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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Aquadag</id>
	<title>Aquadag - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T14:15:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aquadag&amp;diff=1954178&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Trustable: Kapitelreihenfolge</title>
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		<updated>2026-04-04T18:19:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kapitelreihenfolge&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:osziroehre.jpg|mini|Oszilloskop-Röhre mit deutlich sichtbarer Aquadag-Schicht]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aquadag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine wässrige [[Suspension (Chemie)|Suspension]] von [[Kolloid|kolloidalem]] Graphit in [[Gel|gelartigen]] Flüssigkeiten. Diese Suspension wurde im Herbst 1906 vom amerikanischen Industriellen [[Edward Goodrich Acheson]] entwickelt, wobei er zunächst eine Verwendung als Schmiermittel vorschlug.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Acheson&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Edward Goodrich Acheson |Titel=A Pathfinder: Discovery, Invention and Industry |TitelErg=How the world came to have Aquadag and Oildag; also carborundum, artificial graphite and other valuable products of the electric furnace |Reihe=Series of Educational Biographical Sketches of Eminent Inventors |BandReihe=1 |Verlag=The Press Scrap Book |Ort=New York |Datum=1910 |Seiten=126–128 |Online=[https://archive.org/stream/pathfinderdiscov00ache#page/126/mode/2up online im Internet Archive] |Abruf=2016-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Acheson berichtet, dass er die Entwicklung in 23 Ländern patentieren und den Markennamen Aquadag eintragen ließ, wobei Aquadag eine Kurzbezeichnung für &amp;#039;&amp;#039;Aqua d&amp;#039;&amp;#039;eflocculated &amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;cheson &amp;#039;&amp;#039;g&amp;#039;&amp;#039;raphite ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Acheson&amp;quot; /&amp;gt; Es wurde von der Firma [[Acheson Industries]] hergestellt, die 1998 einer Tochterfirma der [[Imperial Chemical Industries]] (ICI) wurde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nytimes.com/1998/03/31/business/international-briefs-imperial-chemical-to-buy-acheson-industries.html |titel=Imperial Chemical to Buy Acheson Industries |hrsg=The New York Times Company |datum=1998-03-31 |zugriff=2016-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die heute zu [[Henkel (Unternehmen)|Henkel]] gehört. Espe gibt als Inhaltsstoffe&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Philips-Unterlagen.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Agar]], [[Wasser]], [[Graphit]]pulver und [[Ammoniak]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gegen Bakterienbefall.&amp;lt;/ref&amp;gt; an, die in einer [[Kugelmühle]] vermischt werden. Mit Hilfe von Aquadag erhaltene Beschichtungen werden z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Vakuumtechnik]] verwendet, wenn [[Elektrische Leitfähigkeit|elektrisch leitende]], temperaturunempfindliche Beläge mit geringer Neigung zur [[Sekundärelektronenemission]] benötigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Aquadag wurde bei der Herstellung von [[Kathodenstrahlröhre]]n auf die Innenfläche eines Teils des rückwärtigen [[Kolben (Gefäß)|Glaskolbens]] aufgetragen, um elektrisch leitfähige Schichten zu erhalten, welche Streuelektronen aufnehmen und externe [[Elektrisches Feld|elektrische Felder]] abschirmen sollen. Während des [[Ausheizen]]s der fertig montierten Röhren zerfallen die organischen Bestandteile und werden mit der [[Vakuumpumpe]] abgesaugt, während auf dem Glaskolben eine reine, gut haftende und schwach leitende Graphitschicht zurückbleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wurde – vor allem bei Fernsehbildröhren – zusätzlich auf die rückwärtige Außenseite der Kathodenstrahlröhre eine zweite Schicht aus Aquadag aufgetragen: Während die innere Schicht leitfähig mit der Hochspannungs-Anode verbunden ist, liegt die äußere Schicht wie die Kathode auf Erdniveau. So können die beiden Schichten wie ein sehr hochspannungsfester [[Plattenkondensator]] wirken, welcher die Hochspannung glättet und somit Unregelmäßigkeiten im Hochspannungsausstoß des [[Zeilentransformator]]s ausgleicht. Ein gewöhnlicher Kondensator gleicher Kapazität und Spannungsfestigkeit wäre ein übergroßes Bauteil, welches Kosten und Ausmaße des Empfängers empfindlich erhöhen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls erhielten frühe [[Elektronenröhre]]n im Bereich des eigentlichen Röhrensystems einen innenseitigen Belag aus Aquadag, um unerwünschte Effekte durch aus dem Glaskolben ausgeschlagene Sekundärelektronen zu unterbinden. Aquadag fand auch bei der Herstellung von [[Magisches Auge (Radio)|Magischen Augen]] Verwendung. Zwischen Leuchtanode und [[Fluoreszenz|Leuchtschicht]] aufgebracht, wird die Ableitung von Elektronen erleichtert und damit deren Leuchtkraft erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Acheson-Graphit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Werner Espe&lt;br /&gt;
   |Titel=Werkstoffkunde der Hochvakuumtechnik&lt;br /&gt;
   |Band=1: Metalle und metallisch leitende Werkstoffe&lt;br /&gt;
   |Verlag=VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1957}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rudolf Goldammer&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Fernseh-Empfänger&lt;br /&gt;
   |Auflage=3&lt;br /&gt;
   |Verlag=Franzis-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1958}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dispersion (Chemie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anzeigeröhre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trustable</name></author>
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