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	<title>Antonow An-2 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T19:56:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Antonow_An-2&amp;diff=49378&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leuni: /* Entwicklung */</title>
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		<updated>2026-01-19T21:34:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entwicklung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Avialesookhrana Antonov An-2.jpg|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Antonow An-2 der [[Awialessoochrana]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[STOL]]-[[Mehrzweckflugzeug]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{SUN-1923}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = &lt;br /&gt;
* [[Antonow]]&lt;br /&gt;
* [[Państwowe Zakłady Lotnicze]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 31. August 1947&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = &lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = Seit 1947 in Serienproduktion&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = ca. 18.000&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Antonow An-2T Deutsche Lufthansa D-FONL (cropped).jpg|mini|Antonow An-2 in den Farben der [[Deutsche Lufthansa (DDR)|Deutschen Lufthansa der DDR]], 2016]]&lt;br /&gt;
[[Datei:An2 cockpit 1.jpg|mini|An-2-[[Cockpit]], 2004]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Antonov An-2 SP-AOI, Gliwice 2010.06.13 (4).jpg|mini|hochkant|Kabine einer An-2-Passagierversion, 2010]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antonow An-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[NATO-Codename]]: &amp;#039;&amp;#039;Colt&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[STOL]]-[[Mehrzweckflugzeug]] und mit über 18&amp;amp;nbsp;m Spannweite der größte im Einsatz befindliche einmotorige [[Doppeldecker (Flugzeug)|Doppeldecker]] der Welt. Die An-2 wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der [[UdSSR]] entwickelt und wird [[Liste der meistgebauten Flugzeuge|in großer Stückzahl]] sowohl für zivile als auch für militärische Zwecke genutzt. Mit ihrer großen [[Flügelfläche]] ist die An-2 für Langsamflug und extrem kurze Start- und Landerollstrecken ausgelegt; das Fahrwerk erlaubt Starten und Landen auf unbefestigten Flächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die An-2 wurde vom sowjetischen Ministerium für Land- und Forstwirtschaft in Auftrag gegeben. Sie war der erste in größeren Stückzahlen gebaute motorisierte Entwurf des Konstrukteurs [[Oleg Konstantinowitsch Antonow]], der sich bis dahin mit dem Bau von [[Segelflugzeug|Segel-]] und [[Jagdflugzeug]]en befasst und zu der Zeit gerade sein eigenes [[Experimental-Konstruktionsbüro|Konstruktionsbüro]] (OKB) eröffnet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Zeit der Doppeldecker lange vorbei war, erkannte Antonow, dass deren Konzept eine Reihe gerade für den geplanten Einsatzzweck wichtiger Vorteile bot. Der höhere Luftwiderstand und die gegenseitige aerodynamische Beeinflussung der einzelnen Flügel war bei den geplanten Einsatzgeschwindigkeiten bedeutungslos. Eine geringe Spannweite hingegen hat Vorteile beim Rangieren am Boden, Unterstände und Hangars konnten kleiner ausfallen. Die große Flügelfläche erzeugte schon bei geringen Geschwindigkeiten viel Auftrieb, was Start- und Landegeschwindigkeiten senkte und infolgedessen die notwendigen Start- und Landestrecken verkürzte. Die Maschine konnte so auch von kleinen Plätzen aus operieren, was sie in den Weiten der Sowjetunion zum perfekten Flugzeug auf Kurzstrecken zu entlegenen Siedlungen machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Prototyp (Technik)|Prototyp]] der An-2 flog erstmals mit einem [[Siebenzylindermotor|Siebenzylinder]]-[[Sternmotor]] ASch-21 am 31. August 1947. Pilot war N.{{nnbsp}}P.{{nnbsp}}Wolodin. Ein zweiter Prototyp erhielt den Motor [[Schwezow ASch-62]], der für die Produktion beibehalten wurde. Die Serienfertigung erfolgte ab Oktober 1948 im Flugzeugwerk Nr.{{nnbsp}}473 in Kiew-Swjatoschino. Sie lief bis etwa 1959 und umfasste 5450 Maschinen. Ab 1960 wurde die Fertigung aus der Sowjetunion nach [[Volksrepublik Polen|Polen]] verlagert, wo bei [[Państwowe Zakłady Lotnicze|PZL]] in [[Mielec]] unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;WSK An-2&amp;#039;&amp;#039; weitere 11{{nnbsp}}950 Stück entstanden. Die in Polen hergestellten An-2 sind an den [[Glasfaserverstärkter Kunststoff|GfK]]-Verkleidungen für die beiden unter dem Rumpf angebrachten Antennen des [[Radar-Altimeter|Funkhöhenmessers]] RW-UM sowie den runden Einlassöffnungen für die Belüftungsanlage unter den oberen Tragflächen erkennbar. Ab der 60. Serie wurde die Spannweite des Höhenleitwerks von 6,6{{nnbsp}}m auf 7,2{{nnbsp}}m vergrößert. Die An-2 wurde während ihrer Bauzeit mit unterschiedlichen Luftschrauben ausgestattet. Waren diese anfangs noch sichelförmige W-509A mit einem Durchmesser von 3,60{{nnbsp}}m, wurden dann gerade Holz- und in späteren Ausführungen Metall-Luftschrauben vom Typ AW-2 mit 3,35{{nnbsp}}m verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Volksrepublik China]] begann ab 1957 die Lizenzproduktion der An-2 als &amp;#039;&amp;#039;Fongsu-2&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Yunshuji-5&amp;#039;&amp;#039; (Y-5). In [[Nanchang]] bis 1968 und [[Harbin]], ab 1970 auch in [[Shijiazhuang]] wurden insgesamt 938 Flugzeuge produziert. Sie sind mit einem ASch-62IR-Lizenzmotor HS-5 ausgerüstet. Nordkorea kaufte 160 Stück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1992 wurden etwa 18{{nnbsp}}000 An-2 gebaut. Diese wurden an alle Staaten des [[Warschauer Pakt|Warschauer Vertrages]] geliefert, einschließlich der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], die 74 Exemplare bei [[Gesellschaft für Sport und Technik|GST]], [[Nationale Volksarmee|NVA]] und [[Interflug]] einsetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;Detlef Billig, Manfred Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Flugzeuge der DDR. Typenbuch Militär- und Zivilluftfahrt. I Band bis 1962.&amp;#039;&amp;#039; Friedland 2002, ISBN 3-613-02197-8. S.&amp;amp;nbsp;38–49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Nutzer sind/waren Afghanistan, Ägypten, Frankreich, Griechenland, Indien, Kuba, Mali, die Mongolei, Nepal, die Niederlande, der Sudan und Tunesien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in den 1970er-Jahren gab es mit der [[Antonow An-3]] eine An-2 mit [[Turboprop]]-Antrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Situation ==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Exemplare der An-2 sind auch heute noch in flugfähigem Zustand, gelten als allgemein sicher, führen Individual- oder [[Rundflug|Rundflüge]] durch oder werden für [[Agrarflugzeug|Sprühflüge]] eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.novayagazeta.ru/articles/2018/04/08/76101-v-zone-zamedlennogo-bedstviya In der Zone der verzögerten Katastrophe], Nowaja Gaseta, 9. April 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch im Linieneinsatz zwischen kleinen Plätzen ist die An-2 noch im Einsatz, bis 2013 flog eine Maschine zwischen [[Sylt]] und [[Wyk auf Föhr]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hanseflug]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis einschließlich 2021 gab es eine regelmäßige Verbindung zwischen [[Flugplatz Strausberg|Strausberg]] (bei Berlin) und [[Flughafen Barth|Barth]] durch die Firma LTS Flugdienste.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.classic-antonow.de/index.html LTS Classic Antonov]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2022 erfolgen mit der An-2 von Strausberg aus nur noch Rundflüge über Berlin und von den Flughäfen Barth und [[Flughafen Heringsdorf|Heringsdorf]] aus Rundflüge über den Ostseeinseln. Um 2024 waren in Russland noch 35 Flugzeuge für Personentransport registriert und etwa 300 in Transport und Landwirtschaft. 6 TWS-2MS waren in Bau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die An-2 vielfach die Grenze ihrer Betriebsdauer erreicht hat, die [[Postsowjetische Staaten|Nachfolgestaaten der Sowjetunion]], insbesondere Russland, zur Abdeckung der Infrastruktur aber dringend auf kleine Zubringerflugzeuge angewiesen sind, befinden sich mehrere Modernisierungen in der Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Sibirische Wissenschaftliche Forschungsinstitut für Luftfahrt „S. A. Tschaplygin“&amp;#039;&amp;#039; (SibNIA) in Nowosibirsk erprobte ab Februar 2012 eine als TWS-2MS bezeichnete An-2, bei der der Sternmotor durch ein Turboprop-Triebwerk vom Typ [[Honeywell TPE331|Honeywell TPE331-12UHR]] ersetzt wurde, das seine Leistung auf einen Fünfblattpropeller HC-B5MP von Hartzell überträgt. Nach Aussage der Piloten wurde neben verbesserten Leistungen auch die Steuerung des Flugzeuges erleichtert. Hauptmotivation für diese Umrüstung sind Einsparungen bei den Betriebskosten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;flightglobal-20120831&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.flightglobal.com/news/articles/initial-tests-of-honeywell-tpe-331-powered-an-2-completed-375907/ |titel=Initial tests of Honeywell TPE-331-powered An-2 completed |hrsg=Flightglobal.com |datum=2012-08-29 |sprache=en |abruf=2012-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2012 bis 2025 wurden so 28 Flugzeuge umgebaut. Der Ort für weitere Umbauten war nicht gesichert: SibNIA war mit dem Hersteller Rusaviaprom im Streit. Es ging um die immer noch nicht durchgeführte Zertifizierung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|datum=2025-06-17|sprache=ru|url=https://www.kommersant.ru/doc/7800242|abruf=2025-12-02|titel=«Сталина на них нет. Могу я так сказать?»}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 2013 war SIbNIA der verantwortliche Entwickler des Typs. 2024 gab es Probleme mit der Zertifizierung der An-2. Es konnten ab 2019 wegen neuer Vorgaben vom zuständigen Entwickler SibNIA legal keine Modifikationen vorgenommen werden wegen der fehlenden [[Musterzulassung]]. Es sei nur ein Weiterbetrieb ohne Änderungen möglich. Für die TWS-2MS gebe es ein Konformitätszertifikat von 2015.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|datum=2024-11-29|sprache=ru|url=https://www.kommersant.ru/doc/7330264|abruf=2025-12-02|titel=Бипланы на будущее}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anstelle des amerikanischen Motors wurde 2025 ein Versuch mit einem [[Gluschenkow TWD-10|TWD-10B]] gestartet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|sprache=ru|url=https://tass.ru/ekonomika/23244961|abruf=2025-12-02|titel=СибНИА: образец Ан-2 с новым двигателем планируется получить к лету}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Weiterentwicklung entstand daraus die &amp;#039;&amp;#039;TWS-2DT&amp;#039;&amp;#039;, von der zwei Technologieträger gebaut wurden; zum einen eine Ausführung als reiner [[Schulterdecker]] mit Trapezflügel aus [[Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff|kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff]], zum anderen eine mit [[winglet]]artig mit dem Oberflügel verbundenen Unterflügel ohne Verspannung, deren Erprobung 2017 abgeschlossen war. Der Erstflug der [[SibNIA TWS-2DTS]] mit einem neukonstruierten Rumpf erfolgte am 10. Juli 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grodno Aviakompania, EW-537CD, Antonov An-2-100 (49581611702).jpg|mini|An-2-100 mit Propellerturbine MS-14 von [[Motor Sitsch]], [[MAKS]] 2019]]&lt;br /&gt;
Die ukrainische An-2-Modernisierung wird als &amp;#039;&amp;#039;An-2-100&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und ist mit einer Propellerturbine MS-14 von [[Motor Sitsch]] ausgerüstet. Sie flog erstmals am 10.&amp;amp;nbsp;Juli 2013 und steht in direkter Konkurrenz zur russischen Ausführung.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Kluge: &amp;#039;&amp;#039;Nachfolger für Antonow An-2 gesucht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fliegerrevue&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;12/2015, S.&amp;amp;nbsp;20–23&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2017 transportierte das Werksflugzeug Antonow zufolge bei einem Testflug eine Last von 3202&amp;amp;nbsp;kg auf 2700 Meter Höhe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sebastian Steinke |url=https://www.flugrevue.de/zivil/doppeldecker-oldie-mit-turboprop-power-antonow-an-2-100-schleppt-rekordlast/ |titel=Antonow An-2 schleppt Rekordfracht |werk=flugrevue.de |datum=2017-04-11 |abruf=2020-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2019 verlautete, die SibNIA TWS-2DTS werde nicht der Ersatz des Flugzeugmusters An-2 werden, vielmehr bat das Ministerium für Industrie und Handel das staatliche Beschaffungsportal für Forschung und Entwicklung um Konstruktion eines Eindecker-Flugzeugs.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://aviation21.ru/zamenu-an-2-razrabotaet-uzga/ &amp;#039;&amp;#039;Замену Ан-2 разработает УЗГА (Ein Ersatz der An-2 wird von USGA entwickelt)&amp;#039;&amp;#039;], aviation21.ru, 12. September 2019, abgerufen am 5. Mai 2020 (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vedomosti.ru/business/characters/2019/09/03/810287-vladislav-filev-aviaprom Владислав Филев: &amp;#039;&amp;#039;Гражданский авиапром на сегодняшний день глубоко убыточен&amp;#039;&amp;#039;] (Wladislaw Filjew: &amp;#039;&amp;#039;Die zivile Luftfahrtindustrie ist heute zutiefst unrentabel&amp;#039;&amp;#039;), Wedomosti, 3. September 2019, abgerufen am 5. Mai 2020 (russisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kommersant.ru/doc/4072581 &amp;#039;&amp;#039;Ан-2 ищут новую замену (An-2 auf der Suche nach einem neuen Ersatz)&amp;#039;&amp;#039;], Kommersant, 25. August 2019, abgerufen am 5. Mai 2020 (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vermeidung ausländischer Komponenten dürfte eine Rolle gespielt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://aviation21.ru/kakim-budet-i-kogda-poletit-samolyot-bajkal/ Was wird und wann wird der Baikal fliegen], aviation21.ru, 9. September 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Weiterentwicklung dieser LMS-901 war 2025 unklar und dauere nochmals nicht unter drei Jahre. Als Ersatz sollten An-2 mit einem [[Gluschenkow TWD-10|TWD-10B]] Motor gebaut werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kommersant.ru/doc/7517346&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit verzögerte sich absehbarerweise die Ablösung der übrig gebliebenen An-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technischer Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Antonov An-2 3view.svg|mini|Dreiseitenriss]]&lt;br /&gt;
Der Rumpf der An-2 ist in Ganzmetall-[[Halbschalenbauweise]] gefertigt und weist im Bereich der Kabine einen rechteckigen Querschnitt auf, der zum Bug und Heck hin oval ausläuft. Die Höhenruder des abgestrebten Normalleitwerkes sind mit Stoff bespannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der geringeren Spannweite der unteren Tragflächen von 14,24&amp;amp;nbsp;m wird die An-2 auch als Anderthalbdecker bezeichnet. Die Tragflächen sind zweiholmig und von der Vorderkante bis zum ersten Holm mit Metall beplankt, ansonsten mit [[Flachsfaser|Leinenstoff]] bespannt. Sie sind durch einen Farbanstrich wasserfest imprägniert und bilden durch zwei senkrechte I-Streben und eine kreuzweise Doppelverspannung einen strukturellen Verbund. Beide Tragflächen verfügen als [[Auftriebshilfe]]n über elektrisch bedienbare [[Landeklappe]]n und automatische [[Vorflügel]] sowie um 20° absenkbare Querruder, die der An-2 sehr kurze Start- und Landerollstrecken von nur rund 150 bis 180&amp;amp;nbsp;m ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nichteinziehbare robuste Breitspur-Fahrwerk ermöglicht den Einsatz auf unbefestigten Pisten. Wahlweise kann die Maschine auch mit Schwimmern oder Kufen ausgerüstet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der {{PS2kW|1000|0|1}} leistende 9-Zylinder-[[Sternmotor]] vom Typ [[Schwezow ASch-62|ASch-62]]IR mit einer [[Luftschraube|Vierblatt-Verstellluftschraube]] vom Typ AW-2 verbraucht pro Stunde etwa 180 Liter Kraftstoff und zwei bis drei Liter Schmieröl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.airliners.de/magazin/flugzeuglexikon/flugzeugdetails/typ/an-2/id/21/mid/7 |text=Antonow An-2 |wayback=20090804045637}} im Flugzeuglexikon von Airliners.de, abgerufen am 23. November 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kraftstoffvorrat beträgt maximal 1200 Liter und wird in insgesamt sechs Behältern in den oberen Tragflächen mitgeführt. Angelassen wird der Motor mithilfe einer Schwungscheibe, die im Regelfall elektrisch, bei Bedarf jedoch auch manuell mit einer Kurbel auf die notwendige Drehzahl gebracht werden kann und dann über ein Untersetzungsgetriebe mit der Kurbelwelle verbunden wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Państwowe Zakłady Lotnicze]] (PZL) Mielec |Titel=Flight Manual for An-2 airplane with ASz-62IR engine |Ort=Mielec |Datum=1970-11-15 |Kapitel=4-00 |Seiten=40}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernd Kirchhof, Jürgen Willisch |Titel=Antonow AN-2 |Auflage=1. |Verlag=Bmvd |Ort=Buchholz |Datum=2003 |ISBN=3-935761-87-2 |Seiten=58 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-48195-0006, Agrarflieger zur Schädlingsbekämpfung.jpg|mini|Schädlingsbekämpfung mit [[Dichlordiphenyltrichlorethan|DDT]], 1957]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-48195-0003, Agrarflieger zur Schädlingsbekämpfung.jpg|mini|An-2 mit Streufächern, 1957]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Skydiving from an Antonov An-2 (RA-01104) in Russia.jpg|mini|An-2 setzt Fallschirmspringer ab, 2009]]&lt;br /&gt;
[[Datei:An-2 RA-3105k (6904289735).jpg|mini|Antonow An-2 mit Kufenfahrwerk, 2012]]&lt;br /&gt;
[[Datei:An2TP-Rusalka.jpg|mini|Antonow An-2TP, 2008]]&lt;br /&gt;
[[Datei:An-2E.jpg|mini|An-2E, MAKS 2003]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Bezeichnung&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;|Merkmale&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SCh-1&lt;br /&gt;
| Ursprüngliche Bezeichnung des Prototyps und des ersten Serienloses mit [[Schwezow ASch-21|Schwezow-ASch-21]]-Motor mit 559 kW (760 PS) und sichelförmiger Luftschraube. Die Bezeichnung steht für Selsko-chosjaistwennij samoljot, Landwirtschaftsflugzeug. Die SCh-1 verfügte über einen 1400-Liter-Tank und eine Sechspunkt-Streuanlage unter den Flügeln. Die Streubreite betrug 60 bis 100 Meter. Die ersten Sprühversuche wurden im Juni 1948 durch G.&amp;amp;nbsp;I.&amp;amp;nbsp;Lysenko durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Antonow An-2 „Colt“.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;Aircraft – Die neue Enzyklopädie der Luftfahrt.&amp;#039;&amp;#039; TOPIC, München 1993, S.&amp;amp;nbsp;1374.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| An-2P&lt;br /&gt;
| Mehrzweckvariante für bis zu zwölf Passagiere (P steht für Passaschirski), acht bis zehn [[Fallschirmspringen|Fallschirmspringer]] oder 1500&amp;amp;nbsp;kg Fracht. In der [[Rettungsflugzeug|Sanitätsversion]] kann sie sechs Tragen und zwei Sanitäter befördern. Die Ausführung als Landwirtschaftsflugzeug heißt An-2S. Die polnische Version (An-2T) verfügt über bessere Schalldämpfung und einen besseren Propeller.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| An-2W&amp;lt;br /&amp;gt;([[Antonow An-4|An-4]])&lt;br /&gt;
|[[Wasserflugzeug|Schwimmerversion]] von 1949. Die Luftschraube W-514-D8 konnte negativen Schub erzeugen, um den Bremsweg nach der Wasserung zu verkürzen und das Manövrieren auf dem Wasser zu erleichtern. 1954 entstand eine kleine Serie.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| An-2PP&lt;br /&gt;
|[[Löschflugzeug|Feuerlöschversion]] der An-2W (PP steht für Protiwoposcharnij) mit Tanks für 1240 Liter Wasser. Bei einer Fluggeschwindigkeit von etwa 50&amp;amp;nbsp;km/h konnten von der Wasseroberfläche in sieben Sekunden 630 Liter aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| An-2Sa&amp;lt;br /&amp;gt;[[Antonow An-6|An-6]]&lt;br /&gt;
| Höhenversion für meteorologische Forschungen mit zusätzlicher Kanzel vor dem Leitwerk zur Beobachtung von Eisbildung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| An-2M&lt;br /&gt;
| Agrarflugzeug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| An-2F&amp;lt;br /&amp;gt;(An-2K-NAK,&amp;amp;nbsp;An-2NRK)&lt;br /&gt;
| Artilleriebeobachtungs- und Luftbildflugzeug (1948) mit verglastem Rumpfmittelteil, Waffenstand mit 1–2 23-mm-[[Maschinenkanone|MK]] und [[Doppelleitwerk]]. Zwei Prototypen mit verschiedenen Luftschrauben wurden ab April 1949 erprobt. Kein Serienbau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fliegerrevue1988&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Antonow An-2K-NAK |Sammelwerk=Fliegerrevue |Nummer=12 |Datum=1988 |Seiten=381}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| An-2L&lt;br /&gt;
| Ausführung zur chemischen Feuerbekämpfung mit Glasbehältern unter Rumpf und Tragflächen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| An-2T&lt;br /&gt;
| Polnische Ausführung der Mehrzweckvariante. Bessere Schalldämpfung und ein besserer Propeller als bei An-2P.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| An-2TP&lt;br /&gt;
| Flugzeug zur Personen- und Frachtbeförderung mit zwölf [[Klappsitz]]en.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| An-2TD&lt;br /&gt;
| Fracht- und Fallschirmabsetzflugzeug für bis zu zwölf Springer. In der [[Nationale Volksarmee|NVA]] kamen hauptsächlich die Ausführungen TP und TD zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Kopenhagen: &amp;#039;&amp;#039;Flugzeuge und Hubschrauber der NVA von 1956 bis 1970.&amp;#039;&amp;#039; Brandenburgisches Verlagshaus, Berlin 1990, ISBN 3-327-00547-8, S.&amp;amp;nbsp;48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| An-2S&amp;lt;br /&amp;gt;(An-2D6,&amp;amp;nbsp;An-2PLux)&lt;br /&gt;
| Salonmodell mit vier Polstersitzen und Tisch. Äußerlich erkennbar an den eckigen Kabinenfenstern. Eine mit drei Tragen ausgestattete Sanitätsversion trägt ebenfalls die Bezeichnung S.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| An-2M&lt;br /&gt;
| Polnisches Pendant zur An-2W.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| An-2R&lt;br /&gt;
| Spezielle Landwirtschaftsausführung mit hermetisch verschlossenem Cockpit und 1960-Liter-Düngemittelbehälter.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[PZL Lala-1|Lala-1]]&lt;br /&gt;
| Experimentalausführung mit doppelten Leitwerksträgern für Forschungstests für das geplante TL-Agrarflugzeug [[PZL M-15 Belphegor]]. Lala steht für „Fliegendes Laboratorium“ (polnisch: Latające Laboratorium). Erstflug war der 26. April 1972.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| An-2E&lt;br /&gt;
| Projekt von E.&amp;amp;nbsp;Grunin eines [[Bodeneffektfahrzeug|Ekranoplans]] aus den 1970er-Jahren auf Basis der An-2W.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Neunzylinder-Sternmotor Schwezow ASch-62.jpg|mini|Neunzylinder-[[Sternmotor]] [[Schwezow ASch-62]] der An-2, 2007]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kenngröße || An-2P (WSK-PZL) || An-2K-NAK&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fliegerrevue1988&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verwendung || [[Mehrzweckflugzeug]] || Artilleriebeobachtung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 1 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Passagiere || max. 12 || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 12,74 m || 12,73 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || oben: 18,18 m / unten: 14,24 m || 18,17 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche (gesamt)  || 71,60 m² || 71,31 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe (im Stand) || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 4,13 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 3450 kg || 3320 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Startmasse || 5500 kg || 5250 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reisegeschwindigkeit || 190 km/h ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 258 km/h (in 1750 m Höhe) || 253 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Strömungsabriss#Überziehgeschwindigkeit|Überziehgeschwindigkeit]] || ca. 50 km/h (31 mph, 27 kn) ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landegeschwindigkeit ||  || 85 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe || 4400 m || 4500 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 1390 km (bei max. Betankung, ohne Reserven) || 4 h Flugzeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerk || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | ein Neunzylinder-[[Sternmotor]] [[Schwezow ASch-62|Schwezow ASch-62IR]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leistung || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | {{PS2kW|1000}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startrollstrecke || 150 m ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landerollstrecke || 180 m ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwischenfälle ==&lt;br /&gt;
Die folgende Liste von Auszügen aus den Zwischenfällen dieses Typs bezieht sich sowohl auf die Antonow An-2 als auch auf den chinesischen Lizenzbau Yunshuji Y-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 10. Dezember 1960 verunglückte eine An-2T der [[Aeroflot]] ([[Luftfahrzeugkennzeichen]] kyrillisch СССР-33181; transkribiert &amp;#039;&amp;#039;SSSR-33181&amp;#039;&amp;#039;), mit der ein Flug von [[Semipalatinsk]] nach [[Abai (Kasachstan)|Abai]] durchgeführt wurde. Die Maschine war ohne gültigen meteorologischen Bericht gestartet und traf entlang der Flugstrecke auf sehr schwierige Wetterbedingungen. Als 45 Kilometer vom Startflughafen eine Kehrtwende für die Umkehr nach Semipalatinsk geflogen wurde, bewegten sich mehrere Passagiere in den hinteren Rumpfbereich zur Bordtoilette. Hierdurch kam es zu einer Schwerpunktverlagerung, die zu einem Strömungsabriss und schließlich zum Absturz der Maschine führte. Alle 12 Insassen kamen ums Leben &amp;#039;&amp;#039;(siehe auch [[Aeroflot-Flug 11]])&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 26. September 1961 wurde eine Y-5 der chinesischen [[CAAC (Fluggesellschaft)|CAAC]] &amp;#039;&amp;#039;(B-18188)&amp;#039;&amp;#039; bei Qinglongshan ([[China]]) in eine Bergflanke geflogen. Bei diesem CFIT ([[Controlled flight into terrain]]) wurden alle 15 Insassen, fünf Besatzungsmitglieder und 10 Passagiere, getötet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ASN|id=19610926-0|Typ=|Titel=Y-7/An-2 B-18188|Abruf=2021-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 14. Januar 1966 verunglückte eine An-2 der Aeroflot (СССР-02185) auf dem Flug vom [[Sowchos]] &amp;#039;&amp;#039;Kommunism&amp;#039;&amp;#039; zum [[Flughafen Samarqand]]. Der Flugkapitän war von der vorgeschriebenen Flugroute abgewichen, zumal er in Eile war, da sich seine Frau im Krankenhaus und seine Kinder unbeaufsichtigt zu Hause befanden. Die Flugsicherung wies ihn an, eine Umleitung zu fliegen, für die vom Fluginformationsdienst nur unpräzise und fehlerhafte Wetterangaben vorlagen. Beim Flug entlang eines Gebirgszuges verlor die Maschine durch [[Katabatischer Wind|katabatische Winde]] an Höhe und kollidierte mit einem Berg, wobei alle 11 Insassen starben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ASN|id=19660114-3|Typ=|Titel=AN-2 CCCP-02185|Abruf=2024-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 15. Februar 1966 wurde eine Y-5 der chinesischen [[CAAC (Fluggesellschaft)|CAAC]] &amp;#039;&amp;#039;(B-18152)&amp;#039;&amp;#039; in der [[Gansu|Provinz Gansu]] ([[China]]) bei schlechter Sicht in einen Berghang geflogen. Bei diesem CFIT ([[Controlled flight into terrain]]) wurden die beiden Piloten, die einzigen Insassen, getötet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ASN|id=19660215-1|Typ=|Titel=Y-7/An-2 B-18152|Abruf=2021-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 7. September 1966 stieß ein Passagier einer An-2 der Aeroflot (СССР-79816) auf dem Flug von [[Duschanbe]] nach [[Murghob]] im Flug versehentlich eine Flasche mit [[Aceton]] um, welches sich daraufhin entzündete. Die Maschine flog zu diesem Zeitpunkt durch eine Schlucht, in der eine Notlandung praktisch unmöglich war. Der Flugkapitän versuchte dennoch, eine 180-Grad-Kurve für eine Landung zu fliegen. Das Manöver misslang, die Maschine kollidierte mit einem Kamm der Schlucht und stürzte ab, woraufhin alle sechs Insassen starben &amp;#039;&amp;#039;(siehe auch [[Flugunfall der Antonow An-2 CCCP-79816 der Aeroflot]])&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://aviation-safety.net/database/record.php?id=19660907-1 Unfallbericht An-2 СССР-79816], Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 28. September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am Abend des 11. Juni 2012 startete ein mutmaßlich stark alkoholisierter Kapitän einer An-2T der &amp;#039;&amp;#039;Awia Zow&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(RA-40312)&amp;#039;&amp;#039; mit 12 Passagieren an Bord ohne Startfreigabe von einem Flugplatz bei [[Serow]] zu einem nicht genehmigten Flug an einen unbekannten Ort. Zuvor hatten die Männer gemeinsam Alkohol konsumiert. Die Maschine wurde erst am nächsten Morgen von der Fluggesellschaft vermisst gemeldet. Eine monatelange Suche musste schließlich erfolglos abgebrochen werden. Am 5. Mai 2013 wurde das Wrack der Maschine mit den skelettierten Leichen der Insassen in 10 Kilometern Entfernung gefunden, Unfallursache war eine Kollision mit Bäumen nach einem Flug unterhalb der [[Sicherheitsflughöhe]] &amp;#039;&amp;#039;(siehe auch [[Flugunfall einer Antonow An-2 bei Serow 2012]])&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 9. Januar 2023 verunglückte eine An-2 in der Nähe des Flughafens Karataika in Russland. Die Unfallursache ist aktuell unbekannt, wahrscheinlich führten eine Vereisung des Flugzeugs sowie schlechte Wetterbedingungen zum Absturz. Von den 12 Insassen haben 10 Insassen mit Verletzungen überlebt. Einer der beiden Piloten sowie ein Passagier starben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ASN|id=20230109-0|Typ=|Titel=|Abruf=2023-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 19. Dezember 2024 kippte eine überladene An-2 in Kamtschatka bei einer Notlandung vorne über. Die Besatzung wurde erst nach vier Tagen gerettet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|sprache=ru|url=https://theins.ru/news/277399|abruf=2025-12-02|titel=На Камчатке нашли пропавший Ан-2: экипаж выжил после четырех дней в снегу}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 3. Oktober 2025 stürzte eine An-2 in der Region [[Krasnojarsk]], rund 40 Kilometer vom Ort Tansybei, ab. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen RA-70350 war nach dem Abschluss von Agrarflügen unterwegs von Verchnousinskoje nach Schuschenskoje. Beide Piloten verstarben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.aerotelegraph.com/ticker/antonov-an-2-in-sibirien-abgestuerzt-zwei-tote/bbtcb7j | titel=Antonov An-2 in Sibirien abgestürzt - zwei Tote | werk=aerotelegraph | datum=2025-10-05 | abruf=2025-10-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|datum=2025-10-03|sprache=en|url=https://www.themoscowtimes.com/2025/10/03/both-pilots-dead-after-small-aircraft-crashes-in-remote-siberian-region-a90715|abruf=2025-12-02|autor=The Moscow Times|titel=Both Pilots Dead After Small Aircraft Crashes in Remote Siberian Region}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die Spitznamen der An-2 bei der [[Nationale Volksarmee|NVA]] lauteten „Anna“, „Tante Anna“ oder auch „Kastendrachen“. Die An-2 ist das einzige Flugzeug der [[Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee|DDR-Luftstreitkräfte]], das von deren Gründung 1956 bis zu ihrer Auflösung 1990 im Dienst stand und gleichzeitig das mit der geringsten Verlustrate. Lediglich zwei Exemplare gingen durch Abstürze verloren, verursacht durch menschliches Versagen, wobei es keine Todesopfer gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchhof, Willisch, An-2, S.&amp;amp;nbsp;79.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der große Motor und seine Robustheit haben ihr den Spitznamen „Traktor der Lüfte“ eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der landwirtschaftlichen Luftfahrt der Sowjetunion trug das Flugzeug zeitweise den Spitznamen „Kukurusnik“ ({{ruS|Кукурузник}}, von „{{lang|ru|Кукуруза}}“ – [[Mais]]). Dies spiegelt den massiven Einsatz des Flugzeugs in der Sowjetunion der 1960er-Jahre bei der Umsetzung von [[Nikita Sergejewitsch Chruschtschow|Chruschtschows]] Agrarplänen wider, die den umfassenden Anbau von Mais bei intensivem Einsatz von Agrartechnik vorsahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Doku-Soap]] &amp;#039;&amp;#039;[[Steel Buddies – Stahlharte Geschäfte]]&amp;#039;&amp;#039; (Staffeln 2 und 3) rüstete [[Michael Manousakis]] seine An-2 mit Zusatztanks und einer Öl-Nachfüllvorrichtung aus, wodurch er das Flugzeug in 8 Stunden Flugzeit [[Nonstopflug|nonstop]] von Deutschland nach [[Mallorca]] fliegen und später – mit Zwischenstopps in [[Wick Airport|Wick]] (Schottland), [[Flughafen Reykjavík|Reykjavík]] (Island), [[Flughafen Narsarsuaq|Narsarsuaq]] (Grönland) und [[Flughafen Sept-Îles|Sept-Îles]] (Kanada) – in die USA überführen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dwdl.de/nachrichten/53825/dmax_zeigt_steel_buddiesspecial_an_neujahr/ |titel=DMAX zeigt „Steel Buddies“-Special an Neujahr |werk=dwdl.de |datum=2015-12-09 |abruf=2020-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Bernd Kirchhof, Jürgen Willisch&lt;br /&gt;
   |Titel=Antonow AN-2&lt;br /&gt;
   |Reihe=Die Flugzeuge der Nationalen Volksarmee&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bmvd&lt;br /&gt;
   |Ort=Buchholz&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-935761-87-2&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Die Verwendung der An-2 in der NVA mit vielen technischen Details, Fotos und Zeichnungen&lt;br /&gt;
   |Umfang=128}}&lt;br /&gt;
* zu Versionen: &amp;#039;&amp;#039;Flieger Revue.&amp;#039;&amp;#039; Militärverlag der DDR, Ausgabe 5/1979 S.&amp;amp;nbsp;220 und 12/88 S.&amp;amp;nbsp;381&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Legende der Luftfahrt wird 70: Mehrzweckflugzeug Antonow An-2.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;FliegerRevue&amp;#039;&amp;#039; Nr. 11/2017, S. 44–49&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Państwowe Zakłady Lotnicze]] (PZL) Mielec&lt;br /&gt;
   |Titel=Flight Manual for An-2 airplane with ASz-62IR engine&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Versions: An-2R Agricultural, An-2T Cargo Transport, An-2TP Passenger Transport, An-2TD Transport Parachute, An-2P Passenger&lt;br /&gt;
   |Ort=Mielec&lt;br /&gt;
   |Datum=1970-11-15&lt;br /&gt;
   |Kommentar=englisch, zuletzt aktualisiert 1992, komplette Betriebsanleitung mit technischen Zeichnungen und Tabellen&lt;br /&gt;
   |Umfang=335}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Antonov An-2|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.luftfahrtnetz.de/index.php/flugzeugtypen/antonow/an2/allgemeines.html |text=Archiv der privaten deutschsprachigen An-2-Typenseite bei Luftfahrt-Eisenach.de |wayback=20130312041335}}&lt;br /&gt;
* [http://www.an-2-staffel.de/ Private Website der Transportfliegerschule DESSAU/Garz]&lt;br /&gt;
* [http://www.fliegerweb.com/de/reports/General+Aviation/Flug+mit+der+Antonov+2-85 Bericht über einen Flug in der Antonow An-2 auf FliegerWeb.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4769714-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Antonow&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste chinesische Transportflugzeuge&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Antonow An002}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zubringerflugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transportflugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarflugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:STOL-Flugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antonow An-2| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrzeug im Koreakrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrzeug der NVA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärluftfahrzeug (Albanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärluftfahrzeug (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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