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	<title>Aquavit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aquavit&amp;diff=84106&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Siehe auch */</title>
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		<updated>2026-04-19T09:47:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Aquavit Schweden.jpg|mini|hochkant|Schwedischer Aquavit]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aquavit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Akvavit&amp;#039;&amp;#039;, ({{laS|&amp;#039;&amp;#039;aqua vitae&amp;#039;&amp;#039;|de=&amp;#039;&amp;#039;Wasser des Lebens&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Lebenswasser&amp;#039;&amp;#039;, genannt auch „gebranntes Wasser“}}) ist ein [[Ethanol|alkoholischer]], [[Destillation|destillierter]] [[Drogenauszug|Auszug]] und seit dem [[Mittelalter]] eine pharmazeutische Bezeichnung für [[Branntwein]] oder [[Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs|Weingeist]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Arntz]]: &amp;#039;&amp;#039;Weinbrenner. Die Geschichte vom Geist des Weines.&amp;#039;&amp;#039; Busse-Seewald-Verlag, Stuttgart 1982, ISBN 978-3512003974, S.&amp;amp;nbsp;70–77 und 86&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Frühneuzeitliche Autoren des Aqua-vitae-Schrifttums waren vor allem [[Taddeo Alderotti]], [[Gabriel von Lebenstein]] und [[Michael Puff]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Telle]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Alchemia medica unter besondere Berücksichtigung von Joachim Tanck.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rudolf Schmitz (Pharmaziehistoriker)|Rudolf Schmitz]], Gundolf Keil (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Humanismus und Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Acta humaniora, Weinheim 1984 (= &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Forschungsgemeinschaft: Mitteilungen der Kommission für Humanismusforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 11), ISBN 3-527-17011-1, S. 139–157, hier: S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Norwegen wurde der Aquavit im 16. Jahrhundert zum ersten Mal als gewürzter Branntwein schriftlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rumundco.de/magazin/wissenswertes-zum-aquavit/ &amp;#039;&amp;#039;Wissenswertes zum Aquavit&amp;#039;&amp;#039;], rumundco.de, abgerufen am 27. September 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; In Norwegen und Dänemark wird Aquavit traditionell mit [[Echter Kümmel|Kümmel]] versetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ternes&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-89947-165-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der frühen [[Neuzeit]] wird damit meist ein mit Gewürzen aromatisierter Branntwein bezeichnet,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Frühneuhochdeutsches Wörterbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;27.&amp;lt;/ref&amp;gt; so z.&amp;amp;nbsp;B. auch [[Whisky#Ursprünge|Whiskey]]. Die klare bis goldgelbe [[Spirituose]] wird unter Verwendung von Kümmel und [[Dill (Pflanze)|Dillsamen]] hergestellt und stammt ursprünglich aus [[Skandinavien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aquavit wird aus [[Rektifikation (Verfahrenstechnik)|hochrektifiziertem]], sehr reinem (96 [[volumenprozent|Vol-%]]), fast geschmacksneutralem [[Agraralkohol]], z.&amp;amp;nbsp;B. aus [[Getreide]] oder [[Kartoffel]]n, hergestellt. Dazu wird dieser nach dem [[Destillation|Destillieren]] &amp;#039;&amp;#039;(Brennen)&amp;#039;&amp;#039; mit Wasser, Kümmel, Dillsamen (Dillfrüchte) oder einer markenspezifischen Gewürzmischung wie [[Echter Koriander|Koriander]], [[Fenchel]], [[Zimt]] oder [[Gewürznelkenbaum|Nelken]] versetzt. Die Zusammensetzung der jeweiligen Gewürzmischung bestimmt den Charakter der einzelnen Marken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Destillation werden der Vor- und Nachlauf wegen der enthaltenen Verunreinigungen abgeschieden. Um das gewürzte Destillat auf Trinkstärke herabzusetzen, wird [[Destilliertes Wasser|destilliertes]] oder [[demineralisiertes Wasser]] zugegeben. Dieses Rohprodukt verbringt anschließend einige Zeit im Reifelager, um die Inhaltsstoffe Bindungen eingehen zu lassen und den Geschmack abzurunden. Hochwertiger Aquavit reift in Holzfässern heran. Teilweise werden dabei auch gebrauchte [[Sherry]]fässer wiederbefüllt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marke [[Linie-Aquavit]] reift zunächst 12 Monate in Sherryfässern an Land. Danach werden die Fässer auf Autotransportschiffe der Reederei [[Wallenius Wilhelmsen Logistics]] verladen und mindestens vier Monate transportiert. Dabei wird der Äquator (= Linie) mind. zweimal überquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aquavit muss einen Mindestalkoholgehalt von 37,5&amp;amp;nbsp;Volumenprozent aufweisen. Die Beigabe weiterer würzender Stoffe (u.&amp;amp;nbsp;a. Zucker bis zu 0,5 g/100 ml des Fertigerzeugnisses) ist zugelassen, nicht jedoch die Zugabe von [[Ätherische Öle|ätherischen Ölen]]; der Extraktgehalt darf 1,5 % nicht übersteigen. Der Kümmelgeschmack muss vorherrschend sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ternes&amp;quot; /&amp;gt; Er wird in Deutschland – je nach Marke – oft, aber nicht immer eiskalt in einem möglichst vorgekühlten Schnapsglas getrunken, in Skandinavien hingegen meist bei Zimmertemperatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Marken sind unter anderem [[Bommerlunder]], [[Malteserkreuz Aquavit]], [[Linie-Aquavit]] und [[Aalborg Akvavit]]. Norddeutsche Kümmelbranntweine werden regional auch als &amp;#039;&amp;#039;[[Köm]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Eine Variante von Kümmelschnaps oder Kümmellikör ist der lettische [[Allasch]]. Dem Aquavit ähnlich ist auch der isländische [[Brennivín]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Elixier]]&lt;br /&gt;
* [[Gebrannte Wässer]] (Begriffsklärung)&lt;br /&gt;
* [[Mercurialwasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spirituose]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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