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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Architrav</id>
	<title>Architrav - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T11:25:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Architrav&amp;diff=57261&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schubbay: Gramm. u. a.</title>
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		<updated>2024-05-19T07:19:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gramm. u. a.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Temple hephaistion Agora-Athens.jpg|mini|[[Gebälk]] am [[Tempel des Hephaistos]].&amp;lt;br /&amp;gt;Von oben nach unten: [[Geison]], [[Fries]] mit [[Triglyphe]]n, Architrav]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Selinonte Temple E2.jpg|mini|Tempel E in [[Selinunt]] mit Architrav, darauf Reste des [[Fries]]es]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reichstag building Berlin view from west before sunset.jpg|mini|[[Reichstagsgebäude]] Berlin, [[Neurenaissance]]-Fassaden mit umlaufendem Architrav]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Architrav&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{itS|architrave}}; aus {{grcS|ἀρχι-|archi-}} Haupt- und {{laS|trabs}} Balken) ist ein auf einer [[Stütze (Bauteil)|Stützenreihe]] ruhender Horizontalbalken, zumeist der den Oberbau tragende Hauptbalken. In der Antike wurde der Architrav auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Epistyl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, da er meist auf Säulen ruhte ({{grcS|ἐπιστύλιον|epistulion}} oder {{lang|grc|ἐπιστῦλον|epistylon}}, von {{lang|grc|ἐπἱ|epi}} auf und {{lang|grc|στῦλος|stylos}} Säule).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architrav verteilt die Last der oberen Architekturglieder, insbesondere des zur Dachkonstruktion gehörenden [[Gebälk]]es, auf [[Pfeiler]] oder [[Säule]]n, kann aber auch am oberen Wandabschluss vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet zwischen [[monolith]]ischem und mehrreihigem Architrav, bei dem mehrere Blöcke hintereinander liegen.&lt;br /&gt;
Bei der Dimensionierung der Architravblöcke ging man bis an die Grenzen des technisch Umsetzbaren. So wog etwa der mittlere Architravblock am [[Tempel der Artemis in Ephesos]] 24&amp;amp;nbsp;Tonnen und musste mithilfe von Flaschenzügen auf über 20&amp;amp;nbsp;Meter Höhe gehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baustile ==&lt;br /&gt;
Der Architrav erschien bereits in der [[Geschichte der Architektur|ägyptischen, vorderasiatischen und vorgriechischen Architektur]] sowie als tragendes oder auch als rein dekoratives Element in allen in der Nachfolge antiker Architektur stehenden Baustilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Baustil kamen unterschiedliche Ausbildungen des Architravs zum Einsatz. Vor allem für die [[Dorische Ordnung|dorische]] und die [[ionische Ordnung]] wurden in der [[Griechische Architektur|griechischen Architektur]] verschiedene Formen entwickelt, die später auch für die [[korinthische Ordnung]] eingesetzt wurden. Die [[römische Architektur]] modifiziert hingegen die griechischen Architravformen nur leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dorische Architrav ist meist glatt und wird an seinem oberen Ende von einer [[Taenia (Architektur)|Taenia]] genannten, vortretenden Abschlussleiste bekrönt. An der überstehenden Unterseite dieser Taenia sind wiederum kleine Leisten, [[Regula (Architektur)|Regulae]], angebracht, an denen konische Tropfen, die [[Gutta]]e, hängen. Die Anzahl dieser Guttae ist in klassischer Weise auf sechs festgelegt, doch kamen gerade in der Frühzeit der dorischen Steinarchitektur auch Ausbildungen mit vier Guttae vor. Die Regulae sind so verteilt, dass je eine Regula einer Triglyphe des dorischen [[Triglyphenfries]]es korrespondiert. Obgleich die Außenseite des Architravs normalerweise glatt gearbeitet sein sollte, gibt es auch Ausnahmen, bei denen der Architrav Träger figürlicher Reliefs ist, etwa am [[Athenatempel (Assos)|Athenatempel]] in [[Assos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglich sehr mächtigen und hohen Architrave der dorischen Architektur wurden im Verlauf der Entwicklung flacher und erreichten in klassischer Zeit nur noch ungefähr zwei Drittel des unteren Säulendurchmessers an Höhe. In der römischen Architektur konnte der dorische Architrav gar nur auf eine flache Platte reduziert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architrav der ionischen und der korinthischen Ordnung kann ebenfalls glatt gearbeitet sein, weist aber in der Regel zwei oder klassisch drei horizontale Streifen, sogenannte [[Faszie (Architektur)|Faszien]], auf und man spricht von einem Zwei- oder Drei-Faszien-Architrav.  Fenster oder Türen, die mit Faszien umzogen sind, bezeichnet man auch als architraviert. Die oberen Faszien der Architrave kragen jeweils leicht vor die unteren. Den oberen Abschluss bildet ein Wellenprofil, das meist mit einer [[Perlschnur]] verziert ist. Auch in der ionischen Architektur gibt es Ausnahmen von der Regel, die Architravfläche nicht mit Reliefs zu verzieren. So waren etwa am [[Archaik|archaischen]] Apollontempel von [[Didyma]] die Architravecken mit [[Gorgonen]] verziert, denen sich Löwen an den Seiten anschlossen. Allerdings kannte der frühe ionische Tempel keinen eigenständigen [[Fries]] als Bauglied, der derartige Reliefs hätte aufnehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem [[Hellenismus]] konnte die Unterseite ionischer Architrave, insbesondere an Bauten korinthischer Ordnung geschmückt sein, die mit einfachen Rundstäben oder floralen [[Ornament]]en gefüllt waren ([[Soffitte (Architektur)|Soffitten]]). Auch ergriff der Dekorationswille der Architekten und Bauherren ab der späten [[Römische Republik|Republik]] und im [[Prinzipat]] von den Faszien Besitz, deren Übergänge nun mit Wellenprofilen, etwa dem [[Kymation|lesbischen Kymation]], und ganzen Profilabfolgen überzogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heiner Knell]]: &amp;#039;&amp;#039;Architektur der Griechen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 38). 2., verbesserte Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1988, ISBN 3-534-80028-1.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Müller-Wiener]]: &amp;#039;&amp;#039;Griechisches Bauwesen in der Antike.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 1988, ISBN 3-406-32993-4.&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Gruben]]: &amp;#039;&amp;#039;Griechische Tempel und Heiligtümer.&amp;#039;&amp;#039; 5., völlig überarbeitete und erweiterte Auflage. Hirmer, München 2001, ISBN 3-7774-8460-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Architraves|Architrav}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www3.architektur.tu-darmstadt.de/akropolis4d.com/catalog/site/propyl/middle/west/gebaelk/architrav/index.php Dorische Architrave der Propyläen der Athener Akropolis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauteil (Bauwesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauteil aus Stein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tempel (Architektur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechischer Tempel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Säule]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schubbay</name></author>
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