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	<title>Antonie Wohlgemuth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T12:08:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Antonie_Wohlgemuth&amp;diff=1776422&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Psittacuso: /* Leben */ wl vereinfacht</title>
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		<updated>2025-08-21T15:38:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; wl vereinfacht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fotothek df pk 0000213 016.jpg|mini|hochkant|Antonie Wohlgemuth, bei der ersten Delegierten&amp;amp;shy;konferenz der Frauen&amp;amp;shy;ausschüsse 1946 in Berlin]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antonie Wohlgemuth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Mai]] [[1891]] in [[Danzig|Neufahrwasser]]; † [[12. April]] [[1984]] in [[Berlin]]) war eine [[Politiker]]in ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Im [[Nationalsozialismus]] leistete sie [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Antonie (genannt Toni) Wohlgemuth, Tochter des Steuermeisters Franz Pilkiewicz und seiner Frau Johanna, besuchte in Neustadt die Mädchenmittelschule und erlernte nach dem frühen Tod des Vaters im Kloster St. Marien einen landwirtschaftlichen Beruf. Bis zu ihrer Eheschließung 1912 ließ sie sich in Danzig zur Krankenpflegerin ausbilden und arbeitete auf der [[Kaiserliche Werft Danzig|Danziger Werft]]. 1917 verwitwet und durch Unglücksfälle ihre zwei Kinder verloren, trat sie wieder ins Berufsleben ein, absolvierte an der &amp;#039;&amp;#039;Sozialen Frauenschule&amp;#039;&amp;#039; von [[Alice Salomon]] eine Ausbildung für die Gewerbearbeit und arbeitete wiederum auf der Danziger Werft. Sie gehörte 1918 dem [[Arbeiter- und Soldatenrat Westpreußens]] an. Toni Wohngemuth, seit 1914 Mitglied der SPD, war Mitglied des SPD-Parteivorstandes Danzig, zeitweise des SPD-Parteivorstandes für Ostpreußen und SPD-Abgeordnete im Stadtparlament Marienburg. Von 1919 bis 1933 war sie in der SPD-Fraktion des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtages]], 1920 saß sie kurzzeitig auch in der [[Volkstag|Verfassunggebenden Versammlung]] der [[Freie Stadt Danzig|Freien Stadt Danzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Verhaftung und Ausweisung aus Danzig 1933 lebte sie in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] in Berlin und war Hilfsarbeiterin in verschiedenen Firmen. In Berlin arbeitete sie illegal in der SPD-Widerstandsgruppe um [[Alwin Brandes]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Wohlgemuth, Antonie 01.jpg|mini|hochkant|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Mit Wiedergründung der SPD 1945 wurde sie in den [[Zentralausschuss der SPD]] gewählt und engagierte sich für die Gründung der Frauenausschüsse in Berlin und der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] sowie für die Gründung des [[Demokratischer Frauenbund Deutschlands|Demokratischen Frauenbundes Deutschlands]] (DFD). Toni Wohlgemuth befürwortete 1946 den [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zusammenschluss der SPD und KPD zur SED]] und wurde in den ersten SED-Parteivorstand gewählt. Beruflich war sie als Direktorin des Sozialamtes der Deutschen Wirtschaftskommission (DWK) bis 1949 tätig. Sie opponierte gegen die Diskreditierung sozialdemokratischer Traditionen in der SED und erhielt nach 1948 keine SED-Funktionen mehr. Bis 1952 arbeitete sie als Hauptabteilungsleiterin in der Berliner [[Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe]] (VdgB) bzw. als Hauptabteilungsleiterin der Zentralstelle für Pferdeleistungsprüfung und schied dann aus gesundheitlichen Gründen aus dem Berufsleben aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 erhielt sie die Ehrenspange zum [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Gold und 1981 den [[Karl-Marx-Orden]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]], 1./2. Mai 1976, S. 5&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Berliner Zeitung]], 2./3. Mai 1981, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg]] des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christl Wickert]]: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Erwählten. Sozialdemokratische Frauen im Deutschen Reichstag und im Preußischen Landtag 1919 bis 1933.&amp;#039;&amp;#039; Sovex, Göttingen 1986&lt;br /&gt;
* Bettina Michalski: &amp;#039;&amp;#039;[[Louise Schroeder]]s Schwestern: Berliner Sozialdemokratinnen der Nachkriegszeit.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Bonn 1996, ISBN 3-8012-0240-2, Seite 257 ff.&lt;br /&gt;
* Siegfried Mielke: &amp;#039;&amp;#039;Antonie Wohlgemuth (1891–1984)&amp;#039;&amp;#039;. In: ders. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafterinnen im NS-Staat, biografisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2 Metropol-Verlag, Berlin 2022 (Gewerkschafter im Nationalsozialismus; 10), ISBN 978-3-86331-633-4, S. 522–528&lt;br /&gt;
* Grit Bühler: &amp;#039;&amp;#039;Eigenmächtig, frauenbewegt, ausgebremst. Der Demokratische Frauenbund Deutschlands und seine Gründerinnen (1945–1949).&amp;#039;&amp;#039; Diss. Campus, Frankfurt am Main/New York 2022, ISBN 978-3-593-51602-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/8960f049-a488-4345-9617-ade9be386347/ Nachlass Bundesarchiv NY 4254]&lt;br /&gt;
* [https://www.ddr-frauen.org/ Demokratischer Frauenbund Deutschlands: Fakten, Zahlen, Informationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1028776640|VIAF=282923904}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wohlgemuth, Antonie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Parteivorstandes der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DFD-Funktionärin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Danzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wohlgemuth, Antonie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pilkiewicz, Toni&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Widerstandskämpferin und Frauenrechtlerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Mai 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Danzig|Neufahrwasser]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. April 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Psittacuso</name></author>
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