<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Antonio_Stradivari</id>
	<title>Antonio Stradivari - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Antonio_Stradivari"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Antonio_Stradivari&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-21T07:03:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Antonio_Stradivari&amp;diff=1506346&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lektor w: + Referenz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Antonio_Stradivari&amp;diff=1506346&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-07T03:15:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Referenz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Antonio Stradivari portrait.jpg // Dieses Bild bitte nicht verwenden, siehe Diskussion und Bildbeschreibungsseite: Misidentified as &amp;quot;Antonio Stradivari&amp;quot;, more likely Claudio Monteverdi. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Stradivarius Guitar, violin, mandolin and case, angled, National Music Museum, Vermillion.jpg|mini|[[Liste der Instrumente von Antonio Stradivari|Instrumente von Antonio Stradivari]] im National Music Museum, [[Vermillion (South Dakota)]], USA: eine [[Mandoline]] mit originalem Kasten, eine [[Gitarre]] aus dem Jahr 1700, eine [[Violine]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antonio Giacomo Stradivari&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch [[Latein|latinisiert]] {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;Antonius Stradivarius&amp;#039;&amp;#039;}}; * um [[1644]] oder, laut neueren Forschungen, [[1648]], der Geburtsort ist unbekannt; † [[18. Dezember]] [[1737]] in [[Cremona]]) war ein [[italien]]ischer [[Geigenbauer|Geigenbaumeister]] und [[Gitarrenbauer]], der wie sein Kollege [[Guarneri del Gesù]] in Cremona ansässig war. Stradivari gilt als unübertroffener Meister des Geigenbaus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tarisio.com/cozio-archive/browse-the-archive/makers/maker/?Maker_ID=722 Antonio Stradivari] auf der Website des Auktionshauses Tarisio (englisch). Zitat: „Antonio Stradivari is almost universally regarded as the greatest violin maker in history“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Antonio Stradivari wurde wahrscheinlich 1644 in Cremona in Italien geboren. Es ist nicht sicher, wann und wo er sein Handwerk gelernt hat. Bereits seine frühesten Arbeiten zeigen sein großes Talent. Einige glauben, dass er Schüler von [[Nicola Amati]] war, dem Enkel des großen Geigenbauers [[Andrea Amati]]. Das wird mit dem Wortlaut des Etiketts der frühesten bekannten Stradivari-Geige begründet: „Hergestellt von Antonio Stradivari aus Cremona, Schüler von Nicolo Amati, 1666“. Allerdings ist dies auch der einzige (erhaltene) [[Zettel (Instrumentenbau)|Geigenzettel]], auf dem er sich als Schüler von Amati (1596–1684) bezeichnet. Möglicherweise ist es ihm von Amati, der zu dieser Zeit ja noch lebte, untersagt worden. Nach einer anderen Theorie hatte Stradivari möglicherweise das Schreinerhandwerk erlernt, bevor er Geigenbauer wurde, was die exquisite Ausführung insbesondere seiner verzierten Instrumente erklären würde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stradivarius.org Biography&amp;quot;&amp;gt;[https://www.stradivarius.org/antonio-stradivari/ &amp;#039;&amp;#039;Biography of Antonio Stradivari&amp;#039;&amp;#039;] stradivarius.org (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des [[Volkszählung|Zensus]] belegen, dass Stradivari von 1667 bis 1680 in der &amp;#039;&amp;#039;Casa nuziale&amp;#039;&amp;#039; lebte, einem Haus, das dem Holzschnitzer und Kunsttischler Francesco Pescaroli gehörte. Stradivari heiratete 1667 Signora Francesca Feraboschi und verbrachte die folgenden 13 Jahre in der &amp;#039;&amp;#039;Casa nuziale&amp;#039;&amp;#039;. Im Laufe von acht Jahren bekamen der Geigenbauer und seine Frau sechs Kinder. 1680 kaufte er ein Haus an der Piazza San Domenico, also in der Nähe der Werkstätten von Amati und [[Francesco Ruggeri|Ruggieri]]. Dort soll er nach der Überlieferung seine bekanntesten Geigen auf dem Dachboden hergestellt und mit Ton und Design experimentiert haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stradivarius.org Biography&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stradivaris Arbeit wird nach dem Standardwerk der Brüder Hill&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hill&amp;quot;&amp;gt;W. Henry Hill, Arthur F. Hill, Alfred E. Hill: &amp;#039;&amp;#039;Antonio Stradivari: His Life &amp;amp; Work.&amp;#039;&amp;#039; Dover Publications, New York 1963, ISBN 0-486-20425-1. Nachdruck der Originalpublikation von W. E. Hill &amp;amp; Sons (1902).&amp;lt;/ref&amp;gt; üblicherweise in drei (bis vier) Perioden eingeteilt. Die erste, bis ca. 1680, wird als „Amatise“ bezeichnet, weil seine Instrumente sehr stark an diejenigen von Nicolo Amati angelehnt sind. In der zweiten Periode, bis ca. 1700, experimentiert er mit einem etwas längeren Modell, daher der Name &amp;#039;&amp;#039;long pattern&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1700 folgte seine sogenannte „goldene Periode“, gelegentlich bis 1720/1725 begrenzt, gefolgt von der Spätphase bis zu seinem Tod 1737. Dies sind nur grobe Einteilungen und nicht jedes Instrument aus einer bestimmten „Periode“ passt zu dieser Einteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderes Exemplar aus der Übergangszeit von der Amatise- zur Long-pattern-Periode ist die „Hellier“ genannte Violine aus dem Jahr 1679. Sie gehört zu den wenigen (insgesamt zehn) verzierten Instrumenten und zu den – von den Dimensionen – größten Instrumenten, die Stradivari baute. In den 1680er Jahren löste er sich vom Vorbild Amati und suchte sein eigenes Modell (es wird auch spekuliert, dass er Instrumente aus Brescia von [[Gasparo da Salò]] und [[Giovanni Paolo Maggini]] kennengelernt habe und deren Ton nacheiferte). Er verwendete zwar noch die Grundstruktur von Amati, baute aber auch Abwandlungen und experimentierte mit verschiedenen Stärken des Holzes und diversen [[Geigenlack|Lacken]]. Die [[F-Loch|f-Löcher]] wurden länger und steiler, und er versah die Instrumente häufig mit einer kräftigeren [[Schnecke (Musik)|Schnecke]] (die Hills nennen sie „männlicher“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Beginn des 18. Jahrhunderts wählte Stradivari für seine Instrumente überwiegend Holz von Fichten aus dem [[Fleimstal]], die während des [[Maunder-Minimum]]s besonders langsam gewachsen waren, was zu dünnen und regelmäßigen Jahresringen führte und die Resonanzeigenschaften verbesserte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://science.orf.at/stories/3234282/ |titel=Stradivari-Geigen: Holz gezielt aus den Alpen gewählt |werk=science.ORF.at |hrsg=ORF |datum=2026-02-19 |abruf=2026-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine beiden Söhne [[Francesco Stradivari|Francesco]] (1671–1743) und [[Omobono Stradivari|Omobono]] (1679–1742) traten um 1698 in das Familienunternehmen ein; vor 1725 lassen sich aber Spuren ihres Mitwirkens an den Instrumenten von Antonio nicht erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Glanzzeit schuf er Geigen, deren Resonanzkörper auch heute noch unübertroffen sind. Die Ausführung war in einzigartigem tiefroten Lack, mit schwarzem Rand, breiten Rändern und breiten Ecken. Zu seinen berühmtesten Geigen, die er von 1700 bis 1725 geschaffen hat, gehören die „Lipinski“ von 1715 und die „[[Liste der Instrumente von Antonio Stradivari#Messiah|Messiah]]“ von 1716. Letztere blieb sein Eigentum bis zu seinem Tod. Nach seinem 80. Lebensjahr scheinen seine Arbeiten etwas weniger makellos geworden zu sein als die der goldenen Jahre. Er übte sein Handwerk bis zu seinem Tod 1737 im Alter von rund 90 Jahren aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stradivarius.org/stradivarius-violins/ &amp;#039;&amp;#039;History of the Stradivarius Violin&amp;#039;&amp;#039;] stradivarius.org (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von der Nachwelt als seine besten beurteilten Instrumente baute er zwischen 1700 und 1725. An Instrumenten, die nach 1730 [[Signet|signiert]] sind, haben möglicherweise seine Söhne Omobono und Francesco mitgewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antonio Stradivari starb am 18. Dezember 1737 in Cremona und wurde in der Basilica di San Domenico beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach Stradivaris Tod ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein an Stradivari in Cremona Piazza Roma 2009.jpg|mini|Gedenkstein für Stradivari auf der Piazza Roma in Cremona]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem auch seine beiden geigenbauenden Söhne verstorben waren, übernahm [[Carlo Bergonzi (Geigenbauer)|Carlo Bergonzi]] seine Werkstatt. Ein Großteil von Stradivaris Werkzeugen, Modellen und Arbeitsvorlagen hat sich bis heute erhalten und ist im Museo del Violino in Cremona zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als man die Basilica di San Domenico 1868 abbrach, wurde Stradivaris Grabstein vor der Vernichtung gerettet. Eine Kopie befindet sich heute auf der Piazza Roma in Cremona, das Original im Museo del Violino in Cremona.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 wurde Stradivari zu Ehren das [[Antonio-Stradivari-Denkmal]] in Cremona aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stradivaris Instrumente ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Stradivari (Musikinstrument)}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Instrumente von Antonio Stradivari}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Handelshaus Tarisio baute Stradivari in seiner 71 Jahre langen Schaffenszeit fast 1000 [[Streichinstrument]]e. Davon sind noch etwa 650 erhalten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;tarisio.com Kurzbiografie Stradivari&amp;quot;&amp;gt;[https://tarisio.com/cozio-archive/browse-the-archive/makers/maker/?Maker_ID=722 &amp;#039;&amp;#039;Antonio Stradivari&amp;#039;&amp;#039;] Kurzbiografie auf tarisio.com (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; vor allem [[Violine]]n, aber auch „ungefähr elf“&amp;lt;ref name=&amp;quot;tarisio.com Kurzbiografie Stradivari&amp;quot; /&amp;gt; [[Bratsche]]n und rund 60 [[Cello|Celli]], ferner zwei [[Tanzmeistergeige]]n. Daneben baute Stradivari auch [[Zupfinstrument]]e – erhalten sind fünf [[Gitarre]]n, zwei [[Mandoline]]n und eine [[Harfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stradivaris Streichinstrumente gelten als außerordentlich wertvoll, sie sind bei Sammlern und Musikern höchst begehrt. Bei mehreren Verkäufen wurden neue Preisrekorde aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118618822}}&lt;br /&gt;
* Alessandra Barabaschi: &amp;#039;&amp;#039;Stradivari. Die Geschichte einer Legende.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien 2021, ISBN 978-3-205-21204-1.&lt;br /&gt;
* W. Henry Hill, Arthur F. Hill, Alfred E. Hill: &amp;#039;&amp;#039;Antonio Stradivari: His Life &amp;amp; Work.&amp;#039;&amp;#039; W. E. Hill &amp;amp; Sons, 1902. Nachdruck: Dover Publications, New York 1963, ISBN 0-486-20425-1. (Gilt nach wie vor als Standardwerk.)&lt;br /&gt;
* William Henley: &amp;#039;&amp;#039;Antonio Stradivari and his instruments.&amp;#039;&amp;#039; Cyril Woodcock (Hg.). Amati Publishing, 1961, ISBN 978-0-901424-03-7.&lt;br /&gt;
* Walter Hamma: &amp;#039;&amp;#039;Meister italienischer Geigenbaukunst&amp;#039;&amp;#039;. 8. Aufl. bearb. u. erw. von Josef-Stefan Blum. Florian Noetzel, Wilhelmshaven 1993, ISBN 978-3-7959-0537-8.&lt;br /&gt;
* Count Ignazio Alessandro Cozio di Salabue: &amp;#039;&amp;#039;Memoirs of a Violin Collector.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Italienischen ins Englische übersetzt und herausgegeben von Brandon Frazier. Baltimore 2007, ISBN 978-0-9799429-0-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Antonio Stradivari|Stradivari}}&lt;br /&gt;
* [https://tarisio.com/cozio-archive/browse-the-archive/makers/maker/?Maker_ID=722 &amp;#039;&amp;#039;Antonio Stradivari&amp;#039;&amp;#039;] bei tarisio.com, mit Instrumentenliste (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.corilon.com/bibliothek/meister-portraits/antonio-stradivari-eine-geschichte-von-klang-und-widerhall &amp;#039;&amp;#039;Stradivari – eine Geschichte von Klang und Widerhall&amp;#039;&amp;#039;] bei corilon.com&lt;br /&gt;
* {{BMLO|s2297}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118618822|LCCN=n50010693|NDL=01142851|VIAF=89609756}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stradivari, Antonio}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geigenbauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gitarrenbauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cremona)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1737]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stradivari, Antonio&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stradivarius, Antonio&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Geigenbaumeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1644 oder 1648&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Dezember 1737&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Cremona]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lektor w</name></author>
	</entry>
</feed>