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	<title>Apfelschorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Apfelschorf&amp;diff=42522&amp;oldid=prev</id>
		<title>46.5.92.119: /* Im Anbau */ tipfela</title>
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		<updated>2025-03-29T09:56:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Im Anbau: &lt;/span&gt; tipfela&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Apfelschorf&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Venturia inaequalis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Mordecai Cubitt Cooke|Cooke]]) [[Heinrich Georg Winter|G. Winter]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--| Taxon2_Name      = Schorf&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Schorf (Obst)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Venturia&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Schorfverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Venturiaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Venturiales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Pleosporomycetidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Dothideomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Venturia.inaequalis.-.lindsey.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Befallener Apfel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Venturia.inaequalis2.-.lindsey.jpg|mini|Befallenes Blatt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spores Venturia.png|mini|Ungleiche zweizellige Askosporen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Apple scab SEM.jpg|mini|Konidie, die aus dem Blatt herausbricht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Abb3.114 Ascomycota Dothideomycetes Venturiales Venturia Fusicladium Entwicklungsgang 2021 (M. Piepenbring).svg|mini|Entwicklungszyklus des Apfelschorfs (nach [[Meike Piepenbring]])]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Apfelschorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Venturia inaequalis&amp;#039;&amp;#039;) ist eine der wichtigsten Apfelbaumkrankheiten weltweit und wird durch den [[Echte Schlauchpilze|Schlauchpilz]] &amp;#039;&amp;#039;Venturia inaequalis&amp;#039;&amp;#039; verursacht. Die [[Nebenfruchtform]] wird als &amp;#039;&amp;#039;Spilocaea pomi&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Der Gattungsname ehrt den italienischen Botaniker [[Antonio Venturi]] (1805–1864), nicht den [[Bryologie|Bryologen]] [[Gustavo Venturi]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt2022&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Befall zeigt sich an den Blättern mit matt-olivgrünen, später braunen oder schwärzlichen Flecken, die  zusammenfließen können, und in der Folge größere Nekrosen bilden, was zu einem vorzeitigen Blattverlust der Bäume führt. Die Früchte weisen meist dunkler gefärbte Flecken auf, in denen meist sternförmige Risse auftreten, die Fäulniserregern wie &amp;#039;&amp;#039;[[Monilia]]&amp;#039;&amp;#039; als Eintrittspforte dienen. Damit wird die Lagerfähigkeit des [[Obst]]es beeinträchtigt. Die Früchte selbst können jedoch bedenkenlos verzehrt werden. Auch junge Triebe können infiziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Primärinfektion des Wirtes erfolgt im Frühjahr, von den am Boden liegenden kranken Blättern des Vorjahres aus, auf denen sich bis zur Zeit des Laubaustriebes die [[Pseudothecium|Pseudothecien]] gebildet haben. Sie besitzen kleine dunkle Haare rund um die Öffnung und enthalten [[Pseudoparaphyse]]n. Bei günstiger Witterung wie hohe Luftfeuchtigkeit, werden aus den [[Ascus|Asci]] acht zweizellige Ascosporen aktiv ausgeschleudert und gelangen mit dem Wind auf den Wirt. Dort keimen die [[Ascospore]]n unter günstigen Bedingungen (10 bis 20 Stunden Nässe bei 10 bis 20&amp;amp;nbsp;°C) beispielsweise auf nassen Blättern aus und infizieren den Wirt. Die ersten Symptome erscheinen nach einer bis drei Wochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbreitung des Pilzes und damit der Krankheit im Sommer erfolgt durch die [[Konidie]]n, die im Bereich der Flecken und Nekrosen in großer Zahl gebildet werden. Sie werden in erster Linie durch den Regen verspritzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Der Apfelschorf benötigt eine hohe Feuchtigkeit und befällt deshalb besonders in Frühjahren und Sommern mit vielen Niederschlägen [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] und [[Frucht (Botanik)|Früchte]].&lt;br /&gt;
Eine präzise Befallsprognose ist möglich. Damit kann der Zeitpunkt für den prophylaktischen Fungizideinsatz zur Verhinderung der Krankheit optimal bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infektionsgefahr ==&lt;br /&gt;
Ob eine Infektion stattfindet, hängt von Temperatur und Zeit ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Obstbau-Handbuch der [[Obstbauversuchsanstalt Jork]], 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Temperatur (°C)&lt;br /&gt;
! Zeit (h)&lt;br /&gt;
! Temperatur (°C)&lt;br /&gt;
! Zeit (h)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 37&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 32,5&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 32&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;16–24&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| 26&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
=== Im Anbau ===&lt;br /&gt;
Neben der Wahl der Sorte gibt es eine Reihe von vorbeugenden Maßnahmen, die den Befall zumindest reduzieren können. Dabei werden einerseits das Falllaub verringert durch Blattspritzungen mit Blattdüngern oder Zerkleinerung des Falllaubes durch [[Mulchen]]. Andererseits wird durch Schnitt und Erziehungsform der Baumkrone eine gute Belüftung und schnelleres Abtrocknen der Blätter gesichert, die Infektionsbedingungen von Nässe und Temperatur werden so beeinflusst. Durch Förderung eines zeitigen Triebabschlusses werden zudem Neuinfektionen an jungen empfindlichen Blättern bis weit in den Spätsommer verhindert. Im [[ökologischer Landbau|ökologischen Landbau]] sind als direkte Maßnahmen [[Schwefel]] und [[Kupfer]]verbindungen wie zum Beispiel [[Kupferoxychlorid]] als [[Pflanzenschutzmittel]] zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Schutz der Bäume vor äußerer Feuchtigkeit wie Regen erweist sich als wirkungsvoll&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roland Weber, Sascha Buchleiter |Titel=Was lässt sich aus der Infektionsbiologie der Regenfleckenpilze für die Regulierung ableiten? |Sammelwerk=Öko-Obstbau |Band=3 |Datum=2022 |Online=https://www.kob-bavendorf.de/files/bereiche/%C3%96kologischer%20Obstbau/Publikationen/%C3%96ko-Obstbau/03_Kernobst_Regenfleckenpilze.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. In diesem Zusammenhang gilt auch die Nutzung von [[Agri-Photovoltaik|Agri-PV]] zum Schutz vor Niederschlägen als vielversprechend&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Brigitte Werner-Gnann |url=https://www.bwagrar.de/technik/oben-strom-und-unten-aepfel,QUlEPTcxNDM1MjUmTUlEPTUyOTI3.html |titel=Oben Strom und unten Äpfel |werk=BWagrar |datum=04.05.2022 |sprache=de |abruf=2023-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Resistenzzucht ===&lt;br /&gt;
==== Klassische Züchtung ====&lt;br /&gt;
Die Anfälligkeit gegenüber Schorf ist sortenabhängig. Dabei sind mehrere [[Monogenie|mono-]] und [[Polygenie|polygene]] Resistenzgene bekannt. Seit Mitte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts existieren Bestrebungen, den Kulturapfel mit resistenten &amp;#039;&amp;#039;Malus&amp;#039;&amp;#039;-Sorten zu kreuzen, und daraus [[Schorfresistenz|schorfresistente]] Sorten zu züchten. Bei Schorf sind die Resistenzquellen von Antonovka (Va), Hansens baccata (Vb), Malus baccata jackii (Vbj), Malus floribunda (Vf), Malus micromalus (Vm) und Malus pumila (Vr) bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lvwo-bw.de/pb/,Lde/670846 |wayback=20171107021407 |text=&amp;#039;&amp;#039;Abwehrmechanismen und Resistenzen bei Kernobst.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-03-07 21:32:53 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;Fachinformationen.&amp;#039;&amp;#039; Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg, online auf LVWO-bw.de, abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu diente bisher vor allem &amp;#039;&amp;#039;[[Malus floribunda]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kol&amp;quot;&amp;gt;Bernhard Koller, Cesare Gessler u. a.: [http://www.bats.ch/bats/publikationen/gentech-nutzpflanzen/7-TechnikfolgenApfel.pdf &amp;#039;&amp;#039;Technikfolgen des Einsatzes gentechnisch veränderter krankheitsresistenter Nutzpflanzen – Teil Apfel.&amp;#039;&amp;#039;] Fachstudie Technikfolgen Apfel. Eidgenössische Forschungsanstalt für Obst-, Wein- und Gartenbau Wädenswil, Zürich 12.&amp;amp;nbsp;Oktober 1995, auf BATS.ch, abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;Februar 2017 (PDF; 351&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus diesen Züchtungsprogrammen entstammen resistente Apfelsorten wie „[[Florina (Apfel)|Florina]]“, „[[Liberty (Apfel)|Liberty]]“, „[[Rewena]]“, „[[Retina (Apfel)|Retina]]“, „[[Reanda]]“, „[[Remo (Apfel)|Remo]]“, „[[Topaz]]“ und andere. Das häufig eingekreuzte monogene Rvi6- (vormals Vf-) Resistenzgen stammt von der Wildapfellinie &amp;#039;&amp;#039;Malus floribunda&amp;amp;nbsp;821&amp;#039;&amp;#039;. In Einzelfällen wurde dessen Resistenz bereits vom Pathogen durchbrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schärer&amp;quot;&amp;gt;Hans-Jakob Schärer, Markus Kellerhals: {{Webarchiv|url=https://www.agroscope.admin.ch/agroscope/de/home/aktuell/kurznews/kef-taskforce-in-griechenland/_jcr_content/par/columncontrols/items/0/column/externalcontent.external.exturl.pdf/aHR0cHM6Ly9pcmEuYWdyb3Njb3BlLmNoL2RlLUNIL0VpbnplbH/B1Ymxpa2F0aW9uL0Rvd25sb2FkRXh0ZXJuP2VpbnplbHB1Ymxp/a2F0aW9uSWQ9NTg2.pdf |wayback=20170213090421 |text=&amp;#039;&amp;#039;Schorfdurchbruch bei Vf-resistenten Apfelsorten?&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-10-04 10:21:26 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Zeitschrift für Obst- und Weinbau.&amp;#039;&amp;#039; Ausg.&amp;amp;nbsp;7, 2000, auf Agroscope.admin.ch, abgerufen am 13.&amp;amp;nbsp;Februar 2017 (PDF; 224&amp;amp;nbsp;kB), S.&amp;amp;nbsp;124–126.&amp;lt;/ref&amp;gt; Moderne Züchtung stützt daher darauf ab, mehrere noch undurchbrochene Resistenzgene zu [[Resistenzzüchtung#Gen-Pyramidisierung|pyramidisieren]], um so eine stabilere langanhaltende Resistenz zu gewährleisten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Kellerhals, T. Székely, C. Sauer, J. E. Frey, A. Patocchi |Titel=Pyramidisieren von Schorfresistenzen in der Apfelzüchtung |Sammelwerk=Erwerbs-Obstbau |Band=51 |Nummer=1 |Datum=2009-02 |Seiten=21–28 |DOI=10.1007/s10341-009-0078-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies geschieht, indem ein Nachkomme einer anfälligen Sorte und einer resistenten Sorte erneut mit einer resistenten Sorte gekreuzt wird, deren Resistenz auf einem anderen Gen basiert. Nach mehreren Rückkreuzungen mit qualitativ guten Sorten kann eine neue Sorte mit zwei oder mehr Resistenzgenen hervorgebracht werden, welche den Qualitätsanforderungen auf dem Markt entspricht. Aufgrund der langen [[Juvenil]]phase des Apfels dauert dieser Prozess allerdings bis zu 25&amp;amp;nbsp;Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=T. Visser |Titel=Juvenile Phase and Growth of Apple and Pear Seedlings |Sammelwerk=[[Euphytica]] |Band=13 |Nummer=2 |Datum=1964 |DOI=10.1007/bf00033299}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zum Jahre 2009 wurden bei einem Forschungsprojekt in der Schweiz 600&amp;amp;nbsp;verschiedene Apfelsorten auf Schorfanfälligkeit geprüft.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Rindt: [http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Die-Hueter-der-Obst-Raritaeten;art372448,2826581 &amp;#039;&amp;#039;Die Hüter der Obst-Raritäten.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier.&amp;#039;&amp;#039; 29.&amp;amp;nbsp;September 2007, auf Suedkurier.de, abgerufen am 13.&amp;amp;nbsp;Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gentechnik ====&lt;br /&gt;
Um die Züchtung von neuen robusten Sorten zu verkürzen, werden sowohl [[Grüne Gentechnik#Cisgenese|cisgene]] wie auch [[Gentechnisch veränderter Organismus|transgene]] Methoden eingesetzt.&lt;br /&gt;
Bei der cisgenen Methode werden Resistenzgene von Wildäpfeln direkt in bestehende Sorten (zum Beispiel [[Gala (Apfel)|Royal Gala]]) eingesetzt. Dadurch, dass dieses Resistenzgen von einem natürlichen Kreuzungspartner stammt, könnte die cisgene Sorte ebenfalls durch klassische Züchtung gezüchtet werden. Das Erbgut dieser Sorten stammt somit vollständig vom Apfel. Durch die Anwendung der cisgenen Methode kann die Züchtungsdauer markant reduziert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pflanzen-forschung-ethik.de/konkret/aepfel.html &amp;#039;&amp;#039;Schorfresistente Äpfel – Mit Gentechnik zum „Bio-Apfel“?&amp;#039;&amp;#039;] Auf Pflanzen-Forschung-Ethik.de, abgerufen am 13.&amp;amp;nbsp;Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zweite Methode, welche angewendet wird, ist die transgene Blühverfrühung. Hierbei wird dem Züchtungsmaterial ein Gen der [[Birken|Birke]] eingesetzt, welches bewirkt, dass der Apfelbaum bereits einige Monate nach der Aussaat blüht. Folglich verkürzen sich die Juvenilphase und die Zuchtdauer um bis zu 95&amp;amp;nbsp;Prozent. Die gezüchtete Sorte enthält das Transgen am Ende nicht, da im letzten Schritt nach der Kreuzung von transgenen mit normalen Äpfeln nur Genotypen selektiert werden, die nicht verfrüht blühen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henryk Flachowsky, Pierre-Marie Le Roux, Andreas Peil, Andrea Patocchi, Klaus Richter, Magda-Viola Hanke |Titel=Application of a high-speed breeding technology to apple (Malus × domestica) based on transgenic early flowering plants and marker-assisted selection |Sammelwerk=New Phytologist |Band=192 |Nummer=2 |Datum=2011-10 |Seiten=364 |Sprache=en |DOI=10.1111/j.1469-8137.2011.03813.x}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.forst.tu-muenchen.de/EXT/LST/BOTAN/LEHRE/PATHO/MALUS/venturia.html&lt;br /&gt;
   |titel=Venturia inaequalis&lt;br /&gt;
   |werk=Gehölzkrankheiten in Wort und Bild&lt;br /&gt;
   |hrsg=Studienfakultät für Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement der Technischen Universität München&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070610185204/http://www.forst.tu-muenchen.de/EXT/LST/BOTAN/LEHRE/PATHO/MALUS/venturia.html&lt;br /&gt;
   |archiv-datum=2007-06-10&lt;br /&gt;
   |abruf=2010-02-20}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Wolfgang Kreckl&lt;br /&gt;
   |url=http://www.lfl.bayern.de/ips/kleingarten/032395/index.php&lt;br /&gt;
   |titel=Apfelschorf (Venturia inaequalis)&lt;br /&gt;
   |werk=Fachbeiträge aus dem Institut für Pflanzenschutz&lt;br /&gt;
   |hrsg=Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft&lt;br /&gt;
   |abruf=2015-09-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Venturia inaequalis|Apfelschorf (&amp;#039;&amp;#039;Venturia inaequalis&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.oekolandbau.de/erzeuger/pflanzenbau/allgemeiner-pflanzenbau/pflanzenschutz/schaderreger/schadorganismen-im-obstbau/pilzkrankheiten/schorf/ Schorf im Ökolandbau]&lt;br /&gt;
* [https://www.ages.at/themen/schaderreger/apfelschorf/ Apfelschorf (&amp;#039;&amp;#039;Venturia inaequalis&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt2022&amp;quot;&amp;gt;Lotte Burkhardt 2022: Eine Enzyklopädie zu eponymischen Pflanzennamen: Von Menschen &amp;amp; ihren Pflanzen – Berlin: Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin. – {{DOI|10.3372/epolist2022}}, Berlin 2022. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenkrankheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dothideomycetes (Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anbau von Kern- und Steinobst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>46.5.92.119</name></author>
	</entry>
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