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	<title>Arbeitskopie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T21:19:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arbeitskopie&amp;diff=1707658&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Queryzo am 20. Dezember 2020 um 12:25 Uhr</title>
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		<updated>2020-12-20T12:25:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Workprintstill.jpg|mini|Szene einer digital erstellten &amp;#039;&amp;#039;Arbeitskopie&amp;#039;&amp;#039;. Der [[Timecode]] links beginnt mit dem Kennzeichen der Filmrolle; rechts der [[Keykode]].]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeitskopie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englisch: &amp;#039;&amp;#039;workprint&amp;#039;&amp;#039;) wird im analogen [[Filmschnitt]] das erste verfügbare Kopienmaterial der originalen Bild- und Tonaufnahmen bezeichnet, aus dem der [[Filmeditor]], alleine oder zusammen mit dem [[Filmregisseur]] und/oder dem [[Filmproduzent]]en, den Film montiert und bearbeitet. Die abgenommene [[Rohschnitt]]version eines [[Film]]s, die bis zur Endfassung im Rahmen des [[Feinschnitt]]s nochmals überarbeitet wird, heißt Schnittkopie. Im Zuge der vollständigen [[Digitalisierung]] des Schnittprozesses wirkt der Begriff „Arbeitskopie“ inzwischen veraltet und wird nur noch selten bei aktuellen Filmproduktionen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitskopie besteht aus den Mustern, das sind die ersten Positive ab Kamera-Original beziehungsweise Umspielungen des Tons. Normalerweise werden Arbeitskopien der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht und nach der Mischung vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell bestehen Bild und Ton aus [[Kinefilm]] und [[Magnetfilm]]. Dabei gibt es meist einen Bildstreifen und drei Tonstreifen für &amp;#039;&amp;#039;Dialog&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Geräusche&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Musik&amp;#039;&amp;#039;. Die Arbeitskopie ist voll von Markierungen und [[Spleiß (Filmtechnik)|Spleißen]]. Um vorführbare Streifen zu erhalten, werden bei Großproduktionen so genannte Abklatsche, das sind schwarzweiße Duplikate auf Direktumkehrfilm, von der Arbeitskopie erstellt. Solcher Film bringt zwar unzureichenden Kontrast mit sich, kann aber mit gewöhnlichem Positiventwickler bearbeitet werden, wodurch ein Abklatsch entsprechend kostengünstig ist. Die mit der Musik und ihrer Synchronisierung zum Bild beschäftigten Techniker sowie Trickspezialisten für aufwändige Szenen erhalten einen Abklatsch. Heute sind Arbeitskopien in der Regel digitale Dateien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitskopien waren gelegentlich Quellen für illegale Vorabveröffentlichungen von Filmen im [[Internet]], beispielsweise in [[File Sharing|Tauschbörsen]]. Während das Filmmaterial hochwertig ist, können Effekte und Nachbearbeitungen fehlen, häufig ist noch die Filmlaufzeit im Bild eingeblendet. Aufsehen erregte 2005 die Veröffentlichung einer Arbeitskopie des Films [[Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith]], der zum Kinostart des Films im [[Usenet]] veröffentlicht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://waxy.org/2005/05/star_wars_ep3_w/ | titel=Star Wars EP3 Workprint Leaked Online | zugriff=2013-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2009 wurde der Film [[X-Men Origins: Wolverine]] etwa vier Wochen vor Kinostart aus den Filmstudios [[Leak|gestohlen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.examiner.com/article/x-men-origins-wolverine-stolen-and-shared-online | titel=X-Men Origins: Wolverine stolen and shared online | zugriff=2013-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Rudi Reinbold | Herausgeber=Hans Beller | Titel=Handbuch der Filmmontage | Verlag=Tr Verlagsunion GmbH | Jahr=1993 | Ort=München | Kapitel=„Praktische Grundlagen des Filmschnitts“ bzw. „Dem Chaos keine Chance“ | ISBN=3-8058-2357-6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Milton Lustig | Herausgeber=Hans Beller | Titel=Music Editing for Motion Pictures | Verlag=Hastings House | Jahr=1980 | Ort=New York | ISBN=0-8038-4729-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bender-verlag.de/lexikon/lexikon.php?begriff=Arbeitskopie Arbeitskopie] im Lexikon der Filmbegriffe des Bender-Verlags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Warez]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Queryzo</name></author>
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