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	<title>Archsum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Archsum&amp;diff=384579&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T12:38:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort. Siehe auch: [[Archsum (Schiff)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Archsum&lt;br /&gt;
| Alternativname          = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = &lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Sylt (Gemeinde)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Sylt&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 54/52/22/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 8/23/37/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-SH&lt;br /&gt;
| Nebenbox                = &lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix             = &lt;br /&gt;
| Höhe                    = 4&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 6.78&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 268&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca            = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2023&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/015506 |titel=Gemarkung Archsum; Gemeinde Sylt |werk=GEOindex |abruf=2025-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1970-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = [[Sylt-Ost]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 25980&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 04651&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
| Bild                    = Archsum, Sylt (panorama).jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Panoramabild&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Archsum Bauernhaus 02.jpg|mini|links|Bauernhof in Archsum (1926)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Archsum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Dänische Sprache|dänisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Arksum&amp;#039;&amp;#039;, [[Nordfriesische Sprache|nordfriesisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Ārichsem&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Dorf]] auf der Nordseeinsel [[Sylt]]. Archsum war bis 1970 selbständige [[Gemeinde]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-08 |url=http://www.archsum.de/de/archsum/navigation/bereich/archsum/details/ortsinfos-archsumsiedlung-des-arke-1.html |text=Ortsinfos Archsum |archivebot=2018-08-26 10:25:07 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und nach ihrer Eingemeindung Teil der bis 2008 bestehenden Gemeinde [[Sylt-Ost]], die am 1. Januar 2009 ihrerseits in der neu gebildeten [[Sylt (Gemeinde)|Gemeinde Sylt]] aufging. Archsum liegt rund sechs Kilometer südöstlich von [[Westerland]] zwischen den Dörfern [[Morsum (Sylt)|Morsum]] und [[Keitum]] und wird vom [[Amt Landschaft Sylt]] verwaltet. Auf einer Fläche von 679 [[Hektar]] leben rund 300 Einwohner (Stand: 2001). Im Norden verläuft die [[Marschbahn]] Elmshorn – Westerland.&lt;br /&gt;
[[File:Hünenbett von Archsum 2a.jpg|mini|hochkant=1.3|Hünenbett 2 von Archsum]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Archsum&amp;#039;&amp;#039; bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Siedlung des Arke oder Erke&amp;#039;&amp;#039;. Urkundlich wurde Archsum als &amp;#039;&amp;#039;Arxum&amp;#039;&amp;#039; erstmals 1462 im [[Zinsbuch]] des [[Bischof]]s von [[Bistum Schleswig|Schleswig]] erwähnt. Grabungen in den 1930er-Jahren ergaben, dass eine [[Siedlung]] bereits seit dem [[Neolithikum]] bestand. Bei &amp;#039;&amp;#039;Mootjis Küül&amp;#039;&amp;#039; am Nössedeich liegt das rund 5000 Jahre alte [[Ganggrab]] &amp;#039;&amp;#039;[[Merelmerskhoog]]&amp;#039;&amp;#039;. Teilweise sind noch alte Wohnhügel, wie z.&amp;amp;nbsp;B. der Firstklent, zu sehen. Bekannt sind die [[Hünenbetten Archsum]]. Außerdem befand sich der Erdwall [[Archsum-Burg]], der 1860 weitgehend abgetragen wurde, in dem Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archsumer-kulturkreis.de/unsere-heimat.html Website des Archsumer Kulturkreises], abgerufen am 19. Dezember 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1969 und 1974 gruben [[Archäologe]]n in Alt-Archsum und befanden Archsum als &amp;#039;&amp;#039;[[Troja]] des Nordens&amp;#039;&amp;#039;. Man fand Zeugnisse aus der [[Steinzeit]], aus der [[Bronzezeit]] und legte eine fast 2000 Jahre währende [[Besiedlung]] frei, zudem noch ein Dorf, das zwischen 700 und 1000 n. Chr. bestanden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Landwirtschaft]] und [[Seefahrt]] bildeten sehr lange die Lebensgrundlage der Archsumer Bewohner. 1611 wurden 38 [[Bauernhof|Hof]]stellen gezählt, etwa 150 Menschen lebten im Dorf. 1709 gab es 42 [[Bauernhof|Höfe]] und acht selbstständige [[Kate (Hütte)|Katen]]. 25 Männer und 53 Familien fuhren zu dieser Zeit als [[Seeleute]] auf der [[Nordsee]]. Die Abhängigkeit von diesem Erwerbszweig zeigte sich in Archsum besonders deutlich. Mit den Erfolgen vor allem im [[Walfang]] stieg die Einwohnerzahl bis 1745 auf 259, darunter 40 [[Seefahrer]]. Bei der [[Verkoppelung]] 1787 wurden 54 Hausbesitzer gezählt. Viele erhaltene Häuser sind solche von den Sylter [[Kapitän]]en. Als der Höhepunkt der Seefahrt überschritten war, sank die Anzahl der Gehöfte bis 1850 auf 45. Die Landwirtschaft brachte nur wenig Ertrag, so wurde die [[Armut]] groß. In dieser Folge sank die Bevölkerungszahl bis 1952 auf 129 und damit noch unter den Stand von 1611.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen eines [[Landgewinnung]]sprogrammes unterlegt durch die nationalsozialistische [[Blut-und-Boden-Ideologie]] konnte 1937 der [[Nössekoog]] [[Deich|eingedeicht]] und besiedelt werden (vgl. u.&amp;amp;nbsp;a. [[Adolf-Hitler-Koog]], [[Hermann-Göring-Koog]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Lars Amenda: &amp;#039;&amp;#039;„Volk ohne Raum schafft Raum“. Rassenpolitik und Propaganda im nationalsozialistischen Landgewinnungsprojekt an der schleswig-holsteinischen Westküste.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Heft&amp;amp;nbsp;45, 2005, S.&amp;amp;nbsp;4–31. Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e.&amp;amp;nbsp;V. Auf Akens.org ([https://www.akens.org/akens/texte/info/45/rassenpolitik_landgewinnung_amenda.pdf PDF]; 228,5&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 5.&amp;amp;nbsp;Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; So stieg vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] die Einwohnerzahl im Jahr 1939 auf 306 Menschen. Die Hälfte davon entfiel jedoch auf den [[Reichsarbeitsdienst]], der Arbeiter für den Bau des Nössedeichs hier in Lagern unterbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sturmflut]]en suchten Archsum immer wieder heim. Missernten trugen ebenfalls zum Sinken der Bevölkerungszahl bei. 1961 wurde Archsum [[Luftkurort]]. Der [[Tourismus]] ist seit dieser Zeit von großer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Augstein]] besaß seit 1967 ein Haus in Archsum.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Matthiessen: Ozelot und Friesennerz. Roman einer Sylter Kindheit. Berlin 2020. S. 143f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lauritzen-hamburg.de/fotosekke/karte_keitum.jpg Historisches Kartenblatt von 1878]&lt;br /&gt;
* [http://www.inselinfo24.de/sylt-archsum.html Inselinfo24: Informationen zu Archsum (Sylt-Ost)]&lt;br /&gt;
* [[Karl Müllenhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10457249?page=229 Der Dikjendälmann], [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10457249?page=623 Wildes Feuer]&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg&amp;#039;&amp;#039;, Schwers’sche Buchhandlung, Kiel 1845 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10457249? digitale-sammlungen.de MDZ München])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Sylt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südschleswig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Sylt, Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Nordfriesland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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