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	<title>Aral - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aral&amp;diff=85909&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fonero: /* Name Aral */ Ausstieg aus der Schweiz</title>
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		<updated>2026-04-17T21:20:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Name Aral: &lt;/span&gt; Ausstieg aus der Schweiz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Mineralölunternehmen. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Aral (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Aral AG&lt;br /&gt;
| Logo             = Aral Logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = nicht vorhanden&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1898&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Bochum]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = Achim Bothe,&amp;lt;br /&amp;gt;Vorstandsvorsitzender&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aral.de/de/global/retail/presse/pressemeldungen/achim-bothe-neuer-vorstandschef-aral.html Wechsel im Vorstand der Aral AG: Achim Bothe wird neuer Vorstandschef der Aral AG]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 6023&lt;br /&gt;
| Umsatz           = über 500 Millionen Euro&lt;br /&gt;
| Stand            = &lt;br /&gt;
| Branche          = [[Mineralöl]], [[Elektromobilität|Ladeinfrastruktur]]&lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.aral.de/ www.aral.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Aral.JPG|mini|Aral-Tankstelle]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aral AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein deutsches [[Mineralölunternehmen]] des britischen [[BP]]-Konzerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1881 entstand in [[Bulmke-Hüllen]] (heute [[Gelsenkirchen]]) eine [[Kokerei]], die dem Nebenprodukt [[Stadtgas|Rohgas]] Aufmerksamkeit widmete. Statt es als Abfall zu betrachten, verarbeitete man es unter anderem zu [[Benzol]].&amp;lt;ref&amp;gt;ADAC Motorwelt, München, März 1952. Der Artikel beruft sich auf eine Tagung des Benzol-Verbandes und die Rede dessen Direktors Gerhard Eger&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 28. November 1898 gründeten 13 [[Bergbau]]unternehmen daraus die &amp;#039;&amp;#039;Westdeutsche Benzol-Verkaufsvereinigung&amp;#039;&amp;#039; in [[Bochum]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:35&amp;quot;&amp;gt;Texttafeln in der Ausstellung „Bochum macht sich. Schlaglichter Bochumer Geschichte“ im [[Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Geschäftszweck war der Verkauf von Benzol. 1906 schloss sich der Verband mit der &amp;#039;&amp;#039;Ostdeutschen Benzol-Verkaufsvereinigung&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Benzolvereinigung&amp;#039;&amp;#039; zusammen. Diese erhielt ein Logo aus gekreuztem [[Schlägel und Eisen]] als Bergbauzeichen in Verbindung mit den Buchstaben DBV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach verschiedenen Umstrukturierungen wurde 1918 der &amp;#039;&amp;#039;Benzol-Verband&amp;#039;&amp;#039; als GmbH (kurz BV oder B.-V.) gegründet. Der Benzol-Verband belieferte zu dieser Zeit hauptsächlich Farbenfabriken mit Benzol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich weitere Vertriebswege zu erschließen, entwickelte der Benzol-Verband 1924 ein [[Bibo (Treibstoff)|Benzin-Benzol-Gemisch]] mit einem Mischungsverhältnis „von sechs Teilen [[Motorenbenzin|Benzin]] und vier Teilen Benzol“ als [[Entwicklung der Ottokraftstoffe|Ottokraftstoff]], dem der dort angestellte Chemiker [[Walter Ostwald]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://hometown.aol.de/_ht_a/ostwaldenergie/homepage/seiten/s24.htm |text=Walter Ostwald (1886–1958) |wayback=20050321141905}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sohn des Nobelpreisträgers [[Wilhelm Ostwald]], im Rahmen eines Preisausschreibens einen Namen gab: Da Benzol zur chemischen Gruppe der [[Aromaten|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;omaten]] und Benzin zu den [[Aliphatische Kohlenwasserstoffe|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;iphaten]] gehört, nannte Ostwald den neuen [[Kraftstoff]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BV-Aral&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://chronist.blogg.de/eintrag.php?id=15 | wayback=20060827203155 | text=1924 – Die Marke Aral wird geboren}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:35&amp;quot; /&amp;gt; Durch die kontinuierlich wachsende Zahl der Kraftfahrzeuge in den 1920er Jahren wurde der Benzol-Verband zu einer der großen Kraftstoffvertriebsorganisationen in Deutschland, der größten ohne ausländische Beteiligung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Aufnahme von [[Schmierstoff]]en in das Sortiment wurden ab 1930 aus Markenschutzgründen die Kraftstoffe &amp;#039;&amp;#039;Aral&amp;#039;&amp;#039; und das Benzin &amp;#039;&amp;#039;Deron&amp;#039;&amp;#039; in der Unternehmensfarbe blau eingefärbt. Nach Einführung der Zwangs-[[Ethanol-Kraftstoff|Spiritus]]-Beimischung Anfang der 1930er Jahre warb der Benzol-Verband mit seinem „Deutschen Kraftstoff“. Darauf war die Antwort der [[Deutsch-Amerikanische Petroleum Gesellschaft|DAPG]] auf einem Flugblatt: „Deutsche Kraftstoffe? … Aral enthält: 45 % deutsches Benzol und deutschen Spiritus sowie 55 % Benzin ausländischer Herkunft. Esso enthält: 45 % deutsches Benzol und deutschen Spiritus sowie 55 % Benzin ausländischer Herkunft. Welcher Betriebsstoff ist nun nationaler?“&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Kleinmanns: &amp;#039;&amp;#039;Super, voll! Kleine Kulturgeschichte der Tankstelle&amp;#039;&amp;#039;. Jonas Verlag, Marburg, 2002. S. 24 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Image-IMG Aral Tankstelle 1939.JPG|mini|hochkant|Aral-Zapfstelle von 1930]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aral 8368.jpg|mini|Überreste einer Tankstelle in [[Buchenbach]] 2007]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 war der Benzol-Verband in Deutschland die größte Mineralölvertriebsgesellschaft der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Tankstelle#Die größten deutschen Tankstellenmarken im Vergleich 2014 zu 1935|Großen Fünf]]&amp;#039;&amp;#039; mit einer Absatzquote von 26,2 Prozent und auf Platz drei mit 7740 Zapfstellen (13,8 Prozent).&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Kleinmanns: &amp;#039;&amp;#039;Super, voll! Kleine Kulturgeschichte der Tankstelle&amp;#039;&amp;#039;. Jonas Verlag, Marburg, 2002. S. 46.(zitiert nach Walter Ade: &amp;#039;&amp;#039;Das Tankstellenproblem in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg, 1936.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Benzol-Verband übernahm im selben Jahr die Zapfstellen der [[Deutsche Vertriebsgesellschaft für Russische Oel-Produkte|DEROP]] (Deutsche Vertriebsgesellschaft für Russische Oel-Produkte A.-G.), die ihn vorher schon mit russischem Erdölbenzin beliefert hatte. Dieser verblieb das Händlergeschäft. Ab 1936 vertrieb der Benzol-Verband [[Leuna-Benzin]] sowie [[synthetisches Benzin]] auf Steinkohle-Basis aus dem Hydrierwerk [[Gelsenkirchen-Scholven]] (heute [[BP Gelsenkirchen]]) unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Bevaulin&amp;#039;&amp;#039;, später unter &amp;#039;&amp;#039;Aralin&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Kleinmanns: &amp;#039;&amp;#039;Super, voll! Kleine Kulturgeschichte der Tankstelle&amp;#039;&amp;#039;. Jonas Verlag, Marburg, 2002. S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben hatte der Benzol-Verband ein Monopol auf den Verkauf von Benzol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erfolgte die staatliche Zentralisierung des Kraftstoffvertriebs im Rahmen der [[Wirtschaft im nationalsozialistischen Deutschen Reich|nationalsozialistischen Kriegswirtschaft]] aufgrund der [[Rationierung|festgesetzten Quoten]]. Statt Markenbenzin wurden nur noch Einheitskraftstoffe vertrieben. Die Tankstellen wurden über das [[Zentralbüro für Mineralöl]] geführt. Nach seiner Autokarte von 1939 war das Verbreitungsgebiet des Benzolverbands das gesamte Deutsche Reich sowie das [[Protektorat Böhmen und Mähren|Reichsprotektorat Böhmen und Mähren]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://zippy.cso.uiuc.edu/~roma/roadmaps/euroilB.html |text=Road maps from Europe and the British isles (B) |wayback=20080724174222 |archive-today= |archiv-bot=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Mit Ende des Zweiten Weltkriegs ging 1945 der Benzol-Verband im [[Besetztes Nachkriegsösterreich|sowjetisch besetzten Österreich]] als [[Deutsches Eigentum]] an die &amp;#039;&amp;#039;Sowjetische Mineralölverwaltung&amp;#039;&amp;#039; (SMV) und von dort 1955/1956 an die &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Mineralölverwaltung&amp;#039;&amp;#039; (heute [[OMV|OMV AG]]) über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Trizone]] plante 1947/1948 der Benzol-Verband, durch Steigerung des Benzolanteils einen höherwertigen Treibstoff (Bibo-Gemisch) als die Wettbewerber mit 80 [[Oktanzahl|Oktan]] auf den Markt zu bringen,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rainer Karlsch]], Raymond G. Stokes: &amp;#039;&amp;#039;Faktor Öl. Die Mineralölwirtschaft in Deutschland 1859–1974&amp;#039;&amp;#039;. Verlag C. H. Beck, München, 2003. S. 272.&amp;lt;/ref&amp;gt; was jedoch im Zuge der Zwangsbewirtschaftung verhindert wurde.&lt;br /&gt;
Nach der [[Währungsreform 1948 (Westdeutschland)|Währungsreform im Juni 1948]] begann ein lang anhaltender Aufschwung ([[Wirtschaftswunder]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 nahm der Benzol-Verband die erste elektrisch betriebene Kraftstoff-[[Zapfsäule]] in Deutschland in Betrieb. 1951 konnte das Unternehmen, wie auch alle Wettbewerber, mit der Abschaffung der Zwangsbewirtschaftung vom Zentralbüro für Mineralöl den Kraftstoffvertrieb wieder in Eigenregie übernehmen. Die Entflechtung und Neuordnung der deutschen Industrie, speziell der westdeutschen [[Montanindustrie]], führte 1952 zur Umfirmierung des Benzol-Verbandes in eine Aktiengesellschaft namens &amp;#039;&amp;#039;BV-Aral AG&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:35&amp;quot; /&amp;gt; Erstmals tauchte damit der Produktname „Aral“ im Unternehmensnamen auf. BV-Aral warb in der Folgezeit damit, sein Produkt sei (wegen des Benzolanteils) „bleifrei“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 wurde die Bohrgesellschaft [[Wintershall]] Miteigentümer (Aktionär) der BV-Aral AG unter Einbringung ihrer Tankstellenorganisation [[NITAG]] und ihrer Anteile an der [[Gasolin (Tankstellenkette)|Gasolin]]. Gleichzeitig wurde die [[RWE Dea|DEA]] Aktionär der BV-Aral unter Einbringung ihrer Tankstellen sowie der Anteile an der Gasolin. Im selben Jahr wurde die NITAG mit ihren 650 Tankstellen auf die Gasolin zur &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gasolin-Nitag AG&amp;#039;&amp;#039; [[Fusion (Wirtschaft)|verschmolzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Übernahme von 50 Prozent der [[Rheinpreußen AG für Bergbau und Chemie]] im Jahr 1959 schied die DEA 1960 als Aktionär wieder aus. Sie nahm ihre eigene Tankstellenkette mit. Die Anteile an der Gasolin verblieben im BV-Aral, wofür DEA entschädigt wurde. BV-Aral brachte durch weitere Steigerung des Benzolanteils einen noch klopffesteren Kraftstoff mit 100&amp;amp;nbsp;ROZ unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Aral&amp;#039;&amp;#039; auf den Markt.&amp;lt;ref&amp;gt;Aral-eigene Firmenbroschüre &amp;#039;&amp;#039;Kraftstoffforschung.&amp;#039;&amp;#039; S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name Aral ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Typeface sample Aral V2.png|mini|Im Corporate Design verwendete Schriftart &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aral V2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
1961 beschlossen die 100-Prozent-Mitgliedsunternehmen im BV-Aral-Verband, ihre unterschiedlichen Produkte (Treibstoffe und Schmierstoffe) künftig unter der gemeinsamen Marke „Aral“ zu vermarkten. Dies galt nicht für die nur zu einem 91-Prozent-Anteil im BV-Aral befindliche Gasolin. Damit wurde die Gesellschaft 1962 zu einer reinen Mineralölgesellschaft und in deren Folge in &amp;#039;&amp;#039;Aral AG&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:35&amp;quot; /&amp;gt; Dabei wurde aus dem bisherigen &amp;#039;&amp;#039;Aralin&amp;#039;&amp;#039; das &amp;#039;&amp;#039;Aral Benzin&amp;#039;&amp;#039;, und &amp;#039;&amp;#039;Aral&amp;#039;&amp;#039; wurde in &amp;#039;&amp;#039;Aral Super&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Ab 1963 musste &amp;#039;&amp;#039;Aral Super&amp;#039;&amp;#039; aus Klopffestigkeitsgründen erstmals verbleit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 erwirtschaftete die Aral AG einen Umsatz von 3,4 Milliarden DM. Ab 1967 übernahmen Mobil Oil (heute [[ExxonMobil]]), [[VEBA|Veba Oel]] und [[Gelsenkirchener Bergwerks-AG|Gelsenberg]] jeweils 28 Prozent am Aral-Grundkapital. 15 Prozent hielt weiterhin Wintershall, während den westdeutschen Benzolerzeugern nur noch ein Prozent verblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 eröffnete Aral ihre erste Selbstbedienungstankstelle. Zwei Jahre später, 1971, wurde die Gasolin mit der Aral verschmolzen. Die rot-weiße Marke Gasolin wurde aufgegeben und bis 1972 die Tankstellen in das blau-weiße Araldesign umgeändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die während des [[Nahostkonflikt]]s von der [[OPEC]] verursachte [[Ölpreiskrise]] veranlasste die Aral 1973, nach Alternativenergien zum Erdöl zu suchen. Trotz neuer Wettbewerber&amp;lt;!-- wer ? --&amp;gt; blieb Aral in den 1970er und 1980er Jahren Marktführer in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gasolin Tankstelle 2007gross.jpg|mini|Gasolin-Tankstelle in Pasewalk, 2007 (beachtenswert der weiß gestrichene Aralpylon mit dem aufgeklebten Gasolinzeichen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 wurden in Westdeutschland 5875 Aral-Tankstellen betrieben (Marktanteil 22,7 Prozent), davon 3010 nur mit [[Selbstbedienung]]. Mit der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] eröffnete die Aral AG 1990 die ersten Tankstellen in den neuen Bundesländern und expandierte in die nun für die freie Marktwirtschaft zugänglichen, vorher sozialistischen Staaten des [[Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe|RGW]]. In der Folgezeit wurden einige Tankstellen in Ostdeutschland von Aral auf die Marke [[Gasolin (Tankstellenkette)|Gasolin]] umgeflaggt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 wurde die erste Aral [[Erdgas]][[tankstelle]] und 1999 die erste [[Wasserstofftankstelle]] am [[Flughafen]] in [[München]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1998 zog sich Aral aus dem [[Schweiz]]er Markt zurück, wobei das Deutschschweizer Geschäft mit 116 Tankstellen von [[Migrol]] übernommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Mudry |url=https://www.letemps.ch/economie/stationsservice-alemaniques-daral-reprises-migrol |titel=Les stations-service alémaniques d&amp;#039;Aral sont reprises par Migrol |werk=letemps.ch |datum=1998-09-04 |abruf=2026-04-17 |sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2000 übernahm die [[VEBA]] Oel AG – zu diesem Zeitpunkt 56-prozentiger Aktionär der Aral AG – weitere 43 Prozent der Aralanteile von den langjährigen Mitaktionären [[Mobil Oil]] (28 Prozent) und [[Wintershall]] (15 Prozent). Aral wurde damit zur primären Vertriebsplattform des Veba Oel-Konzerns. Die neue Gesellschaftsbezeichnung lautete &amp;#039;&amp;#039;Aral Aktiengesellschaft &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039;. Damit endete die seit 1967 bestehende Zusammenarbeit der drei Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 wurden die Veba Oel und die Aral Aktiengesellschaft &amp;amp; Co. KG nach der Zustimmung des [[Bundeskartellamt]]es von [[E.ON]] (die u.&amp;amp;nbsp;a. aus Veba entstanden) an die Deutsche BP AG verkauft. Im Jahr darauf entschied sich BP, das Tankstellengeschäft in Deutschland unter der Marke &amp;#039;&amp;#039;Aral&amp;#039;&amp;#039; zu führen. Es wurden zirka 650 BP-Stationen auf Aral umgerüstet. Trotzdem blieben sechs BP-Tankstellen, um die Markenrechte zu sichern. Diese Tankstellen befanden sich in [[Dortmund]] (inzwischen als Aral-Tankstelle betrieben), München, [[Berlin]] (beide inzwischen geschlossen), [[Frankfurt am Main]] und [[Schwarmstedt]] (beide inzwischen auf Aral umgeflaggt). Insgesamt verfügten Aral und BP deutschlandweit über etwa 2500 Tankstellen. Außerhalb von Deutschland und Luxemburg wurden die Aral-Tankstellen ab etwa 2003 weitgehend in BP-Tankstellen umgeflaggt, wie bspw. in Österreich und Polen. Das Tankstellennetz in der Slowakei wurde an OMV verkauft und entsprechend umgeflaggt. In der Tschechischen Republik bestand das Aral-Tankstellennetz bis etwa Ende 2005 fort, bis es von BP wie zuvor die slowakischen Tankstellen an die österreichische OMV veräußert und umgeflaggt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 wurden mit &amp;#039;&amp;#039;ultimate 100&amp;#039;&amp;#039; als neues Superbenzin mit 100&amp;amp;nbsp;ROZ (statt Super plus) und mit &amp;#039;&amp;#039;ultimate Diesel&amp;#039;&amp;#039; zwei neue Kraftstoffe auf den Markt gebracht. Im selben Jahr wurde in Berlin die erste öffentliche Wasserstoff-Straßentankstelle der Welt eröffnet. 2005 wurde Aral mit seinen &amp;#039;&amp;#039;ultimate&amp;#039;&amp;#039;-Marken offizieller Werbe- und Kraftstoffpartner der [[DTM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marke und Logo ==&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit der Entwicklung des neuartigen Kraftstoffs durch Walter Ostwald wurde auch das gelb-schwarze Logo in Form eines [[Diamant]]en eingeführt. Dieser gilt als das edelste der [[Kohlenstoff#Modifikationen|Kohlenstoffallotrope]] und korrespondierte daher mit dem Aufgabengebiet des Benzolverbandes.&lt;br /&gt;
1927 wurde das Logo unter Beibehaltung des Grundkonzepts und Verwendung der [[Bochum]]er Stadtfarben von schwarz-gelb in blau-weiß geändert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://oktober.de/aral/history/aral-history.html |wayback=20140724162538 |text=&amp;#039;&amp;#039;Aral-Geschichte&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-10-04 14:33:07 InternetArchiveBot }} in: Internetauftritt der Aral AG&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Zuge der Umfirmierung des Benzol-Verbandes in die B.V. Aral AG im Jahre 1952 entstand das in seiner Grundform heute noch verwendete Aral-Logo in dunkelblauer Färbung, das bis 1971 noch das alte Logo als kleinen Zusatz an der oberen linken Seite besaß.&lt;br /&gt;
1971 veränderte sich nach der Eingliederung der Gasolin das Logo unter Beibehaltung der Grundform zu einem neuen in hellblauer Farbe. Der historische Hinweis auf den Benzolverband wurde gelöscht.&lt;br /&gt;
Im Gefolge dieses Zusammenschlusses der Veba Oel AG und der Aral AG zur &amp;#039;&amp;#039;Aral Aktiengesellschaft &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 2000 wurde ein dunkleres Aral-Blau als Grundton des Logos verwendet.&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2006 präsentiert sich die Marke Aral mit neuem dreidimensionalem Logo.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;100&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aral Logo 1917.svg|{{center|1=Logo von 1917}}&lt;br /&gt;
Aral Logo 1927.svg|{{center|1=Logo von 1927}}&lt;br /&gt;
Aral Logo 1952.svg|{{center|1=Logo von 1952}}&lt;br /&gt;
Aral Logo 1971.svg|{{center|1=Logo von 1971}}&lt;br /&gt;
Aral Logo.svg|{{center|1=Logo von 2000}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte B.V.-Oel-Tafel.JPG|mini|hochkant=0.5|B.V. Oel (ab 1927)]]&lt;br /&gt;
Ebenso wie alle Wettbewerber bietet Aral verschiedene Mineralölprodukte an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den klassischen Otto- und Dieselkraftstoffen sowie Schmierstoffen finden sich heute Erdgas, die [[Flüssiggas]]e [[Propan]] und [[Butan]], flüssiger und gasförmiger [[Wasserstoff]] sowie [[Heizöl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Aral-Tankstellen findet sich des Weiteren ein breiteres Warenangebot, oft auch ein [[Petit Bistro]]. Zur Fahrzeugreinigung werden Waschprogramme mit Innen- und Außenreinigung angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Verbraucherstudie über die Qualität von Angebot und Service in den Shops bundesweit aktiver Tankstellenketten vom Juli 2013, die von der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) in Kooperation mit [[N24]] durchgeführt wurde, landete Aral im Gesamtranking nach [[Q1 Tankstellenvertrieb|Q1]] und [[OIL!]] auf dem dritten Platz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dtgv.de/testergebnisse/test-angebot-und-service-in-tankstellenshops.html DtGV und N24 Verbraucherstudie über die Qualität von Tankstellenshops], abgerufen am 22. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnellladestationen Aral Pulse ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aral Pulse Ladesäule.jpg|mini|Aral-Pulse-Ladesäule]]&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aral Pulse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; führte das Unternehmen 2021 eine eigene Marke für [[Ladestation (Elektrofahrzeug)|Schnellladestationen]] ein, die neben dem klassischen Geschäft mit Benzin und Diesel angeboten werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Grundhoff |url=https://efahrer.chip.de/news/elektroauto-an-der-tanke-laden-diese-deutschen-tankstellen-bieten-ladestrom_104248 |titel=Elektroauto an der Tanke laden: Diese deutschen Tankstellen bieten Ladestrom |werk=efahrer.chip.de |hrsg=BurdaForward GmbH, München |datum=25. Februar 2021 |sprache=de |abruf=29. September 2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Unternehmen plante bis Ende 2021 mehr als 120 Aral-Tankstellen in Deutschland mit Schnellladepunkten mit je 300&amp;amp;nbsp;kW auszustatten. Laut dem Ladestation-Verzeichnis &amp;#039;&amp;#039;www.goingelectric.de&amp;#039;&amp;#039; hatte Aral 1433 Ladepunkte verteilt auf 216 Standorte (Stand Januar 2023).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/verbund/Aral-pulse/ | titel=Ladesäulen des Verbunds Aral pulse | werk=www.goingelectric.de | abruf=2023-01-20}} &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ladestationen sind entlang großer Fernverkehrsstraßen wie [[Autobahn (Deutschland)|Autobahnen]] oder gut ausgebauter Bundesstraßen errichtet. Im September 2023 hatte Aral deutschlandweit ein Netz von mehr als 1700 Ladepunkten mit mindestens 150 kW Ladeleistung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heise.de/news/Elektromobilitaet-Aral-will-Zahl-der-Ladepunkte-mehr-als-verzehnfachen-9303788.html &amp;#039;&amp;#039;Elektromobilität: Aral will Zahl der Ladepunkte mehr als verzehnfachen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;heise.de&amp;#039;&amp;#039;  13. September 2023, abgerufen am 13. April 2024. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste der umsatzstärksten systemgastronomischen Konzepte in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Joachim Kleinmanns: &amp;#039;&amp;#039;Super, voll! Kleine Kulturgeschichte der Tankstelle&amp;#039;&amp;#039;. Jonas Verlag, Marburg 2002, ISBN 3-89445-297-8.&lt;br /&gt;
* [[Rainer Karlsch]], Raymond G. Stokes: &amp;#039;&amp;#039;Faktor Öl. Die Mineralölwirtschaft in Deutschland 1859–1974&amp;#039;&amp;#039;. Verlag C.H. Beck, München 2003, ISBN 3-406-50276-8.&lt;br /&gt;
* Dietmar Bleidick: &amp;#039;&amp;#039;Aral. 125 Jahre Kraftstoffwirtschaft in Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (= Studien zur Geschichte von Technik, Arbeit und Umwelt 46). Waxmann, Münster 2024, ISBN 978-3-8309-4908-4.&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Von den Anfängen bis 1945&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Von 1945 bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Aral AG|Aral}}&lt;br /&gt;
* [https://www.aral.de/ Website der Aral AG]&lt;br /&gt;
* [http://zippy.cso.uiuc.edu/~roma/roadmaps/euroilB.html Überblick über Aral- und BP-Straßenkarten]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.ianbyrne.free-online.co.uk/aral.htm | wayback=20141121071731 | text=Weitere Aralkarten}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tankstellenmuseum.de/index.php?option=com_ponygallery&amp;amp;Itemid=42&amp;amp;func=viewcategory&amp;amp;catid=2 Alte Araltankstellen und Araltanksäulen]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/041773|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tankstellenkette (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelhandelsunternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marke des Jahrhunderts]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fonero</name></author>
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