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	<title>Apsissaal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T22:24:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Apsissaal&amp;diff=2721022&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-09T07:37:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dorfkirche Werder.jpg|mini|Apsissaal am Beispiel der [[Dorfkirche Werder (Rehfelde)|Dorfkirche Werder]]. Der eingezogene Turm wurde erst im Spätmittelalter errichtet.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-P065120, Berlin- Tempelhof, Dorfkirche.jpg|mini|Apsissaal am Beispiel der [[Dorfkirche Tempelhof]]]]&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Apsissaal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geht auf den Kunsthistoriker [[Erich Bachmann (Kunsthistoriker)|Erich Bachmann]] zurück und bezeichnet den einfachen und häufigen [[Dorfkirche]]n-[[Grundriss]]typ einer [[Saalkirche]] mit eingezogener [[Apsis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Apsissaal ist nah der schlichten Saalkirche der schlichteste unter den von Bachmann eingeteilten vier romanischen Grundrisstypen. Die Außenmauern solcher Bauytpen in der Mark Brandenburg sind aus sorgfältig gequadertem [[Feldstein (Baumaterial)|Feldsteinmauerwerks]] hergestellt und in der Spätromanik bis um 1260/1270 entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Apsissaal zählt aufgrund der geringen Größe zu den weniger kostenaufwändigen Grundrisstypen. Der Kostenaufwand ist abhängig von Einnahmen des Dorfs aus Ernteerträgen, die aus der Größe der Gemarkung und der Bodenqualität resultieren. Wie wichtig dieser „ökonomische Faktor“ ist, zeigt sich daran, dass von den 169 Siedlungen auf dem Barnim ein Drittel im Mittelalter ohne Steinkirche geblieben ist. Unter den 116 dörflichen Steinkirchen auf dem Barnim sind nur drei Apsissäle. Der relativ geringe Kostenaufwand weist darauf hin, dass das Dorf möglichst bald eine Steinkirche wollte, aber aufgrund der Ernteerträge sich nur einen weniger kostenaufwändigen Grundrisstyp (als die von Bachmann sogenannte [[Vollständige Anlage]] oder die [[Chorquadratkirche]]) leisten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein rares Gegenbeispiel ist jedoch der Apsissaal der [[Dorfkirche Tempelhof]]. Sie hat mit 235&amp;amp;nbsp;m² den größten Innenraum unter den Berliner Dorfkirchen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sie neben der Dorfbevölkerung auch die Bewohner der [[Komturei Tempelhof]] aufnehmen musste. Zudem war der [[Tempelritter]]orden natürlich auf eine repräsentative Selbstdarstellung bedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Apsissaal verfügt nicht über den [[Kirchenschiff|schiffsbreiten]] [[Westbau#Märkischer Westbau|querrechteckigen Westturm]]. Türme (eingezogene Türme und [[Dachturm|Dachtürme]]) sind spätmittelalterliche bzw. barocke Anbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
Vgl. auch die anderen drei Bachmann’schen Dorfkirchen-Bautypen Saalkirche, [[Chorquadratkirche]] und [[Vollständige Anlage]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erich Bachmann (Kunsthistoriker)|Erich Bachmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Dorfkirche.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte]],&amp;#039;&amp;#039; Band IV, Stuttgart 1955, Sp. 245–274. ([https://www.rdklabor.de/wiki/Dorfkirche Abschrift auf rdklabor.de], abgerufen am 22. Juni 2024)&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Erich Bachmann&lt;br /&gt;
   |Titel=Kunstlandschaften im romanischen Kleinkirchenbau Deutschlands&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Zeitschrift des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft&lt;br /&gt;
   |Band=8&lt;br /&gt;
   |Datum=1941&lt;br /&gt;
   |Seiten=159–172}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ulrich Waack&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Bernd Janowski, Dirk Schumann&lt;br /&gt;
   |Titel=Bautypen mittelalterlicher Dorfkirchen in Berlin und der Mittelmark&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Dorfkirchen&lt;br /&gt;
   |WerkErg=Beiträge zur Architektur, Ausstattung und Denkmalpflege&lt;br /&gt;
   |Reihe=Kirchen im ländlichen Raum&lt;br /&gt;
   |Band=3&lt;br /&gt;
   |Verlag=Lukas-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |Seiten=121–138}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ulrich Waack |Titel=Kirchenbau und Ökonomie. Zur Beziehung von baulichen Merkmalen mittelalterlicher Dorfkirchen auf dem Barnim und dessen Wirtschafts- und Siedlungsgeschichte |TitelErg= |Reihe=Kirchen im ländlichen Raum |BandReihe=4 |Verlag=Lukas-Verlag |Ort=Berlin |Datum=2009 |ISBN=978-3-936872-73-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Architektur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenbautyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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