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	<title>Apollo Cinerama - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Apollo_Cinerama&amp;diff=1967325&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Sg.: /* Kinogebäude */ wl, tk</title>
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		<updated>2026-02-23T04:41:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kinogebäude: &lt;/span&gt; wl, tk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Apollo Cinerama Com LC1000-012-008-003.jpg|mini|Apollo Cinerama (1987)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Apollo Cinerama&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein im Jahre 1928 an der Stauffacherstrasse in [[Zürich]] mit 2000 Sitzplätzen eröffnetes [[Kino]]. 1929 wurde es auf [[Tonfilm]]e umgerüstet, 1954 auf [[Cinemascope]], 1964 auf [[Cinerama]] und in den 1970er Jahren auf [[Sensurround]]. Bis zur Schliessung des Apollo im Jahre 1988 galt es als grösstes Kino in Zürich. Nach dem Verkauf im Jahre 1988 übernahm die Schweizerische Bankgesellschaft (heute [[UBS]]) den Komplex und wandelte das Gebäude in Büroflächen um.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/stadtarchiv/bilder_u_texte/kinofieber_100_jahrezuercherkinogeschichteimstadtarchivundimbaug.html Kinofieber: 100 Jahre Zürcher Kinogeschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinogebäude ==&lt;br /&gt;
Den Bau des Apollo im Jahre 1928 übernahm die spätere Eigentümerfamilie Scotoni selbst. Architekt war [[Peter Giumini]]. Weit weg vom Prunk und Kitsch der Ausstattung von amerikanischen Kinotheatern, entwickelte sich im deutschsprachigen Europa eine eigene Kinoarchitektur mit sachlichen, urbanen und expressiven Elementen. Das bauliche Vorbild, der [[Titaniapalast]] in Berlin, wurde aufgrund seiner Architektur von seinen Angestellten scherzhaft als «Asyl für Obdachlose» bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinoorgel ==&lt;br /&gt;
Das Apollo besass eine 1927 von [[Liste der Kinoorgeln von M. Welte &amp;amp; Söhne|M. Welte &amp;amp; Söhne]] gebaute [[Kinoorgel]], die mit Lichteffekten verbunden war und der musikalischen Untermalung von Stummfilmen diente. Sie galt als grösste Kinoorgel Europas und bestand aus 4000 Teilen, darunter 2000 Pfeifen, die jede einzelne Note in 60 verschiedenen Klangfarben erklingen lassen sowie Spezialeffekte wie Sturm, Vogelgezwitscher oder zerberstendes Geschirr erzeugen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.orguebarnabe.com/ Kinoorgel im Café-Theâtre Barnabé]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1998 wurde sie im &amp;#039;&amp;#039;Café-Theâtre Barnabé&amp;#039;&amp;#039; in [[Servion]] eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cinematheque.ch/d/nachrichten/article/barnabe-verabschiedet-sich/ Cinematheque.ch: Barnabé verabschiedet sich]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.orguebarnabe.com/orgue Video über die Kinoorgel (youtube)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programm und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Apollo Cinerama Com L09-0086-0002-0014.jpg|mini| Première von &amp;quot;Porgy and Bess&amp;quot; 1960: von links: Lys Assia, Moses LaMarr, Eunice Gayson, Anton Eric Scotoni, Sophia Loren, Van Johnson, Alice Scott, Richard Widmark, Trevor Howard]]&lt;br /&gt;
In den Anfangsjahren bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs prägten vor allem Filmproduktionen der [[Terra Film]] AG (welche von 1930 bis 1935 ebenfalls im Besitz der Familie Scotoni war) das Programm des Apollo. Darunter waren Propagandafilme wie &amp;#039;&amp;#039;Hermine und die Sieben Aufrechten&amp;#039;&amp;#039; (1935) und &amp;#039;&amp;#039;Kameraden auf See&amp;#039;&amp;#039; (1938). Während des Zweiten Weltkrieges wurde es ruhig um das grösste [[Kino]] von [[Zürich]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Anfangs der 1960er Jahre mit der Übernahme des Kinos durch [[Anton Eric Scotoni]] erlebte das Apollo seine Blütezeit. Scotoni verstand es, durch grosse Filmpremieren – bei denen Stars wie [[Sean Connery]], [[Elizabeth Taylor]], [[Audrey Hepburn]], [[Lys Assia]], [[Eunice Gayson]], [[Sophia Loren]], [[Van Johnson]], [[Richard Widmark]] und [[Trevor Howard]] anwesend waren – das Zürcher Publikum wieder für das Kinoerlebnis zu begeistern (u.&amp;amp;nbsp;a. wie [[Porgy und Bess (Film)|Porgy und Bess]] 1960, [[Frühstück bei Tiffany (Film)|Frühstück bei Tiffany]] 1961, [[Krieg der Sterne]] 1978, [[Sag niemals nie]] 1983).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ende ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zürich Wikipedia-Sommerfest 2010 1000880.jpg|mini|Apollo-Geschäftshaus]]&lt;br /&gt;
1985 zeichnete sich die baldige Schliessung des Apollo ab. Nachdem sich die Eigentümerin und die Stadt Zürich nicht über ein Sanierungskonzept für das Gebäude einigen konnten, verkaufte [[Anton Eric Scotoni]] 1988 den gesamten Gebäudekomplex an die Schweizerische Bankgesellschaft. Im gleichen Jahr wurde das Kino Apollo geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hollywood in Zürich&amp;#039;&amp;#039;. In: Neue Zürcher Zeitung vom 28. April 1960&lt;br /&gt;
* Hans Willner: &amp;#039;&amp;#039;Vom Kino in Zürich. 50 Jahre Zürcher Lichtspieltheater-Verband.&amp;#039;&amp;#039; Zürich: 1974, Zürcher Lichtspieltheater-Verband (Hg.), S. 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.cinema-lifestyle.com/cinematography/apollocinerama/index.html Zurich&amp;#039;s Apollo Cinerama]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47/22/26.741055/N|EW=8/31/41.052547/E|type=landmark|region=CH-ZH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinogebäude in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Moderne in Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1928]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Sg.</name></author>
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