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	<title>Aréoua - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T14:49:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2023-04-24T15:53:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Niger millet Koremairwa 1214.jpg|mini|Hirseernte im Dorf [[Koré Maïroua]] in Aréoua]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aréoua&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Arewa&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Landschaft und ein ehemaliger Staat in [[Niger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Aréoua liegt in der Region [[Dosso (Region)|Dosso]] im Westen Nigers. Das Gebiet grenzt an den Nachbarstaat [[Nigeria]]. Wichtige Orte sind [[Matankari]], die ehemalige Hauptstadt Aréouas, sowie [[Dogondoutchi]], [[Guéchémé]], [[Karakara]], [[Sokorbé]], [[Tibiri (Dosso)|Tibiri]] und [[Zabori (Niger)|Zabori]]. Durch Aréoua verläuft das Tal [[Dallol Maouri]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Aréoua bildet eine Zone des Übergangs zwischen den Volksgruppen [[Hausa (Volk)|Hausa]] und [[Zarma]], der [[Hausa (Sprache)|Sprache Hausa]] und der [[Zarma (Sprache)|Sprache Zarma]]. Das Staatsvolk von Aréoua waren die [[Maouri]], die entweder Zarma oder Hausa sprechen. Außerdem siedelten sich verschiedene Einwanderer an, unter anderem aus [[Gobir]], [[Ader (Niger)|Ader]] und [[Birni-N’Konni]]. Neben dem [[Islam]], der in Niger vorherrschenden Religion, sind in Aréoua auch das [[Christentum]] und vor allem die religiösen Traditionen der [[Azna]] verbreitet. Im Dorf [[Lougou (Niger)|Lougou]] hat mit der [[Sarraounia]] eine traditionelle religiöse Anführerin ihren Sitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Abdourahmane Idrissa und Samuel Decalo: &amp;#039;&amp;#039;Historical Dictionary of Niger&amp;#039;&amp;#039;. 4. Aufl., Scarecrow, Plymouth 2012, ISBN 978-0-8108-6094-0, S. 66–67.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gründungslegende des Staats Aréoua bezieht sich auf das weiter östlich gelegene Reich [[Bornu]]. Ari, ein Sohn des Sultans Kaloumbou von Bornu, soll auf einer Reise nach [[Gao]] mit der Tochter des Dorfoberhaupts von Bagaji einen Sohn namens Akazama (Hausa für „er blieb“) gezeugt haben. Bagaji (auch: Bagagi) gehört heute als administratives Dorf zum Gemeindegebiet von Matankari und gilt als älteste bestehende Siedlung in Aréoua. Akazama wollte eines Tages seinen Vater Ari in Bornu besuchen, der jedoch inzwischen gestorben war. Dafür traf Akazama seinen Großvater Kaloumbou, der ihn als &amp;#039;&amp;#039;serki n’Aréoua&amp;#039;&amp;#039; (Herrscher von Aréoua) einsetzte. Der Name Aréoua leitet sich demnach über Arioua vom Personennamen Ari ab. Eine andere Erklärung lautet, dass der Name vom Hausa-Wort &amp;#039;&amp;#039;aréoun&amp;#039;&amp;#039; kommt, das „Norden“ bedeutet. Ari und Kaloumbou, der sich im heute nicht mehr bestehenden Dorf Toullou bei Bagaji niederließ, sind die Stammväter der Dynastie von Aréoua.&amp;lt;ref&amp;gt;Edmond Séré de Rivières: &amp;#039;&amp;#039;Histoire du Niger&amp;#039;&amp;#039;. Berger-Levrault, Paris 1965, S. 171.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer ihrer Nachfolger, der von 1767 bis 1786 regierende Mato, gründete Matankari (&amp;#039;&amp;#039;Mato n’Gari&amp;#039;&amp;#039;, „Dorf des Mato“) als neue Hauptstadt. Bald darauf begann der [[Dschihad der Fulbe]] unter [[Usman dan Fodio]], dessen Eroberungen auch Aréoua bedrohten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Séré_S172&amp;quot;&amp;gt;Edmond Séré de Rivières: &amp;#039;&amp;#039;Histoire du Niger&amp;#039;&amp;#039;. Berger-Levrault, Paris 1965, S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es profitierte dabei zunächst von seiner isolierten Lage. Westlich und östlich von Aréoua lagen damals noch unbewohnte Gebiete, die es von Ader und Birni-N’Konni trennten. Außerdem versperrte die noch unabhängige Stadt [[Argungu]] den [[Fulbe]] den Weg Richtung Westen.&amp;lt;ref&amp;gt;Edmond Séré de Rivières: &amp;#039;&amp;#039;Histoire du Niger&amp;#039;&amp;#039;. Berger-Levrault, Paris 1965, S. 170.&amp;lt;/ref&amp;gt;  So gelang es Aréoua zunächst noch, einen Angriff von Fulbe aus [[Emirat Gandu|Gando]] abzuwehren. Anfang des 19. Jahrhunderts jedoch mussten die von einer Hungersnot geschwächten Maouri einem Friedensvertrag zustimmen, der Aréoua zu jährlichen Tributzahlungen an die Fulbe-Emirate Gando und [[Kebbi]] verpflichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1868 und 1873 kam es zu Revolten in mehreren dem &amp;#039;&amp;#039;serki n’Aréoua&amp;#039;&amp;#039; untergebenen Dörfern, darunter in Bagaji, Dogondoutchi und Lougou. Erst nach 1873 erlebte das Gebiet, abgesehen von gelegentlichen Raubzügen von [[Tuareg]], wieder eine lange Friedenszeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Séré_S172&amp;quot; /&amp;gt; An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert bestanden sechs souveräne Herrschaftsgebiete, die ursprünglich zu Aréoua gehört hatten und sich im Lauf der Zeit unabhängig entwickelt hatten: Nord-Aréoua mit Matankari und Dogondoutchi, Karakara, [[Katarma Garin Gaoh|Katarma]], [[Lido (Niger)|Lido]], Takassaba (Guéchémé) und Zabori.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.civitac-niger.org/sites/default/files/2022-04/PDCR%20DOUMEGA_FINAL.docx |titel=Plan de Développement Communal replanifié (PDCR) 2020–2024. Version finale |hrsg=Commune rurale de Douméga, département de Tibiri, région de Dosso, République du Niger |datum=2020-05 |seiten=10 |format=docx |sprache=fr |abruf=2023-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Mission Voulet-Chanoine]] unterwarf 1899 Aréoua der Herrschaft [[Frankreich]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Edmond Séré de Rivières: &amp;#039;&amp;#039;Histoire du Niger&amp;#039;&amp;#039;. Berger-Levrault, Paris 1965, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1906 verlegte der &amp;#039;&amp;#039;serki n’Aréoua&amp;#039;&amp;#039;, nunmehr als Untergebener der französischen Verwaltung, seinen Herrschaftssitz nach Dogondoutchi.&amp;lt;ref&amp;gt;Jolijn Geels: &amp;#039;&amp;#039;Niger&amp;#039;&amp;#039;. Bradt, Chalfont St Peter 2006, ISBN 1-84162-152-8, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Marc H. Piault |Titel=Populations de l’Arewa. Introduction à une étude régionale |Reihe=Études Nigériennes |NummerReihe=13 |Ort=Paris |Datum=1964}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=13/46/0/N |EW=4/0/0/E |type=landscape |region=NE-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Areoua}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Staat in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Niger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dosso (Region)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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