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	<title>Aradul Nou - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kirche von Neu-Arad.jpg|mini|Römisch-katholische Kirche von Neu-Arad im Juni 2012]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Banat Josephinische Landaufnahme pg024.jpg|mini|Josephinische Landaufnahme, 1769–72]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aradul Nou&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{DeS|&amp;#039;&amp;#039;Neu-Arad&amp;#039;&amp;#039;}}, {{HuS|&amp;#039;&amp;#039;Újarad&amp;#039;&amp;#039;}}) ist der IV. Bezirk des Munizipiums [[Arad (Rumänien)|Arad]] und gehört durch seine Lage am linken [[Marosch]]ufer zur [[Historische Landschaft|historischen Region]] [[Banat]]. Der Stadtbezirk war ursprünglich ein selbständiges und mehrheitlich von Deutschen bewohntes Dorf und wurde 1948 an Arad angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Aradul Nou liegt am linken Maroschufer und ist mit Arad durch zwei Brücken verbunden. Die eine Brücke befindet sich auf dem [[Drum național 69]] bzw. [[Europastraße 671]] Timișoara–Arad und verbindet das [[Banat]] mit dem [[Kreischgebiet]]. Die zweite ist eine Eisenbahnbrücke. Neu-Arad grenzt an die Dörfer [[Sânnicolau Mic|Kleinsanktnikolaus]], [[Șagu|Segenthau]], [[Zădăreni|Saderlach]] und an die Marosch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Schon 1332 war in den päpstlichen Zehentlisten auf dem Gebiet des heutigen Aradul Nou ein Ort namens &amp;#039;&amp;#039;Apachya&amp;#039;&amp;#039; vermerkt. In den Jahren 1483–1485 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Praedium Apacya&amp;#039;&amp;#039; geführt. Am selben Ort entstand, die im Jahre 1661 erwähnte Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Yeni-Varat&amp;#039;&amp;#039; (Neu-Arad), eine türkische Bezeichnung in Anlehnung an die benachbarte Stadt Arad. 1717 war der Ort unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Schela&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Skela&amp;#039;&amp;#039; eingetragen. Bei den Einwohnern setzte sich jedoch die schon von den Türken geprägte Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Neu-Arad (Neo Aradiensis, Újarad, Aradul Nou, Novi Arad)&amp;#039;&amp;#039; durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert hatte sich die Siedlung auf dem Gebiet des heutigen Neu-Arad durch Entvölkerung aufgelöst.&lt;br /&gt;
1720–1722 begann die Ansiedlung des Ortes mit Deutschen aus [[Franken (Region)|Franken]] und [[Elsass-Lothringen]]. 1762–1742 kamen weitere Kolonisten aus Elsass–Lothringen, aus [[Württemberg]] und aus der [[Pfalz (Region)|Pfalz]]. Die dritte Ansiedlung fand 1764 statt, als Deutsche aus dem [[Schwarzwald]], aus dem [[Großherzogtum Hessen]] und aus Württemberg kamen.&lt;br /&gt;
1918 brach der Vielvölkerstaat [[Habsburgermonarchie|Österreich-Ungarn]] auseinander. Der [[Friedensvertrag von Trianon]] vom 4. Juni 1920 teilte die historische Region Banat zwischen [[Rumänien]], [[Serbien]] und [[Ungarn]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neu-Arad wurde Rumänien zugesprochen und war bis 1948 eine selbständige Gemeinde, der die Dörfer Kleinsanktnikolaus, Segenthau, Saderlach und Siegmundhausen angehörten. 1948 wurde Aradul Nou der Kreishauptstadt Arad eingemeindet und bildet deren IV. Bezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Um 1900 waren in der Land- und Gartenwirtschaft 2.680 Personen beschäftigt, 43,6 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die Gewerbetreibenden waren mit 21,5 Prozent und die Handwerker mit 27,7 Prozent vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Der wichtigste Wirtschaftszweig in Neu-Arad war die [[Landwirtschaft]] insbesondere der [[Ackerbau]], der [[Gemüsebau]], der [[Obstbau]] und der [[Weinbau]]. An zweiter Stelle kam die [[Viehzucht]], allen voran die [[Pferdezucht]], die Zucht von [[Hornvieh]], die [[Schweinezucht]], die [[Geflügelzucht]] sowie die [[Imkerei]]. Als beliebteste Pferderassen waren in Neu-Arad die Rassen [[Nonius (Pferd)|Nonius]], [[Gidran]] sowie die Rassen [[Oldenburger]] und [[Trakehner]] vertreten. Unter dem Hornvieh herrschte bis 1890 das langhornige [[Ungarisches Steppenrind|ungarische Steppenrind]] vor. Ab 1900 kam das [[Simmentaler Fleckvieh]] aus der [[Schweiz]] und aus [[Deutschland]] hinzu. Die Schweinezucht war zwischen 1920 und 1940 der einträglichste landwirtschaftliche Erwerbszweig. 1833 kam aus Serbien das [[Mangalica-Schwein]], nach 1920 wurden vorwiegend die [[Berkshire-Schwein|Berkshire-]] und die [[Yorkshire-Schweine|Yorkshirerasse]] gezüchtet. Nebenbei wurde in Neu-Arad auch die Imkerei betrieben; 1944 zählte man 263 Bienenvölker und 10 Imker, mit einem durchschnittlichen Jahresertrag von 20–25&amp;amp;nbsp;kg Honig je Volk. 1772 musste jeder Ansiedler zwölf Maulbeerbäume pflanzen, so dass 1895 in Neu-Arad bereits 886 [[Seidenraupenbaum|Maulbeerbäume]] waren, die auf eine Seidenraupenzucht deuten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerbe ===&lt;br /&gt;
Das [[Gewerbe]] in Neu-Arad war gleich nach der Ansiedlung stark vertreten, es waren die für die Bauern notwendigen Handwerker: [[Schmied]]e, [[Stellmacherei|Wagner]], [[Schuhmacher|Schuster]], [[Schneider]], [[Weber]]. Im 19. Jahrhundert war die [[Wanderjahre|Wanderschaft]] bei den Neu-Arader [[Geselle]]n beliebt. Es wurden [[Gesellenbrief]]e und [[Leumundszeugnis]]se ausgestellt. Beliebte Wanderschaftsstationen waren [[Lipova (Arad)|Lippa]], [[Timișoara|Temeswar]], [[Jimbolia|Hatzfeld]], [[Vršac|Werschetz]], [[Oradea|Grosswardein]], [[Szegedin]], [[Pest (Stadt)|Pest]] und [[Wien]]. Die Handwerker waren in [[Zünfte]]n organisiert. Das handwerkliche Können wurde durch das [[Meisterstück]] bestätigt. 1819 entstand in Neu-Arad eine gemischte [[Innung]]. Bereits 1850 gab es einen [[Gewerbeverein]].&lt;br /&gt;
Ab 1868 wurde die erste [[Dampfmühle]] und 1936 eine moderne [[Walzmühle]] in Betrieb gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handel ===&lt;br /&gt;
Die Anwesenheit von [[Kaufleute]]n und [[Händler]]n ist erst ab 1829 belegt. Zum Teil spezialisierten sich diese auf den [[Eisenwarenhandel|Handel mit Eisenwaren]], [[Holz]], [[Mehl]] und [[Speisesalz|Salz]].&lt;br /&gt;
Ab 1812 gab es jährlich drei große [[Jahrmarkt|Märkte]] in Neu-Arad, am 1. März, am 16. Juni und am 18. Oktober. Der [[Wochenmarkt]] fand dienstags statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geldinstitute ===&lt;br /&gt;
Das rege wirtschaftliche Leben brachte in Neu-Arad, zwischen 1869 und 1944, einige [[Geldinstitut]]e hervor, die &amp;#039;&amp;#039;Neu-Arader Sparkasse A.G.,&amp;#039;&amp;#039; eine Filiale der &amp;#039;&amp;#039;Schwäbischen Handels und Gewerbebank A.G.,&amp;#039;&amp;#039; eine Filiale der &amp;#039;&amp;#039;Ersten Temeschburger Sparkassa A.G.&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Hansabank&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Volksbank Aktiengesellschaft für Neu-Arad und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturelle Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arad - Hl. Nepomuk - 3101.jpg|mini|Statue des Heiligen Nepomuk, 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Arad - Adam-Müller-Guttenbrunn-Lyzeum - 3019.jpg|mini|Adam-Müller-Guttenbrunn-Lyzeum, 2011]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchenleben ===&lt;br /&gt;
Am 23. September 1723 wurde der Grundstein der [[Kirche (Bauwerk)|katholischen Kirche]] gelegt. Neu-Arad war von Anfang an eine selbstständige Pfarrei und wurde zwischen 1724 und 1739 von 14 [[Minoriten]]–[[Pater]]n aus dem Arader Kloster betreut. Ab 1739 waren es weltliche Priester, die die Gemeinde betreuten. Am 14. September 1756 wurde die Kirche vom [[Generalvikar]] Clemente Rossi des [[Bistum Szeged-Csanád|Csanáder Bistums]] feierlich geweiht. Im Jahr 1812 musste die alte Kirche infolge eines Brandes abgerissen werden; erst elf Jahre später, am 12. Januar 1823, wurde die heutige Kirche geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-10 |url=http://kath-kirche.neuarad.webatu.com/ |text=kath-kirche.neuarad |archivebot=2022-10-04 14:25:48 InternetArchiveBot}}, Römisch Katholische Kirche Neuarad / Rumänien&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1871 baute Anton Dangl die Orgel; diese wurde 1912 von der Firma [[Carl Leopold Wegenstein|Wegenstein]] umgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.edition-musik-suedost.de/html/neuarad.html edition-musik-suedost.de], Neuarad / Aradul Nou&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schuleinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Seit 1725 gab es in Neu-Arad einen Lehrer. 1823 wurde das erste Schulgebäude aus Stein gebaut. 1838 kam eine [[konfession]]elle [[Volksschule]] hinzu. 1853 wurde die [[Knabenschule]] eingerichtet und 1884 kamen eine [[Mädchengymnasium|Mädchenschule]] und ein [[Kindergarten]] hinzu, in denen die [[Arme Schulschwestern Notre Dame (Banat)|Armen Schulschwestern des Notre–Dame–Ordens]] unterrichteten. Es waren bis zu 12 Schulschwestern tätig, die bis zu 480 Schülerinnen unterrichteten; im Kindergarten waren bis zu 300 Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 wurde das gesamte deutsche Schulwesen Rumäniens der [[Deutsche Volksgruppe in Rumänien|deutschen Volksgruppe]] untergeordnet. Das Neu-Arader deutsche Gymnasium wurde nach Arad verlegt, wo das &amp;#039;&amp;#039;Adam–Müller–Guttenbrunn–Gymnasium&amp;#039;&amp;#039; gegründet und bereits 1944 wieder geschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme der Kommunisten wurden alle deutschen Schulen geschlossen. Erst durch das [[Schulgesetz]] vom 3. August 1948 wurden die Voraussetzungen für den muttersprachlichen Unterricht der [[Nationale Minderheit|nationalen Minderheiten]] geschaffen. Durch den akuten Lehrermangel bedingt, wurde 1951 neben Temeswar und [[Sibiu|Hermannstadt]] auch in Aradul–Nou eine [[Pädagogische Hochschule|Pädagogische Lehranstalt]] gegründet; diese wurde jedoch nach einigen Jahren in ein [[Gymnasium|Lyzeum]] umgewandelt, in dem es eine deutsche und eine rumänische Abteilung gab. 1989 wurde das [[Theoretisches Lyzeum Adam Müller-Guttenbrunn|Theoretische Lyzeum Adam Müller-Guttenbrunn]] in Neu-Arad wieder eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinsleben ===&lt;br /&gt;
Der Neu-Arader &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftsverein&amp;#039;&amp;#039; wurde 1893, als Ortsgruppe des &amp;#039;&amp;#039;Südungarischen Landwirtschaftlichen Bauernvereins&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Der Verein verbreitete landwirtschaftliches Wissen im Bauernstand, errichtete Winterschulen, vermittelte Landmaschinen und Bedarfsartikel für das In- und Ausland, organisierte kulturelle Veranstaltungen, veröffentlichte Tages-, Wochen- und Fachzeitungen für seine Mitglieder: &amp;#039;&amp;#039;Banater Landwirt&amp;#039;&amp;#039; (1923), &amp;#039;&amp;#039;Südostdeutsche Landpost&amp;#039;&amp;#039; (1941). Zudem gab es in Neu-Arad noch weitere Vereine, wie die Neu-Arader Filiale der &amp;#039;&amp;#039;Allgemeinen Kranken- und Invaliden-Kassa&amp;#039;&amp;#039; (1875), die &amp;#039;&amp;#039;[[Freiwillige Feuerwehr]] Neu-Arad&amp;#039;&amp;#039; (1877), der &amp;#039;&amp;#039;Neu-Arader Kulturverein&amp;#039;&amp;#039; (1920), die &amp;#039;&amp;#039;Philharmonie&amp;#039;&amp;#039; (1920), der &amp;#039;&amp;#039;Neu-Arader-Rotkreuzverein&amp;#039;&amp;#039; (1900), der &amp;#039;&amp;#039;Katholische Volksverein&amp;#039;&amp;#039; (1909), der &amp;#039;&amp;#039;Neu-Arader Schützenverein&amp;#039;&amp;#039; (1791), der &amp;#039;&amp;#039;Neu-Arader Sportverein&amp;#039;&amp;#039; (1919), der &amp;#039;&amp;#039;Fußballklub Titanus&amp;#039;&amp;#039; (1930) usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Gebäude ==&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Das wichtigste Bauwerk des Ortes ist die Kirche. Sie wurde zwischen 1814 und 1823 gebaut. Im Turm sind fünf Glocken, die 1923 feierlich geweiht wurden. Die alten Glocken wurden im Oktober 1917 von der [[kaiserlich und königlich|k. u. k. Monarchie]] für Kriegszwecke requiriert. Im Kircheninneren sind drei Altäre, der Hauptaltar, der Heiligen Jungfrau Maria geweiht, und zwei Nebenaltäre, der eine dem gekreuzigten Heiland, der andere der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht. Rechts vom Hauptaltar ist die Sakristei. In der Kirche sind 32 große und 4 kleine Bänke aufgestellt. Der gemauerte [[Chor (Architektur)|Chor]] wird durch zwei feste Säulen getragen. 1902 wurde die alte Orgel aus dem Jahr 1838 durch eine neue ersetzt. Das Gotteshaus besitzt ein Knochenpartikel des [[Francisco de Xavier|Hl. Franz Xaver]]. Die [[Reliquie]] wurde am 7. Januar 1772 zur Verehrung freigegeben. Das Pfarrhaus wurde bereits 1759 auf Erlass der Kaiserin [[Maria Theresia]] erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klosterschule ===&lt;br /&gt;
Die Klosterschule ist das imposanteste Schulgebäude in Neu-Arad. Das einstöckige Gebäude nimmt die ganze Straßenfront ein. In der Mitte ist die Einfahrt, rechts und links davon sind im Erdgeschoss und im Obergeschoss je drei hohe Fenster. Über dem Einfahrtstor ist ebenfalls ein Fenster, über dem ein Kreuz angebracht ist, welches während des kommunistischen Regimes hinter einer Verschalung verborgen war. Im Eingang liegt linker Hand das Treppenhaus zum Stockwerk. Fast am Ende des Grundstückes liegt ein breites Gebäude, in dem früher der Kindergarten untergebracht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindehaus ===&lt;br /&gt;
Das erste Gemeindehaus wurde 1870 erbaut und enthielt die Dienstwohnung des Notars. 1909 bekam Neu-Arad ein stattliches Gemeindehaus, nach den Plänen des Arader Architekten &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Szantay&amp;#039;&amp;#039;. Im Hinterhof war der am 26. Juni 1925 eingeweihte Steigerturm der Feuerwehr. Das Gebäude dient als drittes Haus des [[Theoretisches Lyzeum Adam Müller-Guttenbrunn|Adam-Müller-Guttenbrunn-Lyzeums]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmäler und Statuen ===&lt;br /&gt;
Das [[Kriegerdenkmal]] vor der Kirche wurde am 14. Juni 1925 feierlich eingeweiht. Es ist ein 7,30 Meter hoher [[Obelisk]] der im oberen Abschlussteil ein Kreuz in Relief trägt. Im unteren Teil sind die 158 Namen der Gefallenen aus dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] auf allen vier Seiten auf schwarzen Marmortafeln mit Goldbuchstaben eingraviert. Das Denkmal ist von einem gusseisernen Gitter umgeben. Desgleichen befinden sich in Neu-Arad die [[Heiliger Nepomuk (Arad)|Statue des Johannes Nepomuk]] (1754), die Florianstatue, der &amp;#039;&amp;#039;Schutzpatron der Feuerwehr&amp;#039;&amp;#039; (1869), der [[Kalvarienberg]], die [[Friedhofskapelle]] (1884).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Bauer (Domherr)|Georg Bauer]] (* 23. März 1843 in Neu-Arad; † 6. November 1925 in Timișoara), Domherr der Cenader Diözese&lt;br /&gt;
* Franz Anton Bellinger, Vorsitzender der [[Heimatortsgemeinschaft]] Neu-Arad&lt;br /&gt;
* [[Alois Bohn]] (* 16. November 1879 in Neu-Arad; † 7. Januar 1937 in Baden bei Wien), Architekt&lt;br /&gt;
* Anton Dangl (* 1810 in Neu-Arad; † 1892 in Arad), Orgelbauer&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.edition-musik-suedost.de/html/dangl.html edition-musik-suedost.de], Franz Metz: Anton Dang (1810–1892)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Alois Ohrenberger]] (* 16. Mai 1920 in Neu-Arad; † 23. Januar 1994 in Eisenstadt), österreichischer Archäologe&lt;br /&gt;
* [[Karl Robert Perko]] (* 25. Juni 1944 in Neu-Arad; † 29. Februar 2025 in Kaiserslautern), Kunstmaler und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Róbert Zselénszky]] (1850–1939), Politiker und Großgrundbesitzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Anton Peter Petri]]: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch der Marktgemeinde Neu-Arad im Banat.&amp;#039;&amp;#039; Theodor Breit Verlag, Marquartstein, 1985.&lt;br /&gt;
* Nikolaus Bitto: &amp;#039;&amp;#039;Neu-Arads Geschichte von 1332 bis 1718 und von 1723 bis heute (1923),&amp;#039;&amp;#039; Arad, 1923.&lt;br /&gt;
* Franz Hum–Ursachi und Franz Anton Bellinger: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Ortsmonographie der Marktgemeinde Neu-Arad&amp;#039;&amp;#039;, 2000.&lt;br /&gt;
* Elke Hoffmann, [[Peter-Dietmar Leber]] und [[Walter Wolf (Journalist, 1947)|Walter Wolf]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Banat und die Banater Schwaben. Band 5. Städte und Dörfer&amp;#039;&amp;#039;, Mediengruppe Universal Grafische Betriebe München GmbH, München, 2011, 670 Seiten, ISBN 3-922979-63-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hog-neuarad.de/treff/geschichte-des-ortes/ hog-neuarad.de], Nikolaus Bitto: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Ortes von 1332 bis 1718 und von 1723 bis heute (1923)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.hog-neuarad.de/treff/kleine-ortsmonographie-der-marktgemeinde-neu-arad/ hog-neuarad.de], Dr. Franz Hum-Ursachi und Franz Anton Bellinger: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Ortsmonographie der Marktgemeinde Neu-Arad&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1176146254|VIAF=3657154867601160100006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Arad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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