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	<title>Arbeitslager Blechhammer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arbeitslager_Blechhammer&amp;diff=1351405&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schoener alltag: nicht im &quot;Interessengebiet A.&quot; gelegen</title>
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		<updated>2026-02-09T15:53:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;nicht im &amp;quot;Interessengebiet A.&amp;quot; gelegen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wikipedia-blechhammer-camp1.jpg|mini|Blechhammer Nord – In der Nähe des Straflagers für Russen und Polen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Krematorium Blechhammer.jpg|mini|Krematorium des KZ Blechhammer – 2024]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeitslager von Blechhammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lagen in der Umgebung des Dorfes [[Blachownia Śląska|Blechhammer]] (poln. Blachownia Śląska) im [[Oberschlesien|oberschlesischen]] Industriegebiet [[Kędzierzyn|Heydebreck O.S. (heute Kędzierzyn)]] und gehörten während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] zum [[KZ Auschwitz]]. Sowohl die Überreste dieses Arbeitslagers als auch des [[Konzentrationslager Blechhammer|Konzentrationslagers Blechhammer]] liegen auf dem Gebiet der heutigen Stadtgemeinde [[Kędzierzyn-Koźle]] südöstlich von [[Opole]] und westlich von [[Kattowitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im April 1942 wurde in Blechhammer ein &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeitslager für Juden&amp;#039;&amp;#039; errichtet, aus dem später ein [[KZ-Außenlager|Außenkommando]] des KZ Auschwitz wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bundesanzeiger Verlag |Titel=Sechste Verordnung zur Durchführung des Bundesentschädigungsgesetzes (6. DV-BEG) |Sammelwerk=[[Bundesgesetzblatt (Deutschland)|Bundesgesetzblatt]] |Nummer=12 |Datum=1967-03-02 |Seiten=233–254}} {{BGBl|1967 I S. 233}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das viel umfassendere Lagersystem bestand während des Zweiten Weltkrieges aus (Kriegs-)Gefangenenlagern, Arbeiterinnen- und Arbeiterlager, Straflagern, Konzentrationslagern und weiteren. Zu diesem Lagerkomplex gehörte auch ein [[Deutsche Konzentrationslager|Konzentrationslager]] für Juden, das Bahnhofslager. Insgesamt waren in Blechhammer etwa 48.000 [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]] einschließlich 2.000 britischer Kriegsgefangener. Die Juden aus der Außenstelle des [[KZ Auschwitz III Monowitz]] bildeten einen kleinen Teil von diesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jewishgen.org/forgottencamps/Camps/BlechhammerEng.html |titel=Work camp Blechhammer (Poland) |werk=jewishgen.org |sprache=en |abruf=2018-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für folgende Betriebe haben die KZ-Häftlinge aus dem Arbeitslager Blechhammer Arbeitsleistungen erbringen müssen:&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Weinmann, Anne Kaiser, Ursula Krause-Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP).&amp;#039;&amp;#039;: Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. Zweitausendeins, 1990, S. 579, 591. und: [https://www.jewishgen.org/forgottencamps/Camps/BlechhammerEng.html jewishgen.org forgottencamps Blechhammer]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Beton- und Monierbau]]&lt;br /&gt;
* Fa. Krause&lt;br /&gt;
* [[ThyssenKrupp Uhde|Fa. Uhde]]&lt;br /&gt;
* Fa. Roesner&lt;br /&gt;
* Fa. Niederdruck&lt;br /&gt;
* [[AEG|AEG Gleiwitz]]&lt;br /&gt;
* OHW Holzlagerung&lt;br /&gt;
* [[Dywidag|Fa. Dyckerhoff &amp;amp; Widmann]]&lt;br /&gt;
* Fa. Peters&lt;br /&gt;
* Fa. Pook &amp;amp; Gruen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Januar 1945 begann die Räumung der Lager Blechhammer. Etwa 200 Gefangene – Transportunfähige und solche, welche verdächtigt wurden sich zu verstecken – wurden sofort ermordet. Anschließend wurden ungefähr 4.000 Gefangene aus Blechhammer und etwa 6.000 aus den Nebenlagern [[SS-Arbeitslager Neu-Dachs|Neu-Dachs]], [[Arbeitslager Gleiwitz I|Gleiwitz I]], [[Arbeitslager Gleiwitz III|Gleiwitz III]] und Gleiwitz IV auf einen [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsch]] geschickt, etwa 800 wurden auf dem Weg ermordet. Der Todesmarsch begann am 21. Januar 1945, als in etwa 90 Kilometer Entfernung das KZ Auschwitz befreit wurde. Die Überlebenden erreichten das [[KZ Groß-Rosen]]; von dort wurden in Viehwagons die Juden in das [[KZ Buchenwald]] und die Kriegsgefangenen ins [[KZ Dachau]] gebracht. Luftangriffe auf diese Züge durch die Alliierten forderten noch zahlreiche weitere Opfer. Heute sind die Konturen der Lager in der Landschaft noch erkennbar. Betonwachtürme, Zaunpfosten, Betoneinfassungen und das Krematorium sind geblieben, die Baracken sind verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oberschlesische Hydrierwerke AG ==&lt;br /&gt;
Die [[I.G. Farben|I.G. Farbenindustrie A.G.]] hatte am 20. Mai 1944 eine Energiekostenkalkulation für ein Werk der &amp;#039;&amp;#039;Oberschlesischen Hydrierwerke AG&amp;#039;&amp;#039; erstellt, das aus Braunkohle [[synthetisches Benzin]] für die deutsche Kriegswirtschaft produzieren sollte. Ein Teil der Gefangenen wurde bei der Errichtung eines [[Hydrierwerk]]s eingesetzt. Aus dem Lagersystem kamen die Arbeitskräfte für die arbeitsintensiven Betriebe der beiden Chemiezentren. Die strategische Bedeutung dieses Chemiestandortes führte in der zweiten Jahreshälfte 1944 zu 15 Angriffen von [[Consolidated B-24|B-24]]-Bomberverbänden der amerikanischen [[Fifteenth Air Force]] von Stützpunkten in Italien aus. Dabei wurde das Werk zweimal wöchentlich bombardiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlebende aus der Chemieanlage berichteten, dass auch synthetische Margarine und Marmelade produziert worden wäre. Die Forschung auf dem Gebiet der synthetischen Lebensmittel war zur Behebung von Versorgungsengpässen der Reichsbevölkerung vorgesehen gewesen. Da die mit den produzierten Nahrungsmitteln gefütterten Meerschweinchen mehrheitlich erkrankten, wurden die Nahrungsmittel nicht in Verkehr gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/21/17/N|EW=18/15/31/E|type=landmark|region=PL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitserziehungslager|Blechhammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kędzierzyn-Koźle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schoener alltag</name></author>
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