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	<title>Anwerbeabkommen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T20:46:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anwerbeabkommen&amp;diff=1451856&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-19462-66: typo gefixt in &quot;Möglichkeiten&quot;</title>
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		<updated>2026-03-29T21:23:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo gefixt in &amp;quot;Möglichkeiten&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwerbeabkommen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Bilateralität|bilaterale]] [[Vertrag|Verträge]] oder [[Abkommen]], die die Zu- und Abwanderung von Arbeitskräften zwischen [[Staat]]en regeln sollen und beinhalten üblicherweise Regelungen zum [[Aufenthaltsrecht]] und [[Arbeitsrecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielsetzungen und mögliche Wirkungen ==&lt;br /&gt;
Bilaterale Abkommen über die Zuwanderung von Arbeitskräften sollen an erster Stelle einen Arbeitskräftebedarf im Zielland decken, die Arbeitslosigkeit im Entsendeland verringern und einen Devisenzufluss durch Überweisungen der Migranten ermöglichen. Zugleich können sie weitere Wirkungen haben, beispielsweise den Bedarf an kommerziellen Arbeitsvermittlern verringern und durch legale Einreisemöglichkeiten die illegale Migration zurückdrängen. Bilaterale Abkommen erlauben außerdem dem Entsendeland, mit dem Zielland in Verhandlungen über eine Anerkennung von Qualifikationen und über Arbeitsstandards einzutreten, um so einer Ausbeutung vorzubeugen. Durch eine regionale Steuerung der Aus- und Einwanderung sollen zudem die Gefahr lokaler Engpässe, wie sie beispielsweise aufgrund von Brain Drain entstehen können, vermieden werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Agnieszka Makulec |url=https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/Beitragsreihe/beitrag-band-5-fachkraeftemigration-asien.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=12 |titel=Migration of Healthcare Professionals: Lessons Learnt from Philippines‘ Bilateral Labour Arrangements |werk=Fachkräftemigration aus Asien nach Deutschland und Europa |hrsg=Beiträge zu Migration und Integration, Band 5. Hrsg. von Axel Kreienbrink, [[Bundesamt für Migration und Flüchtlinge]] |seiten=153–178, hier S. 155–159, Abschnitt „2. To recruit or to restrict? On the debatable role of bilateral labour arrangements (BLA)“ |format=pdf; 1,1 MB |sprache=en |abruf=2021-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem können außenpolitische Motive eine Rolle bei dem Abschluss der bilateralen Abkommen spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Out-of-Africa-Theorie|Ausbreitung des Menschen]] auf der Welt, von [[Afrika]] ausgehend, ist essentieller Bestandteil der Geschichte der Menschheit. In einigen, als frühe [[Hochkultur (Geschichtswissenschaft)|Hochkulturen]] bezeichneten und von [[Ackerbau]] geprägten Staaten des [[sesshaft]] gewordenen Menschen, können bereits im [[Altertum]] gesetzliche Regelungen über [[Arbeitsmigration]] und [[Sklaverei#Geschichte der Sklaverei|Sklaverei]] gefunden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Richard Hellie |url=https://www.britannica.com/topic/slavery-sociology |titel=Slavery sociology |werk=[[Encyclopædia Britannica]] |datum=2026-01-09 |sprache=en |abruf=2026-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{B|3. Mose |25|44–46}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 20. Jahrhundert in Europa ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der sich ausbreitenden [[Industrialisierung]] in Europa hatte [[Frankreich]] ab Mitte des [[19. Jahrhundert]]s durch sinkende [[Geburtenrate]]n mit einem Mangel an Arbeitskräften zu kämpfen, während die anderen europäischen Länder höhere Geburtenraten hatten und dadurch [[Auswanderung]]sländer waren. Der Engpass auf dem französischen Arbeitsmarkt verschärfte sich durch den [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] (1870/71) und den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] (1914–18). Daraufhin schloss Frankreich in den folgenden Jahren Anwerbeabkommen mit [[Italien]] (1919), [[Polen]] (1919), der [[Tschechoslowakei]] (1920) und [[Spanien]] (1932).&amp;lt;ref name=&amp;quot;bpb&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marcus Engler |url=https://www.bpb.de/themen/migration-integration/regionalprofile/246828/historische-entwicklung-der-einwanderung-und-einwanderungspolitik-in-frankreich/ |titel=Historische Entwicklung |werk=[[Bundeszentrale für politische Bildung|bpb.de]] |datum=2012-04-30 |abruf=2026-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] schloss Frankreich zur Anwerbung von Arbeitskräften neue Abkommen mit Italien (1946), [[Griechenland]] (1960), Spanien (1963), [[Portugal]] (1964), [[Marokko]] (1964), [[Tunesien]] (1964), der [[Türkei]] (1965) und [[Jugoslawien]] (1965).&amp;lt;ref name=&amp;quot;bpb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] schloss Deutschland am 3. Dezember 1937 ein Anwerbeabkommen mit Italien, um seinen Mangel an Arbeitern in der [[Rüstungsindustrie]] und in der [[Landwirtschaft]] auszugleichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle  |autor=Landeszentrum für Zuwanderung NRW, [[LWL-Museen für Industriekultur]], Lichtbild Dietrich Hackenberg |url=https://www.italiener.angekommen.com/Chronik_Tabelle.html |titel=Chronik Italiener im Ruhrbergbau |werk=Angekommen… La regione della Ruhr. Migrantengeschichten aus dem Bergbau |datum=2005 |abruf=2026-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegsdeutschland ==&lt;br /&gt;
Die [[Bundesrepublik Deutschland]] schloss von 1955 bis 1968 Anwerbeabkommen mit mehreren anderen Staaten. Sie regelten den anfangs als befristet geplanten Arbeitsaufenthalt ausländischer [[Arbeitnehmer]] als so genannte „[[Gastarbeiter]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleichbare Abkommen gab es auch für sogenannte [[Vertragsarbeiter]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] mit [[Vietnam]], [[Kuba]], [[Nicaragua]], [[Madgermanes]] aus [[Mosambik]], [[Volksrepublik Polen|Polen]], [[Ungarn]], [[Jemen]] und [[Angola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronologische Liste ===&lt;br /&gt;
Anwerbeabkommen der Bundesrepublik Deutschland wurden fast ausschließlich mit Mittelmeer-Anrainerstaaten geschlossen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Land&lt;br /&gt;
! Datum&lt;br /&gt;
! Regierung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Italien|Anwerbeabkommen mit Italien]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 20. Dezember 1955&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Adenauer II]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Spanien|Anwerbeabkommen mit Spanien]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 29. März 1960&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Adenauer III]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Griechenland|Anwerbeabkommen mit Griechenland]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 30. März 1960&lt;br /&gt;
| Kabinett Adenauer III&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei|Anwerbeabkommen mit der Türkei]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 30. Oktober 1961&lt;br /&gt;
| Kabinett Adenauer III&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Marokko|Anwerbeabkommen mit Marokko]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 21. Mai 1963&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Adenauer V]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Südkorea|Anwerbeabkommen mit Südkorea]] (Bergarbeiter)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seoul&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://seoul.diplo.de/kr-de/themen/politik/-/1898056 |titel=Deutschland und die Republik Korea (Südkorea): Bilaterale Beziehungen |hrsg=[[Deutsche Botschaft Seoul|seoul.diplo.de]] |datum=2025-03-19 |kommentar=Abschnitt „Bergarbeiter und Krankenschwestern“ |archiv-url=https://web.archive.org/web/20211108023709/https://seoul.diplo.de/kr-de/themen/politik/-/1898056 |archiv-datum=2021-11-08 |abruf=2026-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 16. Dezember 1963&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Erhard I]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Portugal|Anwerbeabkommen mit Portugal]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sabine Gruler, Kirsten Wagner |url=https://www.zeitklicks.de/zeitstrahl/1964/anwerbeabkommen-mit-portugal |titel=Anwerbeabkommen mit Portugal und millionster Gastarbeiter 17.03.1964 |werk=zeitklicks.de |abruf=2026-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 17. März 1964&lt;br /&gt;
| Kabinett Erhard I&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Tunesien|Anwerbeabkommen mit Tunesien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sabine Gruler, Kirsten Wagner |url=https://www.zeitklicks.de/zeitstrahl/1965/anwerbeabkommen-mit-tunesien |titel=Anwerbeabkommen mit Tunesien 07.10.1965 |werk=zeitklicks.de |abruf=2026-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 7. Oktober 1965&lt;br /&gt;
| Kabinett Erhard I&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Jugoslawien|Anwerbeabkommen mit Jugoslawien]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 12. Oktober 1968&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Kiesinger]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Südkorea|Anwerbeabkommen mit Südkorea]] (Krankenhauspersonal)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seoul&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 26. Juli 1971&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Brandt I]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Anwerbeabkommen wurden mit Japan und mit Chile geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Willi Albers u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaft (HdWW)&amp;#039;&amp;#039;, zugleich Neuauflage des Handwörterbuchs Sozialwissenschaften. &amp;#039;&amp;#039;Band 9: Wirtschaft und Politik bis Zölle, Nachtrag&amp;#039;&amp;#039;. Gustav Fischer, J. C. B. Mohr (Paul Siebeck), Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, [https://books.google.de/books?id=20eMkmPdqUkC&amp;amp;pg=PA861#v=onepage S.&amp;amp;nbsp;861].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. April 1965 wurde für die Regelung von rechtlichen Fragen wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Aufenthaltsgenehmigung]]en ein [[Ausländergesetz (Deutschland)|Ausländergesetz]] erlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sabine Gruler, Kirsten Wagner |url=https://www.zeitklicks.de/zeitstrahl/1965/auslaendergesetz-der-bundesrepublik |titel=Ausländergesetz der Bundesrepublik 01.01.1965 |werk=zeitklicks.de |abruf=2026-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anwerbestopp ===&lt;br /&gt;
1973 arbeiteten 2,6 Millionen Ausländerinnen und Ausländer in der Bundesrepublik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BeauftragtefuerIntegration&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] |url=http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/BeauftragtefuerIntegration/geschichte/gastarbeiterBrd/_node.html |titel=Gastarbeiter in der Bundesrepublik Deutschland |werk=bundesregierung.de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151229060808/http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/BeauftragtefuerIntegration/geschichte/gastarbeiterBrd/_node.html |archiv-datum=2015-12-29 |abruf=2026-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zumeist kamen sie als Ungelernte in der Industrie,&amp;lt;ref name=&amp;quot;BeauftragtefuerIntegration&amp;quot; /&amp;gt; Straßenbau, Bekleidungs- oder Nahrungsmittelindustrie&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lebenswege.rlp.de/dauerausstellungen/arbeitsmigrationsgeschichte-in-rheinland-pfalz/anwerbung-von-arbeitskraeften/allgemeine-informationen |titel=Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte |werk=Dauerausstellung Arbeitsmigrationsgeschichte in Rheinland-Pfalz |datum=2023-12-14 |abruf=2026-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Einsatz. Angesichts der [[Ölkrise]] beschloss das [[Kabinett Brandt I]], die Anwerbung vollständig zu stoppen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Bundesministerium des Innern]] |url=http://www.bmi.bund.de/DE/Themen/Migration-Integration/Zuwanderung/Arbeitsmigration/arbeitsmigration_node.html |titel=Arbeitsmigration |werk=bund.de |datum=2017 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170711230935/http://www.bmi.bund.de/DE/Themen/Migration-Integration/Zuwanderung/Arbeitsmigration/arbeitsmigration_node.html |archiv-datum=2017-07-11 |abruf=2017-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 17. September 1998 wurden Regelungen für einen unternehmensinternen Fachkräftetransfer eingeführt: §&amp;amp;nbsp;4 Abs.&amp;amp;nbsp;7 und&amp;amp;nbsp;8 Anwerbestoppausnahmeverordnung (ASAV) ermöglichten Mobilität innerhalb von international operierenden Unternehmen, §&amp;amp;nbsp;9 Nr.&amp;amp;nbsp;2 der Arbeitsgenehmigungsverordnung (ArGV) erlaubte es diesen Unternehmen, Angestellte in leitender Position unternehmensintern gänzlich arbeitsgenehmigungsfrei nach Deutschland zu entsenden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Holger Kolb |url=https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/20598/ssoar-sofid-2003-migration_und_ethnische_minderheiten_20032-kolb-pragmatische_routine_und_symbolische_inszenierungen.pdf?sequence=1&amp;amp;isAllowed=y&amp;amp;lnkname=ssoar-sofid-2003-migration_und_ethnische_minderheiten_20032-kolb-pragmatische_routine_und_symbolische_inszenierungen.pdf |titel=Pragmatische Routine und symbolische Inszenierungen&amp;amp;nbsp;– Drei Jahre „Green Card“ |werk=Sozialwissenschaftlicher Fachinformationsdienst soFid Migration und ethnische Minderheiten |hrsg=2003/2 |datum=2003 |seiten=7–16, hier S. 12f |format=pdf; 353&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 wurde der Anwerbestopp insofern außer Kraft gesetzt, als Deutschland mit seiner [[Greencard (Deutschland)|Greencard]] eine Sonderregelung schuf, die zunächst auf 10.000, dann auf 20.000 ausländische hochqualifizierte [[Informationstechnik|IT]]-Spezialisten begrenzt war. Diese erhielten auf Basis der Sonderregelung einen auf fünf Jahre begrenzten Aufenthaltsstatus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
Als während des Nachkriegsbooms Arbeitskräfte knapp wurden, trat Österreich erst spät in die internationale Anwerbepolitik ein. 1962 durch einen Vertrag mit Spanien, 1964 mit der Türkei und 1965/66 mit Jugoslawien. Die Sozialpartner hatten zuvor im geheimen Raab-[[Franz Olah|Olah]]-Abkommen die Stabilität von Preisen und Löhnen, die Kontingentierung der Arbeitsmigration und die zeitliche Befristung (Rotation) in Anlehnung an die Saisonarbeitserfahrung vereinbart.&amp;lt;ref&amp;gt;Sylvia Hahn, Georg Stöger: &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre österreichisch-türkisches Anwerbeabkommen&amp;#039;&amp;#039;. Universität Salzburg 2014, S. 4 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Anwerbepolitik der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Ausländerpolitik#Bundesdeutsche Ausländerpolitik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://lebenswege.rlp.de/dauerausstellungen/arbeitsmigrationsgeschichte-in-rheinland-pfalz |titel=Dauerausstellung Arbeitsmigrationsgeschichte in Rheinland-Pfalz |werk=Online-Migrations-Museum [[Rheinland-Pfalz]] |datum=2023-12-14 |abruf=2026-01-17 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwerbepolitik der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsmarktpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (deutsche Nachkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragstyp (Völkerrecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-19462-66</name></author>
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