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	<title>Aphra Behn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:35:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aphra_Behn&amp;diff=50949&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fraxinia09: Satz umgestellt und Wortwiederholung bereinigt</title>
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		<updated>2025-08-01T05:20:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satz umgestellt und Wortwiederholung bereinigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Peter Lely - Aphra Behn - Google Art Project.jpg|mini|hochkant|[[Peter Lely ]]: Aphra Behn (um 1670)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aphra Behn.jpg|mini|hochkant|[[George Scharf]]: Aphra Behn nach einem Gemälde von 1673]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aphra Behn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juli]] [[1640]] in [[Wye (Kent)|Wye]]; † [[16. April]] [[1689]] in [[London]]; gebürtige &amp;#039;&amp;#039;Aphra Johnson&amp;#039;&amp;#039;) war eine [[Schriftsteller]]in, [[Spionage|Spionin]] und [[Feminismus|Feministin]]. In der englischen Literatur nimmt sie eine einmalige Stellung ein, denn sie war die erste öffentlich auftretende Berufsschriftstellerin Englands und spielte eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung des neuzeitlichen [[Roman]]s. Zu Lebzeiten und danach sehr populär, wurde sie im 19. Jahrhundert mehr und mehr abgelehnt und gewann erst seit dem frühen 20. Jahrhundert wieder an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Aphra Behn war die Tochter von Bartholomew Johnson, einem [[Bader]], und Elizabeth Denham, einer [[Amme]]. Sie war also weder reich noch entstammte sie der [[Soziale Schicht|Oberschicht]]. Als Kind verbrachte Behn vermutlich mit ihrer Familie einige Zeit in der damals noch englischen Zuckerkolonie [[Geschichte Surinames|Suriname]], wo sie die Inspirationen und Eindrücke sammelte, welche sie später in ihrem bekanntesten Roman &amp;#039;&amp;#039;Oroonoko oder Der königliche Sklave&amp;#039;&amp;#039; verarbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1658 kam sie wieder zurück nach England, und wohl 1664 heiratete sie Johan Behn, einen aus Holland oder Deutschland stammenden [[Kaufmann]], der kurz darauf verstarb und sie ohne finanzielle Versorgung hinterließ. Sie entschied sich nach dem Tod ihres Ehemannes, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Eine erneute Heirat lehnte sie ab, da sie – nach eigenen Aussagen – die Ehe aus finanziellen Gründen als „Form der [[Prostitution]]“ betrachtete. Zunächst versuchte sie sich als Spionin für [[Karl II. (England)|Charles II.]] in Antwerpen in den [[Spanische Niederlande|Spanischen Niederlanden]]; für ihre Spionagetätigkeit wurde sie jedoch nicht bezahlt und musste daraufhin 1668 wegen unbezahlter Schulden in den [[Schuldgefängnis|Schuldturm]]. Fortan wollte sie unter allen Umständen als verwitwete Frau finanziell selbständig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1670 wurde ihr erstes Theaterstück, &amp;#039;&amp;#039;The Forced Marriage&amp;#039;&amp;#039; („Die erzwungene Heirat“), erfolgreich aufgeführt. Frivole Sittenkomödien entsprachen dem Geschmack des Publikums; nach Jahren [[Puritanismus|puritanisch]] verordneter [[Sittlichkeit|Sittsamkeit]], nach Tanz- und Theaterverbot unter [[Oliver Cromwell|Cromwell]], wandte es sich der Sexualität, der Erotik, der Musik, der Literatur und dem Theater zu. Zum ersten Mal in der Geschichte Englands durften nun auch Frauen den Schauspielerberuf ausüben. Behn wusste, worüber sie schrieb. Früh verwitwet, hatte sie eine langjährige Affäre mit John Hoyle, einem in London bekannten [[Bisexualität|bisexuellen]] Mann und Schürzenjäger. Sie liebte Männer und Frauen, schrieb darüber und gab offen zu, nach Ruhm und Einfluss zu streben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Behn war einerseits eine dezidierte [[Tory]] und eine Unterstützerin der [[Monarchie]]. Sie unterhielt – vermutlich gedrängt durch die große Unsicherheit der [[Stuart-Restauration]] – enge gesellschaftliche Verbindungen zum Königshof und zu Charles II. Andererseits kritisierte sie die Verhältnisse in der vormals englischen Kolonie Suriname und war von [[naturrecht]]lichen und [[Republikanismus|republikanischen]] Gedanken beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufsschriftstellerin ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Southerne Oroonoko 1776 performance.jpg|mini|hochkant|Oroonoko ersticht Imoinda&amp;amp;nbsp;– Illustration für eine Inszenierung von Thomas Southerne 1776]]&lt;br /&gt;
Aphra Behn wurde eine gefeierte Autorin. Sie schrieb 19 Jahre lang Stücke, Prosa, Gedichte und war als [[Übersetzer]]in tätig. Ihre Theaterstücke waren ein signifikanter Bestandteil des Repertoires der Londoner Bühnen der [[Restaurationskomödie|Restaurationszeit]] und des frühen 18. Jahrhunderts. Zu ihrem Frühwerk &amp;#039;&amp;#039;Abdelazer&amp;#039;&amp;#039; schrieb [[Henry Purcell]] 1695 eine Theatermusik. Aus dieser Suite ist insbesondere das Rondeau berühmt geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.br-klassik.de/themen/klassik-entdecken/alte-musik/top-99-purcell-rondeau-abdelazer-100.html &amp;#039;&amp;#039;Die Top 99 der Alten Musik BR-Klassik: Rondeau aus Abdelazer.&amp;#039;&amp;#039;] In: br-klassik.de, 1. Juli 2021; abgerufen am 24. September 2021 (Audiobeitrag inkl. Musikbeispielen)&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;The Rover&amp;#039;&amp;#039;, ihr populärstes Stück, wurde zwischen 1703 und 1750 fast jedes Jahr aufgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Werke blieben bis Mitte des 18. Jh. sehr beliebt, bis sie plötzlich von den Bühnen verschwanden – zum Teil deshalb, weil Behns scharfe Analysen sexueller [[Doppelmoral]] und „der guten Sitten“ dem Publikum zu freizügig waren. Außerdem setzte man mehr und mehr ihr Werk mit ihrem Leben gleich. Die öffentliche Meinung ging dahin, dass man Stücke einer Frau, die selbstbestimmt lebte, arbeitete und liebte, nicht weiter aufführen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Zeitgenossen neideten ihr den Erfolg. Behn wurde von vielen Seiten angefeindet. Insbesondere ihre Erotikdarstellungen und ihre Sympathie für den [[Abolitionismus]] wurden ihr angekreidet. 1682 wurde sie wegen „zu großer Freizügigkeit“ (in den Texten von &amp;#039;&amp;#039;Like Father, Like Son&amp;#039;&amp;#039; („wie der Vater, so der Sohn“)) verhaftet, jedoch kurz darauf wieder freigelassen. Im selben Jahr fusionierten die &amp;#039;&amp;#039;[[King’s Company]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Duke’s Company&amp;#039;&amp;#039;, welche Behns Stücke aufführten, zur &amp;#039;&amp;#039;United Company&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Hauptwerk, der Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Oroonoko]]&amp;#039;&amp;#039; über einen schwarzen Prinzen der [[Goldküste (Kolonie)|Goldküste]], des heutigen [[Ghana]], der als Sklave nach Suriname verschleppt wurde, erschien 1688, wurde schon 1709 auf Deutsch publiziert und beeinflusste die Anti-Sklaverei-Bewegung. Mit diesem Werk durchbrach sie bei aller Idealisierung des „[[Edler Wilder|Edlen Wilden]]“ (vor [[Jean-Jacques Rousseau]]) doch die Schranken der romantisch-heroischen Erzähltradition und bereitete der realistischen Erzähltechnik den Weg. Dies erfolgte dreißig Jahre vor [[Daniel Defoe]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Robinson Crusoe]]&amp;#039;&amp;#039;, mit dem noch heute viele einschlägige Handbücher die Geschichte des englischen Romans beginnen lassen. Dabei ist &amp;#039;&amp;#039;Oroonoko&amp;#039;&amp;#039; bereits ein ausgewachsenes und früh erfolgreiches Exemplar der Gattung. Die angeblich autobiographischen Stellen in diesem Werk dienten wohl der [[Authentifizierung|Authentisierung]] des Erzählten, das sie stellenweise romantisch ausschmückte. Der französische Literaturhistoriker [[Jean Jules Jusserand]] hat den Roman als das einzige Werk des Zeitraums bezeichnet, in dem sich ein origineller Gedanke findet. Die US-amerikanische Schriftstellerin [[Tillie Olsen]] bezeichnete den Roman in ihrem Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;Eine von zwölf: Frauen unter den Schreibenden&amp;#039;&amp;#039; (Women Who Are Writers in Our Century: One out of Twelve) als das „erste gegen die Sklaverei gerichtete Werk überhaupt“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tillie Olsen |Titel=Was fehlt. Unterdrückte Stimmen in der Literatur |Ort=Berlin |Datum=2022 |Seiten=88}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Behn übte zwar noch einen direkten Einfluss auf die nachfolgende Generation von Schriftstellerinnen aus, wie zum Beispiel [[Delarivier Manley]], [[Eliza Haywood]] und [[Charlotte Lennox]] sowie die bekannte Feministin [[Mary Astell]], aber als Sittsamkeit zur verordneten Tugend während der [[Viktorianisches Zeitalter|viktorianischen Epoche]] wurde, ihr Leben und Werk dagegen zunehmend mit [[Promiskuität]] assoziiert wurde, ließ dieser Einfluss nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die englischen Schriftstellerinnen [[Virginia Woolf]] und [[Vita Sackville-West]] konnten sich im 20. Jahrhundert ihrer wieder annehmen. Als Woolf in ihrem Essay &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Zimmer für sich allein|A Room of One’s Own]]&amp;#039;&amp;#039; plausibel vorführte, warum ein weiblicher [[William Shakespeare|Shakespeare]] zum Scheitern verurteilt sei, und die Erforschung der weiblichen Literaturgeschichte einforderte, schrieb sie: „Alle Frauen müssten gemeinsam Blumen auf Aphra Behns Grab streuen..., denn sie war es, die ihnen zuerst das Recht errang, zu sagen, was sie denken.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abwertung, Benachteiligung, Unterdrückung und Marginalisierung von Frauen verhinderten Behns breitere Rezeption und damit auch eine angemessene [[Kanon der Literatur|Kanonisierung]]. Selbst eine Autorin wie sie, die zu Lebzeiten zur Bestsellerautorin avancierte und die weit mehr und mindestens ebenso gute Komödien gegen Ende des 17. Jahrhunderts schrieb wie ihre männlichen Zeitgenossen, fand keinen Eingang in die &amp;#039;&amp;#039;memoria&amp;#039;&amp;#039;; sie wurde von [[Lexikografie|Lexikografen]] und Literaturwissenschaftlern selten berücksichtigt und geriet auf diese Weise in Vergessenheit. Die Behn-Forschung erfuhr ab den 1980er Jahren mit der Veröffentlichung der Biographien von Maureen Duffy und Angeline Goreau einen deutlichen Aufschwung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutschen Sprachraum regte ein Beitrag von [[Jürgen Kaube]] im Band &amp;#039;&amp;#039;Spielplanänderung&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.: Simon Strauss) 2020 eine Neubewertung von Aphra Behn an. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039; griff Kaubes Einschätzung auf: „Behn schrieb über arrangierte Ehen, wirtschaftliche Interessen prägten das Geschlechterverhältnis, Frauen mussten täuschen und tricksen, um an ihr Recht zu kommen. Verwechslungen, Intrigen, androgyne und bisexuelle Rollen machen ihre Stücke für die Gegenwart interessant. Außerdem haben sie Schauwert: ‚Ständige Kostüm- und Geschlechterwechsel, Duelle, Scheintode samt Verhaftungen, Stürze durch Falltüren und einige Verhandlungen mit Kurtisanen – und niemand weiß mehr, wer was ist und wer welche Maske trägt‘, fasst Kaube sein favorisiertes Stück &amp;#039;&amp;#039;Der Wanderer&amp;#039;&amp;#039; von 1677 an einer Stelle zusammen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katrin Bettina Müller |url=https://taz.de/Buch-ueber-vergessene-Dramatikerinnen/!5682223/ |titel=Wie man Wünsche in Text packt. Unbekannte Autor:innen und vergessene Stücke: „Spielplanänderung“ von Simon Strauss will das Theater ändern – eine Literaturgeschichte |werk=Die Tageszeitung |datum=2020-05-05 |abruf=2022-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine neu übersetzte Werkausgabe im [[AvivA Verlag|AvivA-Verlag]] brachte 2021 weitere Rezeption des Schaffens von Aphra Behn mit sich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Marlen Hobrack]] |url=https://www.freitag.de/autoren/marlen-hobrack/fliegen-sollst-du |titel=Fliegen sollst du. Revival: Kennen Sie Aphra Behn? Vermutlich nicht. Dabei brach die Theaterautorin zu Shakespeares Zeit Konventionen. Dann wurde sie vergessen. Höchste Zeit also, dass sie nun wiederentdeckt wird |werk=Der Freitag, Ausgabe 46 |datum=2021 |abruf=2022-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1670: &amp;#039;&amp;#039;The Forced Marriage&amp;#039;&amp;#039; (Theaterstück)&lt;br /&gt;
* 1671: &amp;#039;&amp;#039;The Amourous Prince&amp;#039;&amp;#039; (Theaterstück)&lt;br /&gt;
* 1672: &amp;#039;&amp;#039;Covent Garden Drollery&amp;#039;&amp;#039; (Die Urheberschaft von Behn wird bestritten)&lt;br /&gt;
* 1673: &amp;#039;&amp;#039;The Dutch Lover&amp;#039;&amp;#039; (Theaterstück)&lt;br /&gt;
* 1675: Zwei Theaterstücke, von denen die Urheberschaft nicht ganz klar ist: &amp;#039;&amp;#039;The Revenge: Or a Match in Newgate&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;The Woman Turned Bully&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1676: &amp;#039;&amp;#039;[[Abdelazer]]&amp;#039;&amp;#039; (Tragödie, zu der Henry Purcell 1695 eine vierstimmige Theatermusik schrieb) und &amp;#039;&amp;#039;The Town Fop&amp;#039;&amp;#039; (Theaterstück)&lt;br /&gt;
* 1677: &amp;#039;&amp;#039;The Rover&amp;#039;&amp;#039; – Behns erfolgreichstes Theaterstück. Für dieses Stück kehrte [[Nell Gwyn]] auf die Bühne zurück, um die Rolle der Prostituierten Angelica Bianca zu spielen&lt;br /&gt;
* 1677: Zwei Theaterstücke, die vermutlich ebenfalls von Behn stammen, die Urheberschaft jedoch nicht ganz geklärt ist: &amp;#039;&amp;#039;The Debauchee&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;The Counterfeit Bridegroom&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1678: &amp;#039;&amp;#039;Sir Patient Fancy&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1679: &amp;#039;&amp;#039;The Feigned Courtesans&amp;#039;&amp;#039; (Nell Gwyn gewidmet) und &amp;#039;&amp;#039;The Young King in the fall&amp;#039;&amp;#039; (Tragikomödie)&lt;br /&gt;
* 1680: &amp;#039;&amp;#039;The Disappointment&amp;#039;&amp;#039; (Die Enttäuschung), Gedicht, in dem sie den Gefühlszustand einer Frau beschreibt, der ein Orgasmus verwehrt bleibt&lt;br /&gt;
* 1681: &amp;#039;&amp;#039;The Rover (second part)&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;The False Count&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;The Roundheads&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1682: &amp;#039;&amp;#039;The City Heiress&amp;#039;&amp;#039; (Theaterstück) und &amp;#039;&amp;#039;Like Father, Like Son&amp;#039;&amp;#039; (Theaterstück – ein Flop)&lt;br /&gt;
* 1683: &amp;#039;&amp;#039;Love Letters Between a Nobleman and His Sister&amp;#039;&amp;#039; (Roman)&lt;br /&gt;
* 1684: Diverse Veröffentlichungen von Gedichten&lt;br /&gt;
* 1685: &amp;#039;&amp;#039;Miscellany&amp;#039;&amp;#039; (Gedichtsammlung)&lt;br /&gt;
* 1686: &amp;#039;&amp;#039;The Lover’s Watch or The Art of Making Love&amp;#039;&amp;#039; (Gedicht) und &amp;#039;&amp;#039;The Lucky Chance&amp;#039;&amp;#039; (Theaterstück)&lt;br /&gt;
* 1687: &amp;#039;&amp;#039;The Emperor of the Moon&amp;#039;&amp;#039; (Theaterstück, Farce)&lt;br /&gt;
* 1688: &amp;#039;&amp;#039;The Fair Jilt&amp;#039;&amp;#039; (Prosa), &amp;#039;&amp;#039;Agnes de Castro&amp;#039;&amp;#039; (Prosa) und &amp;#039;&amp;#039;Oroonoko, or, The Royal Slave&amp;#039;&amp;#039;, Will.(iam) Canning, Temple Cloisters, London, England (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Oroonoko&amp;#039;&amp;#039;, Insel-Verlag, Leipzig 1966; sowie: &amp;#039;&amp;#039;Oroonoko&amp;#039;&amp;#039;, Unionsverlag, Zürich 2022) (Roman)&lt;br /&gt;
* 1689: &amp;#039;&amp;#039;The Widow Ranter&amp;#039;&amp;#039; (Theaterstück, [[postum]] uraufgeführt)&lt;br /&gt;
* 1696: &amp;#039;&amp;#039;The Younger Brother&amp;#039;&amp;#039; (Theaterstück, postum uraufgeführt)&lt;br /&gt;
* Gesamtausgabe&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The plays, histories, and novels of the ingenious Mrs. Aphra Behn,&amp;#039;&amp;#039; 6 Volumes [https://books.google.de/books?id=XixXAAAAYAAJ Vol.1], [https://books.google.de/books?id=sKENAAAAQAAJ Vol.2], [https://books.google.de/books?id=9KENAAAAQAAJ Vol.3], [https://books.google.de/books?id=O9c6AQAAMAAJ Vol.4], [https://books.google.de/books?id=HqINAAAAQAAJ Vol.5], [https://books.google.de/books?id=N6INAAAAQAAJ Vol.6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Die Komponistin und Dirigentin [[Odaline de la Martinez]] ließ sich von &amp;#039;&amp;#039;Oroonoko&amp;#039;&amp;#039; zu einer [[Oper]]ntrilogie inspirieren, die sich mit der Sklaverei und den Anfängen der afrokaribischen Kultur beschäftigt. Der erste Teil, die Oper &amp;#039;&amp;#039;Imoinda&amp;#039;&amp;#039;, entstand 2005 bis 2008, der zweite, &amp;#039;&amp;#039;The Crossing&amp;#039;&amp;#039;, hatte 2012 Premiere.&amp;lt;ref name=&amp;quot;repeatin-141102&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://repeatingislands.com/2014/11/02/the-crossing-slavery-opera-opens-at-the-london-festival-of-american-music/ |titel=The Crossing: Slavery Opera opens at the London Festival of American Music |autor=ivetteromero |werk=repeatingislands.com | sprache=en |datum=2014-11-03 |zugriff=2017-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Doctor Who|Doctor-Who]]-Hörspiel &amp;#039;&amp;#039;The Astrea Conspiracy&amp;#039;&amp;#039; (2019) der britischen Produktionsfirma [[Big Finish Productions|Big Finish]] greift die Geschichte Behns auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=James Aggas |url=https://doctorwhowatch.com/2019/03/02/doctor-who-review-astrea-conspiracy/ |titel=Doctor Who review: The Astrea Conspiracy is a fun little Twelfth Doctor story |werk=Doctor Who Watch |datum=2019-03-02 |sprache=en |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200220203721/https://doctorwhowatch.com/2019/03/02/doctor-who-review-astrea-conspiracy/ |archiv-datum=2020-02-20 |zugriff=2020-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vita Sackville-West: &amp;#039;&amp;#039;Aphra Behn – The Incomparable Astrea.&amp;#039;&amp;#039; 1927.&lt;br /&gt;
* Günter Weise: &amp;#039;&amp;#039;Nachwort.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oroonoko.&amp;#039;&amp;#039; Insel, Leipzig 1966.&lt;br /&gt;
* [[Alfred Behrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;The emperor of the moon = Der Kaiser vom Mond&amp;#039;&amp;#039; (Aphra Behn); &amp;#039;&amp;#039;The tragedy of tragedies or the life and death of Tom Thumb the Great. Die Tragödie der Tragödien oder Leben und Tod Tom Däumlings des Großen&amp;#039;&amp;#039; (Henry Fielding); 2 englische Farcen, übersetzt, erläutert und mit je einem Nachwort, zweisprachig hrsg. von Alfred Behrmann. Athenäum-Verlag Frankfurt a. Main 1973, ISBN 3-7610-7080-2.&lt;br /&gt;
* Maureen Duffy: &amp;#039;&amp;#039;The Passionate Shepherdness. The Life of Aphra Behn.&amp;#039;&amp;#039; London 1977, ISBN 0-224-01349-1.&lt;br /&gt;
* Angeline Goreau: &amp;#039;&amp;#039;Reconstructing Aphra: a social biography of Aphra Behn&amp;#039;&amp;#039;. Dial Press, New York 1980, ISBN 0-8037-7478-8.&lt;br /&gt;
*Cathrin Brockhaus: &amp;#039;&amp;#039;Aphra Behn und ihre Londoner Komödien: Die Dramatikerin und ihr Werk im England des ausgehenden 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 1998, ISBN 3-8253-0732-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ansgar Nünning]]: &amp;#039;&amp;#039;Aphra Behn&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Metzler Lexikon englischsprachiger Autorinnen und Autoren]]. 631 Porträts – Von den Anfängen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Eberhard Kreutzer und Ansgar Nünning. Metzler, Stuttgart / Weimar 2002, S. 41–42.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tobias Schwartz: &amp;#039;&amp;#039;Ein wildes Fest der Geschlechter. Gefeiert, angefeindet und vergessen: Aphra Behn, die erste Frau der englischen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; In: Aphra Behn: &amp;#039;&amp;#039;Werke&amp;#039;&amp;#039;, Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Ich lehne es ab, meine Zunge im Zaum zu halten&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Romane und Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben und aus dem Englischen übersetzt von Tobias Schwartz. AvivA Verlag, Berlin 2021, S. 7–40, ISBN 978-3-949302-01-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Aphra Behn}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118657925}}&lt;br /&gt;
* {{OL-Autor|OL54743A}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lit-arts.net/Behn/begin-ab.htm The Aphra Behn Page] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.lespress.de/032004/texte032004/zeitreise032004.html &amp;#039;&amp;#039;Punk And Poetesse: Aphra Behn&amp;#039;&amp;#039;] (Biografie bei [[Lespress – das andere Frauenmagazin|lespress.de]])&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |date=2022-07-31 |url=http://www.classicistranieri.com/english/indexes/authb.htm | text=Aphra Behns Gesammelte Werke (en)}}&lt;br /&gt;
*Werke Aphra Behns in deutscher Übersetzung: Aphra Behn: &amp;#039;&amp;#039;Werke&amp;#039;&amp;#039;, zwei Bände im Schuber (Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Ich lehne es ab, meine Zunge im Zaum zu halten&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Romane und Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Fliegen sollst du. Dramen und Gedichte&amp;#039;&amp;#039;). Herausgegeben und aus dem Englischen übersetzt von [[Tobias Schwartz]]. AvivA Verlag, Berlin 2021, S. 7–40, ISBN 978-3-949302-01-5&lt;br /&gt;
* [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]]: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/aphra-behn-100.html 16.04.1689 - Todestag der Schriftstellerin Aphra Behn]&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunkkultur.de/aphra-behn-oroonoko-kritik-an-kolonialismus-100.html &amp;#039;&amp;#039;Aphra Behn: „Oroonoko“ – Frühe literarische Kritik am Kolonialismus&amp;#039;&amp;#039;], Deutschlandfunk Kultur, Audio (MP3, 6:25 Minuten) und zusammenfassende Webseite, abgerufen am 31. Juli 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118657925|LCCN=n50006616|NDL=00463024|VIAF=19715508}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Behn, Aphra}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Englisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Venuskrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Engländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1640]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1689]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Behn, Aphra&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=englische Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juli 1640&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wye (Kent)]], Kent, Vereinigtes Königreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. April 1689&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fraxinia09</name></author>
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