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	<title>Apsis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T13:06:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Apsis&amp;diff=35231&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PP Wien: /* Künstlerische Ausgestaltung */ Satzbau korrigiert und Präposition ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-23T13:26:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Künstlerische Ausgestaltung: &lt;/span&gt; Satzbau korrigiert und Präposition ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt &amp;#039;&amp;#039;Apsis&amp;#039;&amp;#039; als architektonisches Element. Zum Gebrauch des Wortes in der Astronomie siehe [[Apsis (Astronomie)]], in der Mechanik siehe [[Eulersche Winkel|Eulerwinkel]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:J35 808 Sv. Petar, Apsis mit Baum.jpg|mini|Apsis an einer schlichten Kapelle (St. Peter, Nerežišće/Kroatien)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Apsis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Altgriechische Sprache|altgriechisch]] {{lang|grc|ἁψίς}} &amp;#039;&amp;#039;hapsís&amp;#039;&amp;#039; „Gewölbe“ bzw. im [[Ionisches Griechisch|ionischen Dialekt]] {{lang|grc|ἀψίς}} &amp;#039;&amp;#039;apsís&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Wilhelm Gemoll]] |Titel=Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch |Auflage= |Verlag=G. Freytag Verlag/Hölder-Pichler-Tempsky |Ort=München/Wien |Datum=1965 |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Plural]] ἀψίδες &amp;#039;&amp;#039;apsídes&amp;#039;&amp;#039; ‚Apsíden‘; als Singular kam früher auch eine vom Plural ‚Apsiden‘ abgeleitete Singularform &amp;#039;&amp;#039;Apside&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oskar Mothes|Oscar Mothes]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Illustrirtes Bau-Lexikon (Band 1): A &amp;amp; B&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1881, S. 139: &amp;#039;&amp;#039;Apsis&amp;#039;&amp;#039;. ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/mothes1881bd1/0151/image,info Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Abside&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Ferdinand von Ehrenberg: &amp;#039;&amp;#039;Baulexikon. Erklärung der im gesammten Bauwesen am häufigsten vorkommenden technischen- und Kunstausdrücke. Für Baumeister, Künstler, Ingenieure, Bauhandwerker, Mühlenbauer, Bauunternehmer, Feldmesser, Oekonomen, Staats- und Geschäftsmänner&amp;#039;&amp;#039;. Johann David Sauerländer, Frankfurt am Main 1840 ([https://books.google.de/books?id=K5BWAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Books]), S. 10. &amp;lt;/ref&amp;gt; vor) ist ein im Grundriss halbkreisförmiger Raumteil, der an einen Hauptraum anschließt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Koepf]], [[Günther Binding]]: &amp;#039;&amp;#039;Bildwörterbuch der Architektur. Mit englischem, französischem, italienischem und spanischem Fachglossar&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kröners Taschenausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 194). 4., überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2005, ISBN 3-520-19404-X ([https://moodle.unifr.ch/pluginfile.php/975203/mod_resource/content/0/KOEPF%2C%20BINDING%2C%202005%2C%20Bildwoerterbuch%20der%20Architektur.pdf Digitalisat auf moodle.unifr.ch], abgerufen am 19. April 2024), S. 24: &amp;#039;&amp;#039;Apsis&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundform und Begriffe ==&lt;br /&gt;
Apsiden waren zunächst typische Bestandteile von antiken [[Basilika (Bautyp)|Basiliken]] (Markt- oder Gerichtshallen). Sie treten in der Regel auch gerundet aus der Wandfläche hervor, können aber auch im dicken Mauerwerk liegen oder außen rechtwinklig ummantelt sein. Apsiden unterscheiden sich von Wandnischen durch ihre Größe und Begehbarkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Apsis wird meist von einer Halbkuppel, der [[Apsiskalotte]], überdeckt und wird dann auch [[Konche (Architektur)|Konche]] genannt. Eine Apsis kann aber auch eine Flachdecke oder ein offenes Dachwerk aufweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Nebenapsiden werden auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Apsidiolen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oskar Mothes|Oscar Mothes]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Illustrirtes Bau-Lexikon (Band 1): A &amp;amp; B&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1881, S. 138: Apsidiola. ([[Digitalisat]])&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Formen ==&lt;br /&gt;
=== Antike ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Trier - Aula Palatina.JPG|mini|Apsis im spätantiken Profanbau: die [[Konstantinbasilika|Basilika in Trier]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rom, Basilika Santa Sabina, Außenansicht.jpg|mini|Apsis im spätantiken Kirchenbau: [[Santa Sabina|Santa Sabina, Rom]]]]&lt;br /&gt;
Die Apsidenform stammt aus der &amp;#039;&amp;#039;[[Exedra]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Tribuna]]&amp;#039;&amp;#039; des griechischen Profan- und römischen Sakral- und Profanbaus. Nicht selten war die Längsachse römischer Basiliken durch zwei gegenüberliegende Apsiden markiert ([[Volubilis]], [[Leptis Magna]]) – eine Konstellation, die sich auch an einigen bedeutenden Kirchenbauten des Mittelalters findet (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Trierer Dom]], [[Kathedrale von Nevers]] u.&amp;amp;nbsp;a.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der antiken Architektur wurden vielfach [[Wandnische|Nischen]] als Bauelemente verwendet, um Teile eines Raums hervorzuheben, als Bauschmuck und als Rahmen &amp;#039;&amp;#039;([[Ädikula]])&amp;#039;&amp;#039; für Statuen und Plastiken. Die Basiliken der [[Römische Kaiserzeit|römischen Kaiserzeit]] haben häufig an einem Ende eine Apsis für die Kaiserstatue. Somit kann die Apsis auch als Figurennische verstanden werden. Eine durchgängige Orientierung der Apsiden ist bei antiken Bauten nicht festzustellen, obwohl sich allmählich eine Ost-West-Ausrichtung durchsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Basiliken der römischen Kaiserzeit leitet sich der christliche Kirchenbau ab, der die Apsis übernahm. Nach dem sogenannten [[Mailänder Vereinbarung|Toleranzedikt von Mailand]] (313, Anerkennung des Christentums) nahm die christliche Architektur und Plastik einen starken Aufschwung. Als erste große christliche Basilika hatte die [[Lateranbasilika|Laterankirche]] (319) eine Apsis für den erhöhten Altar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Kirchen ist der östliche Abschluss des Kirchenraums – dem Eingang bzw. dem [[Kirchturm]] gegenüber – halbkreisförmig als Apsis ausgebildet. Dort befindet sich die leicht erhöhte Plattform für den Altar. In der Spätantike wurde sie häufig mit einer hölzernen oder gemauerten Priesterbank versehen, dem [[Synthronon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit ist die [[Chor (Architektur)|Chorapsis]] [[Christentum|christlicher]] Kirchen meist nach [[Ostung|Osten]] orientiert. Diese traditionelle Ausrichtung liberalisierte sich in der [[Renaissance]] und im [[Barock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ravenna BW 3.JPG|mini|Apsis als Abschluss des Mittelschiffs in [[Sant’Apollinare in Classe]], Ravenna]]&lt;br /&gt;
Während im frühen Kirchenbau bis in die Karolingerzeit die Apsis unmittelbar an das Hauptschiff der Kirche oder an das Querhaus anschließt, tritt später der [[Chor (Architektur)|Chorbau]] als eigener Raum dazwischen. In der [[Romanik]] und [[Gotik]] bilden Apsiden bei länglichen Bauformen mit Chorhaus den Blickpunkt des Kirchenbaus. Romanische Apsiden sind auch von außen deutlich erkennbar und dort oft detailreich gestaltet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Speyer---Cathedral---East-View---(Gentry).jpg|mini|Ostansicht des [[Speyerer Dom]]s mit Apsis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Heisterbach Chorruine 2012.jpg|mini|Apsis der Ruine [[Kloster Heisterbach]]]]&lt;br /&gt;
Eine Variante sind die [[Antoniuskreuz|Taukreuzkirchen]], die ein langes Kirchenschiff haben und im Querbalken des T drei Apsiden aufweisen (siehe [[Santissima Trinità di Saccargia]]). Diese auf [[Byzantinische Kunst|byzantinische]] Tradition zurückgehende Bauform ist auf [[Sardinien]] verbreitet. Kunsthistoriker sehen einen Zusammenhang mit der [[Cluny|cluniazensischen]] Ordensreform. Auch zwei Kirchen im spanischen [[Ávila]] haben Dreifach-Apsiden. Ebenso befinden sich karolingische [[Saalkirche]]n mit [[Dreiapsidenkirche|drei Apsiden]] im Alpenraum ([[Müstair]]). Doppelapsiden treten gelegentlich bei Kirchen mit zwei Patrozinien auf (ehemals Reichenau-Mittelzell). Eine Apsis kann auch als [[Konche (Architektur)|Konche]] bezeichnet werden, besonders bei den [[Drei-Konchen-Chor|Drei-Konchen-Chören]]. Manchmal dient die Apsis nicht als Altarraum, sondern als Eingangsapsis mit Portal. Besonders im deutschen Sprachraum sind seit der Karolingerzeit doppelchörige Kirchen mit Ost- und Westapsis verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Apsis und dem Chorjoch romanischer [[Stift (Kirche)|Stiftskirchen]] befindet sich häufig die [[Krypta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Romanik|Hoch- und Spätromanik]] und [[Gotik]] entwickelte sich der [[Kapellenkranz]] des [[Chorumgang]]s (hinter dem Presbyterium/Chor). Als Apsis bezeichnet man nur den inneren Chorbereich des [[Chor (Architektur)|Presbyteriums (Chors)]], des Altarraums, der durch den Chorumgang von der Außenmauer getrennt ist.[[Datei:Châteaumeillant - Eglise Saint-Genès - Plan.jpg|mini|[[Staffelchor]] mit fünf Apsiden (Saint-Genès, [[Châteaumeillant]])]]&lt;br /&gt;
=== Künstlerische Ausgestaltung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Glasfenster von Wilhelm Geyer in St. Margareta, Margrethausen.jpg|mini|Glasfenster von [[Wilhelm Geyer]], Apsis St. Margareta in [[Margrethausen]]]]&lt;br /&gt;
Als liturgisch bedeutsamster Ort innerhalb einer Kirche wurden die Apsiden bereits bei den spätantiken Kirchen in Rom und Ravenna durch monumentalen Mosaikschmuck hervorgehoben. Am Außenbau blieb die Apsis dagegen in dieser Zeit noch relativ schmucklos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Romanische Apsiden (aber auch kleinerer [[Bogen (Architektur)#Rundbogen oder Halbkreisbogen|Rundbogennischen]]) sind vielfach künstlerisch ausgestaltet – etwa mit einem Einzelbild (meist Christus), einer erzählenden Bildfolge ([[Freskenzyklus]]) oder mit [[Mosaik]]en. Auch [[Backstein|Ziegel]]-Verzierungen und künstlerische [[Grabstein]]e finden sich dort und – ab der Gotik – Statuen von Heiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anfänglich eher seltenen und kleinen [[Bleiglasfenster|Glasfenster]] wurden im Lauf der Entwicklung häufiger und größer. Auch die Häufigkeit von Gemälden nahm zu – v.&amp;amp;nbsp;a. im [[Barock]], vereinzelt wurde die Apsis durch [[Scheinarchitektur|Perspektive]] vergrößert, zum Beispiel in [[Cuneo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Romanische Apsiden sind von außen deutlich erkennbar und ihr östliches Halbrund ist oft reich gegliedert und künstlerisch ausgestaltet (siehe Weblink St. Gereon). Seltsame [[Allegorie|allegorische]] Kleinplastiken befinden sich in [[Grabern|Schöngrabern]] (Niederösterreich) sowie an einigen Kirchen in Frankreich und Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufiger ist hingegen das Stilelement der [[Zwerggalerie]]n – etwa an den [[Kaiserdom]]en von [[Speyerer Dom|Speyer]], [[Wormser Dom|Worms]] und den späten romanischen Kirchen in [[Köln]]. Als Zwerggalerie wird ein [[Arkade]]ngang bezeichnet, der eine größere Apsis knapp unter ihrem Dach umrundet. Trotz hauptsächlicher Zierfunktion kann er auch begehbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polygonapsiden und polygonale Chorschlüsse ===&lt;br /&gt;
In der Romanik sind Apsiden in der Regel halbrund, doch in einigen Regionen ist der polygonale Chorschluss verbreitet, bei dem die Apsis aus mehreren geraden Wandabschnitten besteht (Lothringen und Moselraum – [[Trierer Dom]], [[Münstermaifeld]]; Oberrhein – [[Basler Münster]], Provence – [[Alet-les-Bains]]). Das Polygon ist in der Gotik die Standardform des Chorschlusses (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Regensburger Dom]]). Dieser Baustil setzt die Apsis nicht mehr als selbständige Bauform vom Chor ab, sondern sie wird ganz mit der Architektur des Chors vereinheitlicht. Daher spricht man in der Regel nicht mehr von einer Apsis, sondern von einem Chorschluss. Die geometrische Konstruktion erfolgt so, dass ein halbiertes [[Polygon]] (Vieleck) in den Chorschluss eingezeichnet wird. Wenn es sich um ein Achteck handelt, von dem fünf Seiten im Bau ausgebildet sind, spricht man von einem [[Fünfachtelschluss|Fünf-Achtel-Schluss]]. Dementsprechend gibt es den 5/10-Schluss, 7/12-Schluss etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;150&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Apsidenformen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Michelstadt, Steinbach, Einhardsbasilika-061.jpg|Apsiden der [[Einhardsbasilika (Steinbach)|Einhardsbasilika]] in Steinbach/Odenwald (9. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
Datei:Kirche in Vietlübbe 1.jpg|Apsis der [[Dorfkirche Vietlübbe]]&lt;br /&gt;
Datei:Apsis.JPG|Innenansicht der Apis von St. Peter und Paul in Niederzell auf der [[Reichenau (Insel)|Reichenau]]&lt;br /&gt;
Datei:Goslar Neuwerkkirche 2.jpg|Apsis der [[Neuwerkkirche Goslar]]&lt;br /&gt;
Datei:Kirche Treffurt2.JPG|Zwei der drei Apsiden der [[Stadtkirche St. Bonifatius (Treffurt)|Stadtkirche St. Bonifatius]] in Treffurt&lt;br /&gt;
Datei:Schwarzach-Muenster-17-von Suedost-gje.jpg|Staffelchor mit 3 plus 2 Apsiden ([[Münster Schwarzach]], 13. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:AURANGABAD23.jpeg|mini|[[Aurangabad Caves]], [[Indien]] – [[Chaitya]]-Halle mit Apsis]]&lt;br /&gt;
== Nischen in Synagogen und Moscheen ==&lt;br /&gt;
Den Apsiden vergleichbare, aber kleinere und seltener nach außen aus der Wand hervortretende nischenartige Formen treten auch im nichtchristlichen Sakralbau auf. In den [[Synagoge]]n des [[Judentum]]s dient eine Wandnische als [[Toraschrein]]; wie der [[Mihrab|Mihrāb]] in islamischen [[Moschee]]n zeigt sie oft auch die Gebetsrichtung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Buddhistische Architektur Indiens ==&lt;br /&gt;
Auch in der [[Buddhistische Kunst|frühbuddhistischen Architektur]] [[Indien]]s (2.–6. Jh.) gibt es – vorwiegend in [[Chaitya]]-Hallen – apsisähnliche Bauformen (meist mit [[Chorumgang|Umgang]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Apsiskalotte]]&lt;br /&gt;
* [[Konche (Architektur)|Konche]]&lt;br /&gt;
* [[Dreiapsidenkirche]]&lt;br /&gt;
* [[Drei-Konchen-Chor]]&lt;br /&gt;
* [[Staffelchor]]&lt;br /&gt;
* Apsis bei manchen [[Liste von Zelttypen#Zelte zum Bergwandern und Trekking|Zelttypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Leopold Giese]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.rdklabor.de/wiki/Apsis,_Apside Apsis, Apside]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A – Baubetrieb.&amp;#039;&amp;#039; München 1935, Sp. 858–880. ([[RDK Labor|rdklabor.de]], abgerufen am 19. April 2024)&lt;br /&gt;
* {{RE|II,1|283||Apsis 1|[[August Mau]]|RE:Apsis 1}}&lt;br /&gt;
* [[Oskar Mothes|Oscar Mothes]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Illustrirtes Bau-Lexikon (Band 1): A &amp;amp; B&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1881, S. 139: &amp;#039;&amp;#039;Apsis&amp;#039;&amp;#039;. ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/mothes1881bd1/0151/image,info Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [[Thilo Ulbert]]: &amp;#039;&amp;#039;Frühchristliche Basiliken mit Doppelapsiden auf der iberischen Halbinsel. Studien zur Architekturgeschichte und Liturgiegeschichte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;5). Herausgegeben von Berlin Deutsches Archäologisches Institut. Gebr. Mann, Berlin 1978, ISBN 3-7861-1146-4 (Zugleich: München, Universität, Habilitations-Schrift, 1975).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Apses|Apsiden}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4142832-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauteil (Bauwesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altäre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Architektur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tempel (Architektur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PP Wien</name></author>
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