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	<title>Aphorismus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-30381-02 am 29. Oktober 2025 um 12:16 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-29T12:16:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aphorismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{grcS|ἀφορίζειν|de=genau bestimmen, abgrenzen}}) ist ein selbständiger einzelner Gedanke, ein Urteil oder eine [[Lebensweisheit]]. Er kann aus nur einem Satz oder wenigen Sätzen bestehen. Oft formuliert er eine besondere Einsicht [[Rhetorik|rhetorisch]] als allgemeinen [[Sinnspruch]] ([[Sentenz]], [[Maxime]], [[Aperçu]], [[Bonmot]]). Dagegen gelten Auszüge aus anderen Texten, wie [[Geflügeltes Wort|geflügelte Worte]] oder [[Pointe|pointierte]] Zitate, literaturwissenschaftlich nicht als Aphorismen. Ein Verfasser von Aphorismen wird als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aphoristiker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Erst seit dem frühen 20. Jahrhundert wird der Aphorismus als eigenständige [[Prosa]]&amp;amp;shy;gattung anerkannt und erforscht. Er gilt als Textform mit folgenden Kerneigenschaften:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walser&amp;quot;&amp;gt;Klaus von Welser: &amp;#039;&amp;#039;Die Sprache des Aphorismus. Formen impliziter Argumentation von Lichtenberg bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Berliner Beiträge zur neueren deutschen Literaturgeschichte, hrsg. von Hans Schumacher. Peter Lang, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1986, ISBN 3-8204-9170-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der Tendenz eher nichtfiktional, ist er sowohl der Literatur als auch der Philosophie zuzuordnen.&lt;br /&gt;
* Sein häufigstes Bauprinzip ist die [[Antithese]], zum Beispiel: &amp;#039;&amp;#039;[[ars longa, vita brevis|Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Hippokrates von Kos|Hippokrates]]), die oft auch noch [[Polemik|polemisch]] zugespitzt wird.&lt;br /&gt;
* Besonders wenn ein Sprachbild aufgegriffen und bildlich verlängert wird, führt die antithetische Wendung häufig zum [[Paradoxon]], zum Beispiel, &amp;#039;&amp;#039;Mit dem Band, das ihre Herzen binden sollte, haben sie ihren Frieden stranguliert&amp;#039;&amp;#039; ([[Georg Christoph Lichtenberg|Lichtenberg]]).&lt;br /&gt;
* Viele Aphorismen finden Verwendung als Einträge in [[Poesiealbum|Poesiealben]] und [[Zitatenschatz|Zitatenschätzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsherkunft ==&lt;br /&gt;
Das Wort „Aphorismus“ stammt aus dem [[Altgriechische Sprache|altgriechischen]] {{lang|grc|ἀφορισμός|(aphorismόs)}} und kann folgende Bedeutungen haben:&lt;br /&gt;
* Abgrenzung, Definition&lt;br /&gt;
* medizinischer Lehrsatz (etwa bei [[Hippokrates von Kos]] und [[Herman Boerhaave]])&lt;br /&gt;
* [[Sentenz]] als Weisheitsspruch&lt;br /&gt;
* kurzer prägnanter Stil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zugehörige Verb {{lang|grc|ἀφορίζειν}} ({{lang|grc-Latn|aphorízein}}, von {{lang|grc-Latn|*ap[o]-horízein}}) „genau bestimmen, abgrenzen“, lässt sich vom Wort {{lang|grc|ὅρος|hóros}} „Begrenzung, Bedingung“ ableiten, von dem auch das deutsche Wort „[[Horizont]]“ abstammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliche Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Der erste Aphoristiker war [[Heraklit von Ephesos]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jünger&amp;quot;&amp;gt;Jünger, Friedrich Georg. &amp;#039;&amp;#039;Gedanken und Merkzeichen&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Platon rechnet Heraklit zu den Aphoristikern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Platon&amp;quot;&amp;gt;Platon, Theaitetos 179c–180b, Sämtliche Werke Bd. 4. Nach der Übersetzung von Friedrich Schleiermacher, hrsg. von Walter F. Otto und Ernesto Grassi, Hamburg 1958, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das erste Werk, das zu einem großen Teil aus Aphorismen bestand, waren die Schriften des Hippokrates, die jedoch von vielen einzelnen Autoren der [[Kos|koischen]] Schule stammen. In den sieben Büchern [[Aphorismen (Corpus Hippocraticum)|&amp;#039;&amp;#039;Aphorismen&amp;#039;&amp;#039;]] der [[Corpus Hippocraticum|hippokratischen Schriftensammlung]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jutta Kollesch]], [[Diethard Nickel]]: &amp;#039;&amp;#039;Antike Heilkunst. Ausgewählte Texte aus dem medizinischen Schrifttum der Griechen und Römer.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Reclam jun., Leipzig 1979 (= &amp;#039;&amp;#039;Reclams Universal-Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; Band 771); 6. Auflage ebenda 1989, ISBN 3-379-00411-1, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; werden in aphoristischer Form medizinische Lehrsätze aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die literarisch-philosophische [[Gattung (Literatur)|Gattung]] entwickelte sich erst später. Zu ihren [[Meister]]n gehören vor allem die französischen [[Moralistik|Moralisten]] des 17. und 18. Jahrhunderts, u.&amp;amp;nbsp;a. [[François de La Rochefoucauld]], [[Jean de La Bruyère]], [[Joseph Joubert (Moralist)|Joseph Joubert]], [[Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues]] sowie der Spanier [[Baltasar Gracián]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine lange Tradition hat der Aphorismus im deutschsprachigen Raum. Auf [[Georg Christoph Lichtenberg]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Sudelbücher]]&amp;#039;&amp;#039;) im 18. Jahrhundert folgen u.&amp;amp;nbsp;a. [[Johann Wolfgang von Goethe]], [[Jean Paul]], [[Friedrich Schlegel]], [[Novalis]], [[Arthur Schopenhauer]], [[Friedrich Nietzsche]], [[Karl Kraus]], [[Franz Kafka]], [[Ludwig Wittgenstein]], [[Theodor W. Adorno]], [[Elias Canetti]], [[Émil Cioran]] und [[Elazar Benyoëtz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Polen sind zu nennen: [[Stanisław Jerzy Lec]], [[Karol Irzykowski]], [[Adolf Nowaczyński]], [[Henryk Elzenberg]] und [[Wojciech Wiercioch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere bekannte Aphoristiker sind [[Laotse]], [[Konfuzius]], [[Oscar Wilde]], [[George Bernard Shaw]], [[Andrzej Majewski]] und [[Paul Valéry]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aphoristiker über Aphorismen ==&lt;br /&gt;
* [[Marie von Ebner-Eschenbach]] (1830–1916): „Ein Aphorismus ist der letzte Ring einer langen Gedankenkette.“ &amp;lt;small&amp;gt;(eröffnet den Band &amp;#039;&amp;#039;Aphorismen&amp;#039;&amp;#039;, 1880.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ambrose Bierce]] (1842–1914): „Aphorismus, m. Vorverdaute Weisheit.“ &amp;lt;small&amp;gt;(Original: &amp;#039;&amp;#039;Predigested wisdom&amp;#039;&amp;#039;, aus &amp;#039;&amp;#039;[[Des Teufels Wörterbuch|The Devil’s Dictionary]]&amp;#039;&amp;#039;, 1911.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Nietzsche]] (1844–1900): „Ein Aphorismus, rechtschaffen geprägt und ausgegossen, ist damit, dass er abgelesen ist, noch nicht ‚entziffert‘; vielmehr hat nun dessen Auslegung zu beginnen, zu der es einer Kunst der Auslegung bedarf.“ &amp;lt;small&amp;gt;(aus der Vorrede zur &amp;#039;&amp;#039;[[Zur Genealogie der Moral|Genealogie der Moral]]&amp;#039;&amp;#039;, 1887.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hans Kudszus]] (1901–1977): „Jeder Aphorismus ist das Amen einer Erfahrung.“ &amp;lt;small&amp;gt;(eröffnet den Band &amp;#039;&amp;#039;Jaworte, Neinworte. Aphorismen.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1970.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Karlheinz Deschner]] (1924–2014): „Ein Aphorismus ist der Versuch, schon den Ton als Konzert auszugeben.“ &amp;lt;small&amp;gt;(&amp;#039;&amp;#039;Ärgernisse. Aphorismen.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek 1994.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Elias Canetti]] (1905–1994): „Die großen Aphoristiker lesen sich so, als ob sie einander gut gekannt hätten.“ &amp;lt;small&amp;gt;(&amp;#039;&amp;#039;Aufzeichnungen 1942–1948.&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München 1965.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Helmut Arntzen]] (1931–2014): „Im Aphorismus ist der Gedanke nicht zu Hause, sondern auf dem Sprung.“ &amp;lt;small&amp;gt;(&amp;#039;&amp;#039;Kurzer Prozess.&amp;#039;&amp;#039; Nymphenburger, München 1966.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Elazar Benyoëtz]] (* 1937): „Ein Aphoristiker sagt so viel, wie sich denken lässt, und nicht mehr, als man sich ausmalen kann.“ &amp;lt;small&amp;gt;(&amp;#039;&amp;#039;Der Mensch besteht von Fall zu Fall.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Leipzig 2002, S. 82.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Klaus von Welser]] (1942–2014): „Der Systematiker führt seine Gedanken aus, der Aphoristiker führt sie heim.“ &amp;lt;small&amp;gt;(&amp;#039;&amp;#039;Neuere Studien zur Aphoristik und Essayistik.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. v. G. Cantarutti. Peter Lang, Frankfurt am Main 1986, S. 31.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Jacques Wirion]] (* 1944): „Nur scheinbar kommt der Aphorismus denen entgegen, die keine Zeit haben.“ &amp;lt;small&amp;gt;(&amp;#039;&amp;#039;Sporen&amp;#039;&amp;#039;. Esch/Sauer, Op der Lay 2005, S. 54.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Alfred Grünewald]] (1884–1942): „Als ich erkannte, daß man sich den Leuten nicht gut ohne Gebrauchsanweisung verschreiben kann, entschloß ich mich für den Aphorismus.“ &amp;lt;small&amp;gt;(Alfred Grünewald, &amp;#039;&amp;#039;Ergebnisse.&amp;#039;&amp;#039; Ed. Memoria, Hürth bei Köln 1996, S. 38.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Karl Kraus]] (1874–1936): „Ein Aphorismus braucht nicht wahr zu sein, aber er soll die Wahrheit überflügeln. Er muß mit einem Satz über sie hinauskommen.“ &amp;lt;small&amp;gt;(Karl Kraus, Werke Bd. 3, ed. H. Fischer, S. 326.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Karl Kraus: „Der Aphorismus deckt sich nie mit der Wahrheit; er ist entweder eine halbe Wahrheit oder anderthalb.“ &amp;lt;small&amp;gt;(&amp;#039;&amp;#039;Sprüche und Widersprüche&amp;#039;&amp;#039;. Karl Kraus, Fackel 270/271 32.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Elazar Benyoëtz]]: „Aphorismus – ein Wort in Sinn getaucht.“ &amp;lt;small&amp;gt;(&amp;#039;&amp;#039;Treffpunkt Scheideweg.&amp;#039;&amp;#039; Elazar Benyoëtz.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Markus Mirwald (* 1982): „Aphorismen zu schreiben, ist der Versuch, eine An- oder Einsicht in wenige Worte zu fassen – und glaubhaft zu machen, dass es dem nichts hinzuzufügen gibt.“ &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(Der vielleicht größte Schatz: Wesentliches in wenigen Worten (Band 1). Wölbling 2017, S. 9)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aphoristikertreffen ==&lt;br /&gt;
Seit 2004 findet in [[Hattingen]] an der Ruhr alle zwei Jahre ein deutschsprachiges, inzwischen internationales Aphoristikertreffen statt. Veranstalter dieses Forums sind der Förderverein Deutsches Aphorismus-Archiv Hattingen e.&amp;amp;nbsp;V. (DAphA) und das [[Stadtmuseum Hattingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dapha.de/aktivitaeten/aphoristikertreffen/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aphoristische Stilmittel ==&lt;br /&gt;
* [[Paradoxie]], z.&amp;amp;nbsp;B. „Die [[Geschichte]] lehrt, wie man sie fälscht.“ oder „Bevor ich mich aufrege, ist es mir gleich egal.“&lt;br /&gt;
* [[Alogismus]], z.&amp;amp;nbsp;B. „Sind nackte [[Frau]]en intelligent?“&lt;br /&gt;
* [[Doppeldeutigkeit]], z.&amp;amp;nbsp;B. „[[Analphabet]]en müssen diktieren.“&lt;br /&gt;
* Doppeldeutigkeit, [[Ironie]], z.&amp;amp;nbsp;B. „[[Bakterien]]? Kleinigkeit!“&lt;br /&gt;
* [[Wortspiel]]&lt;br /&gt;
Alle Beispielaphorismen stammen von [[Stanisław Jerzy Lec]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berühmte Aphoristiker ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Aphoristikern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anthologien ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Dedecius]]: &amp;#039;&amp;#039;Bedenke, bevor du denkst. 2222 Aphorismen, Sentenzen und Gedankensplitter der letzten hundert Jahre.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-518-38920-3 (polnische Aphoristiker).&lt;br /&gt;
* Frederico Hindermann: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Aphorismen aus drei Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; Manesse, Zürich 1987, ISBN 9783717517429.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen den Zeichen: Aphorismen über und aus Natur und Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; VCH, Weinheim 1988.&lt;br /&gt;
* Klaus von Welser: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Aphorismen.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München 1988, ISBN 3-492-10815-6.&lt;br /&gt;
* Walter Schmitt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aphorismen, Sentenzen und anderes – nicht nur für Mediziner.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Barth, Leipzig 1990.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Horstmann]]: &amp;#039;&amp;#039;English Aphorisms.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Stuttgart 1993, ISBN 3-15-009296-5 (englische Originaltexte, mit Übersetzungshinweisen).&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Fieguth]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Aphorismen.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Stuttgart 1994 (durchgesehene und bibliographisch ergänzte Ausgabe), ISBN 3-15-059889-3.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Schalk]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Französische Moralisten]].&amp;#039;&amp;#039; Diogenes, Zürich u.&amp;amp;nbsp;a. 1995, ISBN 3-257-22791-4.&lt;br /&gt;
* [[Harald Fricke]]; Urs Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Abgerissene Einfälle. Deutsche Aphorismen des 18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 1998, ISBN 3-406-43669-2.&lt;br /&gt;
* [[Friedemann Spicker]]: &amp;#039;&amp;#039;Aphorismen der Weltliteratur.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Stuttgart 1999, ISBN 3-15-058017-X.&lt;br /&gt;
* [[Evelyne Polt-Heinzl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gute Gedanken für alle Tage.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Reclam jun., Stuttgart 2000, ISBN 3-15-040044-9.&lt;br /&gt;
* Tobias Grüterich, Alexander Eilers, Eva Annabelle Blume: &amp;#039;&amp;#039;Neue deutsche Aphorismen. Eine Anthologie.&amp;#039;&amp;#039; [[Edition AZUR]], Dresden 2010, ISBN 978-3-9812804-4-9.&lt;br /&gt;
* Friedemann Spicker: &amp;#039;&amp;#039;Es lebt der Mensch, solang er irrt.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-15-010741-6.&lt;br /&gt;
* [[Philip Kovce]]: &amp;#039;&amp;#039;Die schönsten deutschen Aphorismen.&amp;#039;&amp;#039; Insel Verlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-458-19461-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Peter Balmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Aphoristik, Essayistik, Moralistik&amp;#039;&amp;#039;. In: Theorien der Literatur, Grundlagen und Perspektiven, Hans Vilmar Geppert / Hubert Zapf (Hrsg.), Bd. III, A. Francke, Tübingen 2007, S. 191–211.&lt;br /&gt;
* Stephan Fedler: &amp;#039;&amp;#039;Der Aphorismus. Begriffsspiel zwischen Philosophie und Poesie&amp;#039;&amp;#039;. Metzler, Stuttgart 1992. ISBN 3-476-45014-7&lt;br /&gt;
* [[Harald Fricke]]: &amp;#039;&amp;#039;Aphorismus&amp;#039;&amp;#039;. Metzler, Stuttgart 1984. ISBN 3-476-10208-4&lt;br /&gt;
* [[Werner Helmich]]: &amp;#039;&amp;#039;Der moderne französische Aphorismus. Innovation und Gattungsreflexion&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen 1991. ISBN 3-484-55009-0&lt;br /&gt;
* Heinz Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Über den Aphorismus als philosophische Form. Dissertation&amp;#039;&amp;#039;. edition text + kritik, München 1988. ISBN 3-88377-301-8&lt;br /&gt;
* [[Werner Moskopp]], Ulrike Bardt: &amp;#039;&amp;#039;Meine Mission ist zu zweifeln. [[Emil Cioran]] zwischen Skepsis und Mystik.&amp;#039;&amp;#039; LIT, Münster 2017, ISBN 978-3-643-13303-8&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Neumann (Germanist)|Gerhard Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Aphorismus. Zur Geschichte, zu den Formen und Möglichkeiten einer literarischen Gattung&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1976. ISBN 3-534-05731-7&lt;br /&gt;
* [[Friedemann Spicker]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Aphorismus. Begriff und Gattung von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis 1912&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin/New York 1997. ISBN 3-11-015137-5&lt;br /&gt;
* Friedemann Spicker: &amp;#039;&amp;#039;Studien zum deutschen Aphorismus im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Niemeyer, Tübingen 2000. ISBN 3-484-35079-2&lt;br /&gt;
* Friedemann Spicker: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Aphorismus im 20. Jahrhundert. Spiel, Bild, Erkenntnis&amp;#039;&amp;#039;. Niemeyer, Tübingen 2004. ISBN 3-484-10859-2&lt;br /&gt;
* Friedemann Spicker: Kurze Geschichte des deutschen Aphorismus. Francke, Tübingen 2007. ISBN 978-3-7720-8247-4&lt;br /&gt;
* Friedemann Spicker: Die Welt ist voller Sprüche. Große Aphoristiker im Porträt. Brockmeyer, Bochum 2010. ISBN 978-3-8196-0767-7&lt;br /&gt;
* Thomas Stölzel: &amp;#039;&amp;#039;Rohe und polierte Gedanken. Studien zur Wirkungsweise aphoristischer Texte. Dissertation&amp;#039;&amp;#039;. Rombach, Freiburg im Breisgau 1998, ISBN 3-7930-9185-6&lt;br /&gt;
* [[Klaus von Welser]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Sprache des Aphorismus. Formen impliziter Argumentation von Lichtenberg bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main 1986. ISBN 3-8204-9170-8&lt;br /&gt;
* [[Felix Philipp Ingold]]: Der kurzen Rede langer Sinn (Versuch, den Aphorismus auf den Punkt zu bringen), [[Volltext (Zeitschrift)|VOLLTEXT]], 2021, I, 24–33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Aphorismus}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Aphorismus}}&lt;br /&gt;
{{Wikiversity|Schopenhauer Aphorismen zur Lebensweisheit}}&lt;br /&gt;
* [http://www.aphorismen.de/ Aphorismen.de - über 220.000 Aphorismen, Volltext- und Themensuche]&lt;br /&gt;
* [http://www.aphorismen-archiv.de/ Archiv mit über 90.000 Aphorismen und biographischen Daten zu mehr als 4.200 Autoren und Volltextsuche]&lt;br /&gt;
* [http://www.aphorismus.net/ literaturwissenschaftliche Kommentare]&lt;br /&gt;
* [http://www.aphoristikertreffen.de/ Aphoristikertreffen]&lt;br /&gt;
* [http://www.dapha.de/ Deutsches Aphorismus Archiv], ehemals in [[Hattingen]]. Das [[Deutsches Aphorismus-Archiv|Deutsche Aphorismus-Archiv]] befindet sich seit 2019 an der [[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]].&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | autor=Felix Philipp Ingold | url=https://www.nzz.ch/feuilleton/der-aphorismus-waere-die-optimale-textsorte-fuer-unsere-tage-ld.1529000 | titel=Der Aphorismus wäre die optimale Textsorte für unsere Tage | werk=nzz.ch | datum=2019-10-31 |abruf=2020-05-9}}&lt;br /&gt;
* [http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2006/3129/ Akkorde deutscher Classiker über Philosophie des Lebens]. Bureau der deutschen Classiker, Karlsruhe, 1818&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4002417-9|LCCN=sh85005966}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aphorismus| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-30381-02</name></author>
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