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	<title>Apparatschik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Apparatschik&amp;diff=259721&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: 4 fehlende Sprachparameter eingefügt</title>
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		<updated>2026-02-07T10:45:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;4 fehlende Sprachparameter eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit der Bezeichnung für einen Parteifunktionär oder Bürokraten. Für weitere Bedeutungen siehe [[Apparatschik (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Slobodan Milosevic.jpg|mini|[[Slobodan Milošević]] wird oft als „Apparatschik“ charakterisiert.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Apparatschik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|аппара́тчик}}, in etwa „Person des Apparats“) ist ein aus dem [[Russische Sprache|Russischen]] stammendes [[Lehnwort]] für einen bestimmten Typus eines [[Funktionär]]s oder [[Bürokrat]]en. Nach [[Pierre Bourdieu]] ist der Apparatschik vor allem dadurch gekennzeichnet, dass sein zentrales oder gar einziges soziales Bezugssystem der organisatorische Apparat ist, dem er seine gesellschaftliche Stellung verdankt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bourdieu, Pierre (1997): &amp;#039;&amp;#039;Der Tote packt den Lebenden&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg: VSA, S.&amp;amp;nbsp;44 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich bezog sich der meist [[Pejoration|abwertend]] verwendete Begriff auf die [[Realsozialismus|realsozialistischen]] Staaten und ihre Parteiapparate, insbesondere den der [[Kommunistische Partei der Sowjetunion|KPdSU]], später wurde das Konzept aber auch auf andere Staats- und Organisationsformen übertragen. Apparatschik wurde ein Lehnwort in zahlreichen Sprachen, für das Englische ist beispielsweise der Gebrauch seit 1941 belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merriam-webster.com/dictionary/apparatchik |titel=Definition of APPARATCHIK |sprache=en |abruf=2022-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Begriffsähnlich ist das Konzept des „Funktionärs“, das jedoch oft auch neutral im Sinne des Ausfüllens einer Funktion für eine gesellschaftliche Gruppe verwendet wird. Ein weiterer verwandter, allerdings noch negativer besetzter Begriff ist der „[[Bonze]]“&amp;amp;nbsp;– ein Apparatschik wird zum Bonzen durch [[Willkür (Recht)|willkürlich]] erteilte Privilegien und willentlichen [[Machtmissbrauch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Apparatschik&amp;#039;&amp;#039; wurde im Kontext des russischen Staatsapparates teilweise durch die Bezeichnung [[Silowiki|Silowik]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Begriff wurde im Kontext der [[Sowjetunion]] geprägt, wo Apparatschiki in den Jahren nach der [[Russische Revolution|Russischen Revolution]] zunehmend die neuen Machtpositionen besetzten.&amp;lt;ref&amp;gt;Brzezinski, Zbigniew &amp;amp;amp; Samuel P. Huntington (1963): „Cincinnatus and the Apparatchik“, &amp;#039;&amp;#039;World Politics&amp;#039;&amp;#039; 16(1): 52–78, S.&amp;amp;nbsp;66.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1922 konnte man von etwa 15.000 Apparatschiki, was etwa 4 % der Parteimitglieder entsprach, ausgehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Merle Fainsod|Fainsod, Merle]] (1963): &amp;#039;&amp;#039;How Russia Is Ruled&amp;#039;&amp;#039;, Cambridge, MA: Harvard University Press, S.&amp;amp;nbsp;181.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1960er Jahren konnten geschätzte 100.000 bis 200.000 Personen den Apparatschiki der Parteibürokratie der KPdSU und der mit ihr verbundenen Organisationen zugerechnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |first=Alex |last=Simirenko |title=Professionalization of Politics and Tension Management: the Case of the Soviet Union |journal=Sociological Quarterly |volume=15 |issue=1 |pages=20–31, S.&amp;amp;nbsp;21 |doi=10.1111/j.1533-8525.1974.tb02123.x |issn=1533-8525 |date=1974 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Apparatschiksysteme blieben dabei nicht auf die Staaten des [[Warschauer Pakt]]s beschränkt, sondern diffundierten auch in andere [[Autoritarismus|autoritäre]] Systeme, sodass für die [[Volksrepublik China]] beispielsweise bereits Anfang der 1960er Jahre die vollständige Entwicklung eines Apparatschiksystems konstatiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirby, Stuart (1960): „Russia’s Largest Satellite“, &amp;#039;&amp;#039;The China Quarterly&amp;#039;&amp;#039; 1(1): 12–14, S.&amp;amp;nbsp;13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Apparatschiks in den realsozialistischen Staaten durchgängig verschiedene Spielarten [[Marxismus|marxistischer]] Ideologien vertraten, stellten sie nach der Transformation dieser Staaten doch schnell die Organisationseliten in [[Nationalismus|nationalistischen]] Parteien.&amp;lt;ref&amp;gt;Verdery, Katherine (1996): &amp;#039;&amp;#039;What was Socialism, and What comes Next?&amp;#039;&amp;#039;, Princeton, NJ: Princeton University Press, S.&amp;amp;nbsp;90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theorieansätze ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brzezinski 1977.jpg|mini|[[Zbigniew Brzeziński]] – zusammen mit [[Samuel P. Huntington]]  – einer der Pioniere der Forschung über Apparatschiks]]&lt;br /&gt;
Aufgrund der negativen Valenz des Apparatschikbegriffs sind theoretische Abhandlungen über seinen Bedeutungsgehalt eher selten. Ebenfalls rar sind Abhandlungen über die [[Ontogenese]] von Apparatschiki. Einen ersten Versuch unternahmen 1963 [[Zbigniew Brzeziński]] und [[Samuel P. Huntington]], die dem Berufsfunktionär des sowjetischen Apparatschik den amerikanischen „Cincinnatus“ gegenüberstellten. Charakteristisch sei dabei für die nach der Russischen Revolution von 1917 stark wachsende Zahl von Apparatschiks, dass sie – wie auch der Cincinnatus – zwar über spezielle Kenntnisse in einem Politikgebiet verfügen mögen, jedoch primär Generalisten seien, die zudem geographisch mobil sein müssen, um den Weisungen der Parteielite folgen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Brzezinski, Zbigniew &amp;amp;amp; Samuel P. Huntington (1963): „Cincinnatus and the Apparatchik“, &amp;#039;&amp;#039;World Politics&amp;#039;&amp;#039; 16(1): 52–78, S.&amp;amp;nbsp;55&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch werden Apparatschiks oft auch ohne fachliches Training in verschiedenen Themengebieten eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Pearson, Raymond (1998): &amp;#039;&amp;#039;The Rise and Fall of the Soviet Empire&amp;#039;&amp;#039;, Basingstoke: Macmillan, S.&amp;amp;nbsp;20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem stetigen Wechsel der Themengebiete kommt der [[Habitus (Soziologie)|Habitus]] des Apparatschiks entgegen, der – anders als der des regelorientierten [[Technokrat]]en – vor allem befehlsorientiert geprägt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Jowitt, Kenneth (1975): „Inclusion and Mobilization in European Leninist Regimes“, &amp;#039;&amp;#039;World Politics&amp;#039;&amp;#039; 28(1): 69–96, S.&amp;amp;nbsp;78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als Parteifunktionäre in westlichen [[Demokratie]]n, die meist Zweitkarrieren in einer oder mehreren Professionen unterhalten,&amp;lt;ref&amp;gt;Mills, C. Wright (1956): &amp;#039;&amp;#039;The Power Elite&amp;#039;&amp;#039;, New York, NY: Oxford University Press, S.&amp;amp;nbsp;404.&amp;lt;/ref&amp;gt; fehlt dem Apparatschik jegliches zweites berufliches Standbein: Seine Karriere kann er nur innerhalb der Parteibürokratie voranbringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Brzezinski, Zbigniew &amp;amp;amp; Samuel P. Huntington (1963): „Cincinnatus and the Apparatchik“, &amp;#039;&amp;#039;World Politics&amp;#039;&amp;#039; 16(1): 52–78, S.&amp;amp;nbsp;56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wurden in der Sowjetunion und mit ihr verbündeten Staaten Qualifikationen für Parteikarrieren professionell formalisiert und in speziellen [[Studienordnung|Curricula]] in [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands #Parteischulen|Parteischulen]] vergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Brzezinski, Zbigniew &amp;amp;amp; Samuel P. Huntington (1963): „Cincinnatus and the Apparatchik“, &amp;#039;&amp;#039;World Politics&amp;#039;&amp;#039; 16(1): 52–78, S.&amp;amp;nbsp;57–59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apparatschiki bilden in der Regel eine enggestrickte, klar dogmatisch indoktrinierte, professionelle [[Gemeinschaft]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |first=Alex |last=Simirenko |title=Professionalization of Politics and Tension Management: the Case of the Soviet Union |journal=Sociological Quarterly |volume=15 |issue=1 |pages=20–31, S.&amp;amp;nbsp;21f |doi=10.1111/j.1533-8525.1974.tb02123.x |issn=1533-8525 |date=1974 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in der es strikte Hierarchien gibt&amp;lt;ref&amp;gt;Brzezinski, Zbigniew &amp;amp;amp; Samuel P. Huntington (1963): „Cincinnatus and the Apparatchik“, &amp;#039;&amp;#039;World Politics&amp;#039;&amp;#039; 16(1): 52–78, S.&amp;amp;nbsp;61.&amp;lt;/ref&amp;gt; und derer Ziel das [[Controlling]] der Staatsgeschäfte ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |first=Alex |last=Simirenko |title=Professionalization of Politics and Tension Management: the Case of the Soviet Union |journal=Sociological Quarterly |volume=15 |issue=1 |pages=20–31, S.&amp;amp;nbsp;22 |doi=10.1111/j.1533-8525.1974.tb02123.x |issn=1533-8525 |date=1974 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Sowjetunion zeigten sich dabei Hinweise, dass eine technische Ausbildung vorteilhaft sei, um Zugang zu den Kreisen von Apparatschiki zu erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael P. Gehlen: &amp;#039;&amp;#039;The Soviet Apparatchiki&amp;#039;&amp;#039;, in: R. Barry Farrell (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Political Leadership in Eastern Europe and the Soviet Union&amp;#039;&amp;#039;, 1970, S.&amp;amp;nbsp;140–156.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der stärkste [[Anreiz]] für eine Apparatschikkarriere ist dabei der Zuwachs an Macht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sim_23&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |first=Alex |last=Simirenko |title=Professionalization of Politics and Tension Management: the Case of the Soviet Union |journal=Sociological Quarterly |volume=15 |issue=1 |pages=20–31, S.&amp;amp;nbsp;23 |doi=10.1111/j.1533-8525.1974.tb02123.x |issn=1533-8525 |date=1974 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um diesen zu sichern, empfiehlt sich ein Befolgen der Anforderungen von hierarchisch über einem stehenden Apparatschiks und das Antreiben von Untergebenen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sim_23&amp;quot; /&amp;gt; Der Erfolg des Apparatschiks wird dabei kaum ökonomisch bewertet, sondern bemisst sich primär an der technischen Umsetzung der ihm erteilten Aufgaben, derer Sinnhaftigkeit er nicht zu hinterfragen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Gregory, Paul R. (1990): &amp;#039;&amp;#039;Restructuring The Soviet Economic Bureaucracy&amp;#039;&amp;#039;, Cambridge: Cambridge University Press, S.&amp;amp;nbsp;71–73.&amp;lt;br/&amp;gt;Gregory, Paul R. (1989): „Soviet Bureaucratic Behaviour: Khozyaistvenniki and Apparatchiki“, &amp;#039;&amp;#039;Soviet Studies&amp;#039;&amp;#039; 41(4): S.&amp;amp;nbsp;511–525.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei hängt die Karriere des Apparatschiks lediglich von der Bewertung durch seine Vorgesetzten ab; in der Regel erfährt er keinerlei Rückhalt in der breiten Öffentlichkeit,&amp;lt;ref&amp;gt;Yoram Perim (2004): &amp;#039;&amp;#039;Telepopulism: Media and Politics in Israel&amp;#039;&amp;#039;, Stanford, CA: Stanford University Press, S.&amp;amp;nbsp;128.&amp;lt;/ref&amp;gt; was ihn abermals vom Cincinnatus, dessen größtes Kapital seine Wählerstimmen sind, unterscheidet. Damit einhergehend steigen Apparatschiki eher durch politische [[Loyalität]] denn Fachkompetenz auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Lane, David S. &amp;amp;amp; Cameron Ross (1999): &amp;#039;&amp;#039;The transition from communism to capitalism: Ruling elites from Gorbachev to Yeltsin&amp;#039;&amp;#039;, New York, NY: St. Martin’s Press, S.&amp;amp;nbsp;25f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar sind sie im Zuge dessen auch in die Parteiideologie miteingebunden, verfolgen aber im Gegensatz zu beispielsweise [[Berufsrevolutionär]]en wie [[Leo Trotzki]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;bre_63&amp;quot;&amp;gt;Brzezinski, Zbigniew &amp;amp;amp; Samuel P. Huntington (1963): „Cincinnatus and the Apparatchik“, &amp;#039;&amp;#039;World Politics&amp;#039;&amp;#039; 16(1): 52–78, S.&amp;amp;nbsp;61.&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht selbst eine stringente [[Ideologie]] unabhängig von der im Apparat vorherrschenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Eigenschaften haben es Apparatschiki ermöglicht häufig bis zur Spitze bürokratischer Systeme aufzusteigen; archetypischerweise abermals in der Sowjetunion.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bre_63&amp;quot; /&amp;gt; Prominente Beispiele für solche Karrieren bilden [[Stalin]], [[Nikita Sergejewitsch Chruschtschow|Chruschtschow]], [[Walter Ulbricht]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kleßmann, Christoph (1994): „Sozialismus unter Vorbehalt? Die kommunistische Machtübernahme in der SBZ/DDR 1945–1952 im Bild der westdeutschen Publikationen“, S.&amp;amp;nbsp;135–150, in: Eva Schmidt-Hartmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kommunismus und Osteuropa: Konzepte, Perspektiven und Interpretationen im Wandel&amp;#039;&amp;#039;, München: Oldenbourg, S.&amp;amp;nbsp;145.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Leonid Breschnew]] und [[Konstantin Tschernenko]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentlichkeit ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Apparatschik&amp;#039;&amp;#039; ist über die Verwendung in [[Massenmedien]] in den allgemeinen Sprachgebrauch eingedrungen, um eine Person aus einem bürokratisch orientierten System zu kennzeichnen, die sich (zumindest scheinbar) an alle Vorgaben seiner Vorgesetzten hält, sich nach der jeweils aktuellen Linie der Führung richtet und es versteht, sich durch Unterwürfigkeit und vorauseilenden Gehorsam bei seinen Vorgesetzten beliebt und möglichst unentbehrlich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei werden dem Begriff weitere negative Eigenschaften zugeschrieben, die im Forschungsdiskurs keine Rolle spielen. So sah [[Christopher Hitchens]] beispielsweise [[doppelmoral]]ische Standards als zentral für die Ethik von Apparatschiks.&amp;lt;ref&amp;gt;Hitchens, Christopher (2003): „Thinking Like an Apparatchik“, &amp;#039;&amp;#039;[[The Atlantic Monthly]]&amp;#039;&amp;#039; 291: 129–142 ([https://www.theatlantic.com/past/docs/issues/2003/07/hitchens.htm online], letzter Zugriff: 16. Dezember 2011).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Pierre Bourdieu]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Tote packt den Lebenden&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von [[Margareta Steinrücke]] (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schriften zu Politik und Kultur&amp;#039;&amp;#039;; Band 2). VSA, Hamburg 2011 (Übersetzt von Jürgen Bolder unter Mitarbeit von Ulrike Nordmann u.&amp;amp;nbsp;a.), ISBN 978-3-89965-478-3.&lt;br /&gt;
* [[Eva Schmidt-Hartman]]: &amp;#039;&amp;#039;Kommunismus und Osteuropa: Konzepte, Perspektiven und Interpretationen im Wandel&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von [[Eva Hahnová]] (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des [[Collegium Carolinum (Institut)|Collegium Carolinum]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 76). Oldenbourg, München 1994, ISBN 3-486-55996-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schimpfwort (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Öffentliche Verwaltung (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schimpfwort (Politik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetismus]]&lt;/div&gt;</summary>
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