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	<title>Aral-Barbe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T12:12:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aral-Barbe&amp;diff=2197516&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: fix</title>
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		<updated>2025-03-31T12:02:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Aral-Barbe&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Luciobarbus brachycephalus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[ Kessler]], 1872&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Luciobarbus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Karpfenfische&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Cyprinidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Karpfenfischähnliche&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cyprinoidei&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Karpfenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Cypriniformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_LinkName  = Otophysi&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Otophysa&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Barbus brachycephalus.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Zeichnung einer Aral-Barbe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aral-Barbe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Luciobarbus brachycephalus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine große [[Barbe]]nart aus Vorderasien. Sie wird auf Englisch „Caspian Barbel“, auf Russisch „Kaspiiskii Usach“ bzw. „Аральский усач“, „Аралдын ит муруту“ in Kirgisistan, und auf Persisch „Zardak“ bzw. „ماهي سس“ genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fishbase&amp;quot;&amp;gt;{{Fishbase|g=Luciobarbus|s=brachycephalus}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Aral-Barbe wurde in Vergangenheit der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Barbus]]&amp;#039;&amp;#039; zugerechnet, sie wird jetzt der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Luciobarbus]]&amp;#039;&amp;#039; zugeschrieben. Folgende Unterarten werden unterschieden:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Luciobarbus brachycephalus brachycephalus&amp;#039;&amp;#039;, Kessler, 1872&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Luciobarbus brachycephalus caspius&amp;#039;&amp;#039;, Berg, 1914&lt;br /&gt;
Während die erste Unterart in weiten Teilen Zentralasiens beheimatet ist, beschränkt sich das Vorkommen von &amp;#039;&amp;#039;L. brachycephalus caspius&amp;#039;&amp;#039; auf das Einzugsgebiet um das Schwarze Meer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.marinespecies.org/aphia.php?p=taxdetails&amp;amp;id=293554 |titel=WoRMS – World Register of Marine Species - Barbus brachycephalus Kessler, 1872 |abruf=2025-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Aral-Barbe besitzt vier Bartfäden, die um das unterständige Maul angeordnet sind. Mit ihrer Länge reichen die Barteln bis über den Augenrand hinaus. Charakteristisch sind 67–76 Schuppen, die an der Seitenlinie angeordnet sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maitland&amp;quot;&amp;gt;Peter S. Maitland: Der Kosmos-Fischführer, Die Süßwasserfische Europas in Farbe, Franckh Verlag Stuttgart, 1977, Seite 156, ISBN 3-440-04468-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Luciobarbus brachycephalus&amp;#039;&amp;#039; besitzt 16 bis 25 Kiemenbögen.&amp;lt;ref&amp;gt;gill raker?&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;fishbase&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Fische werden in der Regel 60 Zentimeter lang, in Ausnahmefällen jedoch bis 90 Zentimeter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fishbase&amp;quot;/&amp;gt; Ein in der [[Wolga]] gefangenes Exemplar wog 22,5 Kilogramm mit über 120 cm Länge.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fishing-worldrecords.com/scientificname/Luciobarbus%20brachycephalus/show Fishing World Records]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Man findet die Aral-Barbe in Gewässern [[Afghanistan]]s, [[Aserbaidschan]]s, [[Iran]]s, [[Kasachstan]]s, [[Russland]]s, [[Türkei]], [[Turkmenistan]]s und [[Usbekistan]]s. Das Hauptverbreitungsgebiet liegt südlich und westlich des [[Aralsee]]s, im kasachischen Fluss [[Tschüi (Fluss)|Tschüi]]. Während der Laichzeit wandern die Tiere vom Aralsee und vom Kaspischen Meer in die Unterläufe der einmündenden Flüsse wie zum Beispiel in den kaukasischen [[Terek]], den [[Samur]], [[Kura]], oder den unteren [[Aras (Fluss)|Aras]]. Seltener findet sich die Aral-Barbe in der unteren Wolga, wo sie bis zur Höhe von [[Wolgograd]] hochwandert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fishbase&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Aral-Barben leben in Flüssen, Seen, Stauseen und Kanälen. Sie halten sich im Meer in Tiefen bis zu 25 Metern auf, in Flüssen in tiefen Rinnen mit kiesigem oder steinigem Grund. Im Brackwasser an den Unterläufen der Flüsse sind benthisch lebende Krebstiere ihre Hauptnahrung. Während der Laichwanderung nehmen die Aral-Barben keine Nahrung zu sich. Erst nach dem Laichen fressen die Tiere wieder Insekten, Fischbrut oder auch Algen, Samen und anderes pflanzliches Material.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fishbase&amp;quot;/&amp;gt; Die Laichzeit findet in den Monaten April bis Juni statt. In dieser Jahreszeit steigen die Flüsse in die Unterläufe auf, die sie vom Meer erreichen können. Die Fortpflanzung erfolgt in schnellfließenden Gewässerabschnitten mit hartem Grund in Tiefen von ein bis zwei Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fishbase&amp;quot;/&amp;gt; Weibchen sind in der Lage bis zu 1,25 Millionen Fischeier abzulegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maitland&amp;quot;/&amp;gt; Wanderungen werden von den Tieren auch unternommen, um ihre Winterquartiere zu erreichen. Am [[Syrdarja]], [[Amudarja]] und Zeravshan findet im Juli eine weitere Massenwanderung statt, die jedoch nach dem Bau von Staudämmen und der zunehmenden Versalzung ihrer Lebensräume stark abgenommen hat.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Freshwater Ecoregions of the World  |url=http://www.feow.org/ecoregion_details.php?eco=629 |archive-is=20120529171523 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzen ==&lt;br /&gt;
Im Einzugsbereich des Kaspischen Meeres und des Aralsees werden die Aral-Barben während ihrer Wanderungen mit Reusen und Netzen gefangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maitland&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefährdungsstatus ===&lt;br /&gt;
In Kasachstan steht die Aral-Barbe auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://redbook.kz/species.php?num=62&amp;amp;lang=en |titel=The Red List of Kazakhstan ::: Aral barbel (Barbus brachycephalus brachephalus) |abruf=2025-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.redbookkz.info/species.php?num=62&amp;amp;lang=ru&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit 1976 ist der Aralsee stark geschrumpft und hat zu einer starken Versalzung der Umgebung geführt. Gegenwärtig gibt es Aral-Barben nur noch in einigen Stauzonen am [[Syrdarja]] und [[Amudarja]], sowie dem Karakum-Kanal. Über die Individuenzahl gibt es keine genauen Angaben. Man nimmt an, dass die im Kura-Fluss isolidert lebende Population&amp;lt;ref&amp;gt;landlocked population in the Kura River&amp;lt;/ref&amp;gt; westlich des Kaspischen Meeres stabil ist, und dass die Wanderpopulation&amp;lt;ref&amp;gt;anadromous population&amp;lt;/ref&amp;gt; zahlenmäßig zurückgeht, da es an geeigneten Laichgebieten fehlt und die Fischwilderei zunahm. Häufig sind Aral-Barben nur noch in den südlichen Zuflüssen des Kaspischen Meeres im Iran und Aserbaidschan. Allgemein hat die Zunahme an Wasserkraftwerken in den 1950er und 1960er Jahren und anderen ökologischen Bedrohungen zu einer kontinuierlichen Abnahme der Population von Luciobarbus brachycephalus im Kaspischen Meer und im Aralsee geführt. Die Abnahme soll in den letzten 30 Jahren −30 % betragen haben, so kommt die Fischart im stark versalzten Aralsee überhaupt nicht mehr vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{IUCN|ID=135684/135110761|ScientificName=Luciobarbus brachycephalus|PureURL=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.floranimal.ru/pages/animal/u/3543.html russische Webseite]&lt;br /&gt;
* [http://kungrad.com/nature/fish/barbus/ russische Webseite mit ausführlicher Beschreibung]&lt;br /&gt;
* [http://www.fao.org/docrep/v9529e/v9529e04.htm Bericht der FAO über die Folgen der Bewässerungslandwirtschaft auf den Fischbestand am Aralsee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karpfenfische]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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