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	<title>Aramus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Drekamu: HC: Ergänze Kategorie:Siedlungshügel</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Siedlungsh%C3%BCgel&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Siedlungshügel (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Siedlungshügel&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den eisenzeitlichen Siedlungshügel in Armenien; zu anderen Bedeutungen siehe [[Aramus (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|map=right |NS=40/14/54/N |EW=44/39/11/E |type=landmark |region=AM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aramus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher Aramonk) ist ein Dorf in der armenischen Provinz [[Kotajk]], etwa 20 Kilometer nordöstlich von [[Jerewan]]. Südlich des Dorfes liegt die gleichnamige eisenzeitliche Befestigungsanlage Aramus, die zu den größten und besterhaltenen Fundorten [[Armenien]]s gehört und einen Schlüsselfundort für die Erforschung der Bronze- und Eisenzeit in dieser Region darstellt. Besonders hervorzuheben sind die Untersuchungen zur Eisenzeit, die eine kontinuierliche  Nutzung der Anlage und dazugehörigen Siedlungsareal vom 10.-4. Jahrhundert v. Chr. belegen. Dabei ist das Nebeneinander lokaler (sog. Etiuni) und urartäischer Kulturmerkmale in den materiellen Hinterlassenschaften während der mittleren Eisenzeit zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aramus liegt auf 1496 Meter Höhe südlich der Stadt [[Abowjan]] nahe der Straße zwischen Jerewan und dem Nordufer des [[Sewansee]]s, fünf Kilometer nordöstlich von [[Festung von Elar|Elar]] auf einem Ausläufer des Gegam-Gebirges&amp;lt;ref&amp;gt;Adam T. Smith, Koriun Kafadarian: &amp;#039;&amp;#039;New Plans of Early Iron Age and Urartian Fortresses in Armenia.&amp;#039;&amp;#039; A Preliminary Report on the Ancient Landscapes Project.: In: &amp;#039;&amp;#039;Iran 34,&amp;#039;&amp;#039; 1996, S. 36&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich vom sagenumwobenen König [[Aram (Armenien)|Aram]] und seiner – in einer Schlacht verletzten – Schulter ab. Das [[Armenische Sprache|armenische]] &amp;#039;&amp;#039;Arami us&amp;#039;&amp;#039; bedeutet wörtlich „Arams Schulter“. Nach einer anderen Überlieferung war Aramonk der Ort, wo die Königin [[Schamiram]] ([[Semiramis]]) den Leichnam [[Ara der Schöne|Aras des Schönen]] fand&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kiesling&amp;quot;&amp;gt;Brady Kiesling, Rediscovering Armenia. An Archaeological/Touristic Gazetteer and Map Set for the Historical Monuments of Armenia. June 2000, Yerevan/Washington DC, 58&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlungshügel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Siedlungshügel]] wird aus einem natürlichen, von Osten nach Westen verlaufenden, langgestreckten [[Basalt]]rücken von ca. 50 Meter Höhe und beinahe 900 Meter Länge gebildet, der etwa in der Mitte durch einen [[Antiklinale|Sattel]] in zwei Bereiche unterteilt wird. Die an der Oberfläche sichtbaren Festungsmauern schließen den östlichen Felsrücken sowie die vorgelagerten Nord- und Südhänge ein. Der Hangbereich zwischen der sogenannten [[Akropolis]] und dem sogenannten Stadtgebiet auf der Nord- und Südterrasse ist ebenfalls durch eine Terrassierungsmauer gekennzeichnet, die Ausdruck einer intensiven Siedlungsaktivität sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Smith und Kafadarian&amp;lt;ref&amp;gt;Adam T. Smith/Koriun Kafadarian, New Plans of Early Iron Age and Urartian Fortresses in Armenia: A Preliminary Report on the Ancient Landscapes Project. Iran 34, 1996, 36&amp;lt;/ref&amp;gt; nehmen an, dass die [[Urartu|urartäische]] Festung, ähnlich wie [[Felsinschrift von Zowinar|Zovinar]] und [[Horom]] (Dovri)&amp;lt;ref&amp;gt;G. Areshian, K. I. Kafadarian, A Simonian, G. Tiratsian, A. Kalantarian. Archeologičeskije Issledovanija v Aschtarakskom i Nairiskom Raionach Armjanskoi SSR. Vestnik Obščesvennikcha uk, 4, 1977, 77–93&amp;lt;/ref&amp;gt; in einem sogenannten „Grenzstil“ erbaut wurden, der Elemente der einheimischen [[eisenzeit]]lichen Baupraxis aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Armenische Apostolische Kirche|armenische]] [[Katholikos]] [[David I. Aramonetsi]] (728–741) verlegte  seinen Amtssitz nach der arabischen Eroberung Armeniens 728 von [[Dvin]] nach Aramus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kiesling&amp;quot; /&amp;gt;. Neben einem Kloster wurde hier auch ein Palast erbaut. Heute steht nur noch die Kirche Tsiranavor aus dem 6. Jahrhundert&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uibk.ac.at/ipoint/news/uni_und_forschung/20041029.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sie wurde vielleicht durch den Katholikos [[Hovhan]] erbaut. Im Dorf befinden sich ferner [[Khachkar]]e aus dem 13.–14. Jahrhundert&amp;lt;ref&amp;gt;Brady Kiesling, Rediscovering Armenia. An Archaeological/Touristic Gazetteer and Map Set for the Historical Monuments of Armenia. June 2000, Yerevan/Washington DC, 59&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Festung]]sanlage von Aramus wurde erstmals von Vanzandian im Jahre 1979 publiziert. 1988 folgten Untersuchungen am westlichen Teil der „Akropolis“ durch [[Hayk Avetissian]]. Seit 2004 finden jährlich Ausgrabungen unter der Leitung von Hayk Avetissian vom Department of History an der [[Staatliche Universität Jerewan|Staatlichen Universität Jerewan]] und Sandra Heinsch und Walter Kuntner vom Institut für [[Alte Geschichte]] und [[Altorientalistik]], Fachbereich [[Vorderasiatische Archäologie]] an der [[Universität Innsbruck]] statt. Der Schwerpunkt der Untersuchungen in den Jahren 2004–2008 lag auf der Ostburg der Anlage, während in den Jahren 2009 und 2010 die Nord-, Süd- und Westburg untersucht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Adam T. Smith, Koriun Kafadarian: &amp;#039;&amp;#039;New Plans of Early Iron Age and Urartian Fortresses in Armenia: A Preliminary Report on the Ancient Landscapes Project.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Iran 34&amp;#039;&amp;#039;, 1996, S. 23–37&lt;br /&gt;
* Hayk Avetsyan, Wilfried Allinger-Csollich: [http://www.armin.am/images/menus/611/THE%20FORTRESS%20OF%20ARAMUS.pdf &amp;#039;&amp;#039;The Fortress of Aramus: Preliminary Report of Excavations in 2004 and 2005.&amp;#039;&amp;#039;] S. 1–14&lt;br /&gt;
* Hans Christian Küchelmann, Nina Manaseryan, Lilit Mirzoyan: [http://knochenarbeit.de/eigene_arbeiten/aramus_2004.pdf &amp;#039;&amp;#039;Animal Bones from Aramus, Armenia, Excavation 2004.&amp;#039;&amp;#039;] S. 1–28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.uibk.ac.at/ipoint/news/uni_und_forschung/20041029.html Uni Innsbruck]&lt;br /&gt;
* [http://www.uibk.ac.at/alte-geschichte-orient/ Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik Innsbruck]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.usa.am/armenia.pdf | wayback=20070726183038 | text=Brady Kiesling, Rediscovering Armenia. An Archaeological/Touristic Gazetteer and Map Set for the Historical Monuments of Armenia. June 2000, Yerevan/Washington DC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Burgen und Festungen in Armenien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Armenien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urartu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kotajk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz (Eisenzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Armenien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siedlungshügel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drekamu</name></author>
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