sie zu einer Statue, einem Tempel, einem Bogen oder einem anderen Gebäude gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Luigi Beretta|titel=Brianza Romana: Arcore|url= https://www.cassiciaco.it/navigazione/cassiciaco/brianza_romana/localita/arcore.html|hrsg=Associazione storico-culturale S. Agostino|zugriff=2018-06-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute befindet sich die Platte im [[Museo Archeologico di Milano|Archäologischen Museum Mailand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Borromeo.JPG|mini|270px|Anonymus: Villa Borromeo, Öl auf Leinwand, zwischen dem Ende des 18. und Anfang des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
Die ältesten Dokumente stammen aus dem 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert (s.&amp;amp;nbsp;o.). Arcore gehörte zur Mutterkirche von [[Vimercate]]. Im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wird von [[Goffredo da Bussero]] in seinem „Liber Sanctorum“ auch die Kirche Sant’Eustorgio genannt, die von [[Karl Borromäus]] zur Pfarrkirche erhoben wurde. Im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sind zwei Klöster aktenkundig: das Benediktinerkloster [[Martin von Tours|Sankt Martin]], an dessen Stelle die heutige Villa San Martino steht, und das Nonnenstift der [[Humiliaten]] [[Apollinaris von Ravenna|Sant’Apollinare]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts werden in Arcore 580 Einwohner gezählt. Erweiterungs- und Umbauten der Kirche Sant’Eustorgio genügten nicht mehr für die Zahl der Gläubigen. 1759–1805 wurde an ihrer Stelle ein klassizistischer Neubau errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Gianni Buonomo: &amp;#039;&amp;#039;Arcore, un popolo la sua chiesa il suo territorio&amp;#039;&amp;#039;, Gruppo Culturale Sant’Eustorgio, 1994.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In der Zeit der österreichischen Herrschaft, dann des Königreichs Sardinien und schließlich des [[Risorgimento]] teilte Arcore das Schicksal Monzas und der anderen Gemeinden der Brianza, die Verwaltung wurde angesichts der weiter wachsenden Einwohnerzahl (1869 bereits einige Tausend) modernisiert. Zum Wachstum trug die einsetzende [[Industrialisierung]] bei, in Verbindung damit der Bau des Bahnhofs (1873) der [[Bahnstrecke Lecco–Mailand]] und der Trambahnlinie Monza-[[Oggiono]] im Jahr 1879 (1915 aufgelassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Acciaierie Falck, Arcore.jpg|mini|270px|Stahlwerk Falck, Ende der sechziger Jahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Industrie ==&lt;br /&gt;
Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gab es mit eisenverarbeitenden Unternehmen (Falck, Morandi), Textilindustrie (Monti, Martini) und Holzbau (Zerboni) einen starken Industrialisierungsschub. 1909 wurde von Giuseppe Gellera der bekannteste Industriebetrieb in &amp;#039;&amp;#039;Arcore&amp;#039;&amp;#039; gegründet, die Motorradfabrik [[Gilera]], die europäische Berühmtheit erlangte. Das Unternehmen wurde 1969 von [[Piaggio]] erworben, Piaggio schloss 1993 die Produktionsstätte in &amp;#039;&amp;#039;Arcore&amp;#039;&amp;#039; und verlegte sie nach [[Pontedera]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]], 1949, gründete Giuseppe Perego die &amp;#039;&amp;#039;Peg Perego&amp;#039;&amp;#039;, heute Produzent von Kinderwagen und ähnlichem Zubehör. Die [[Dalmine]] SpA, benannt nach dem gleichnamigen Ort in der Nähe [[Bergamo]]s, produziert in &amp;#039;&amp;#039;Arcore&amp;#039;&amp;#039; Rohre und Fahrzeugkomponenten. Sie übernahm die Werkshallen der [[Gruppo Falck|Falck-Gruppe]]. Die durch den [[Molteni (Radsportteam)|Molteni-Rennstall]] und [[Eddy Merckx]] berühmt gewordene gleichnamige Wurstfabrik hatte ebenfalls ihren Sitz in &amp;#039;&amp;#039;Arcore&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Aus dem 11. und 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert existieren Urkunden, in denen ein „Castrum“ erwähnt wird, aber von diesem Kastell hat sich außer einem Flurnamen nichts erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sakralbauten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Chiesa di Santa Maria Nascente e di San Giacomo.JPG|mini|270px|Kirche Santa Maria Nascente und San Giacomo]]&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche Sant’Eustorgio, dem heiligen Eustorgius von Mailand geweiht. Der aktuelle klassizistische Bau wurde in den Jahren 1759–1805 errichtet. Der immer wieder erweiterte Vorgängerbau geht auf das 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurück.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cappella della Peste&amp;#039;&amp;#039; (Pestkapelle),  erbaut nach 1630 zur Erinnerung an die Opfer der beiden Pestepidemien 1576 und 1630.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cappella Vela&amp;#039;&amp;#039; in der Villa Borromeo d’Adda, benannt nach dem italienisch-schweizerischen Bildhauer [[Vincenzo Vela]], der um 1850 den Skulpturenschmuck für die Grablege der Ehefrau des Besitzers Giovanni d’Adda schuf. Der Bauentwurf stammt von [[Giuseppe Balzaretto]].&lt;br /&gt;
* Kirche und Konvent Sant’Apollinare, entstanden im 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Nur die Kapelle ist erhalten, alle anderen Bauten sind neueren Datums.&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche von Bernate Santa Maria Nascente und San Giacomo, entstanden im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als Privatkapelle der Grafen Durini.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Villen ===&lt;br /&gt;
Ab dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert begannen Mailänder Aristokraten ihre ländlichen Sommerresidenzen („Ville di delizia“) in der [[Brianza]] zu bauen, einige davon befinden sich in Arcore:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arcore.jpg|mini|links|Villa Borromeo d’Adda]]&lt;br /&gt;
==== Villa Borromeo d’Adda ====&lt;br /&gt;
Sie befindet sich auf einer Anhöhe, mehrere Bauten des 17. und 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, vom Architekten Giuseppe Balzaretto um 1850 neoklassizistisch vereinheitlicht. Seit 1980 ist sie als Villa Comunale im Besitz der Gemeinde, mit großem öffentlich zugänglichen Park (ca. 30 Hektar); die Kapelle mit Grabskulpturen von [[Vincenzo Vela]] (1820–1891) kann besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Villa Vittadini „La Cazzola“ ====&lt;br /&gt;
Jagdhaus und Villa des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit großem Park im Nordwesten der Stadt. Sie ist die älteste der Arcoreser Villen, erbaut von [[Pellegrino Tibaldi]] für die Familie Durini, umgebaut 1812 von Carlo Amati.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:001VillaSMartino.JPG|mini|Villa San Martino, bis 2013 Wohnsitz von [[Silvio Berlusconi]]]]&lt;br /&gt;
==== Villa San Martino ====&lt;br /&gt;
Die bekannteste Villa von Arcore, berühmt-berüchtigt durch zwei Besitzer. 1970 ermordete der Adelige Camillo Casati-Stampa di Soncino, Eigentümer der Villa, seine Frau, deren erotische Begegnungen er selbst organisiert hatte, und deren gerade aktuellen Liebhaber; dann tötete er sich selbst. Das geschah zwar in Rom,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|titel=Nel salone del triangolo a luci rosse (Im Salon des Rotlicht-Dreiecks)|url=http://www1.lastampa.it/redazione/cmsSezioni/cronache/200708articoli/24548girata.asp|hrsg=LaStampa.it|datum=2012-12-09|zugriff=2018-06-26|archiv-url=https://web.archive.org/web/20121209044541/http://www1.lastampa.it/redazione/cmsSezioni/cronache/200708articoli/24548girata.asp|archiv-datum=2012-12-09|offline=|archiv-bot=2022-10-04 19:24:03 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Mariateresa Fiumanò: &amp;#039;&amp;#039;La marchesa Casati&amp;#039;&amp;#039;, Edizioni Anordest, Lancenigo 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte aber Folgen für die Eigentumsverhältnisse der Villa. Die Dokumentation Teresa Fiumanòs wurde Thema eines Fernsehfilms.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| autor=anonym| titel=40 anni dopo sugli schermi il delitto Casati (Nach 40 Jahren kommt das Delikt Casati auf die Bildschirme)| url=http://www.libero-news.it/news/441272/___anni_dopo_sugli_schermi_il_delitto_Casati__Gli_intrighi_della_marchese_Fallarino_e_dei_suoi_amanti_.html| hrsg=Libero-news| zugriff=2018-06-26| archiv-url=https://web.archive.org/web/20110421020320/http://www.libero-news.it/news/441272/___anni_dopo_sugli_schermi_il_delitto_Casati__Gli_intrighi_della_marchese_Fallarino_e_dei_suoi_amanti_.html| archiv-datum=2011-04-21| offline=| archiv-bot=2022-10-04 19:24:03 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Skandal – Silvio Berlusconis [[Bunga-Bunga-Party]]s, die [[Ruby-Affäre]] und die folgenden Strafprozesse – ging 2011 durch die internationale Presse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa entstand im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als Umbau aus dem einstigen Benediktinerkloster des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts für die Familie Giulini Della Porta&amp;lt;ref&amp;gt;Rossana Bossaglia, &amp;#039;&amp;#039;L’arte dal manierismo al primo Novecento – Storia di Monza e della Brianza&amp;#039;&amp;#039;, Il Profilo editore, Milano, 1971&amp;lt;/ref&amp;gt; in Form eines offenen U mit einem [[Ehrenhof (Schloss)|Ehrenhof]] und einer Zugangsallee, die auf dem Vorplatz der Villa Borromeo d’Adda beginnt und als perspektivische Achse durch die Villa hindurch zum Fluss [[Lambro]] zielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ging das Anwesen durch Heirat von Anna Giulini Della Porta mit Camillo Casati auf die Casati-Stampa di Soncino über. Graf Alessandro Casati (1881–1955) vergrößerte die Bibliothek und beherbergte hier öfter seinen Freund [[Benedetto Croce]].&lt;br /&gt;
Nach Camillo Casatis Selbstmord erbte Anna Maria Casati Stampa di Soncino, seine Tochter aus erster Ehe, den Besitz. Da sie zu diesem Zeitpunkt minderjährig war, wurden ein Vormund und ein Vizevormund bestellt: Giorgio Bergamasco, 1972 zum Minister der damaligen Regierung [[Giulio Andreotti|Andreotti II]] bestellt, und [[Cesare Previti]], später Anwalt Silvio Berlusconis und noch später einer seiner Minister. Anna Maria Casati Stampa, inzwischen volljährig und verheiratet, wandte sich an Previti, um die Villa zu verkaufen, weil sie die Steuerschulden ihres Vaters zu begleichen hatte. 1974 fand ein undurchsichtiger Verkauf statt: von Previti erwarb Berlusconi die Villa um 500 Millionen Lire (ca. 250.000 Euro) – demgegenüber lag der geschätzte Wert der Liegenschaft bei 100 Milliarden Lire (etwa 50 Millionen Euro).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marco Travaglio]] und [[Elio Veltri]]: &amp;#039;&amp;#039;L’odore dei soldi&amp;#039;&amp;#039; (Der Geruch des Geldes), Editori Riuniti 2001, im Internet als italienisches PDF-Dokument zugänglich [http://www.autistici.org/sitosovversivo/uncensored/notes/travaglio_veltri%20-%20l&amp;#039;odore%20dei%20soldi%20(origini%20e%20misteri%20delle%20fortune%20di%20silvio%20berlusconi).pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://espresso.repubblica.it/dettaglio/a-proposito-di-case-e-questa/2132187|autor=Adriano Botta|titel=A proposito di case - è questa? - I lati oscuri dell&amp;#039;acquisto di villa San Martino (Die dunklen Seiten des Erwerbs der Villa San Martino)|hrsg=Wochenzeitschrift L’Espresso|datum=2010-08-09|zugriff=2018-06-26|archiv-url=https://web.archive.org/web/20130927190851/http://espresso.repubblica.it/dettaglio/a-proposito-di-case-e-questa/2132187|archiv-datum=2013-09-27|offline=ja|archiv-bot=2023-03-08 11:41:35 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 ließ Berlusconi sich in Rom nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:013VillaRavizza.JPG|mini|links|Der italienische Garten der Villa Ravizza]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Villa Ravizza ====&lt;br /&gt;
Die Villa aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, in Privatbesitz, ist berühmt vor allem wegen ihres italienischen Gartens, der steil ansteigend auf der anderen Seite einer engen Gasse liegt und mit der Villa durch eine Brücke verbunden ist, die die Straße überspannt. Der Entwurf stammt von Lodovico Barbiano di Belgiojoso, der mit [[Ernesto Nathan Rogers]], Enrico Peressutti und Luigi Banfi das Architekturstudio [[BBPR]] gründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Palazzo Durini.JPG|mini|Palazzo Durini in Bernate]]&lt;br /&gt;
==== Villa Buttafava ====&lt;br /&gt;
erbaut Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Palazzo Durini ====&lt;br /&gt;
Der Bau aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert befindet sich im Ortsteil Bernate: das Zentrum von fünf Höfen, die das Beispiel einer historischen „Cascina“ sind, in der die Landbevölkerung wohnte. Vom ursprünglichen Palast, 1922 umgebaut, sind nur einige Bauteile und Fresken erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anna Ferrari-Bravo, Paola Colombini: &amp;#039;&amp;#039;Guida d’Italia. Lombardia (esclusa Milano).&amp;#039;&amp;#039; Milano 1987, S.&amp;amp;nbsp;131.&lt;br /&gt;
* Lombardia – Touring club italiano, Touring Editore (1999), ISBN 88-365-1325-5, [https://books.google.ch/books?hl=it&amp;amp;id=Qr4VBzd6RJ8C&amp;amp;q=àrcore#v=snippet&amp;amp;q=àrcore&amp;amp;f=false Arcore Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Arcore}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Provinz Monza und Brianza}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Lombardei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in der Lombardei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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