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	<title>Aramon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T12:41:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aramon&amp;diff=39126&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Verlag)</title>
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		<updated>2023-12-11T14:01:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Verlag)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Rebsorte&lt;br /&gt;
| Art                = vinifera&lt;br /&gt;
| Farbe              = &lt;br /&gt;
| Name               = Aramon noir&lt;br /&gt;
| Synonyme           = &lt;br /&gt;
| Synonyme-Abschnitt = ja&lt;br /&gt;
| Bild               = VIVC544 ARAMON NOIR Cluster in the field 18585.jpg&lt;br /&gt;
| Herkunft           = Frankreich&lt;br /&gt;
| bekannt seit       = &lt;br /&gt;
| Weißweintraube     = &lt;br /&gt;
| Rotweintraube      = ja&lt;br /&gt;
| Tafeltraube        = ja&lt;br /&gt;
| Rosinentraube      = &lt;br /&gt;
| Unterlage          = &lt;br /&gt;
| Züchter            = &lt;br /&gt;
| Institut           = &lt;br /&gt;
| Züchtungsjahr      = &lt;br /&gt;
| Zuchtnummer        = &lt;br /&gt;
| VIVC               = 544&lt;br /&gt;
| VIVC-Synonym       = &lt;br /&gt;
| Elternsorte1       = Ouliven&lt;br /&gt;
| Elternsorte2       = Heunisch Weiss&lt;br /&gt;
| Kreuzung           = Ouliven × Heunisch Weiss&lt;br /&gt;
| Mutation           = &lt;br /&gt;
| Abstammung         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aramon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine sehr alte [[Rebsorte|Rotweinsorte]]. Untersuchungen von [[Ferdinand Regner]] legen eine enge Verwandtschaft mit der [[Heunisch (Rebsorte)|Heunisch]]-Familie nahe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach letzter Erhebung liegt die Rebfläche in [[Weinbau in Frankreich|Frankreich]] bei 3.304 (Stand 2007&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.onivins.fr/pdfs/454.pdf |text=Les Cepages noirs dans le Vignoble (PDF) |wayback=20070120011634}}, Statistik zu roten Rebsorten je Großregion, Teil 1, Veröffentlichung des &amp;#039;&amp;#039;Office National Interprofessionnel des Fruits, des Legumes, des Vins et de L’Horticulture&amp;#039;&amp;#039; – kurz ONIVINS, Stand 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.onivins.fr/pdfs/455.pdf |text=Les Cepages noirs dans le Vignoble (PDF) |wayback=20120301190115}}, Statistik zu roten Rebsorten je Großregion, Teil 2, Veröffentlichung des &amp;#039;&amp;#039;Office National Interprofessionnel des Fruits, des Legumes, des Vins et de L’Horticulture&amp;#039;&amp;#039; – kurz ONIVINS, Stand 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;). Im Jahr 1998 waren immerhin noch 10.870 [[Hektar]] Rebfläche mit Aramon bestockt. Hauptanbaugebiet ist weiterhin das [[Languedoc (Weinbaugebiet)|Languedoc]]. Daneben findet sie noch in den Ländern [[Weinbau in Algerien|Algerien]], [[Weinbau in Marokko|Marokko]], [[Weinbau in Portugal|Portugal]], [[Weinbau in Rumänien|Rumänien]] und [[Weinbau in Uruguay|Uruguay]] Verwendung, so dass weltweit ca. 8.000 Hektar bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist sehr ertragreich, liefert aber eher minderwertigen [[Rotwein]] mit wenig Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit der Sorte [[Teinturier du Cher]] war sie [[Kreuzung (Genetik)|Kreuzungspartner]] für die [[Neuzüchtung]] [[Petit Bouschet]], zusammen mit der von [[Hermann Jaeger (Winzer)|Hermann Jaeger]] gezüchteten Rebsorte [[Jaeger 70]] für die Sorten [[Aramon du Gard]] und [[Flot Rouge]]. Später entstand zusammen mit der Sorte Petit Bouschet die Rebsorte [[Grand Noir de la Calmette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mutation aus der Sorte Aramon entstanden die Rebsorten [[Aramon Blanc]] und [[Aramon Gris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbaugeschichte ==&lt;br /&gt;
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis weit ins [[20. Jahrhundert|letzte Jahrhundert]], als in [[Südfrankreich]] fast ausschließlich Massenware produziert wurde, war sie die dominierende [[Weintraube|Traube]] im [[Languedoc (Weinbaugebiet)|Languedoc]], besonders im [[Département Hérault]]. Um 1870 belegte sie alleine dort 214.000 Hektar und war noch lange Zeit die meistangebaute Sorte in Frankreich. Selbst im Jahr 1958 wurden noch 150.230 Hektar bestockter Rebfläche in ganz Frankreich erhoben. Mit der Einführung eines flächendeckenden Schienennetzes in Frankreich wurden die preiswerten Weine des Massenträgers Aramon landesweit exportiert und garantierten ein verlässliches Einkommen der Winzer im Languedoc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Niedergang begann, als 1955 in Frankreich die Klassifizierung der Rebsorten eingeführt und sie nicht als Qualitätsrebsorte klassifiziert wurde und somit keine Zulassung in den [[Appellation d’Origine Contrôlée|Appellationen]] Frankreichs fand. Daher hat sich die Strategie der Winzer auch in der Region drastisch gewandelt, die Rebe ist seit langem auf dem Rückzug und wird von anderen wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Carignan noir|Carignan]], [[Cinsault]] u.&amp;amp;nbsp;a. verdrängt, die wesentlich gehaltvollere Weine versprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ampelographische Sortenmerkmale ==&lt;br /&gt;
In der [[Ampelographie]] wird der [[Habitus (Biologie)|Habitus]] folgendermaßen beschrieben:&lt;br /&gt;
* Die Triebspitze ist offen. Sie ist leicht weißwollig behaart. Die Jungblätter sind spinnwebig behaart und gelbfarben gefleckt.&lt;br /&gt;
* Die großen Blätter (siehe auch den Artikel [[Blattform]]) sind dünn und nur schwach ausgeprägt dreilappig (selten fünflappig). Die Stielbucht ist V-förmig offen. Der Blattrand ist spitz gesägt. Die Zähne sind im Vergleich zu anderen Rebsorten eng gesetzt.&lt;br /&gt;
* Die walzen- bis kegelförmige Traube ist sehr groß (meist 400 – 600 gr schwer, vereinzelt bis zu 1&amp;amp;nbsp;kg), geschultert und dichtbeerig. Die rundlichen Beeren sind groß. Sie sind bei Vollreife von tiefblauer bis schwarzer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rebsorte Aramon reift etwa 25 Tage nach dem [[Gutedel]] und gilt damit für eine Rebsorte international als spät reifend. Die Sorte gilt als sehr ertragsreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aramon treibt früh aus und ist somit bei späten Frühjahrsfrösten gefährdet. Sie ist wenig empfindlich gegen die Pilzkrankheit [[Echter Mehltau]], jedoch sehr empfindlich gegen den [[Falscher Mehltau der Weinrebe|Falschen Mehltau]], die [[Eutypiose]] sowie gegen die [[Grauschimmelfäule]]. Sie neigt zu [[Phytoplasma]]befall. Der Phytoplasmenbefall führt zu [[Vergilbungskrankheiten im Weinbau|Vergilbungskrankheiten]] wie die [[Goldgelbe Vergilbung]] ([[Französische Sprache|franz.]]: &amp;#039;&amp;#039;Flavescence dorée&amp;#039;&amp;#039;) oder auch die [[Schwarzholzkrankheit]].&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Dietrich Mohr: &amp;#039;&amp;#039;Farbatlas Krankheiten, Schädlinge und Nûtzlinge an der Weinrebe&amp;#039;&amp;#039;, Seite 80, ISBN 3-8001-4148-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Erträge in kargen Hanglagen bei niedrigen 50 bis 70 hl/ha liegen, kann er in fruchtbaren Ebenen auf 250 bis 400 hl/ha steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synonyme ==&lt;br /&gt;
Die Rebsorte Aramon ist auch unter den Namen Amor Nao Me Deixes, Amor-Nao-Me-Deixes, Aramon, Aramon Blauer, Aramon Chernyi, Aramon Crni, Aramon Negro, Aramon Noire, Aramon Pignat, Aramon Pigne, Aramon Rozovyi, Aramon Saint Joseph, Aramone, Aramonen, Aramont, Arramant, Arramont, Benidicho, Burchard’s Prince, Burchardt’s Prince, Burchhard’s Prince, Burckarti Prinz, Burkhardt, Eramoul, Eromoul, Gros Bouteillan, Gros Boutellau, Kek Aramon, Okoerszen Kek, Pascale Di Nurri, Pisse Vin, Plant Riche, Plante Riche, Rabalaire, Ramonen, Reballaire, Revalaire, Revellaire, Rosa di Bitti, Toledana, Ugni Negre, Ugni Neru, Ugni Nevu, Ugni Noir, Uni Negre, Uni Noir bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{VIVC|544}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor= [[Jancis Robinson]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Oxford Weinlexikon&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gräfe und Unzer Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7742-0914-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Pierre Galet]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Dictionnaire encyclopédique des cépages&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hachette&lt;br /&gt;
   |Ort=Paris&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=2-01-236331-8&lt;br /&gt;
   |Sprache=fr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{VIVC|544}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotweinsorte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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