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	<title>Appius Claudius Caecus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T20:59:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ichigonokonoha am 1. Mai 2025 um 08:00 Uhr</title>
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		<updated>2025-05-01T08:00:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Musei vaticani, braccio chiaramonti, busto 02.JPG|mini|Mögliche Büste von Appius Claudius Caecus im [[Vatikanische Museen|Chiaramonti Museum]] im [[Vatikanstadt|Vatikan]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Appius Claudius Caecus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;caecus&amp;#039;&amp;#039; = „der Blinde“; * um [[350 v. Chr.]]; † kurz nach [[280 v. Chr.]]) war ein bedeutender Politiker und Staatsmann der mittleren [[Römische Republik|Römischen Republik]]. Von nachhaltiger Wirkung war seine Tätigkeit als [[Censur|Zensor]] ab dem Jahr 312 v. Chr., so durch den von ihm in dieser Eigenschaft veranlassten Bau der [[Via Appia]] und des Aquädukts [[Aqua Appia]]. Ferner setzte er in seiner Zensur größere politische Mitbestimmungsmöglichkeiten für die [[Plebejer]] durch. Entgegen dieser außergewöhnlichen Reformtätigkeit soll er sich später wieder stark für die Bewahrung gewisser Vorrechte der [[Patrizier]] eingesetzt haben. In den Jahren 307 und 296 v. Chr. bekleidete er das [[Konsulat (Römisches Reich)|Konsulat]]. In hohem Alter hielt er eine berühmt gewordene Rede gegen einen Friedensschluss der Römer mit dem König [[Pyrrhos I.|Pyrrhos]] von Epirus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Zu den Quellen für die Biographie von Appius Claudius Caecus gehört sein knapp 300 Jahre nach seinem Leben verfasstes [[Elogium]], von dem ein vollständiges Exemplar aus [[Arezzo|Arretium]] erhalten geblieben ist. Dagegen wurden von dem auf dem [[Augustusforum]] in [[Rom]] aufgestellten Original nur kleine Bruchstücke gefunden.&amp;lt;ref name=RE-3-1681&amp;gt;{{RE|III,2|2681|2685|Claudius 91|[[Friedrich Münzer]]|RE:Claudius 91|Fundstelle=hier: Sp. 2681}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Caecus’ Tätigkeit in seiner [[Censur|Zensur]] ist vor allem der Bericht des antiken griechisch-sizilischen Geschichtsschreibers [[Diodor]] von Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Bibliothḗkē historikḗ&amp;#039;&amp;#039; 20, 36, 1–6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der römische Historiker [[Titus Livius]] liefert wichtige Informationen über Caecus’ Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Abstammung; frühe Laufbahn ===&lt;br /&gt;
Appius Claudius Caecus entstammte der reichen römischen [[Patriziat (Römisches Reich)|Patrizierfamilie]] der [[Claudier]]. Laut der Filiationsangabe seines Elogiums und der &amp;#039;&amp;#039;[[Fasti Capitolini]]&amp;#039;&amp;#039; führte sein Vater das [[Praenomen]] &amp;#039;&amp;#039;Gaius&amp;#039;&amp;#039; und sein Großvater – wie er selbst – das Pränomen &amp;#039;&amp;#039;Appius&amp;#039;&amp;#039;. Demnach war er der Sohn des Gaius Claudius Inregillensis,&amp;lt;ref name=RE-3-1681/&amp;gt; der angeblich 337 v. Chr. [[Römischer Diktator| Diktator]] geworden sei, aber infolge einer fehlerhaften Wahl abgedankt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius, [[Ab urbe condita (Livius)|&amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039;]] 8, 15, 5 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Caecus in der [[Römische Republik|Römischen Republik]] aufwuchs, prägten noch [[Ständekämpfe (Rom)|Ständekämpfe]] zwischen Patriziern und [[Plebejer]]n um politischen Einfluss das damalige Staatswesen. Dabei vertraten die Claudier stets eine harte Linie gegenüber etwaigen den Plebejern zuzubilligenden Kompromissen. Die Wahrnehmung dieser innenpolitischen Konflikte prägten Caecus’ frühes Leben ebenso wie die dauernden militärischen Auseinandersetzungen, die Rom mit seinen Nachbarstaaten ausfocht. Zu den frühen, teils nur aus seinem Elogium bekannten Ämtern seines &amp;#039;&amp;#039;[[cursus honorum]]&amp;#039;&amp;#039; gehört als Erstes das dreimal von ihm bekleidete Militärtribunat, in dessen Rahmen er als junger Offizier in einer [[Römische Legion|Legion]] diente.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Linke, in: &amp;#039;&amp;#039;Von Romulus zu Augustus. Große Gestalten der römischen Republik&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 70 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach war er um 316 v. Chr. [[Quaestur|Quästor]]. Als nächstes Amt hatte um 313 v. Chr. die kurulische [[Ädil]]ität inne, doch ist über seine Amtsführung nichts bekannt. Dieselbe Funktion übte er später um 305 v. Chr. ein zweites Mal aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KlP|1|1205||Claudius I 4|[[Hans Georg Gundel]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zensur ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Minturno Via-Appia.jpg|mini|Die erste [[Römerstraße]], die [[Via Appia]], im antiken [[Minturno]]]]&lt;br /&gt;
Seinen Ruhm verdankt Caecus vor allem den von ihm als Zensor ergriffenen Maßnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RE|III,2|2681|2685|Claudius 91|[[Friedrich Münzer]]|RE:Claudius 91|Fundstelle=hier: Sp. 2682}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese [[Magistratur]], deren Bedeutung zum damaligen Zeitpunkt bereits deutlich gestiegen war, bekleidete er 312 v. Chr. vor den anderen höheren Ämtern. Dagegen hatten die meisten Zensoren der vorangegangenen Jahrzehnte zuerst das [[Konsulat (Römisches Reich)|Konsulat]] bekleidet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Linke, in: &amp;#039;&amp;#039;Von Romulus zu Augustus. Große Gestalten der römischen Republik&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Amtskollege des Caecus war [[Gaius Plautius Venox]]. Dieser war Caecus ergeben&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Bibliothḗkē historikḗ&amp;#039;&amp;#039; 20, 36, 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; und erhob keinen Einspruch gegen dessen bei den übrigen Patriziern viel Widerstand auslösenden Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zensor ordnete Caecus, wohl gegen den Willen der [[Römischer Senat|Senatsmehrheit]], ein sehr ehrgeiziges und kostspieliges Bauprogramm an. So ließ er 312 v. Chr. eine Trinkwasserleitung, den nach ihm benannten [[Aquädukt]] &amp;#039;&amp;#039;[[Aqua Appia]]&amp;#039;&amp;#039;, nach [[Rom]] bauen. Ferner verfügte er die ab 311 v. Chr. begonnene Errichtung einer der bekanntesten gepflasterten Straßen des antiken Italiens, nämlich der ebenfalls seinen Namen tragenden &amp;#039;&amp;#039;[[Via Appia]]&amp;#039;&amp;#039;, die von Rom nach [[Capua]] führte. Durch diese Bauten setzte er sich ein bleibendes Denkmal. Laut Diodor missachtete er zur Realisierung seiner Bauvorhaben die Beschränkung des Zensors durch den Senat in finanziellen Fragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius, &amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; 9, 29, 6; Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Bibliothḗkē historikḗ&amp;#039;&amp;#039; 20, 36, 1 f.; [[Sextus Iulius Frontinus|Frontinus]], &amp;#039;&amp;#039;De aquis&amp;#039;&amp;#039; 1, 5; u. a.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf religiösem Gebiet traf Caecus die Neuerung, dass er den Kult des [[Herakles|Herkules]] an der [[Ara Maxima]] von der Familie der Potitier auf [[Sklaverei im Römischen Reich|Staatssklaven]] übertrug. Viele Vertreter der Oberschicht sahen diese Tat als frevelhaft an und deuteten Caecus’ wohl im höheren Alter eingetretene Blindheit, von der er sein [[Cognomen]] erhielt, als dafür verhängte göttliche Strafe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marcus Tullius Cicero]], &amp;#039;&amp;#039;Pro Caelio&amp;#039;&amp;#039; 34 f.; Livius, &amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; 9, 29, 9 ff.; [[Valerius Maximus]], &amp;#039;&amp;#039;[[Facta et dicta memorabilia]]&amp;#039;&amp;#039; 1, 1, 17; [[Lactantius|Lactanz]], &amp;#039;&amp;#039;Divinae institutiones&amp;#039;&amp;#039; 2, 7, 15; u. a.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Zunft der Musiker (&amp;#039;&amp;#039;Tibicines&amp;#039;&amp;#039;) erteilte der Zensor das Verbot, ihr Festmahl im [[Jupiter (Mythologie)|Jupiter]]-Tempel zu halten. Dies hatte den Auszug des ganzen Kollegiums aus Rom zur Folge.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius, &amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; 9, 30, 5; u. a.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohe Bedeutung hatten auch Caecus’ politische, revolutionär wirkende Reformen, die bei den Patriziern auf besonders erbitterten Widerstand stießen. Er sah den Ausgleich der Stände als Teil der Anpassung von Staat und Gesellschaft an die veränderten Verhältnisse der zu einer italischen Großmacht aufgestiegenen römischen Republik an. U. a. ließ er die grundbesitzlosen Bürger, deren Zahl gewachsen war, darunter auch viele [[Freigelassener|Freigelassene]], in alle [[Tribus (Rom)|Tribus]] aufnehmen. Da jeder dieser Stimmbezirke jeweils eine Stimme in die [[Volksversammlung]] einbrachte, besaßen die Stimmen von in kleinen, ländlichen Tribus eingeschriebenen Bürgern bedeutend größeres Gewicht als diejenigen der Bürger aus den bevölkerungsreichsten vier stadtrömischen Tribus. Die Anordnung des Caecus, auch Bürgern ohne Landbesitz die Eintragung in die ländlichen Tribus zu ermöglichen, bewirkte eine Verschiebung der Kräfteverhältnisse in der bei politischen Entscheidungsprozessen wichtigen Volksversammlung zugunsten der ärmeren Bevölkerung. 304 v. Chr. wurde die Aufnahme von Bürgern ohne Grundbesitz wieder auf die vier städtischen Tribus beschränkt. Weiters verletzte Caecus die bisherige Tradition bezüglich der Bestellung neuer Senatoren, indem er angeblich sogar Söhne von Freigelassenen in den Senat berief. Die Konsuln von 311 v. Chr. warfen ihm vor, unwürdige Männer aufgenommen zu haben und hielten sich an die alte Senatsliste.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius, &amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; 9, 27, 7 und 9, 46, 10 f.; Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Bibliothḗkē historikḗ&amp;#039;&amp;#039; 20, 36, 3 f.; [[Sueton]], &amp;#039;&amp;#039;Claudius&amp;#039;&amp;#039; 24; dazu Bernhard Linke, in: &amp;#039;&amp;#039;Von Romulus zu Augustus. Große Gestalten der römischen Republik&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 73; [[Klaus Bringmann]], &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Römischen Republik&amp;#039;&amp;#039;, 2002, ISBN 3-406-49292-4, S. 79 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Caecus’ Amtskollege als Zensor, Plautius Venox, nach 18-monatiger Amtsführung in der üblichen Weise abdankte, blieb Caecus noch eine Weile im Amt, um seine großen Bauprojekte zu vollenden. Der Althistoriker [[Friedrich Münzer]] meint, dass diese Handlung nicht ungesetzlich gewesen und erst später von manchen antiken Historikern als illegal aufgefasst worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius, &amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; 9, 33, 4 ff.; Frontinus, &amp;#039;&amp;#039;De aquis&amp;#039;&amp;#039; 1, 5; dazu {{RE|III,2|2681|2685|Claudius 91|Friedrich Münzer|RE:Claudius 91|Fundstelle=hier: Sp. 2682}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konsulate ===&lt;br /&gt;
Erst nach der Bekleidung der Zensur bewarb sich Caecus um das [[Konsulat (Römisches Reich)|Konsulat]]. In dieses höchste Staatsamt wurde er 307 v. Chr. zusammen mit [[Lucius Volumnius Flamma Violens]] gewählt. Er blieb in Rom und widmete sich den inneren Angelegenheiten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fasti Capitolini&amp;#039;&amp;#039; zu 307 v. Chr.; Elogium; Livius, &amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; 9, 42, 2 ff.; Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Bibliothḗkē historikḗ&amp;#039;&amp;#039; 20, 45, 1; u. a.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge von Caecus’ Reformtätigkeit als Zensor gelangte wohl mit seiner Unterstützung sein Schreiber [[Gnaeus Flavius]], der Sohn eines Freigelassenen, 304 v. Chr. zur kurulischen Ädilität.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lucius Calpurnius Piso Frugi|Piso]] bei [[Aulus Gellius]], &amp;#039;&amp;#039;[[Noctes Atticae]]&amp;#039;&amp;#039; 7, 9, 1, ff.; Cicero, &amp;#039;&amp;#039;Epistulae ad Atticum&amp;#039;&amp;#039; 6, 1, 8; Livius, &amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; 9, 46, 1ff.; Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Bibliothḗkē historikḗ&amp;#039;&amp;#039; 20, 36, 6; u. a.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wahl eines Mannes von so geringer Herkunft zum Ädiln erregte bei der patrizischen Nobilität großen Anstoß. Ihre Vertreter unterstrichen ihre Haltung u. a. durch die Ablegung ihrer Standesinsignien als Zeichen ihrer Trauer.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius, &amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; 9, 46, 12; [[Valerius Maximus]], &amp;#039;&amp;#039;[[Facta et dicta memorabilia]]&amp;#039;&amp;#039; 9, 3, 3; [[Plinius der Ältere]], &amp;#039;&amp;#039;[[Naturalis historia]]&amp;#039;&amp;#039; 33, 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Veranlassung seines Mentors Caecus veröffentlichte Flavius einen Kalender, der die Festlegung von Gerichtstagen für das ganze Volk verständlich machte. Außerdem publizierte er erstmals die Prozessformeln (sog. &amp;#039;&amp;#039;Ius civile Flavianum&amp;#039;&amp;#039;), deren Kenntnis und Tradierung bis dahin den [[Pontifex|Pontifices]] vorbehalten waren. Mit diesen von Caecus forcierten Maßnahmen seines ehemaligen Schreibers schuf er einen Ausgangspunkt für die römische [[Rechtswissenschaft|Jurisprudenz]]. Die Aktivitäten des Flavius schmälerten die herausgehobene Stellung der Nobilität gegenüber der einfachen Bevölkerung, da sie nun u. a. ihr Wissensmonopol auf die Prozessformeln verlor, ohne deren Kenntnis keine Erfolgschancen vor Gericht bestanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Cicero, &amp;#039;&amp;#039;Pro L. Murena&amp;#039;&amp;#039; 25; Livius, &amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; 9, 46, 5; Plinius, &amp;#039;&amp;#039;Naturalis historia&amp;#039;&amp;#039; 33, 17; u. a.; dazu Bernhard Linke, in: &amp;#039;&amp;#039;Von Romulus zu Augustus. Große Gestalten der römischen Republik&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War Caecus bisher als ein Politiker aufgetreten, der sich trotz seiner vornehmen Herkunft überraschend stark für die Interessen der Plebejer eingesetzt hatte, soll er später einen reaktionären Standpunkt im Sinn seiner patrizischen Standesgenossen verfochten haben. So habe er 300 v. Chr. heftig gegen die &amp;#039;&amp;#039;[[Lex Ogulnia]]&amp;#039;&amp;#039; opponiert. Dieses Gesetz sollte den Plebejern die Zulassung zu den Priesterämtern ermöglichen. Caecus habe dagegen auf dem altangestammten Recht der Patrizier bestanden, dass nur diese solche sakralen Stellen bekleiden durften.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius, &amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; 10, 7, 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; 299 v. Chr. fungierte Caecus als erster [[Interrex]].&amp;lt;ref&amp;gt;Livius, &amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; 10, 11, 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während eines anderen, zeitlich unbestimmten seiner drei im Elogium verzeichneten Interregnen soll er die Wahlen geleitet und versucht haben, keinen plebejischen Konsular-Kandidaten zuzulassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cicero, &amp;#039;&amp;#039;Brutus&amp;#039;&amp;#039; 55.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine ähnliche Episode berichtet Livius. Demzufolge habe Caecus bei der Bewerbung um sein zweites Konsulat für das Jahr 296 v. Chr. die Wahl zweier Patrizier, nämlich seine eigene und die des hochangesehenen [[Quintus Fabius Maximus Rullianus]], durchzusetzen gesucht. Dies wäre dem Prinzip, dass einem Patrizier und einem Plebejer jeweils eine Konsulatsstelle zustand, zuwidergelaufen. Doch habe Fabius Rullianus auf seine Kandidatur verzichtet, und so sei Caecus gemeinsam mit seinem früheren Konsulatskollegen Volumnius wiedergewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius, &amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; 10, 15, 7-12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während Friedrich Münzer diese Berichte über Caecus’ angebliche reaktionäre Maßnahmen für erfunden hält,&amp;lt;ref&amp;gt;{{RE|III,2|2681|2685|Claudius 91|Friedrich Münzer|RE:Claudius 91|Fundstelle=hier: Sp. 2683}}&amp;lt;/ref&amp;gt; glaubt der Historiker [[Bernhard Linke]] an ihre Geschichtlichkeit. Linke argumentiert, dass Caecus mit seiner volksfreundlichen zensorischen Tätigkeit der Unter- und Mittelschicht der Plebejer habe entgegenkommen wollen, um sich deren Unterstützung zu sichern und so seine Machtbasis zu vergrößern; dagegen habe er in den Vertretern der plebejischen Oberschicht unliebsame Konkurrenten um die Führungspositionen im Staat sowie Gefährder der verbliebenen Standesprivilegien der Patrizier gesehen und sie daher bekämpft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Linke, in: &amp;#039;&amp;#039;Von Romulus zu Augustus. Große Gestalten der römischen Republik&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 75 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der militärischen Tätigkeit des Caecus in seinem zweiten Konsulat 296 v. Chr. konstatiert Livius, dass ihm dazu vier verschiedene und miteinander unvereinbare Kriegsberichte wohl jüngerer Annalisten vorlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius, &amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; 10, 17, 11 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der dritte dieser Berichte, der von gemeinsamer Kriegsführung beider Konsuln in [[Samnium]] spricht, liegt dem Elogium des Caecus zugrunde. Livius präferiert den vierten, indessen wenig zuverlässigen Bericht und stellt ihn ausführlich dar. Demnach wären die Niederlagen, die Caecus im Kampf mit den [[Etrusker]]n erlitt, nach dem Eintreffen des Volumnius durch einen Sieg der vereinigten konsularischen Heere ausgeglichen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius, &amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; 10, 18, 3 – 19, 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch durfte keiner der Konsuln einen [[Römischer Triumph|Triumph]] feiern. Im nächsten Jahr 295 v. Chr. blieb Caecus als [[Praetur|Prätor]], welches Amt er wohl zum zweiten Mal bekleidete, in [[Etrurien]] bis zum Eintreffen des Konsuls Fabius Rullianus.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius, &amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; 10, 22, 7 ff.; 10, 24, 18; 10, 25, 4-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Livius soll er aus Missgunst gegen Rullianus, von dem er nach Rom zurückgeschickt worden war, die Entsendung beider Konsuln auf den nördlichen Kriegsschauplatz verlangt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius, &amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; 10, 25, 13-16; 10, 26, 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem entscheidenden römischen Sieg in der [[Schlacht von Sentinum]] hatte Caecus [[Kampanien]] von den [[Samniten|samnitischen]] Scharen zu säubern und konnte diese Aufgabe gemeinsam mit seinem früheren Konsulatskollegen Volumnius erfolgreich bewältigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Livius, &amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; 10, 31, 3-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinem zweiten Konsulat hatte er während des Etruskerkriegs gelobt, einen [[Tempel der Bellona]] zu errichten. Dieses Heiligtum wurde dann nahe dem [[Circus Flaminius]] erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Elogium; Livius, &amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; 10, 19, 17; [[Ovid]], [[Fasti (Ovid)|&amp;#039;&amp;#039;Fasti&amp;#039;&amp;#039;]] 6, 201 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diktatur; Rede gegen Pyrrhos; Nachkommen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Appiuscaecusstele01.jpg|mini|Gedenkinschrift von Appius Claudius Caecus]]&lt;br /&gt;
Caecus war wohl zwischen 292 und 285 v. Chr. [[Römischer Diktator|Diktator]]. Dass er dieses Amt bekleidete, ist nur aus seinem Elogium bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RE|III,2|2681|2685|Claudius 91|Friedrich Münzer|RE:Claudius 91|Fundstelle=hier: Sp. 2684}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später trat Caecus nur noch einmal im Jahr 280 v. Chr. hervor. Damals hatte Rom die [[Schlacht von Heraclea]] gegen den epirotischen König [[Pyrrhos I.|Pyrrhos]] verloren. Dieser unterstützte [[Tarent]] gegen die Römer und ließ Letzteren durch [[Kineas]] ein Friedensangebot unterbreiten. Hätten die Römer diese Vorschläge akzeptiert, wäre damit möglicherweise die Aufgabe ihrer Ansprüche auf Süditalien verbunden gewesen. Als bereits ein großer Teil der Senatoren für die Annahme der von Kineas überbrachten Angebots gewonnen war, mischte sich der erblindete und betagte Caecus in die politische Diskussion ein und sprach sich in einer feurigen Rede vehement gegen den Friedensschluss mit Pyrrhos aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Linke, in: &amp;#039;&amp;#039;Von Romulus zu Augustus. Große Gestalten der römischen Republik&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 69 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Rede, die als älteste aufgezeichnete lateinische Rede in die [[Lateinische Literatur|römische Literatur]] einging, war noch zumindest bis in [[Marcus Tullius Cicero|Ciceros]] und [[Seneca]]s Zeit bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Cicero, &amp;#039;&amp;#039;Brutus&amp;#039;&amp;#039; 61 und &amp;#039;&amp;#039;Cato maior de senectute&amp;#039;&amp;#039; 16; Seneca, &amp;#039;&amp;#039;Epistulae morales ad Lucilium&amp;#039;&amp;#039; 19, 5, 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Anfang ist durch antike Autoren wie vor allem [[Plutarch]] überliefert. Demnach sagte Caecus zu Beginn seiner Rede, dass er bisher nur seine Blindheit bedauert habe, nun aber auch taub zu sein wünsche, um dann mit seinem Plädoyer gegen Pyrrhos’ Friedensvorschläge fortzufahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Plutarch, &amp;#039;&amp;#039;Pyrrhos&amp;#039;&amp;#039; 19; [[Appian]]. &amp;#039;&amp;#039;Samnitika&amp;#039;&amp;#039; 10, 1; u. a.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit seiner eindringlichen Stellungnahme stimmte er die Senatoren um. Dies führte zur Fortsetzung des Kriegs und zu Roms Vorwärtsschreiten auf dem Weg zur Weltherrschaft, da Pyrrhos sich schließlich aus Italien zurückzog und die Tarentiner ohne seine Hilfe Rom unterlagen. Durch dieses weltgeschichtlich bedeutsame Auftreten des Caecus im Senat sicherte er sich zusammen mit der Reformtätigkeit in seiner Zensur einen der ersten Plätze unter den älteren römischen Staatsmännern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RE|III,2|2681|2685|Claudius 91|Friedrich Münzer|RE:Claudius 91|Fundstelle=hier: Sp. 2684 und 2685}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cicero berichtet, dass Caecus bis ins hohe Alter rüstig und ein Muster an strenger Zucht und Sitte gewesen sei. Er habe vier Söhne und fünf Töchter hinterlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cicero, &amp;#039;&amp;#039;Cato maior de senectute&amp;#039;&amp;#039; 16 und 37; vgl. Cicero, &amp;#039;&amp;#039;pro M. Caelio&amp;#039;&amp;#039; 33 f. und &amp;#039;&amp;#039;Tsuculanae disputationes&amp;#039;&amp;#039; 5, 112.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als seine vier Söhne erscheinen in der Tradition [[Appius Claudius Russus]], Konsul des Jahres 268 v. Chr., und die Stammväter der Familienzweige der &amp;#039;&amp;#039;Claudii Pulchri&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Claudii Centhones&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Claudii Nerones&amp;#039;&amp;#039;, doch ist die Verwandtschaft nicht völlig gesichert. Von den Töchtern ist nur eine [[Claudia (Tochter des Appius Claudius Caecus)|Claudia]] bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RE|III,2|2681|2685|Claudius 91|Friedrich Münzer|RE:Claudius 91|Fundstelle=hier: Sp. 2685}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarische Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Caecus ist die erste Persönlichkeit, die in der Geschichte der [[Lateinische Literatur|römischen Literatur]] genannt wird. Nicht nur seine Rede gegen die Frieden mit Pyrrhos war die erste, die in Rom schriftlich der Nachwelt überliefert wurde, sondern es wird mehrfach eine Spruchsammlung in saturnischem Versmaß zitiert, die dem griechischen Philosophen [[Panaitios von Rhodos]] gefiel und mit ähnlichen literarischen Produkten aus der Schule des [[Pythagoras]] verwandt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Cicero, &amp;#039;&amp;#039;Tsuculanae disputationes&amp;#039;&amp;#039; 4, 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bekannteste Fragment daraus überliefert [[Sallust]] in der ersten (I, 1, 2) seiner &amp;#039;&amp;#039;epistolae ad Caesarem&amp;#039;&amp;#039;, nämlich einen der [[Sinnspruch|Sinnsprüche]] des Caecus: „[…] fabrum esse suae quemque fortunae“ (Jeder ist seines Glückes Schmied.), ein bekanntes „Lehn“-[[Sprichwort]]. Die betonte Stellung des &amp;#039;&amp;#039;faber&amp;#039;&amp;#039; am Anfang seines [[Saturnier]]s erklärt zugleich die Bedeutung des Spruches „ständiges, emsiges Schmieden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sextus Pomponius]] schrieb in seinem [[Enchiridion des Pomponius|Enchiridion]], erhalten geblieben in den justinianischen [[Pandekten|Digesten]], Caecus sei so gelehrt gewesen &amp;#039;&amp;#039;(maximam scientiam habuit)&amp;#039;&amp;#039;, dass er deswegen „Herr Hunderthand“ &amp;#039;&amp;#039;(hic Centemmanus appellatus est)&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde. Nach Pomponius sei Caecus auch der erste juristische römische Schriftsteller gewesen und habe eine bedeutende Reform der [[Orthographie|Rechtschreibung]] der lateinischen Sprache durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomponius, &amp;#039;&amp;#039;Digesten&amp;#039;&amp;#039; 1, 2, 2, 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Forscher halten es nicht für ausgeschlossen, dass Caecus mit seinem (nachweislich bekannten) Werk &amp;#039;&amp;#039;De usurpationibus&amp;#039;&amp;#039; möglicherweise um 300 v. Chr. die erste juristische Abhandlung überhaupt schrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomponius, &amp;#039;&amp;#039;[[Enchiridion des Pomponius|Enchiridion]]&amp;#039;&amp;#039;, enthalten in den &amp;#039;&amp;#039;[[Pandekten|Digesten]]&amp;#039;&amp;#039; 1, 2, 2, 36; dazu [[Detlef Liebs]]: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsliteratur.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ulrike Babusiaux]], [[Christian Baldus]], [[Wolfgang Ernst (Rechtswissenschaftler)|Wolfgang Ernst]], [[Franz-Stefan Meissel]], [[Johannes Platschek]], [[Thomas Rüfner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch des Römischen Privatrechts]].&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 2023, ISBN 978-3-16-152359-5. Band I, S.&amp;amp;nbsp;193–221, hier S.&amp;amp;nbsp;199 (Rn.&amp;amp;nbsp;11).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übersichtsdarstellungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Werner Suerbaum]]: &amp;#039;&amp;#039;App. Claudius Caecus.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Suerbaum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die archaische Literatur. Von den Anfängen bis Sullas Tod&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der lateinischen Literatur der Antike.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). C. H. Beck, München 2002, ISBN 3-406-48134-5, S. 80–83.&lt;br /&gt;
* [[Gregor Maurach]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der römischen Philosophie. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; 3., durchgesehene Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2006, ISBN 3-534-19129-3, S. 7–14.&lt;br /&gt;
* {{RE|III,2|2681|2685|Claudius 91|[[Friedrich Münzer]]|RE:Claudius 91}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einführung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Linke]]: &amp;#039;&amp;#039;Appius Claudius Caecus – ein Leben im Zeitalter des Umbruchs.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Karl-Joachim Hölkeskamp]], [[Elke Stein-Hölkeskamp]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von Romulus zu Augustus. Große Gestalten der römischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2000, ISBN 3-406-46697-4, S. 69–78.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Martin Jehne]]: &amp;#039;&amp;#039;Demokratie in Rom? Die Rolle des Volkes in der Politik der römischen Republik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Historia (Zeitschrift)|Historia]]. Einzelschriften.&amp;#039;&amp;#039; 96). Steiner, Stuttgart 1995, ISBN 3-515-06860-0.&lt;br /&gt;
* [[Karl-Joachim Hölkeskamp]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung der Nobilität. Studien zur sozialen und politischen Geschichte der Römischen Republik im 4. Jahrhundert v. Chr.&amp;#039;&amp;#039; Steiner, Stuttgart 1987, ISBN 3-515-04621-6 (zugleich: Bochum, Universität, Dissertation, 1984).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11942598X|LCCN=nr95020971|VIAF=51580452}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Claudius Caecus, Appius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Claudier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konsul (Römische Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Censor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römischer Diktator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 4. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 3. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Claudius Caecus, Appius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Caecus, Appius Claudius&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Politiker und Staatsmann der Römischen Republik&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 350 v. Chr.&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 280 v. Chr.&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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