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	<title>Approbation (Heilberufe) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T20:30:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Approbation_(Heilberufe)&amp;diff=2896820&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/PDF))</title>
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		<updated>2025-11-09T09:33:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/PDF))&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Approbation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|approbatio|de=Anerkennung}}, ‚Genehmigung‘) als [[Arzt]], [[Zahnarzt]], [[Tierarzt]], [[Psychologischer Psychotherapeut]], [[Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut]] oder [[Apotheker]] ist in Deutschland die staatliche Zulassung, den entsprechenden Beruf selbstständig und eigenverantwortlich auszuüben. Damit verbunden ist die Befugnis, die jeweilige Berufsbezeichnung zu führen. Die Erteilung der Approbation wird durch [[Approbationsordnung]]en geregelt, die vom [[Bundesministerium für Gesundheit (Deutschland)]] auf Basis der entsprechenden Gesetze ([[Bundesärzteordnung]], [[Gesetz über die Ausübung der Zahnheilkunde]], [[Psychotherapeutengesetz]], [[Bundes-Apothekerordnung]], [[Bundes-Tierärzteordnung]]) erlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitend wird der [[Standesrecht|Berufsordnung]] in Deutschland die [[Genfer Deklaration des Weltärztebundes]], welche sich vom historischen [[Eid des Hippokrates]] ableitet, vorangestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/BAEK/Themen/Recht/_Bek_BAEK_Musterberufsordnung-AE.pdf Berufsordnung] BÄK, PDF.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Weltärztebund hat auf seiner 68. Generalversammlung am 14. Oktober 2017 in Chicago eine umfangreich überarbeitete Version verabschiedet, die einige wichtige Änderungen und Ergänzungen aufweist. Die Federführung lag bei der BÄK. Die aktuelle Fassung beschloss der 128. Deutsche Ärztetag am 9. Mai 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erteilungsvoraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Voraussetzungen für die Erteilung der Approbation sind, dass der Antragsteller&lt;br /&gt;
* die vorgeschriebene Ausbildung absolviert und die Prüfung bestanden hat,&lt;br /&gt;
* sich nicht eines Verhaltens schuldig gemacht hat, aus dem sich die Unwürdigkeit oder Unzuverlässigkeit zur Ausübung des Berufs ergibt,&lt;br /&gt;
* die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufes hat und&lt;br /&gt;
* über ausreichende deutsche Sprachkenntnisse verfügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Vorliegen der Voraussetzungen haben deutsche Staatsangehörige sowie [[Europäische Union|EU]]-Bürger einen Rechtsanspruch auf Erteilung der Approbation in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Inkrafttreten des [[Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen|Gesetzes zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen]] („Anerkennungsgesetz“) am 1. Juli 2012 kann die Approbation unabhängig von der Staatsangehörigkeit beantragt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesaerztekammer.de/aerzte/internationales/aerztliche-taetigkeit-in-deutschland/drittstaaten/ |titel=Anerkennung von Ausbildungsnachweisen aus Drittstaaten |werk=bundesaerztekammer.de |abruf=2022-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuständige Stellen zur Erteilung der Approbation ==&lt;br /&gt;
Die Approbation wird von der zuständigen Behörde des [[Land (Deutschland)|Bundeslandes]] erteilt, in dem die Abschlussprüfung, also das [[Staatsexamen]], erfolgreich abgeschlossen wurde. Bei einem Studienabschluss im Ausland erfolgt die Zulassung in dem Bundesland, in dem der Beruf ausgeübt werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Für Ärzte etwa in {{§|12|B_O|juris}} Abs. 1 Satz 1 Bundesärzteordnung geregelt&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Zuständige Stellen zur Erteilung der Approbation und Berufserlaubnis |url=http://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/Liste_der_Approbationsbehoerden_final.pdf |wayback=20160502222900}} (PDF 115&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Approbation wird durch die Aushändigung einer Approbationsurkunde erteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.laek-rlp.de/presse/pressefotos/533411991d0e7a61e/d066.php |wayback=20130307085124 |text=Muster einer Approbationsurkunde}} Landesärztekammer Rheinland-Pfalz&amp;lt;/ref&amp;gt; Wer mit einer deutschen Approbation im außereuropäischen Ausland in einem Gesundheitsberuf tätig werden möchte, benötigt außerdem in der Regel eine [[Certificate of good standing (Medizin)|Unbedenklichkeitsbescheinigung &amp;#039;&amp;#039;({{lang|en|Certificate of good standing}})&amp;#039;&amp;#039;]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Certificate of good standing |url=http://www.berlin.de/imperia/md/content/lageso/gesundheit/service/antrag_auf_erteilung_einer_unbedenklichkeitsbescheinigung.pdf?start&amp;amp;ts=1394459306&amp;amp;file=antrag_auf_erteilung_einer_unbedenklichkeitsbescheinigung.pdf |wayback=20151208153735 }} (PDF; 11&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entzug oder Ruhen der Approbation ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Berufsverbot (Deutschland)#Entzug der Approbation|titel1=„Entzug der Approbation“ im Artikel Berufsverbot (Deutschland)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Approbation ist ein [[Verwaltungsakt (Deutschland)|Verwaltungsakt]]. Sie muss oder kann entzogen werden, wenn die Voraussetzungen ihrer Erteilung nicht vorgelegen haben (Rücknahme) oder wenn die Erteilungsvoraussetzungen nachträglich weggefallen sind (Widerruf), u.&amp;amp;#8239;a. wenn sich der Approbationsinhaber eines beruflichen oder außerberuflichen Verhaltens schuldig gemacht hat, aus dem sich seine Unzuverlässigkeit ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Approbation kann auf behördliche Anordnung ruhen, wenn&lt;br /&gt;
* gegen den Approbationsinhaber wegen des Verdachtes einer [[Straftat (Deutschland)|Straftat]], aus der sich die Unzuverlässigkeit oder Unwürdigkeit zur Ausübung des Berufs ergeben kann, ein Strafverfahren eingeleitet ist,&lt;br /&gt;
* der Approbationsinhaber in gesundheitlicher Hinsicht zur Ausübung des Berufs ungeeignet, z.&amp;amp;#8239;B. wegen einer [[Sucht]]erkrankung oder einer geistigen oder körperlichen Schwäche nicht mehr in der Lage ist, seinen Beruf ordnungsgemäß auszuüben,&lt;br /&gt;
* Zweifel an der gesundheitlichen Eignung bestehen und der Approbationsinhaber sich weigert, sich einer amts- oder fachärztlichen Untersuchung zu unterziehen, oder wenn&lt;br /&gt;
* sich ergibt, dass Approbationsinhaber nicht über die Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen, die für die Ausübung der Berufstätigkeit in Deutschland erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Norddeutsches Bundesgesetzblatt 1869 034 657.jpg|mini|Norddeutsches Bundesgesetzblatt 1869]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Approbation“ wurde 1869 in der [[Gewerbeordnung (Deutschland)|Gewerbeordnung]] für den [[Norddeutscher Bund|Norddeutschen Bund]] erstmals als Vorbedingung für die ärztliche Niederlassung in den deutschen Bundesstaaten eingeführt und in der [[Approbationsordnung]] zunächst bis 1935 verwendet. Der erste ärztliche Approbation und Promotion einer Frau in einem modernen Staat erfolgte ebenfalls 1869 in [[Zürich]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erlass der [[Deutsche Reichsärzteordnung|Reichsärzteordnung]]&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Bendheuer: &amp;#039;&amp;#039;Der ärztliche Berufsstand im Lichte der neuen Reichsärzteordnung.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1938.&amp;lt;/ref&amp;gt; zum 13. Dezember 1935,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Reichsgesetzblatt]].&amp;#039;&amp;#039; 1935, I, S. 1433.&amp;lt;/ref&amp;gt; welche die Berufszulassung, d.&amp;amp;nbsp;h. die Approbation, mit den Vorschriften des &amp;#039;&amp;#039;[[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]]&amp;#039;&amp;#039; vom 7. April 1933 verband,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert Jütte]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Alternativen Medizin. Von der Volksmedizin zu den unkonventionellen Therapien von heute.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1996, ISBN 3-406-40495-2, S. 17–65 (&amp;#039;&amp;#039;Von der Quacksalberei zur Alternativen Medizin: eine begriffsgeschichtliche Annäherung&amp;#039;&amp;#039;), hier: S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde das Fremdwort durch &amp;#039;&amp;#039;Bestallung&amp;#039;&amp;#039; ersetzt. Dieser in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] eingeführte Begriff blieb in der &amp;#039;&amp;#039;[[Bestallungsordnung für Ärzte]]&amp;#039;&amp;#039; vom 15. September 1953 erhalten. Mit dem Inkrafttreten der Bundesärzteordnung am 1. Januar 1970 galt wieder die Bezeichnung Approbation. In der Folge wurde zum 28. Oktober 1970 eine Approbationsordnung erlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Annette Güntert et al. |Online={{Google Buch |BuchID=A4l4Dy0OI38C |Seite=9 }} |Titel=Approbationsordnung für Ärzte (ÄAppO). Bundesärzteordnung (BÄO) |Verlag=Deutscher Ärzte-Verlag |Ort=Köln |Datum=2003 |Seiten=8–11 |ISBN=3-7691-3177-0 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der [[Bundesärzteordnung]] in der Fassung vom 16. April 1987 wurde die Teilapprobation als [[Arzt im Praktikum]] etabliert. Sie wurde im Jahr 2004 nach einer neuen Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO 2002) wieder ersatzlos gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufszulassung ==&lt;br /&gt;
Die Approbation ist Zulassung zur Ausübung des jeweiligen Berufes, an die nicht automatisch eine sozialrechtliche [[Kassenzulassung]] (Zulassung zur Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung) geknüpft ist. In Deutschland ist eine Zulassung als [[Vertragsarzt]], [[Vertragspsychotherapeut]], [[Vertragszahnarzt]] gesondert durch den [[Zulassungsausschuss]] erforderlich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Im Bereich der Psychotherapie ist es außerdem einigen approbierten [[Psychotherapeut]]en nicht möglich, eine Kassenzulassung zu erhalten, wenn sie ihre Fachkunde gemäß §&amp;amp;nbsp;95c SGB V in Verbindung mit §&amp;amp;nbsp;2 Absatz 1 PsychThG, §&amp;amp;nbsp;8 Absatz 3 Nr. 1 PsychThG und §&amp;amp;nbsp;11 PsychThG in einem solchen Therapieverfahren erworben haben, das zwar vom wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie anerkannt ist, das aber keine sozialrechtliche Anerkennung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) als Richtlinienverfahren nach §&amp;amp;nbsp;135 Absatz 1 Satz 2 SGB V erhalten hat (siehe auch Teil B der Psychotherapie-Richtlinie&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.g-ba.de/downloads/62-492-713/PT-RL_2013-04-18.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;).--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Medical licenses|Approbation}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Heilkunde#Rechtstexte Norddeutscher Bund und Deutsches Reich|Historische deutsche Rechtstexte zur Approbation}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4323097-0}}&lt;br /&gt;
* {{§§|_appro_2002|juris|text=Approbationsordnung für Ärzte}}&lt;br /&gt;
* {{§§|zappro|juris|text=Approbationsordnung für Zahnärzte und Zahnärztinnen}}&lt;br /&gt;
* {{§§|psychthappro|juris|text=Approbationsordnung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten}}&lt;br /&gt;
* {{§§|tappv|juris|text=Verordnung zur Approbation von Tierärztinnen und Tierärzten}}&lt;br /&gt;
* {{§§|aappo|juris|text=Approbationsordnung für Apotheker}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4323097-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berufsrecht der medizinischen Berufe (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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