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	<title>Ara Maxima - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T18:39:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ara_Maxima&amp;diff=2900575&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bavarese am 28. April 2024 um 17:13 Uhr</title>
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		<updated>2024-04-28T17:13:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ara Maxima&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Altar]] zur Verehrung des [[Herakles|Hercules]] im antiken [[Rom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Altar befand sich auf dem antiken [[Forum Boarium]], dem Rindermarkt, in der Senke zwischen den Hügeln [[Palatin (Rom)|Palatin]] und [[Aventin]] zu Füßen des Palatins und damit innerhalb des antiken [[Pomerium]]s. In seiner Nähe stand auch der Tempel des Hercules Victor, ein kleiner Rundtempel, dessen Reste unter Papst [[Sixtus IV.]] (1471–1484) abgebrochen wurden&amp;lt;ref&amp;gt;[[Howard Hayes Scullard]]: &amp;#039;&amp;#039;Römische Feste.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1985, S. 237–238.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftung und Funktion der Ara Maxima ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Altar wurde angeblich von Hercules persönlich gestiftet, und zwar als Dank dafür, dass die Bewohner des Palatin ihn gegen [[Cacus]] unterstützt und gastlich aufgenommen hatten. Hercules hatte aber nicht nur die Ara Maxima gestiftet, sondern zugleich einen eigenen Kult zur Verehrung seiner selbst eingerichtet. Er selbst unterrichtete der Sage nach die Angehörigen zweier [[Patrizier]]familien in den Zeremonien des Kultes&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Preller (Philologe)|Ludwig Preller]]: &amp;#039;&amp;#039;Römische Mythologie.&amp;#039;&amp;#039; Phaidon-Verlag, Essen 1997, S. 317–318.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese beiden Familien, die [[Potitier]] und die [[Pinarier]], besorgten von da an den Kult als einen Privatkult zunächst ohne staatliche Anerkennung. Dabei oblag den Potitiern die eigentliche Opferhandlung, den Pinariern standen nur die dienenden Handlungen bei der Durchführung des Opfers und die Aufsicht über die Kultstätte zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Preller: &amp;#039;&amp;#039;Römische Mythologie.&amp;#039;&amp;#039; Phaidon-Verlag, Essen 1997, S. 318.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fest für Hercules Victor, auch Hercules Invictus genannt, fand jeweils am 12. August (&amp;#039;&amp;#039;pridie Idus Sextilis&amp;#039;&amp;#039; = am Vortage der [[Iden (Kalender)|Iden]] des [[Sextilis]], des späteren August) statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Howard Hayes Scullard: &amp;#039;&amp;#039;Römische Feste.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1985, S. 237.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem Jahre 312 v. Chr. war der Kult des Hercules auf Veranlassung des [[Appius Claudius Caecus]] staatlich. Hercules wurde von nun ab von Amts wegen als römischer Gott verehrt. An Stelle der Potitier, die bis dahin die Opferhandlungen vorgenommen hatten, führte  nun der jeweilige [[Praetur|Praetor urbanus]] die Opfer durch. Bei den Opferhandlungen für Hercules waren nur Männer zugelassen. Sie mussten mit lorbeerbekränztem Haupt den religiösen Zeremonien beiwohnen. Im Gegensatz zu Opfern für andere römische Gottheiten durften bei Opfern für Hercules auch keine anderen Götter zusätzlich angefleht werden (also keine &amp;#039;&amp;#039;[[generalis invocatio]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch außerhalb der offiziellen Opfer für Hercules entwickelte sich die Ara Maxima zu einer beliebten Opferstätte für Kaufleute. An dem Altar wurden Eide abgelegt und Geschäfte beschworen&amp;lt;ref&amp;gt;Howard Hayes Scullard: &amp;#039;&amp;#039;Römische Feste.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1985, S. 238.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Um den Gott für das Gelingen geschäftlicher Vorgänge günstig zu stimmen, war es üblich, ihm zehn Prozent des Gewinnes zu opfern. Da Hercules aber nur Tieropfer und Spenden in Naturalien annahm, entwickelten sich mit der Zeit gewaltige Opfermahle, denn der Gott nahm nicht nur keine Opfer in Geld an, sondern erwartete auch, dass die gespendeten Naturalien umgehend und auf dem Forum Boarium verzehrt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Howard Hayes Scullard: &amp;#039;&amp;#039;Römische Feste.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1985, S. 240.&amp;lt;/ref&amp;gt; Berühmt ist das Opfermahl des [[Marcus Licinius Crassus]], des damals reichsten Mannes in Rom, der ein Zehntel seines riesigen Vermögens spendete und die römischen Bürger auf das Großzügigste drei Monate lang bewirtete.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Preller: &amp;#039;&amp;#039;Römische Mythologie.&amp;#039;&amp;#039; Phaidon-Verlag, Essen 1997, S. 319.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Santa Maria in Cosmedin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Preller (Philologe)|Ludwig Preller]]: &amp;#039;&amp;#039;Römische Mythologie.&amp;#039;&amp;#039; Phaidon-Verlag, Essen 1997, ISBN 3-88851-220-4.&lt;br /&gt;
* [[Howard Hayes Scullard]]: &amp;#039;&amp;#039;Römische Feste.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1985, ISBN 3-8053-0555-9.&lt;br /&gt;
* [[Filippo Coarelli]]: &amp;#039;&amp;#039;Hercules Invictus, Ara Maxima.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lexicon topographicum urbis Romae.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3, Quasar, Rom 1996, S. 15–17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=41.8888|EW=12.4811|type=landmark|region=IT-RM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römischer Altar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultort des Herakles]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antiker Sakralbau in Rom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bavarese</name></author>
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