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	<title>Apahida - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T13:39:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Apahida&amp;diff=316987&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NordNordWest: /* Weblinks */ cc-fix</title>
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		<updated>2025-04-26T21:43:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; cc-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Bruckendorf|Siehe auch: [[Bruckdorf]] bzw. [[Unterbruckendorf]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch        = Apahida&lt;br /&gt;
 |Wappen               = kein&lt;br /&gt;
 |lat_deg = 46 | lat_min = 48 | lat_sec = 54&lt;br /&gt;
 |lon_deg = 23 | lon_min = 44 | lon_sec = 59&lt;br /&gt;
 |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
 |HistRegion           = Siebenbürgen&lt;br /&gt;
 |Kreis                = Cluj&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart          = Gemeinde&lt;br /&gt;
 |Gemeinde             = Apahida&lt;br /&gt;
 |Höhe                 = 303&lt;br /&gt;
 |Fläche               = 106.02&lt;br /&gt;
 |Gliederung           = Apahida, [[Bodrog (Cluj)|Bodrog]], [[Câmpenești (Cluj)|Câmpenești]], [[Corpadea]], [[Dezmir]], [[Pata (Cluj)|Pata]], [[Sânnicoară (Cluj)|Sânnicoară]], [[Sub Coastă (Cluj)|Sub Coastă]]&lt;br /&gt;
 |Einwohner            = 17239&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand       = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &amp;#039;&amp;#039;Populația rezidentă după etnie&amp;#039;&amp;#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl         = 407035&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister        = Ramona-Cristina Belce&lt;br /&gt;
 |Bürgermeistertitel   = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand   = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024/romania/pv-final |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2024-10-04 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei               = PNL&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße      = Str. Libertății, nr. 122&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt         = loc. Apahida, jud. Cluj, RO–407035&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz           = www.primaria-apahida.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Apahida&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{huS|Apahida}}, übersetzt „Die Brücke der Mönche“, [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;Pons Abbatis&amp;#039;&amp;#039;, „Die Brücke des Abtes“, deutsch (alt) &amp;#039;&amp;#039;Bruckendorf&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Brukendorf&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde im [[Kreis Cluj]], in der Region [[Siebenbürgen]] in [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft ist vor allem durch ihre drei Prunkgräber aus der [[Völkerwanderung]]szeit zu Berühmtheit gelangt. Siebenbürgen ist eine Landschaft, die seit dem [[Neolithikum]] besiedelt ist und vom Rohstoffreichtum der Karpaten profitiert. Das Fundmaterial aus der Völkerwanderungszeit nimmt in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts in Siebenbürgen deutlich zu. Es finden sich im 5. Jahrhundert viele recht bescheiden ausgestattete Einzelgräber und kleine Grabgruppen, dazu eindrucksvolle Schatzfunde wie beispielsweise [[Schatz von Pietroasa|Pietroasa]] (um 400 n. Chr.) oder [[Șimleu Silvaniei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prunkgräber ==&lt;br /&gt;
=== Grab 1 ===&lt;br /&gt;
Dieses erste Prunkgrab wurde bereits am 12. Juni 1889 zufällig geborgen, als vier Arbeiter bei der Gewinnung von Schotter plötzlich auf Schmuckstücke stießen. Das geborgene Bestattungsinventar ist sicherlich nicht vollständig, ein Teil wird infolge der turbulenten Umstände der Entdeckung verloren gegangen sein. Wichtige Fundstücke sind eine goldene [[Zwiebelknopffibel]], Tierkopfanhänger, silberne Kannen byzantinischer Herkunft sowie eine große Zahl an mit Almandinen besetzten Schmuckstücken. Zudem finden sich mehrere Fingerringe, von denen einer den eingravierten Namen &amp;#039;&amp;#039;Omharus&amp;#039;&amp;#039; trägt. Das Grab wird in das letzte Viertel des 5. Jahrhunderts nach Christus datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Saddle fittings of a Gepid prince - Apahida.jpg|mini|links|Sattelbeschläge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grab 2 ===&lt;br /&gt;
Das Grab II – 1968/69 durch [[Kurt Horedt]] geborgen – liegt ca. 500&amp;amp;nbsp;m entfernt vom chronologisch jünger einzuschätzenden Grab I (Omharus-Grab).  Zu erwähnen sind hier Sattelbeschläge, Trensen und weiteres Reitzubehör. Daneben findet sich eine [[Spatha (Schwert)|Spatha]], das bekannteste germanische Langschwert. Sehr schön sind die almandinbesetzen Adlerfiguren. In der Form der Beschläge und der Einlagen zeigen sich vor allem Übereinstimmungen mit einem Schatz aus Cluj-Someşeni, der in nur drei Kilometer Entfernung von Apahida 1963 aufgefunden worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grab 3 ===&lt;br /&gt;
Beim Bau eines neuen Gebäudes, das zwischen den Fundstellen der beiden anderen Gräber errichtet werden sollte, wurde 1973 vermutlich ein drittes Fürstengrab angeschnitten. Im Aushub fand ein Kind zufällig eine große Gürtelschnalle, die es als Spielzeug hinter sich herzog. Weitere Reste aus diesem Grab konnten nicht ausfindig gemacht werden. Das dritte Grab schließt der Schnallenform nach eher an das jüngere Omharusgrab an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interpretation ===&lt;br /&gt;
In der Literatur werden im Allgemeinen diese Gräber den [[Gepiden]] zugeordnet. Byzantinische und christliche sowie reiternomadische Einflüsse schließen sich allerdings in den beiden Gräbern (Grab I und II) eigentlich gegenseitig aus, so dass eine genaue Zuordnung schwerfällt. Alternativ werden [[Ostgoten]] und [[Alanen]] gehandelt. Martin Eggers deutete die Ringinschrift &amp;#039;&amp;#039;Omharus&amp;#039;&amp;#039; als germanischen Personennamen des begrabenen Fürsten und identifizierte diesen spekulativ mit &amp;#039;&amp;#039;Ormarr&amp;#039;&amp;#039;, einem ostgotischen Adligen des altnordisch überlieferten [[Hervarar saga ok Heiðreks konungs|Hunnenschlachtliedes]].&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Eggers: &amp;#039;&amp;#039;Das siebenbürgische &amp;quot;Omharus&amp;quot;-Grab (Apahida 1)&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift für Siebenbürgische Landeskunde 22 (1999), Heft 2, S. 157–174 (passim).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ádám Szabó hingegen stützte sich auf die Lesung des &amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;NA&amp;#039;&amp;#039;-Ligatur und las &amp;#039;&amp;#039;Onachar&amp;#039;&amp;#039;, eine Variante des eher in Westeuropa üblichen germanischen Namens &amp;#039;&amp;#039;Aunacharius&amp;#039;&amp;#039; (u.&amp;amp;nbsp;ä.). Er vermutete in dem Fürsten daher einen hochrangigen Flüchtling, der bei den Gepiden Asyl fand.&amp;lt;ref&amp;gt;Ádám Szabó: &amp;#039;&amp;#039;Onachar from Apahida (&amp;gt; Onacharus &amp;lt; Aunacharus)&amp;#039;&amp;#039;. In: Acta Musei Napocensis 57 (2020), Heft 1. S. 277–291 (passim).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders auffällig sind die Ähnlichkeiten in der Verzierungstechnik. Hier fallen im Besonderen die Gürtelschnallen auf, die allen drei Gräbern gleich sind. Es handelt sich um eine sogenannte Cloisonné-Verzierung. Aufgrund der Ähnlichkeit mit Arbeiten aus anderen Gräbern hat dies zu Vermutungen von gemeinsamen Werkstätten geführt. Im 1200&amp;amp;nbsp;km entfernten Grab des [[Childerich I.|Childerich]] fanden sich ähnliche Arbeiten und Verzierungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Arrhenius 1985, B. Arrhenius, Merovingian Garnet Jewellery. Emergence and social implications (Stockholm 1985)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt Horedt]]: &amp;#039;&amp;#039;Siebenbürgen im Frühmittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Antiquitas.&amp;#039;&amp;#039; Reihe 3: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen zur Vor- und Frühgeschichte, zur klassischen und provinzial-römischen Archäologie und zur Geschichte des Altertums.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 28). Habelt, Bonn 1986, ISBN 3-7749-2195-4.&lt;br /&gt;
* Kurt Horedt, [[Dumitru Protase]]: &amp;#039;&amp;#039;Das zweite Fürstengrab von Apahida (Siebenbürgen).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Germania (Zeitschrift)|Germania]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 50, 1972, S. 174–220.&lt;br /&gt;
* [[Alfried Wieczorek]], Patrick Périn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Gold der Barbarenfürsten. Schätze aus Prunkgräbern des 5. Jahrhunderts n. Chr. zwischen Kaukasus und Gallien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Publikationen des Reiss-Museums.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3). Theiss, Stuttgart 2001, ISBN 3-8062-1558-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Apahida commune, Cluj|Apahida}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/ro/businesses/view/city_hall/PRIM%C4%82RIA-APAHIDA/47529 Apahida bei www.ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
* [http://mek.oszk.hu/02100/02113/html/263.html Kurze Geschichte Siebenbürgens &amp;#039;&amp;#039;Völkerwanderung und Frühmittelalter&amp;#039;&amp;#039;], bei mek.oszk.hu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Kreis Cluj}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7517902-7|VIAF=235701837}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Apahida}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Cluj]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkerwanderung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NordNordWest</name></author>
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