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	<title>Appliance - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T15:54:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Appliance&amp;diff=2079746&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Matthäus Wander: /* Abgrenzung */ typo</title>
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		<updated>2026-04-12T13:03:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Abgrenzung: &lt;/span&gt; typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Appliance&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|appliance}}, [[Gerät]] oder [[Vorrichtung]]) ist in der [[Informationstechnik]] ein kombiniertes [[Computer|Computersystem]] bestehend aus [[Hardware]], [[Software]] und [[Firmware]], das für einen bestimmten Anwendungszweck entworfen wurde. Eine Appliance ist ein vom Hersteller integriertes System, welches auf eine einfache Installation und Konfiguration ausgelegt ist. Anpassungen der Software oder Hardware durch den Nutzer sind nicht oder nur eingeschränkt vorgesehen. Das Gegenstück zu einer Appliance ist ein [[Universalrechner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Zweck einer Appliance ist auf eine Anwendung beschränkt, zum Beispiel [[Firewall]], [[Unified Threat Management]] oder [[Telefonanlage]]. Die Hard- und Software ist für den Einsatzzweck optimiert. Eine Firewall hat beispielsweise mehrere Netzwerkports mit hohem Durchsatz und ein [[Network Attached Storage]] mehrere [[Massenspeicher]]einschübe for große Datenmengen. Soweit wirtschaftlich sinnvoll, können spezialisierte Hardware-Komponenten wie beispielsweise [[Field Programmable Gate Array]]s oder [[anwendungsspezifische integrierte Schaltung]]en verbaut sein, um die Performance zu erhöhen. Oft handelt es sich aber um handelsübliche Computer-Hardware, die lediglich vom [[Formfaktor (Computertechnik)|Formfaktor]] und der Ausstattung her für den Anwendungszweck optimiert ist. Beim Einsatz im [[Rechenzentrum]] ist eine Appliance für einen Einbau in einem [[19-Zoll-Schrank]] vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfache Installation, leichte Bedienung, hohe Effizienz, Sicherheit und fehlerfreie Funktion stehen bei einer Appliance im Vordergrund. Die Software ist vom Hersteller speziell für die Appliance entwickelt. Im Regelfall greifen Hersteller auf vorhandene [[Betriebssystem]]e und zumindest teilweise auf [[Standardsystemsoftware]] zurück, die individualisiert und durch eigene [[Softwarekomponente]]n ergänzt wird. Somit erhält der Nutzer ein vorinstalliertes und weitgehend vorkonfiguriertes System, welches nur noch im vom Hersteller vorgesehenen Maße durch den Nutzer angepasst werden kann. Der Zugriff auf das Betriebssystem ist oft nicht vorgesehen und wird durch eine vom Hersteller bereitgestellte [[grafische Benutzeroberfläche]] versteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Ansatz vereinfacht einerseits die Bedienung und erleichtert dem Hersteller die Erbringung von [[Support (Dienstleistung)|Support]] durch Vereinheitlichung. Andererseits schränkt es den Nutzer ein, da er bei [[Softwareupdate]]s oder Anpassungen des Systems vom Hersteller abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Wesentlichen kehrt die IT-Industrie mit Appliances zu ihren Ursprüngen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1969 erhob die US-amerikanische Regierung Anklage gegen [[IBM]], um eine [[Entbündelung]] der Hard- und Software zu erzwingen. Bis dahin war es üblich, dass Hardware-Hersteller die Software ohne zusätzliche Zahlung (und in der Regel als [[Quellcode]]) an ihre Kunden weitergaben. Hierin sahen die [[Independent Software Vendor|ISV]] eine Wettbewerbsverzerrung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Burton Grad|Titel=A Personal Recollection: IBM&amp;#039;s Unbundling of Software and Services|Reihe=IEEE Annals of the History of Computing|BandReihe=24|NummerReihe=1|Seiten=64–71}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web&lt;br /&gt;
| url=http://www-03.ibm.com/ibm/history/history/decade_1960.html&lt;br /&gt;
| title=IBM Archives: 1960s |publisher=[[IBM]]&lt;br /&gt;
| quote=&amp;#039;&amp;#039;Rather than offer hardware, services and software exclusively in packages, marketers &amp;quot;unbundled&amp;quot; the components and offered them for sale individually. Unbundling gave birth to the multibillion-dollar software and services industries, of which IBM is today a world leader&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| accessdate=2010-11-12&lt;br /&gt;
| language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Virtual Appliance ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Virtual Appliance}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Rechenzentrum|Rechenzentren]] mit einer vorhandenen [[Servervirtualisierung]] gibt es einen Bedarf dafür, Appliances, die handelsübliche [[Server]]-Hardware verwenden, als [[virtuelle Maschine]] auf vorhandenen Server-Maschinen auszuführen. Hierfür hat sich der Begriff Virtual Appliance etabliert. Die Virtual Appliance beinhaltet lediglich die vom Hersteller spezialisierte Software mit Betriebssystem, die auf unterstützten [[Hypervisor]]en virtuell betrieben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Beispiele für Appliances sind:&lt;br /&gt;
* [[IBM]] [[Netezza]]&lt;br /&gt;
* [[SAP]] [[SAP HANA|HANA]]&lt;br /&gt;
* [[Cisco]] [[Callmanager|CUCM]]&lt;br /&gt;
* [[Oracle]] [[EXAdata]]&lt;br /&gt;
* [[FLUKE Networks]] [[Visual TruView™]]&lt;br /&gt;
* [[Teradata]] [[Teradata Appliance for Hadoop]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Eine Appliance ähnelt einem [[Eingebettetes System|eingebetteten System]], da beide Hard- und Software für einen bestimmten Anwendungszweck integrieren. Der Unterschied besteht darin, dass die Appliance ein eigenständiges Computersystem darstellt, wohingegen beim eingebetteten System der Computer in einem größeren System oder Gerät eingebettet ist. Das eingebettete System hat eine kompakte Bauform und ist von der technischen Leistung ([[Rechenleistung]], [[Speicherkapazität]]) deutlich eingeschränkter als eine Appliance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bündelung von Hard- und Software findet auch bei [[Konvergente Infrastruktur|konvergenten]] und [[Hyperkonvergente Infrastruktur|hyperkonvergenten Infrastrukturen]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dv-dialog.de/nc/home/newsdetails/article/integrierte-alternative-zum-blade-baukasten.html IBM Pure Systems: Ein erster Blick unters Blech - Integrierte Alternative zum Blade-Baukasten] auf dv-dialog vom 19. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.dell.com/learn/de/de/debsdt1/converged-infrastructure|titel=Konvergente Infrastruktur|archiv-url=https://web.archive.org/web/20151212144936/http://www.dell.com/learn/de/de/debsdt1/converged-infrastructure|abruf=2025-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Zweck ist die Bündelung von [[Computing]], [[Storage]] und [[Servervirtualisierung]] in einer gemeinsamen Plattform. Der Unterschied zur Appliance besteht darin, dass eine (hyper-)konvergente Infrastruktur nicht auf einen einzelnen Anwendungszweck beschränkt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hardware]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Matthäus Wander</name></author>
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