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	<title>Anton Wintersteiger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T02:54:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anton_Wintersteiger&amp;diff=1257295&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (braucht keine Versalien -&gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-10-31T17:32:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (braucht keine Versalien -&amp;gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Anton Wintersteiger 1938.jpg|mini|Anton Wintersteiger (1938)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton Wintersteiger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. April]] [[1900]] in [[Salzburg]]; † [[8. März]] [[1990]] ebenda)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Archiv der Erzdiözese Salzburg|AES]], Salzburg-Dompfarre, [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBXVI/?pg=335 TFBXVI 1892–1905, S. 332.]&amp;lt;/ref&amp;gt; war von 1934 an erster – bis zum „[[Anschluss Österreichs]]“ 1938 illegaler – [[Gauleiter]] von [[Land Salzburg|Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wintersteigers Vater,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Anton v. Pad.&amp;#039;&amp;#039; Wintersteiger (* 12. Mai 1868 in [[Ranshofen]]; † 26. August 1941 in Salzburg)&amp;lt;/ref&amp;gt; der ebenfalls Anton hieß, war zuerst Braugehilfe in der [[Stieglbrauerei zu Salzburg|Stieglbrauerei in Mülln]], seine Mutter die Bauerstochter und spätere Köchin Anna Armstorfer.&amp;lt;ref&amp;gt;(* 18. Juli 1874 in Unter-[[Arnsdorf (Gemeinde Lamprechtshausen)|Arnsdorf]]; † 31. Dezember 1961 in Salzburg).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Trauung der beiden fand am 3. Jänner 1900 in der [[Bürgerspitalkirche St. Blasius|Blasiuskirche]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|sch|29|01|1900|3.|Matrikel-Auszüge. Stadtpfarre St. Blasius|NAME=[[Salzburger Chronik]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1910 übernahmen sie das Gasthaus „Zum grauen Wolf“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|svb|05|01|1940|13.|* Das Vierzigjahr-Geschäftsjubiläum|NAME=[[Salzburger Volksblatt]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Kaigasse]] 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton Wintersteiger junior besuchte in seiner Heimatstadt die Volks- und Realschule. Nach Beendigung seiner Schullaufbahn trat er im März 1918 in die [[Gemeinsame Armee|k.u.k. Armee]] ein und ließ sich an einer Reserveoffiziersschule ausbilden. Bald darauf absolvierte er ein Ingenieursstudium an der [[Technische Hochschule Wien|Technischen Hochschule in Wien]], das er 1925 als Diplom-Bauingenieur abschloss. Danach war er im Flussbauamt im Zuge der Drauregulierung bis 1928 für die Kärntener Landesregierung tätig und leitete anschließend bis zu seiner Entlassung wegen politischer Betätigung das Bauamt in [[Bad Gastein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat am 25. Oktober 1930 in die österreichische [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei Österreichs – Hitlerbewegung|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 361.428)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/1212917&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie drei Tage später in die [[Sturmabteilung]] und war in Bad Gastein Ortsgruppenleiter sowie [[Sturmabteilung|SA-Führer]]. Er wurde 1932 in den [[Salzburger Landtag]] gewählt. Während des [[Österreichischer Bürgerkrieg|Österreichischen Bürgerkriegs]] von 1934 kam er als Nationalsozialist vorübergehend in das [[Anhaltelager Wöllersdorf]]. Von 1934 bis zum Anschluss fungierte er zunächst als stellvertretender Gauleiter und ab 1936 als Gauleiter Salzburg der verbotenen NSDAP und war nach dem „[[Anschluss Österreichs]]“ am 13. März 1938 kurzfristig Landeshauptmann und Gauleiter des Reichsgaues Salzburg im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]]. Am 22. Mai 1938 wurde, von [[Adolf Hitler]] angeordnet, aber [[Friedrich Rainer]] zum Gauleiter von Salzburg bestellt, Wintersteiger danach bis Kriegsende lediglich Gauleiter-Stellvertreter. Anton Wintersteiger war auch [[Mitglied des Reichstages|Abgeordneter]] im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Großdeutschen Reichstag]]. Am 12. März 1938 wechselte er von der [[Sturmabteilung|SA]], im Rang eines [[SS-Standartenführer|Standartenführers]], zur [[Schutzstaffel]] (SS-Nummer 292.798), in der er 1941 in den Rang eines [[SS-Oberführer]]s aufstieg.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/564067&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Graf220f&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Graf: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen.&amp;#039;&amp;#039; 2012, S. 220 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1941 wurde er mit dem [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldenen Reichsparteiabzeichen]] gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|krz|07|01|1941|11.|Kleine Sportnachrichten|NAME=Illustrierte [[Kronen Zeitung]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1948 wurde Wintersteiger vom Salzburger [[Volksgericht (Österreich)|Volksgericht]] wegen Hochverrats zu zwei Jahren [[Kerker]] und Vermögensverfall verurteilt. Von der Anklage, ein Kriegsverbrecher zu sein, wurde Wintersteiger auch aufgrund von Aussagen von Landeshauptmann [[Josef Rehrl]] (ÖVP) freigesprochen. Die Kerkerstrafe war durch die Untersuchungshaft abgebüßt. Nach 1948 war er in der SAFE, dem Vorläufer der [[Salzburg AG]], tätig. Sein Grab befindet sich auf dem [[Salzburger Kommunalfriedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wintersteiger zu Antisemitismus, Interview 1978 ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„Ich bin ja persönlich überzeugter [[Antisemitismus|Antisemit]], war es und bins auch geblieben ... Ich finde, daß der Einfluß der Juden in den westlichen Völkern, besonders natürlich im deutschen Volk, in Kultur und Wirtschaft zu groß ist, und daß daher ein numerus clausus hergehört, daß ihr Einfluß eingeschränkt gehört, aber nicht, daß sie umgebracht werden sollen.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=ztg&amp;amp;datum=1979&amp;amp;page=253 ZEIT GESCHICHTE 1979, Jahrgang 6, S. 347f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Wolfgang Wiener|Titel=Die „Kristallnacht“ in Salzburg|Kommentar=Ein Unterrichtsprojekt|Hrsg=Erika Weinzierl|Sammelwerk=Zeit Geschichte 6|Datum=1979|Nummer=9/10|Seiten=346–359}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Graf: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische SS-Generäle. Himmlers verlässliche Vasallen.&amp;#039;&amp;#039; Hermagoras-Verlag, Klagenfurt u. a. 2012, ISBN 978-3-7086-0578-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anton Wintersteiger: Ein „alter Kämpfer“ muss in die zweite Reihe.&amp;#039;&amp;#039; In: Johannes Hofinger: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus in Salzburg. Opfer. Täter. Gegner,&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Studien-Verlag, Innsbruck u.&amp;amp;nbsp;a. 2018 (Nationalsozialismus in den österreichischen Bundesländern; 5) (Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg; 44), ISBN 978-3-7065-5211-0, S. 62–64.&lt;br /&gt;
* Barbara Huber: &amp;#039;&amp;#039;„Wenn ich mich auch vor meinem Gewissen nicht schuldig fühle, so sehe ich doch ein, nach dem Verbotsgesetz straffällig geworden zu sein“ – Anton Wintersteiger.&amp;#039;&amp;#039; In: dieselbe: &amp;#039;&amp;#039;Die NSDAP Salzburg. Die Politischen Leiter: Profile, Vernetzungen und Handlungs(spiel)räume.&amp;#039;&amp;#039; Stadtarchiv Salzburg 2019 (Die Stadt Salzburg im Nationalsozialismus, Ergänzungsband; 2) (Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg; 54), ISBN 978-3-900213-46-6, S. 192–199.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130562505}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Salzburger Landeshauptleute}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130562505|VIAF=55258125}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wintersteiger, Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Anhaltelager Wöllersdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gauleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Land Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Österreich der Zwischenkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Österreich im Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wintersteiger, Anton&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (NSDAP), MdR, Gauleiter von Salzburg (1934–1938), Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. April 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Salzburg]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. März 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Salzburg]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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