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	<title>Apokalypse - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-16T09:27:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Apokalypse als Literaturgattung. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Apokalypse (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Apokalypse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|prefix=0|ἀποκάλυψις}} „Enthüllung“, im Christentum übersetzt als „[[Offenbarung]]“) ist eine thematisch bestimmte [[Gattung (Literatur)|Gattung]] der religiösen Literatur, die „[[Jüngstes Gericht|Gottes Gericht]]“, „Weltuntergang“, „Zeitenwende“ und die „Enthüllung göttlichen Wissens“ in den Mittelpunkt stellt. In prophetisch-[[Vision (Religion)|visionärer]] Sprache berichtet eine Apokalypse vom katastrophalen „Ende der Geschichte“ und vom Kommen und Sein des „[[Reich Gottes|Reichs Gottes]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Sinn kann auch säkulare Literatur, [[Science-Fiction]] etwa, die charakteristischen Merkmale einer „Apokalypse“ haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff [[Apokalyptik]] bezeichnet den gesamten Vorstellungskomplex, der in den Apokalypsen zum Ausdruck kommt. Der theologische Fachterminus für prophetische und apokalyptische Zukunftserwartungen ist [[Eschatologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apokalypsen reagieren oft auf konkrete [[Historisches Ereignis|historische Ereignisse]]. Sie schildern radikale innerweltliche Veränderungen in [[Metapher]]n des Weltuntergangs oder deuten sie geistlich, indem sie sich auf eine endzeitliche [[Äon (Theologie)|Äonenwende]] und das göttliche [[Endgericht]] beziehen. Dazu verwenden sie eine [[Metapher|metaphorische]] und [[Mythologie|mythische]] Sprache: Historische Nationen, Personen und Ereignisse werden als Symbole und Bildmotive –&amp;amp;nbsp;häufig als Tiere&amp;amp;nbsp;– beschrieben. Oft erscheinen [[Engel]] als Offenbarer der Zukunft oder Deuter der Zukunftsvisionen. So ist ihre Enthüllung eng mit einer Engellehre ([[Angelologie]]) verbunden. Apokalypsen sind also [[Theologie|theologische]] Geschichtsdeutungen, die die kommende Geschichte aus der vergangenen und die vergangene von der zukünftigen her zu interpretieren suchen und so ein umfassendes Bild vom Weltlauf entwerfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antike ==&lt;br /&gt;
Schon bei den [[antike]]n Schöpfungsmythen [[Assyrien]]s und [[Babylonien]]s, z.&amp;amp;nbsp;B. dem [[Gilgamesch-Epos]], tauchen apokalyptische Vorstellungen auf. Im [[Zoroastrismus]] [[Perserreich|Persiens]] wird die Idee eines Endkampfes zwischen „Gut“ und „Böse“, „Licht“ und „Finsternis“ geprägt. Von dort aus drang sie in den [[Hellenismus]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Claus Dettelbacher: &amp;#039;&amp;#039;Im Maulbeerhain: Die Lehre von den 4 Weltzeitaltern: Einführung in die Spuren der zyklischen Zeit. Rezeption, Schnittstellen, Geschichtsphilosophie – mit ständiger Rücksicht auf Julius Evola.&amp;#039;&amp;#039; Books on Demand, Norderstedt 2008; ISBN 978-3-8370-6253-3. (Erweiterte Diplomarbeit an der Universität Wien); besonders die Kapitel „Persien und der Weltenbaum“ S. 45&amp;amp;nbsp;ff. und „Pralaya – Ragnarök“ S. 61&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nordischen Kulturkreis ist der Weltuntergang als [[Ragnarök]] –&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schicksal der Götter&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Axel Olrik]] &amp;#039;&amp;#039;Ragnarök – Die Sagen vom Weltuntergang.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter &amp;amp; Co., Berlin / Leipzig 1922&amp;lt;!-- Seite ??? --&amp;gt; ({{archive.org |ragnark01olri}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Judentum ==&lt;br /&gt;
Als Literaturgattung hatte die Apokalypse ihre Blütezeit im [[Judentum]] des [[Israelitische Tempel|zweiten Tempels]] (539 v. Chr.) bis zu dessen Zerstörung (70 n. Chr.). Spätere apokalyptische Literatur knüpfte meist an vorgegebene [[Bibel|biblische]] Überlieferungen an. Streng genommen ist die Apokalyptik in der biblischen Überlieferung von der [[Prophetie]] zu unterscheiden: Der Prophet spricht im Namen Gottes ein Wort der Mahnung, des Gerichts oder der Verheißung in eine bestimmte geschichtliche Situation des Gottesvolkes hinein (z.&amp;amp;nbsp;B. {{B|Jes|7|1–16}}). Der Apokalyptiker hingegen vermittelt mit Hilfe einer bildhaften Sprache einen göttlichen Plan zum Ablauf der Geschichte der Welt bis zum Endgericht und der Erschaffung einer neuen Welt hin (z.&amp;amp;nbsp;B. Dan 7,1–15). Dabei hilft dem Apokalyptiker ein überirdischer Vermittler, ein Engel oder eine göttliche Stimme, bei der Deutung der Bilder, die er gesehen hat (z.&amp;amp;nbsp;B. {{B|Dan|7|16–28}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endzeiterwartungen begegnen schon im [[8. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.]] in der frühen Unheilsprophetie: [[Amos]] kündete im [[Nordreich Israel]] einen „Tag JHWHs“ an, der „Finsternis, nicht Licht“ für Israel bringen werde {{Bibel|Am|5|18–20}}. [[Micha]] verkündet Ähnliches im [[Juda (Reich)|Südreich]], verbunden mit einer endzeitlichen „Völkerwallfahrt“ zum [[Zion]], dem Tempelberg in Jerusalem {{Bibel|Mi|4|2–4}}. [[Jeremia]] greift 200 Jahre später auf Michas Unheilsprophetie zurück; seine Prophetie bezieht sich auf die politischen Ereignisse bis zur ersten Tempelzerstörung und [[Babylonisches Exil|Exilierung der judäischen Oberschicht]] (586 v.&amp;amp;nbsp;Chr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der exilischen Prophetie Israels werden innergeschichtliche Gerichte, die Fremdherrscher an Israel vollstrecken, mit einem Völkergericht verbunden und universalisiert (z.&amp;amp;nbsp;B. {{B|Jes|2}}, {{B|Joel|4}}). Auch die [[Messias]]erwartung ist tendenziell apokalyptisch, da der Messias die Unrechts- und Gewaltgeschichte der Welt abbricht und zu einem gerechten Ende führt {{Bibel|Jes|9}}. Bei Jesaja wird der Messias als Weltrichter dann schon mit der Vorstellung einer endgültigen Verwandlung des ganzen Kosmos einschließlich der Naturgesetze verknüpft {{Bibel|Jes|11}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem späteren Exilspropheten [[Ezechiel]] wird die Verkündigung des nahenden Endgerichts {{Bibel|Ez|7}} mit Visionen verbunden, die auf vergangene Geschichte zurückblicken und diese „vorhersagen“: nicht nur die „Greuel“ {{Bibel|Ez|8}}, die die Zerstörung des ersten Tempels {{Bibel|Ez|9}} und den Untergang des Königtums {{Bibel|Ez|19}} herbeiziehen, sondern auch den Sieg Nebukadnezars über Ägypten {{Bibel|Ez|29–32}}. Noch unverbunden damit tritt nun auch die Vorstellung einer jenseitigen Totenerweckung ([[Vision des Propheten Ezechiel von der Auferweckung Israels]], {{B|Ez|37}}) hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Buch Daniel|Daniel]] verdichten sich diese Motive zur großen Vision vom Kommen Gottes zum Endgericht {{Bibel|Dan|7}}, das die ganze Weltgeschichte endgültig wenden werde: Alle Gewaltherrschaft werde dann vernichtet werden. Der „[[Menschensohn]]“ – Gottes ursprüngliches [[Gottebenbildlichkeit|Ebenbild]] – erscheint, erhält Gottes volle Macht und verwirklicht damit die von den Propheten angekündete ewige Gottesherrschaft. Vom Messias und einer innergeschichtlichen Umkehr der Völker zum Gott Israels ist keine Rede mehr; dennoch bewahrt diese Apokalyptik Verheißungen der älteren Prophetie in der Situation akuter Existenzbedrohung Israels unter [[Antiochus IV.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 2. und 1. vorchristlichen Jahrhundert entstehen weitere Bücher mit apokalyptischer Thematik, z.&amp;amp;nbsp;B. der äthiopische [[Henoch]], das [[4. Buch Esra]] und die „Kriegsrolle“ von [[Qumran]] (etwa 130 v. Chr.). Davon nahm eine rabbinische [[Synode von Jabne|Synode bei Jawne]] um 100 n.&amp;amp;nbsp;Chr. aber nur das Buch Daniel als legitime Fortsetzung der biblischen Prophetie in den [[Biblischer Kanon|Kanon]] des jüdischen [[Tanach]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Christentum}}Christentum ==&lt;br /&gt;
[[Jesus Christus|Jesu]] Predigt vom [[Reich Gottes]] und vom Menschensohn ist durch und durch von der biblischen Prophetie und Apokalyptik geprägt. Aber die Unheilserwartung, die dort oft mit dem Weltende verbunden ist, wird nun im Anschluss an [[Deuterojesaja]] stärker eingebettet in die übergreifende Heilserwartung einer Rettung aller, auch der verlorenen und dem Endgericht verfallenen Kreaturen: etwa in den [[Seligpreisung]]en der [[Bergpredigt]] {{Bibel|Mt|5|3–10}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Urchristentum|Urchristen]] verstanden Jesu [[Kreuzigung]] als stellvertretende Übernahme dieses Endgerichts, seine [[Auferstehung Jesu Christi|Auferweckung]] als rettende Vorwegnahme der endzeitlichen Wende der Weltgeschichte. Diese beiden Grunddaten wurden die zentralen Heilsereignisse im urchristlichen [[Glaubensbekenntnis]] {{Bibel|1 Kor|15|3ff}}: So wurde die Apokalyptik zur „Mutter der christlichen Theologie“ ([[Ernst Käsemann]]). Sie tritt in den [[Evangelium (Buch)|Evangelien]] nun hinter die Verkündigung des schon gekommenen Christus zurück. Tatsächlich kann festgestellt werden, dass sich das Urchristentum bei seiner Traditionsbildung eben nicht auf eine Sammlung apokalyptischer Worte verlegt hat, die sich auf den gegenwärtigen und wiederkomenden Christus bezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur mit Anker|ID=Roloff 1973 |Autor=Jürgen Roloff |Titel=Das Kerygma und der irdische Jesus |Auflage=2 |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Ort=Göttingen |ISBN=3-525-53532-5 |Datum=1973}} S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber Apokalyptik ist im Christentum nicht auf Worte zu beschränken, die sich auf Jesus Christus beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Synoptische Apokalypse ===&lt;br /&gt;
Jesus selbst kann als Apokalyptiker beschrieben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ToolTipLink|Roloff 1973}}, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; So finden wir eine „kleine Apokalypse“ im [[Markusevangelium]] in Kapitel {{Bpur|Mk|13}}. Sie findet sich auch bei [[Matthäusevangelium|Matthäus]] und [[Lukasevangelium|Lukas]] (Kapitel {{Bpur|Mt|24}}, bzw. {{Bpur|Lk|21}}). Entsprechend ist dann auch von einer &amp;#039;&amp;#039;synoptischen Apokalypse&amp;#039;&amp;#039; die Rede. Hier wird das Ende des Tempels und große Not noch vor einem eigentlichen Ende beschrieben. Dabei wird teilweise auf eine [[Prophet]]ie in {{B|Daniel|7}} Bezug genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Jens Schröter |Titel=Apokalyptik im frühen Judentum und im Urchristentum |Sammelwerk=Apokalypse und die Rede vom Reich Gottes |Reihe=Loccumer Pelikan |NummerReihe=2/15 |Datum=2015 |ISSN=1435-8387 |Seiten=57 |Online=https://www.rpi-loccum.de/damfiles/default/rpi_loccum/Materialpool/Pelikan/Pelikanhefte/pelikan2_15-a0ab00e04079b9f260c0fa982761e1a0.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes ===&lt;br /&gt;
Die [[Offenbarung des Johannes]] ist das einzige insgesamt apokalyptische Buch, das von urchristlich-apokalyptischen Schriften in den [[Kanon des Neuen Testaments]] aufgenommen wurde. Es wird nach seinen Anfangsworten &amp;#039;&amp;#039;Apokálypsis Jesu Christu …&amp;#039;&amp;#039; im [[Christentum]] oft einfach &amp;#039;&amp;#039;Apokalypse&amp;#039;&amp;#039; genannt. Es knüpft an ältere Motive des Danielbuches an: Der Seher erfährt in seinen Visionen durch Engel die Zukunft der Erde bis zum Weltende. Trotz durch das Opferblut Jesu bereits geschehener „[[Erlösung]]“ warteten die Urchristen wie die Juden auf die noch ausstehende Verwandlung der Welt durch den Messias, der für sie mit Jesus Christus schon gekommen war {{Bibel|Offb|1|1.10}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundgedanken der apokalyptischen Theologie ==&lt;br /&gt;
* Die Apokalyptik erwartet die Wende vom Unheil zum Heil nicht mehr als ein Eingreifen Gottes in den Lauf der Weltgeschichte, sondern als sein Kommen zu deren Abbruch. Insofern herrscht hier gegenüber der älteren Prophetie eine geschichtspessimistische Grundstimmung: Die ganze Menschheits- bzw. Weltgeschichte wird als Unheilsgeschichte gesehen, die einem schrecklichen Ende zutreibt.&lt;br /&gt;
* An Gottes Herrsein in Bezug auf seine Vorsätze wird nicht gerüttelt: Gott selbst habe den plötzlichen, katastrophalen Abbruch der von ihm bis dahin geduldeten Weltgeschichte im Voraus festgelegt (Gedanke der [[Vorsehung]] Gottes – lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Providentia Dei&amp;#039;&amp;#039; oder theologischer [[Determinismus]]).&lt;br /&gt;
* Das endgültige, von Gott allein gesetzte Ende wird oft als Endkampf Gottes gegen den [[Satan]] und seinen dämonischen und menschlichen Anhang (vgl. [[Höllensturz]]) verstanden, der zur von Gott vorbestimmten Zeit beginnt {{Bibel|Mt|24}}.&lt;br /&gt;
* Dieser Endkampf zwischen „Gut“ und „Böse“, Licht und Finsternis kann die Gestalt eines apokalyptischen [[Dualismus]] annehmen. Im Zoroastrismus und später im [[Gnostizismus]] wird dieser Kampf schon in die Schöpfungsgeschichten vorverlagert, so dass im Grunde zwei Gottheiten miteinander kämpfen (vgl. {{B|Offb|12|7}}). Bereits in {{B|1 Mos|3|15}} wird vorhergesagt, dass der Schlange (Symbol für Satan und seine Nachfolger) der Kopf zermalmt werden würde. Das „böse Prinzip“ und der Schöpfergott treten in Konflikt miteinander. Erlösung und Rettung sind erkennbar durch die Auferstehung der Toten ({{B|Offb|11|18}}; {{BB|Offb|20|5-11}}) und ein Überleben des Strafgerichtes Gottes durch jene, die das Loskaufsopfer Jesu Christi durch Taufe angenommen haben {{Bibel|Offb|7|9-17}} sowie durch Errichten des Reiches Gottes auch auf Erden ({{B|Offb|12|10}}; [[Vater Unser]]).&lt;br /&gt;
* In der biblisch-jüdischen Apokalyptik wird an der Einheit der an sich guten Schöpfung festgehalten: Die Welt wird gemäß dem Willen Gottes von Grund auf verwandelt. Das Endgericht steht zu Beginn der Herrschaft Gottes und beendet die Herrschaft widergöttlicher Mächte, die Gott bis dahin geduldet hatte. Die Verwandlung der Welt ist allein Gottes Werk. Nur er kann die endgültige Gerechtigkeit bringen und weltweit durchsetzen. Sein Sieg steht seit undenklichen Zeiten her fest.&lt;br /&gt;
* Mit diesen Grundgedanken sind eine Reihe von Motiven und Bildern verbunden: Dazu gehören die [[Cherub]]im bei Ezechiel, der Menschenähnliche in Dan 7,14 oder die vier [[Apokalyptische Reiter|Apokalyptischen Reiter]], die sich auf höheren Befehl hin auf den Weg machen.&lt;br /&gt;
Diese sind Symbole für den siegreichen Messias, den Krieg, Hungersnöte, Seuchen, denen der Tod unmittelbar folgt. In {{B|Offb|21}} kommt das Neue Jerusalem als Bild der erneuerten Schöpfung und des Friedens zwischen Gott und den Menschen vom Himmel auf die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Islam ==&lt;br /&gt;
Eschatologische Beschreibungen finden sich bereits in den frühesten [[Sure]]n des [[Koran]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suren [[Sure 81|81]], [[Sure 82|82]], [[Sure 84|84]] und [[Sure 99|99]] werden &amp;#039;&amp;#039;apokalyptische Suren&amp;#039;&amp;#039; genannt, weil sie gänzlich der Beschreibung von [[Naturkatastrophe]]n und weiteren spektakulären Ereignissen am Ende der Tage gewidmet sind. Als Beispiel beschreiben die ersten 14 Verse von Sure 81 die „Einhüllung“ der Sonne, den Lichtverlust der Sterne, das Beben der Berge und die Vernachlässigung trächtiger [[Altweltkamele|Kamele]], bevor die [[Nafs|Seelen]] im [[Jüngster Tag (Islam)|Endgericht]] zur Rechenschaft gezogen werden. Dabei wird weder der exakte Zeitpunkt, die genaue Art und Weise noch die Ursache dieser Katastrophen genannt. Diese Beschreibungen der Ereignisse am Ende der Tage sind zwar oft sehr lebhaft und farbenreich, andererseits aber zu vielfältig, um ein genaues Bild der Ereignisse am Weltende abzugeben. Wie [[Rudi Paret]] in seiner Mohammed-Biographie ausführt,&amp;lt;ref&amp;gt;Rudi Paret: &amp;#039;&amp;#039;Mohammed und der Koran&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart 1957 (2005&amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt;). ISBN 3-17-018839-9, S. 64–65.&amp;lt;/ref&amp;gt; bezwecken diese Bilder weder die Beschreibung einer objektiven Realität noch eine genaue Zukunftsprognose. Sie sollen vielmehr hauptsächlich die Zuhörerschaft schockieren und den Schrecken ankündigen, der am Ende der Tage die ganze Welt erfassen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Parallelen mit jüdischen und christlichen [[Bibelkanon|kanonischen]] und [[apokryphen]] Überlieferungen sind wissenschaftlich untersucht worden, obwohl sich auch typisch arabische Charakteristika finden, wie zum Beispiel die Vernachlässigung von Kamelen in zehnmonatiger Trächtigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Frederik Leemhuis: &amp;#039;&amp;#039;Apocalypse&amp;#039;&amp;#039;. in: Encyclopaedia of the Qur&amp;#039;ān, Vol. 1. Brill, Leiden/Boston/Köln 2001, ISBN 90-04-11465-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahaitum ==&lt;br /&gt;
Die Deutung apokalyptischer Visionen in den auf Abraham zurückgehenden Religionen setzt sich im [[Bahaitum]] fort, da sowohl der [[Bab]] als auch [[Baha’ullah]] in ihren Schriften die vorausgehenden Offenbarungen zum Ausgangspunkt nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Hutter: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Bahā’ī. Geschichte – Theologie – Gesellschaftsbezug&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-17-019421-2&amp;lt;/ref&amp;gt; Die darin verkündeten Endzeitverheißungen gelten als bereits symbolisch erfüllt und als Allegorien der Äonenwende zu dem verheißenen Friedensreich.&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Schaefer: &amp;#039;&amp;#039;Heilsgeschichte und Paradigmenwechsel. Zwei Beiträge zur Bahá’í-Theologie&amp;#039;&amp;#039;, Bahá’í-Verlag, Hofheim 2002, ISBN 3-87037-389-X&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele allegorischer Deutung zu Jes 11 und Offb 11 und 12 finden sich in [[Beantwortete Fragen|Schriften des Bahaitums]]. Der [[Jerusalemer Tempel|Tempel Jerusalems]] in Offb 11 und die [[apokalyptische Frau]] in Offb 12 werden darin allegorisch vor dem geschichtlichen Horizont der Verkündigung des Bab gedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingo Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Apokalypse in der Deutung der Bahai.&amp;#039;&amp;#039; Materialdienst 12/2019, Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen ([https://www.academia.edu/42887291/Die_Apokalypse_in_der_Deutung_der_Bahai academia.edu]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bab wurde anfänglich von seinen Anhängern für den [[Mahdi]] muslimischer Endzeiterwartungen gehalten, Baha’ullah erklärte aber in der Folge den Messianismus für bereits abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Armin Eschraghi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Baha’ullah, Brief an den Sohn des Wolfes (Lauḥ-i Ibn-i Dhi’b)&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Weltreligionen, Berlin 2010, 171f, ISBN 978-3-458-70029-6, siehe auch Armin Eschraghi, &amp;#039;&amp;#039;Aspekte der Bahai-Theologie vor dem Hintergrund islamischer Glaubensvorstellungen.&amp;#039;&amp;#039; EZW-Texte Nr. 233/2014, Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, S.&amp;amp;nbsp;50–53 ([https://www.academia.edu/34514385/Aspekte_der_Bahai_Theologie_vor_dem_Hintergrund_islamischer_Glaubensvorstellungen_1 academia.edu])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildtradition ==&lt;br /&gt;
[[Datei:De vier ruiters van de apocalyps, RP-P-1959-193.jpg|mini|[[Apokalypse (Dürer)#3. Die vier apokalyptischen Reiter|Albrecht Dürers apokalyptische Reiter, Holzschnitt, 1498]]]]&lt;br /&gt;
Zur &amp;#039;&amp;#039;Apokalypse von Angers&amp;#039;&amp;#039;, einem monumentalen, über 100 Meter langen Wandteppich mit 84 Szenen, der zwischen 1373 und 1382 in Paris gewebt wurde, siehe den Hauptartikel → [[Apokalypse (Wandteppich)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buchkunst ===&lt;br /&gt;
Für die christliche Ikonographie ist vor allem die Johannes-Apokalypse verbindlich, die seit dem frühen Mittelalter in zahlreichen [[Buchmalerei|Bilderhandschriften]] verbildlicht und kommentiert wurde. Bis zum [[Hochmittelalter]] können mehrere Gruppen von Bildzyklen unterschieden werden: Eine [[Mozaraber|mozarabisch]]-spanisch-französische Handschriftengruppe beruht auf dem Apokalypsenkommentar des [[Beatus von Liébana]] aus dem Jahr 784 und umfasst etwa 800 Handschriften des 9. bis 13. Jahrhunderts. Eine kleinere ostfränkische Miniaturengruppe (Trier, Stadtbibliothek Cod. 21) des 9. Jahrhunderts blieb ebenfalls ohne nachhaltige Auswirkung auf die spätere deutsche Buchkunst. Einflussreicher war eine in Italien auf altchristlicher Grundlage entstandene Miniaturenreihe, die in der berühmten [[Bamberger Apokalypse]] (vor 1020) weiterlebt.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Fauser: &amp;#039;&amp;#039;Die Bamberger Apokalypse.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 1958.&amp;lt;!-- Seite ??? --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere deutsche, englische und französische Bilderhandschriften stehen bis zum Ende des Mittelalters in dieser Nachfolge, so die die um 1270 in Westminster entstandene [[Douce-Apokalypse]], die gereimte Fassung des [[Heinrich von Hesler]] (um 1310) oder die Apokalypse in der [[Velislaus-Bibel]] (1325–1349). Dieser Tradition folgen auch um 1430–1470 die gedruckten [[Blockbuch]]-Apokalypsen, deren etwa 50 Seiten jeweils in [[Holzschnitt|Holz geschnittene]] Bilder und Texte kombinieren. Die einschlägigen [[Vorlutherische deutsche Bibeln|Bibelillustrationen um 1500]], etwa in der [[Anton Koberger|Koberger-Bibel]] von 1483 werden in den Schatten gestellt von den 15 großartigen Holzschnitten der Apokalypse [[Albrecht Dürer]]s, 1498. Die lutherische Buch- und Flugblattillustration schließt sich den dürerschen Motiven an: Lucas Cranach der Ältere zeigt in Luthers „[[Septembertestament]]“ (1522) den Papst als „babylonische Hure“, die Bildformulierungen in [[Georg Lemberger]]s Holzschnitten zum Neuen Testament von 1524 wandern durch mehrere folgende, selbst katholische Bibelübersetzungen. Dürers Apokalypse wird auch in der französischen und englischen Graphik des frühen 16. Jahrhunderts nachgeahmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 erschien als Privatdruck der Bauerschen Gießerei, Frankfurt am Main, das Buch &amp;#039;&amp;#039;Apokalypse&amp;#039;&amp;#039; mit dem Luther-Text der [[Offenbarung des Johannes]] und 27 handkolorierten Lithographien von [[Max Beckmann]] in einer Auflage von 24 nummerierten Exemplaren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ausstellungskatalog &amp;#039;&amp;#039;Max Beckmann. Werke aus der Sammlung des Kunstmuseum Hannover mit Sammlung Sprengel&amp;#039;&amp;#039;, Hannover 1983. Neuausgaben &amp;#039;&amp;#039;Apokalypse&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt 1974, Leipzig 1989, Frankfurt 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kathedralplastik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Chartres Portail central Tympan 270309 1.jpg|mini|Majestas Domini, Chartres, Königsportal, um 1150]]&lt;br /&gt;
Ein der Apokalypse entnommenes Bildschema, die [[Majestas Domini]] ist für die mittelalterliche Kunst von größter Bedeutung. Es findet sich in der Buch- und Wandmalerei, vor allem aber in skulpturalen Bildschöpfungen, die in der burgundischen Romanik und in der nordfranzösischen Gotik bis etwa 1170 zu den herausragendsten Schöpfungen der ganze Epoche gehören. So ist Christus im [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]] des mittleren Westportals („Königsportal“) der [[Kathedrale von Chartres]] mit einer [[Mandorla]] hieratisch ausgezeichnet, von den vier [[Evangelistensymbole|Evangelistensymbolen]] flankiert, von Engeln und den 24 Ältesten in den [[Archivolte]]n umgeben und den Aposteln im Türsturz begleitet.&lt;br /&gt;
Um 1170 verschwindet dieses bis dahin häufige Schema aus der Kathedralplastik, während das verwandte Motiv des [[Jüngstes Gericht|Jüngsten Gerichtes]] sich noch bis zum Ende des Mittelalters an vielen Kirchenportalen wiederholt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willibald Sauerländer]]: &amp;#039;&amp;#039;Gotische Skulptur in Frankreich.&amp;#039;&amp;#039; München: Hirmer, 1970, S. 24–29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
In der nachmittelalterlichen Malerei und erst recht der Bildhauerkunst verliert das Thema rapide an Bedeutung und beschränkt sich überwiegend auf herausgelöste Einzelmotive wie die [[Mondsichelmadonna]] (das „apokalyptische Weib“), oder das [[Lamm Gottes]] auf dem [[Buch mit den sieben Siegeln]]. Die bildlichen Visionen des [[Hieronymus Bosch]] tragen ebenfalls apokalyptische Züge, etwa &amp;#039;&amp;#039;[[Das jüngste Gericht]]&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;[[Weltgerichtstriptychon]]&amp;#039;&amp;#039;. Von [[El Greco]] wurde [[das fünfte Siegel der Apokalypse]] dargestellt. Der einzige nennenswerte Bilderzyklus der Neuzeit stammt aus dem 19. Jahrhundert: 1843 bis 1867 zeichnete [[Peter von Cornelius]] für Friedrich Wilhelm IV. von Preußen 17 [[Karton (Kunst)|Kartons]] für einen [[Fresko|Freskenzyklus]] auf dem in Berlin geplanten &amp;#039;&amp;#039;[[Campo Santo (Berlin)|campo santo]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Eschatologie]]&lt;br /&gt;
* [[Harmagedon]]&lt;br /&gt;
* [[Millenarismus]]&lt;br /&gt;
* [[Parusie]]&lt;br /&gt;
* [[Sieben Plagen der Endzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Conrad Siegmund Ziehen]]&lt;br /&gt;
* [[Griechische Baruch-Apokalypse]]&lt;br /&gt;
* [[Syrische Baruch-Apokalypse]]&lt;br /&gt;
* [[Ragnarök]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Louis M. Berger, Hajo Raupach, Alexander Schnickmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Leben am Ende der Zeiten. Wissen, Praktiken und Zeitvorstellungen der Apokalypse.&amp;#039;&amp;#039; Campus-Verlag, Frankfurt am Main / New York 2021, ISBN 978-3-593-51141-2.&lt;br /&gt;
* Hans-Georg Gradl, [[Georg Steins]], [[Florian Schuller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Am Ende der Tage. Apokalyptische Bilder in Bibel, Kunst, Musik und Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Pustet, Regensburg 2011. ISBN 978-3-7917-2386-0.&lt;br /&gt;
* [[Richard Loibl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Apokalypse. Bilder vom Ende der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Lahn-Verlag, Limburg/Kevelaer 2001. ISBN 3-7867-8395-0.&lt;br /&gt;
* Alexander K. Nagel, Bernd U. Schipper, [[Ansgar Weymann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Apokalypse. Zur Soziologie und Geschichte religiöser Krisenrhetorik.&amp;#039;&amp;#039; Campus-Verlag, Frankfurt am Main/New York 2008. ISBN 3-593-38757-3.&lt;br /&gt;
* Daria Pezzoli-Olgiati: &amp;#039;&amp;#039;Vom Ende der Welt zur hoffnungsvollen Vision. Apokalypse im Film.&amp;#039;&amp;#039; In: Thomas Bohrmann, Werner Veith, Stephan Zöller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Theologie und Populärer Film.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2. Ferdinand Schöningh, Paderborn 2009, S. 255–275. ISBN 3-506-76733-X.&lt;br /&gt;
* Reto Sorg, [[Stefan Bodo Würffel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Utopie und Apokalypse in der Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Fink, München 2010. ISBN 3-7705-5059-5.&lt;br /&gt;
* Klaus Vondung: &amp;#039;&amp;#039;Die Apokalypse in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1988. ISBN 3-423-04488-8.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Windfuhr]]: &amp;#039;&amp;#039;Zukunftsvisionen. Von christlichen, grünen und sozialistischen Paradiesen und Apokalypsen.&amp;#039;&amp;#039; Aisthesis, Bielefeld 2018, ISBN 978-3-8498-1133-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antike&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Geo Widengren]]: &amp;#039;&amp;#039;Eschatologie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Iranische Geisteswelt.&amp;#039;&amp;#039; Holle Verlag, Baden-Baden 1961, S. 165–242, zur iranischen Apokalyptik insbesondere S. 181–225.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Claude Carozzi: &amp;#039;&amp;#039;Weltuntergang und Seelenheil. Apokalyptische Visionen im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1996. ISBN 3-596-60113-4.&lt;br /&gt;
* [[Bernard McGinn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Apocalyptic spirituality – Treatises and letters of Lactantius, Adso of Montier, Joachim of Fiore, the Franciscan Spirituals, Savonarola.&amp;#039;&amp;#039; Transl. and introd. by Bernard McGinn. Paulist Pr., New York 1979.&lt;br /&gt;
* Bernard McGinn: &amp;#039;&amp;#039;Visions of the end, apocalyptic traditions in the Middle Ages.&amp;#039;&amp;#039; Columbia Univ. Pr., New York 1979. ISBN 0-231-04594-8.&lt;br /&gt;
* Bernard McGinn: &amp;#039;&amp;#039;Apocalypticism in the Western tradition.&amp;#039;&amp;#039; Variorum, Aldershot 1994. ISBN 0-86078-396-0.&lt;br /&gt;
* Bernard McGinn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The encyclopedia of apocalypticism.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2. Apocalypticism in Western history and culture. Continuum, New York 1999. ISBN 0-8264-1072-3.&lt;br /&gt;
* Bernard McGinn: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.oslo2000.uio.no/program/papers/m2b/m2b-mcginn.pdf The State of Apocalyptic Studies] (PDF; 13&amp;amp;nbsp;kB).&amp;#039;&amp;#039; Vortrag Oslo am 8. August 2000.&lt;br /&gt;
* [[Meinolf Schumacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Gemalte Himmelsfreuden im Weltgericht. Zur Intermedialität der Letzten Dinge bei Heinrich von Neustadt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ästhetische Transgressionen.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift für [[Ulrich Ernst]], hrsg. von [[Michael Scheffel]] u. a. WVT, Trier 2006, S. 55–80. ISBN 3-88476-792-5 ([https://pub.uni-bielefeld.de/download/1860165/2906147 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Norman Cohn: &amp;#039;&amp;#039;Das Ringen um das Tausendjährige Reich&amp;#039;&amp;#039;. A. Francke, Tübingen/Basel 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frühe Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Claus Bernet]]: &amp;#039;&amp;#039;Gebaute Apokalypse. Die Utopie des Himmlischen Jerusalem in der Frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Zabern, Mainz 2007. ISBN 3-8053-3706-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moderne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Ulrike Camilla Gärtner: &amp;#039;&amp;#039;Apokalypse. Katalog Der Darstellungen Zur Offenbarung Des Johannes Im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Inaugural-Dissertation in der Philosophischen Fakultät I (Philosophie, Geschichte und Sozialwissenschaften) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen, Nürnberg 1984 ([https://vdoc.pub/download/apokalypse-katalog-der-darstellungen-zur-offenbarung-des-johannes-im-20-jahrhundert-63msl08ti2o0 Online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Apokalypse. Ein Prinzip Hoffnung? Ernst Bloch zum 100. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; [[Wilhelm-Hack-Museum]], Heidelberg 1985, ISBN 978-3-921524-42-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Postmoderne Kulturtheorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Umberto Eco]]: &amp;#039;&amp;#039;Apokalyptiker und Integrierte. Zur kritischen Kritik der Massenkultur.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 1984. ISBN 3-10-016602-7.&lt;br /&gt;
* [[Florian Werner (Schriftsteller)|Florian Werner]]: &amp;#039;&amp;#039;Rapocalypse. Der Anfang des Rap und das Ende der Welt.&amp;#039;&amp;#039; transcript, Bielefeld 2007. ISBN 3-89942-608-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Franz Graf-Stuhlhofer]]: &amp;#039;&amp;#039;„Das Ende naht!“ Die Irrtümer der Endzeit-Spezialisten.&amp;#039;&amp;#039; Theologisches Lehr- und Studienmaterial. Bd. 24. 3. Aufl. Verlag für Kultur und Wissenschaft, Bonn 2007. ISBN 3-938116-30-7.&lt;br /&gt;
* Victoria und [[Victor Trimondi]]: &amp;#039;&amp;#039;Krieg der Religionen – Politik, Glaube und Terror im Zeichen der Apokalypse.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Fink, Paderborn 2006. ISBN 3-7705-4188-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ikonographie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Klaus Gamber]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Geheimnis der sieben Sterne: zur Symbolik der Apokalypse.&amp;#039;&amp;#039; Pustet, Regensburg 1987, ISBN 3-7917-1140-7.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Neuß: &amp;#039;&amp;#039;Apokalypse (Geheime Offenbarung des hl. Johannes)&amp;#039;&amp;#039;, in Reallexikon zur deutschen Kunstgeschichte, Bd. 1, 1935, S. 751–781. (Materialreichste Übersicht). Auch digital: [http://www.rdklabor.de/wiki/Apokalypse_(Geheime_Offenbarung_des_hl._Johannes) Apokalypse]&lt;br /&gt;
* Erich Garhammer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bildmontagen. Die Apokalypse in der Bibel und in den Künsten.&amp;#039;&amp;#039; Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Book of Revelation|Apokalypse}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Christ in Majesty|Majestas Domini}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.theologie-systematisch.de/eschatologie/4kollektiv.htm Aktuelle Literatur zur Apokalyptik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Judentum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://12koerbe.de/apokalypse/qumran.htm Apokalyptische Qumramtexte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Offenbarung des Johannes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.bibel-online.net/buch/66.offenbarung/6.html Offenbarung des Johannes 6, 1-7]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/religion/apokalypse/audio/ |text=Apokalypse – Das Buch mit sieben Siegeln |wayback=20030825165540}} (RealMedia-Audio des [[CollegeRadio]] zum Download)&lt;br /&gt;
* [http://www.johannes-apokalypse.de/ Meditationen zur &amp;#039;&amp;#039;Johannes-Apokalypse&amp;#039;&amp;#039;, verfasst von kath. Theologen.] Mit Download-Möglichkeit der Bilder der Bamberger Apokalypse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kunst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://12koerbe.de/apokalypse/apo-0.htm Dürers Holzschnitt-Zyklus zur Apokalypse des Johannes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Musik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Franz Schmidt (Komponist)|Franz Schmidt]]: [[Das Buch mit sieben Siegeln]] für Soli, Chor, Orgel und Orchester, Text nach der Offenbarung des hl. Johannes; komp.: 1935–1937; Urauff: Wien 1938.&lt;br /&gt;
* [[Bertold Hummel]]: Visionen nach der Apokalypse des Johannes op. 73, komp. 1980; Urauff: Berliner Philharmoniker 1980 [https://bertoldhummel.de/werk/op-73]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20070209234939/http://www.trimondi.de/H.Krieg/Lawrence.htm D. H. Lawrence und die Offenbarung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdische Theologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eschatologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biblisches Thema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neues Testament]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Visionsliteratur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[sr:Откровење]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mahummel</name></author>
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