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	<title>Antonius Hilfrich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Haffitt: /* Wirken */ wikilink St. Vincenzstift (Aulhausen)</title>
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		<updated>2026-04-27T14:12:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirken: &lt;/span&gt; wikilink St. Vincenzstift (Aulhausen)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:1943 Bischof Antonius Hilfrich Lindenholzhausen stehend mit Weihespruch.jpg|mini|Bischof Antonius Hilfrich, 1943]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen von A. Hilfrich.jpg|miniatur|Bischofswappen mit Wahlspruch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antonius Hilfrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Oktober]] [[1873]] in [[Lindenholzhausen]]; † [[5. Februar]] [[1947]] in [[Limburg an der Lahn]]) war von 1930 bis zu seinem Tod [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Bischof]] von [[Bistum Limburg|Limburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hilfrich war das fünfte von zwölf Kindern einer Bauernfamilie. Sein älterer Bruder Joseph Anton war Stadtpfarrer der katholischen Gemeinde in [[Frankfurt am Main]], eine seiner Schwestern trat in den Orden der [[Arme Dienstmägde Jesu Christi|Armen Dienstmägde Jesu Christi]] ein. Sein Großneffe [[Georg Rompel]] war der spätere päpstlicher Hausprälat und [[Ehrendomherr]] des [[Bistum Limburg|Bistums Limburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antonius Hilfrich studierte in Rom, wo [[Louis Billot]] sein einflussreichster Lehrer war. Dort empfing er 1898 auch die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]]. Danach war er Kaplan in [[Weilburg]] und Frankfurt, von 1902 bis 1911 Regens des [[Konviktsgebäude (Hadamar)|Konvikts]] in [[Hadamar]] und anschließend Pfarrer in Wiesbaden, ab 1927 als Stadtpfarrer. Am 31. März 1930 wurde er auf Wunsch des todkranken Limburger Bischofs [[Augustinus Kilian]] zum [[Koadjutor]] des Bistums bestellt und zum [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Sebastopolis in Armenia|Sebastopolis in Armenia]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt. Nach Kilians Tod am 30. Oktober des gleichen Jahres wurde Hilfrich von Papst [[Pius XI.]] zu dessen Nachfolger ernannt. Die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] in [[St. Bonifatius (Wiesbaden)|St. Bonifatius in Wiesbaden]] spendete ihm der Freiburger Erzbischof [[Karl Fritz (Bischof)|Karl Fritz]]. Mitkonsekratoren waren [[Joseph Damian Schmitt]], Bischof von [[Bistum Fulda|Fulda]] und [[Ludwig Maria Hugo]], Bischof von [[Bistum Mainz|Mainz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfrich starb 1947 im Bischofsamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Hilfrich war ein Gegner des NS-Regimes und machte dies auch öffentlich deutlich, doch wurden seine Stellungnahmen nicht so bekannt wie die Kardinal [[Clemens August Graf von Galen|Graf von Galens]]. So wandte er sich 1935 im [[Kaiserdom St. Bartholomäus|Frankfurter Dom]] vor tausenden Jugendlichen gegen die Störung von Gottesdiensten durch politische Veranstaltungen und zunehmende Beeinträchtigungen des Religionsunterrichts und warnte vor gravierenden Eingriffen in das kirchliche Leben. Nach dem Abtransport geistig behinderter Pfleglinge aus dem St. Valentinushaus in [[Kiedrich]] und dem [[St. Vincenzstift (Aulhausen)|St. Vincenzstift]] in [[Aulhausen]] 1937 bestand er auf dem kirchlichen Charakter des Vincenzstifts, woraufhin die [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt]] (NSV) die Kinder verlegte, die [[Arme Dienstmägde Jesu Christi|Dernbacher Schwestern]] vertrieb und das Heim in ein [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NSV]]-Erholungsheim umwandelte. Am 13. August 1941 protestierte Hilfrich beim [[Reichsjustizministerium]] schriftlich gegen die in [[Hadamar]] – acht Kilometer von Limburg entfernt – bestehende [[NS-Tötungsanstalt Hadamar|Tötungsanstalt]], in der behinderte und kranke Menschen Opfer der [[NS-Krankenmorde]] wurden: {{Zitat|Es ist der Bevölkerung unfaßlich, daß planmäßig Handlungen vollzogen werden, die nach [[Mord (Deutschland)|§ 211 StGB]] mit dem Tode zu bestrafen sind!&amp;lt;ref&amp;gt;Das Schreiben Hilfrichs abgedruckt bei: [[Ernst Klee]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dokumente zur »Euthanasie«.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-596-24327-0, S. 231f / Zitat S. 232.&amp;lt;/ref&amp;gt;}} Hilfrich bat den Reichsminister, „weitere Verletzungen des [[Zehn Gebote|fünften Gebotes]] verhüten zu wollen.“ Nach entsprechendem Widerstand auch aus der evangelischen Kirche wurden auf Weisung Hitlers am 24. August 1941 zwar die Massentötungen ausgesetzt, ab Mitte 1942 in der [[Aktion Brandt]] mit „Hungerkuren“,  Überdosen von Medikamenten oder [[Luftembolie|Luftinjektionen]] in die [[Vene]]n wieder aufgenommen. Gegen die Verhaftung und Sanktionierung einiger seiner Priester konnte Hilfrich wenig erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Judenfeindlichkeit|Antijudaistische]] Töne schlug Hilfrich an, als er in einem [[Hirtenbrief]] im Februar 1939 schrieb, {{&amp;quot;|daß die christliche Religion nicht aus der Natur dieses Volkes [&amp;lt;nowiki&amp;gt;=&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;amp;nbsp;der Juden] herausgewachsen ist, also nicht von [[Rasse#Anthropologie (Menschenrassen)|Rasse]]-Eigenschaften dieses Volkes beeinflußt ist, sondern sich gegen dieses Volk hat durchsetzen müssen. Christus ist nicht eine Frucht dieses Volkes, sondern in seiner [[Menschwerdung Gottes|Menschwerdung]] ein Geschenk des Himmels. […]&amp;amp;nbsp;die Todfeindschaft der führenden Kreise gegen den Heiland und die Verstocktheit des nachchristlichen Judentums zeigen, daß die christliche Religion kein Geist des Judentums ist.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 verkündete er: {{&amp;quot;|Ich brauche euch, meine lieben Diözesanen, nicht zu ermahnen, daß ihr in der schweren Zeit euch als volksverbunden fühlt und euch als Glieder unseres Volkes draußen im Felde und daheim im Arbeitsdienst voll Hingabe tapfer und treu bewährt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000000494|Antonius Hilfrich||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 40/1947 vom 22. September 1947}}&lt;br /&gt;
*  Wilhelm Pappert: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Antonius Hilfrich. Bischof von Limburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte]]. &amp;#039;&amp;#039;Bd. 1 (1949), S. 351–356 ([https://www.dilibri.de/rlb/periodical/pageview/217515 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{catholic-hierarchy|bishop|bhilfrich}}&lt;br /&gt;
* [https://bistumlimburg.de/beitrag/bisherige-bischoefe/ Kurzbiografie des Bistums Limburg über Antonius Hilfrich]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=1026352509|titel=Hilfrich, Antonius|datum=2021-04-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Augustinus Kilian]]|NACHFOLGER=[[Ferdinand Dirichs]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Limburg|Bischof von Limburg]]|ZEIT=1930–1947}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1026352509|VIAF=265235186}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hilfrich, Antonius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Limburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hilfrich, Antonius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geistlicher, Bischof von Limburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Oktober 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lindenholzhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Februar 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Limburg an der Lahn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Haffitt</name></author>
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