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	<title>Anton Wurzer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton Wurzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. August]] [[1893]] in [[Altenstadt an der Waldnaab]]; † [[5. Januar]] [[1955]] in [[Amberg]]) war ein deutscher Lehrer und [[Oberpfalz|Oberpfälzer]] Mundart- und Heimatdichter. Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war er politisch aktiv in der [[NSDAP]] und trug als Dichter zur NS-Heimatliteratur bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Anton Wurzer wurde in [[Altenstadt an der Waldnaab]] geboren. 1895 siedelte die Familie nach [[Weiden in der Oberpfalz|Weiden]] über, wo Wurzer seine Kindheit und Jugend verbrachte. Dort besuchte er die Volksschule und von 1906 bis 1909 die Präparandenschule, die auf den Beruf des Volksschullehrers vorbereitete. Im Anschluss daran absolvierte er die Lehrerbildungsanstalt in [[Amberg]] von 1909 bis 1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade 21 Jahre alt geworden meldete er sich im August 1914 als Kriegsfreiwilliger und trat in das 3. Feldartillerie-Regiment Prinz Leopold am Standort [[Grafenwöhr]] ein. Nach kurzer Grundausbildung ging es bereits am 20. September ins Feld. In späteren Jahren sollte er mit kaum verhohlenem Stolz davon sagen: „Ich rückte mit derselben Division, bei der auch der Führer stand, ins Feld.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marc Rothballer |Titel=Keine Amberger Mär oder: Der Dichter Anton Wurzer im Nationalsozialismus |Hrsg=Wolfgang Proske |Sammelwerk=NS-Belastete aus der Oberpfalz |Band=Täter Helfer Trittbrettfahrer |Nummer=14 |Auflage=1. |Verlag=Kugelberg |Ort=Gerstetten |Datum=2022 |ISBN=3945893232 |Seiten=335}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kämpfte in den folgenden Jahren vor allem an der Westfront, nahm an den [[Ypern|Schlachten von Ypern]], [[Neuve-Chapelle]], [[La Bassée]], [[Arras]] und [[Verdun]] teil. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits Unteroffizier und hatte im Dezember 1916 das Eiserne Kreuz Zweiter Klasse erhalten. Zur gleichen Zeit wurde er zunächst leicht verwundet und dann gaskrank, schließlich befiehl ihn die Ruhr. Einen Großteil des Jahres 1917 verbrachte er schwer erkrankt im Lazarett. Am 24. November 1918 wurde Wurzer im Range eines Vizewachtmeisters und Offiziersaspiranten aus der Armee entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er bereits 1916 die Anstellungsprüfung als Lehrer abgelegt hatte, trat er im Januar 1919 seine erste Stelle als Lehrer an der Volksschule [[Pleystein]] an. Er heiratete am 21. Juli 1921 die Apothekerstochter Emma Ebenauer und betätigte sich erstmals politisch als Führer der Landfahne Böhmerwald der bayerischen Einwohnerwehr. Auch wurde er Mitglied in der radikal-antisemitischen [[Altreichsflagge|Alten Deutschen Reichsflagge]], von 1921 bis 1923 war er auch Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der Mitte der 1920er Jahre betätigte sich Wurzer als Schriftsteller, zunächst erschienen seine Lyrik- und Prosawerke in Zeitungen und Zeitschriften. Er betrachtete Hermann Hesse als Dichtervater, pflegte Kontakte zu Autoren wie [[Gottfried Kölwel]], jedoch auch zu NS-Autoren wie [[Hans Franck (Schriftsteller)|Hans Franck]] und [[Heinz Schauwecker]]. 1932 erschien Wurzers Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Steinen und Sternen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung der Nationalsozialisten]] trat Wurzer am 1. Mai 1933 wieder in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 2.259.618). Von Dezember 1933 bis Mai 1935 war er [[Scharführer]] in der [[Hitlerjugend]], besuchte diverse Schulungslager und betätigte sich als Kreisredner und Kreisschulungsleiter. Im Jahr 1939 trat er dem [[Bamberger Dichterkreis]] bei.&amp;lt;!----[[WP:BEL]] [[WP:NPOV]]&lt;br /&gt;
seine dort veröffentlichte Lyrik und Prosa bedienen sich jedoch nur vergleichsweise milde der [[Blut-und-Boden-Literatur|Blut- und Boden-Symbolik]].------------&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1939 wurde ihm die Ehrenbürgerwürde in [[Pleystein]] verliehen. Kurz darauf erfolgte seine erbetene Versetzung nach [[Amberg]]. Wurzer veröffentlichte zu dieser Zeit in Zeitungen und Zeitschriften sowie in Anthologien der NS-Heimatliteratur. Seit 1944 arbeitete er dort auch als Vertrauensmann des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdiensts]] der Nationalsozialisten. Nicht zuletzt aufgrund dieser Tätigkeit wurde Wurzer am 25. April 1945 von US-amerikanischen Truppen nach Einnahme der Stadt Amberg inhaftiert und verbrachte die Jahre 1945–1948 in den [[Internierungslager]]n in [[Hersbruck]], [[Plattling]], [[Langwasser|Nürnberg-Langwasser]] und [[Regensburg]]. In Regensburg wurde er von der [[Spruchkammerverfahren|Lagerspruchkammer]] zunächst als „Belasteter“ eingestuft, in einem Berufungsverfahren wurde er als „[[Mitläufer]]“ eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verbleibenden Jahre seines Lebens verbrachte er in Amberg, wo er wieder in den Schuldienst aufgenommen wurde und als Schriftsteller tätig sein konnte. 1953 erhielt er die [[Max-Reger-Medaille]] der Stadt Weiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurzer starb am 5. Januar 1955 in Amberg, als er gerade auf dem Weg zu einer Lesung war. [[Posthum]] erschien im selben Jahr seine &amp;#039;&amp;#039;Amberger Mär&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1980 wurden die sterblichen Überreste in seinen Geburtsort Altenstadt überführt. An seinem Geburtshaus wurde eine Gedenktafel angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Steinen und Sternen.&amp;#039;&amp;#039; 1932&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gottes Orgel geht durch den Wald.&amp;#039;&amp;#039; 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Steinpfälzer Schelmenspiegel.&amp;#039;&amp;#039; 1952&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Amberger Mär.&amp;#039;&amp;#039; 1955 (posthum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1953: Max-Reger-Medaille der Stadt Weiden in der Oberpfalz&lt;br /&gt;
* Gedenktafel an seinem Geburtshaus in Altenstadt an der Waldnaab&lt;br /&gt;
* Straßenbenennungen in verschiedenen Orten der Oberpfalz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur  ==&lt;br /&gt;
* Marc Rothballer: Ehrenmänner und Straßenfeger: Eine vergleichende Studie von Straßennamen, Diskursen und Ehrregimen in Passau und Weiden. Verlag Friedrich Pustet 2025, S. 434–443.&lt;br /&gt;
* Marc Rothballer: &amp;#039;&amp;#039;Keine Amberger Mär oder: Der Dichter Anton Wurzer im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Täter Helfer Trittbrettfahrer – NS-Belastete aus der Oberpfalz&amp;#039;&amp;#039;. Kugelbergverlag 2022, S. 335–342.&lt;br /&gt;
* Hermann Neubauer: &amp;#039;&amp;#039;Begegnung mit einem Dichter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Oberpfalz,&amp;#039;&amp;#039; 1958, S. 6–8&lt;br /&gt;
* [[Karl Winkler (Heimatforscher)|Karl Winkler]]: &amp;#039;&amp;#039;Literaturgeschichte des oberpfälzischen Stammes.&amp;#039;&amp;#039; 1939.&lt;br /&gt;
* Jutta Romeis: &amp;#039;&amp;#039;Der Bamberger Dichterkreis, 1936–1943.&amp;#039;&amp;#039; S. 225–229.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117359319}}&lt;br /&gt;
* {{LitBay|117359319}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117359319|VIAF=45078241}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wurzer, Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wurzer, Anton&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mundartdichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. August 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Altenstadt an der Waldnaab]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Januar 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Amberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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