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	<title>Aphroditographie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T17:23:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aphroditographie&amp;diff=2567248&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DynaMoToR: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-03-09T09:28:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aphroditographie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Begriffsbildung des deutschen Astronomen [[Johann Hieronymus Schroeter]], die im Titel von dessen &amp;#039;&amp;#039;Aphroditographischen Fragmenten&amp;#039;&amp;#039; (1796) erscheint und die [[Planetographie]] der [[Venus (Planet)|Venus]] bezeichnen sollte, also die Wissenschaft von Gestaltung und Oberflächenstrukturen der Venus.&lt;br /&gt;
Der Begriff wurde in Analogie zu den Bezeichnungen [[Geographie]] (Erde), [[Selenografie|Selenographie]] (Mond) und [[Areografie|Areographie]] (Mars) gebildet, wobei die [[Aphrodite]] als griechische Entsprechung der römischen Göttin [[Venus (Mythologie)|Venus]] in den Namen einging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verbreitung des Begriffs stand freilich die für irdische Betrachter im [[Optische Astronomie|optischen Bereich]] gänzlich undurchdringliche Wolkendecke der Venus entgegen, die ein Erkennen von Oberflächenstrukturen unmöglich machte, bis durch Radaruntersuchungen und Raumsonden ab Mitte des 20. Jahrhunderts erstmals Merkmale der Oberfläche erfasst werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schroeter hatte fälschlich angenommen, von ihm beobachtete systematische Unterschiede zwischen berechneter und beobachteter [[Tag-Nacht-Grenze|Phase]] der Venus seien auf Oberflächenstrukturen (Gebirgszüge) zurückzuführen. In einer 1803 veröffentlichten Arbeit über die Venusphase zum Zeitpunkt der Dichotomie (Halbvenus) folgerte er dann allerdings korrekt, dass es sich um Dämmerungseffekte in der Atmosphäre handelt. Das Phänomen wird inzwischen als [[Schröter-Effekt]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Aphroditographie&amp;#039;&amp;#039; wurde mit Ausnahme eines kleinen Aufsatzes von [[Carl Schoy]]&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Schoy: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge einer vergleichenden Geo- und Aphroditographie (Erd- und Abendsternkunde).&amp;#039;&amp;#039; In: Naturwissenschaftliche Wochenschrift  Nr. 29 (1914), S. 449–451.&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht mehr aufgegriffen und ist inzwischen obsolet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Heinrich Schroeter: &amp;#039;&amp;#039;Aphroditographische Fragmente, zur genauern Kenntniss des Planeten Venus. Sammt beygefügter Beschreibung des Lilienthalischen 27-füssigen Telescops.&amp;#039;&amp;#039; Fleckeisen, Helmstedt 1796.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Venus (Planet)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planetographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DynaMoToR</name></author>
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