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	<title>ArcelorMittal Bremen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=ArcelorMittal_Bremen&amp;diff=180619&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-10930-52 am 18. Februar 2026 um 11:14 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-18T11:14:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = ArcelorMittal Bremen GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = ArcelorMittal Bremen logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1954&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Bremen]], Deutschland&lt;br /&gt;
| Leitung          = Rainer Böse ([[Vorstandsvorsitzender]])&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 3003&amp;lt;ref name=&amp;quot;JA-2016&amp;quot;&amp;gt;Jahresabschluss 2016 im eBundesanzeiger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 2,1 Mrd. EUR&amp;lt;ref name=&amp;quot;JA-2016&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Branche          = Stahlproduktion&lt;br /&gt;
| Stand            = 2016-12-31&lt;br /&gt;
| Website          = [https://bremen.arcelormittal.com/ www.bremen.arcelormittal.com/]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Norddeutsche Hütte Bremen 1911.png|mini|Einweihung der Norddeutschen Hütte 1911. Aufsichtsratsvorsitzender Philipp Heineken, Bürgermeister [[Carl Georg Barkhausen]], Direktor Tutein (v.r.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stahlwerk Bremen35.jpg|mini|Die Anlagen von ArcelorMittal Bremen GmbH im Jahre 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ArcelorMittal Bremen290.jpg|mini|Die Anlagen bei Nacht.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ArcelorMittal Bremen GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört zum [[ArcelorMittal]]-Konzern und betreibt ein [[Stahlwerk]] in Bremen und eine [[Kokerei]] in [[Bottrop]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1908 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Norddeutsche Hütte&amp;#039;&amp;#039; errichtet. Mittels zweier [[Hochofen|Hochöfen]] wurde [[Roheisen]] produziert, das im [[Ruhrgebiet]] zu [[Stahl]] weiterverarbeitet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rangierdiesel&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rangierdiesel.de/index.php?nav=1409935&amp;amp;lang=1 ArcelorMittal Bremen GmbH] auf www.rangierdiesel.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Zeche Admiral]] in [[Dortmund]] gehörte seit 1918 zur Hütte und lieferte die [[Kohle]] für die werkseigene [[Kokerei]]. Die Linie 11 der [[Straßenbahn Bremen]] führte seit 1926 zum Werkstor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Norddeutsche Hütte (Otto Bollhagen 1861 - 1924(.jpg|mini|Norddeutsche Hütte (Otto Bollhagen, 1861–1924)]]&lt;br /&gt;
Während der deutschen Aufrüstung in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] arbeiteten viele [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]] in der Hütte. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden die Hochöfen demontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Klöckner-Werke]] AG übernahm 1954 die Reste der Norddeutschen Hütte AG und begann mit dem Ankauf von umliegenden Landflächen im Bremer Norden. Auf der Fläche, die bis dahin vom Dorf [[Büren (Bremen)|Mittelsbüren]] eingenommen wurde, entstand ein integriertes Hüttenwerk aus Hochofen, [[Stahlerzeugung]] und [[Walzwerk]], wobei die Hütte sowohl mit einem [[Warmwalzwerk]] und [[Kaltwalzwerk]] ausgestattet wurde. Nach zwei Jahren Vorbereitung und Bauzeit begann 1957 der Produktionsbetrieb; die Herstellung von einer Tonne Rohstahl dauerte damals noch etwa 7 Stunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WK148&amp;quot;&amp;gt;[[Weser-Kurier]] Nr.&amp;amp;nbsp;148 vom 28.&amp;amp;nbsp;Juni 2007: &amp;#039;&amp;#039;Wie der Stahl nach Bremen kam: 50 Jahre „Hütte am Meer“ / Seit 1. Juni neuer Name „ArcelorMittal“.&amp;#039;&amp;#039; von Petra Sigge, Wirtschaft S.&amp;amp;nbsp;20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner günstigen Lage am Unterlauf der [[Weser]] bekam das Hüttenwerk schnell den inoffiziellen Namen die „Hütte am Meer“. Umgangssprachlich hieß das Werk seitdem kurz &amp;#039;&amp;#039;Klöckner&amp;#039;&amp;#039;. Die Lage des Werkes hat Vorteile für den Transport von Kohle und Stahl, da der jeweils kostengünstigere Weg auf dem Wasser (Hafen) oder dem Land (Schienenweg, Straße) genutzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 nahm das [[Kraftwerk Mittelsbüren]] auf dem Hüttengelände in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Hochöfen seinen Betrieb auf. Als Brennstoff für dieses von [[swb AG|swb]] betriebene [[Bahnstrom]]-Kraftwerk dienen die bei der Stahlproduktion anfallenden [[Kuppelgas]]e [[Gichtgas]] und [[Konvertergas]]. Bis 1968 wurde das Stahlwerk nach dem [[Siemens-Martin-Ofen|Siemens-Martin-Verfahren]] betrieben, dann erfolgte die Umstellung auf das [[Linz-Donawitz-Verfahren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende 1979 wurde für die Beschäftigten ein Linienbusverkehr von und nach Bremerhaven durch die Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG (VGB) angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=VGB soll nicht mehr die Klöckner-Linie fahren |Sammelwerk=Nordsee-Zeitung |Datum=1979-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Paul Homann |url=https://web.archive.org/web/20250706165957/https://xn--pnv-bremerhaven-7sb.de/Bremerhavens_Nahverkehr_Chronik.pdf |titel=Bremerhavens Nahverkehr, Chronik |seiten=4 |abruf=2025-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend übernahm die DB-Tochter Weser-Ems-Bus den Betrieb. Der Linienbusverkehr wird nicht mehr durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 wurde das Blockwalzwerk I an die [[Reiner Brach (Unternehmen)|Reiner Brach GmbH &amp;amp; Co. KG]] verkauft, nachdem es zwei Jahre zuvor mit Aufgabe der [[Blockguss]]linie stillgesetzt worden war. 1993 wurde eine [[Verzinkung]]slinie, die BREGAL (Bremer Galvanisierungs GmbH, nicht identisch mit der gleichnamigen Beteiligungsgesellschaft der Familie Brenninkmeijer), in Betrieb genommen. 1994 wurde die belgische SIDMAR N.V. aus [[Gent]] Mehrheitsgesellschafter, die zum [[Luxemburg]]er [[Arbed]]-Konzern gehörte. Die ehemalige Klöckner-Hütte Bremen wurde in &amp;#039;&amp;#039;Stahlwerke Bremen&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. 2001 wurde eine zweite [[Feuerverzinkung]]slinie (BREGAL 2) fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 fusionierten die Stahlkonzerne Arbed (Luxemburg), [[Aceralia]] ([[Spanien]]) und [[Usinor]] ([[Frankreich]]) zur [[Arcelor]] S.A. mit Sitz in [[Luxemburg]] und bildeten den zu diesem Zeitpunkt weltgrößten Stahlkonzern mit einer jährlichen Rohstahlproduktion von rund 44,0 Mio. Tonnen. Am 16. März 2006 wurde im Handelsregister Bremen der Unternehmensname in &amp;#039;&amp;#039;Arcelor Bremen GmbH&amp;#039;&amp;#039; geändert. 2007 fusionierte Arcelor mit Mittal und es entstand die Aktiengesellschaft [[ArcelorMittal]], ein neues Verwaltungsgebäude wurde bezogen und am 1. Juni 2007 der neue Firmenname &amp;#039;&amp;#039;ArcelorMittal Bremen GmbH&amp;#039;&amp;#039; für das Werk öffentlich eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WK148&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2025 verkündete der Mutterkonzern ArcelorMittal an, die Werkspläne zur Umrüstung auf die Produktion [[Grüner Stahl|grünen Stahls]] verwerfen zu wollen. Land und Bund hatten dafür mehr als 840 Millionen Euro öffentliche Förderung in Aussicht gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katrin Martens |url=https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/reaktionen-stahlwerk-bremen-100.html |titel=Stahlwerk wird nicht klimaneutral: Bremer Politik reagiert bestürzt |werk=[[buten un binnen]] |datum=2025-06-20 |sprache=de |abruf=2025-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
Die Kapazität des heutigen Hüttenwerkes beträgt rund 4 Mio. Tonnen pro Jahr, die von etwa 3.100 Beschäftigten erzeugt werden. Am 11. Januar 2006 wurde die Erzeugung von 100.000.000 Tonnen Walzstahl seit Gründung der Hütte gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hauptenergieträger für die [[Stahlerzeugung]] wird in Bremen Kohle verwendet, welche neben [[Eisenerz]] ebenfalls in der Regel mit Schiffen angeliefert wird. Zum Hüttenwerk gehört die [[Kokerei Prosper]] in Bottrop (2 Mt Koks/Jahr). Um den teuren Koks partiell zu ersetzen, erfolgt ein Teil der Reduktion des Eisenerzes im Herstellungsprozess des Roheisens mit in den Hochofen eingeblasenen Kohlenstaub.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bremen.arcelormittal.com/Ueber-uns/Zahlen,-Daten,-Fakten/ |titel=Zahlen, Daten &amp;amp; Fakten |hrsg=ArcelorMittal Bremen |abruf=2023-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Stufe der Produktion findet im [[Hochofen]] statt. Das flüssige [[Roheisen]] wird in einen [[Flüssigmetalltransport|Pfannenwagen]] (ein sogenanntes Torpedo) gegossen. Dieser fährt zu einem [[Stahlerzeugung#Hochofen-Konverter Route|Konverter]], wo auch eisenhaltiger Schrott verwertet wird. Der Schrott wird in Bremen grob sortiert, mittels Magneten getrennt und im Konverter geschmolzen. Im Konverter wird der Stahlschmelze durch Einblasen von Sauerstoff so viel [[Kohlenstoff]] entzogen, wie dies für eine bestimmte Qualität von [[Stahl]] erforderlich ist. Nun wird die Schmelze durch verschiedene Zuschläge [[Legierung|vorlegiert]], bevor im letzten Arbeitsgang der Stahl in den Vakuumanlagen fertiglegiert wird. Danach wird der flüssige Stahl über die [[Stranggießen|Stranggießanlage]] in [[Bramme]]n gegossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weiterverarbeitung der Brammen erfolgt direkt warm oder später kalt im [[Warmwalzen|Warmwalzwerk]] zu [[Warmband]], aufgerollt zu [[Coil]]s. Anschließend erfolgt im [[Kaltwalzen|Kaltwalzwerk]] die Weiterverarbeitung zu [[Kaltband]], ebenso aufgerollt zu Coils. Das Endprodukt nach dem Kaltwalzwerk ist ein [[Flachstahl]] in Form von aufgerollten Blechen (&amp;#039;&amp;#039;Coil&amp;#039;&amp;#039;). Die Kaltbandcoils werden je nach Kundenanforderung [[Bandverzinkung|feuerverzinkt]] oder sogar zu verzinkten Platinen (&amp;#039;&amp;#039;[[Tailored Blank]]&amp;#039;&amp;#039;) weiterverarbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;ArcelorMittal Bremen: {{Webarchiv |url=http://www.arcelormittal.com/bremen/produktionsablauf.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Produktionsablauf&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20090511043400}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Datei:Massengutfrachter Oldendorff bei den Stahlwerken Bremen.jpg|mini|Massengutfrachter an der Pier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tochterunternehmen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Hansebahn Bremen]] GmbH (Anteil 49 %)&lt;br /&gt;
* [[Rhenus (Unternehmen)|Rhenus]] Weserport GmbH (Anteil 49 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eike Hemmer/Robert Milbradt: &amp;#039;&amp;#039;Beim „Bummeln“ drohte Gestapohaft. Zwangsarbeit auf der Norddeutschen Hütte während der NS-Herrschaft&amp;#039;&amp;#039;, [[Edition Temmen]] 2007, ISBN 978-3-86108-591-1&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Karl Lauschke]], [[Peter Sörgel]], Eike Hemmer&lt;br /&gt;
   |Titel=Widerstand lohnt sich!: Die Geschichte der Bremer Hütte – oder: Wieso wird heute noch Stahl in Bremen produziert?&lt;br /&gt;
   |Verlag=VSA&lt;br /&gt;
   |Datum=2017&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-89965-780-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://corporate.arcelormittal.com/ ArcelorMittal Homepage]&lt;br /&gt;
* [https://bremen.arcelormittal.com/ ArcelorMittal Bremen Homepage]&lt;br /&gt;
* [http://www.stahlseite.de/bremen.htm Fotodokumentation des Werkes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.142858|EW=8.691816|article=DM|dim=1000|type=landmark|region=DE-HB}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4431009-2|VIAF=236544028}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisen- oder Stahlverarbeiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hüttenwerk in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ArcelorMittal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häfen (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1954]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-10930-52</name></author>
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