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	<title>Aratta - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:54:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aratta&amp;diff=534576&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;At40mha: Genderzeichen korrigiert</title>
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		<updated>2025-10-12T09:18:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Genderzeichen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aratta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Akkadische Sprache|akkadisch]] für &amp;#039;&amp;#039;Erhabenes Bergland&amp;#039;&amp;#039;) ist der Name eines Landes in der [[Sumerer|sumerischen]] [[Mythologie]]. Es ist umstritten, ob ein Stadtstaat oder ein Königreich dieses Namens im Nahen Osten tatsächlich existierte und wo es gelegen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sumerische Quellen ==&lt;br /&gt;
Hauptquelle ist die frühsumerische Dichtung &amp;#039;&amp;#039;Enmerkar und der Herr von Aratta&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://etcsl.orinst.ox.ac.uk/cgi-bin/etcsl.cgi?text=t.1.8.2.3 &amp;#039;&amp;#039;Enmerkar und der Herr von Aratta&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; in der der wahrscheinlich legendäre König [[Enmerkar]] von [[Uruk]] einen Boten nach Aratta schickt, der die Unterwerfung des arattäischen Herrschers Ensuh-keshdanna verlangt, da die Göttin [[Inanna]] ihre Gunst nicht mehr Aratta, sondern Uruk erweise. Aratta wird als überaus reiches Land hinter sieben Gebirgszügen beschrieben. Daneben wird Aratta im [[Epos]] &amp;#039;&amp;#039;[[Lugalbanda und Enmerkar]]&amp;#039;&amp;#039; als Ziel des Feldzugs genannt, wobei zu jener Zeit [[Lugalbanda]] noch als Offizier unter Enmerkar diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In späteren [[Keilschrift]]texten wird mehrfach auf die Herkunft der Sumerer aus Aratta hingewiesen. Hier könnte ein Zusammenhang mit der Gunstverlagerung Inannas gesehen werden. Aratta scheint mehrere Jahrhunderte lang als Quelle der sumerischen Zivilisation und Religion angesehen worden zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokalisierung ==&lt;br /&gt;
Die Wegbeschreibung in &amp;#039;&amp;#039;Enmerkar und der Herr von Aratta&amp;#039;&amp;#039; führte zu zahlreichen Versuchen, Aratta von Uruk ausgehend zu lokalisieren und seine Historizität zu beweisen. Zeitlich wird Aratta im 3. Jahrtausend v. Chr. angesiedelt. Folgende Thesen bilden den Mittelpunkt der Diskussion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urartu-These ===&lt;br /&gt;
Teilweise wird Aratta als ein Vorläufer des [[Urartu]]-Staates angesehen und in das von [[Mesopotamien]] aus gesehen nördliche Hochland im heutigen [[Armenien]], [[Aserbaidschan]], [[Iran]] und der [[Türkei]] verlegt. Demnach wäre Aratta ein sehr früher Flächenstaat gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vansee-These ===&lt;br /&gt;
Eine Variante der Urartu-These sieht in Aratta aufgrund einiger etymologischer Mutmaßungen den Ort der biblischen [[Garten Eden|Paradies]]-Erzählung und lokalisiert es östlich des [[Vansee]]s im Grenzgebiet der heutigen Türkei und Irans. Untersuchungen des heute sehr kargen Landstrichs zeigen für das 3. Jahrtausend v. Chr. eine üppige Fauna, die als Grundlage für eine räumlich eng begrenzte, frühe Zivilisation angenommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dschiroft-These ===&lt;br /&gt;
1976 stellte der iranische Archäologe [[Youssef Madjidzadeh]] die These auf, Aratta vermeintlich im Südosten [[Iran]]s in der Provinz [[Kerman (Provinz)|Kerman]] lokalisiert zu haben (siehe [[Dschiroft-Kultur]]). Seine Hauptargumente sind die im Mythos beschriebene Nähe zu [[Anschan (Persien)|Anschan]], die reichen Grabbeigaben in [[Shadad]] und die handwerklich ausgearbeitete materielle Kultur, die die Provinz Kerman im 3. Jahrtausend v.&amp;amp;nbsp;Chr. aufweist, und stützt diese These auf die von ihm im Jahr 2001 begonnene Ausgrabung in [[Dschiroft-Kultur#Archäologische Standorte (Auswahl)|Konar Sandal]] südlich der iranischen Stadt [[Dschiroft]]. In Kondar Sandal wurden ein [[Zikkurat]]-ähnlicher Monumentalbau und eine Vielzahl aufwändig verzierter Töpferware mit auffallend differenzierter Symbolik gefunden. Die [[Dschiroft-Kultur]] wird auf ihrem Höhepunkt um 2500 v. Chr. datiert. Viele der gefundenen bildlichen Darstellungen weisen Ähnlichkeiten zu sumerischen Legenden auf und könnten diese befruchtet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mythos ===&lt;br /&gt;
Nach der Auffassung von [[Piotr Steinkeller]] ist Aratta aus babylonischer Sicht eine Art von Traumland, eine sagenhafte Stadt, die vor kostbaren Edelsteinen und anderen exotischen Reichtümern nur so strotzte. Diese Sicht wird durch die exklusive Erwähnung in mythologischen Texten bestätigt. Aratta ist in keinem ökonomischen oder historischen Text erwähnt. Zudem gab es zu keinem Zeitpunkt weder indirekte noch direkte Kontakte zwischen Mesopotamien und diesem Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;Piotr Steinkeller: &amp;#039;&amp;#039;New light on Marhaši and its contacts with Makkan and Babylonia.&amp;#039;&amp;#039; In: Jessica Giraud, Guillaume Gerne: &amp;#039;&amp;#039;Aux marges de l’archéologie: Hommage à Serge Cleuziou.&amp;#039;&amp;#039; Paris 2012, S.&amp;amp;nbsp;261–274, hier S.&amp;amp;nbsp;262.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Theorien um Aratta ==&lt;br /&gt;
Der iranische Sprachwissenschaftler [[Jahanshah Derakhshani]] fasst Aratta als [[Urheimat]] der [[Indogermanen]] auf, alternativ zum bisher angenommenen Ursprungsgebiet Südrussland bzw. [[Anatolien]]. Hintergrund ist die These Derakhshanis, das Volk von Aratta habe eine [[arisch]]e, also [[indogermanische Sprache]] gesprochen.&amp;lt;sup&amp;gt;[Zitat erforderlich]&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Yousef Madjidzadeh: &amp;#039;&amp;#039;The land of Aratta&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Journal of Near Eastern Studies|JNES]] 35 (1976), 105–113. (engl.)&lt;br /&gt;
* Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Jiroft. The earliest oriental civilization&amp;#039;&amp;#039;, Teheran 2003. ISBN 964-422-478-7 (engl.)&lt;br /&gt;
* [[Felix R. Paturi]]: &amp;#039;&amp;#039;Die grossen Rätsel der Vorzeit&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007. ISBN 978-3-8218-5665-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|wayback=20090402165049|url=http://www.iranian.ws/cgi-bin/iran_news/exec/view.cgi/5/12225|text=Artikel über Schriftfunde in Jiroft (en)}}&lt;br /&gt;
* [[arte]] TV-Dokumentation [https://www.youtube.com/watch?v=l3aRLX6lDTM „Aratta - Spuren einer legendären Hochkultur“] auf youtube&lt;br /&gt;
* [https://www.cais-soas.com/CAIS/Archaeology/Pre-History/jiroft.htm Jiroft und Aratta Königreich (en)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologischer Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mesopotamische Mythologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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