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	<title>Anton Westermayer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T13:22:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anton_Westermayer&amp;diff=1921491&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Ehrungen; kleine sprachliche Überarbeitung</title>
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		<updated>2025-12-01T21:55:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ehrungen; kleine sprachliche Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Westermayer anton gedenktafel.jpg|mini|Gedenktafel für Anton Westermayer (München, Alter Peter)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton Westermayer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Januar]] [[1816]] in [[Deggendorf]]; † [[3. Dezember]] [[1894]]&amp;lt;!--nach der ADB 1884 gestorben, alle anderen Bücher schreiben 1894--&amp;gt; in [[München]]) war ein katholischer Geistlicher, Schriftsteller und Reichstagsabgeordneter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Anton Westermayer stammte aus ärmlichen Verhältnissen und war ein uneheliches Kind. Er studierte Philosophie und Theologie am [[Herzogliches Georgianum|Herzoglichen Georgianum]] in München. 1836 wurde er Mitglied (Renoncenphilister) des [[Corps Bavaria München]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1930, 106/365.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 6. Mai 1840 wurde er in Regensburg zum Priester geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Geisenfelder: {{Webarchiv|url=http://karl-geisenfelder.de/?p=1748 |wayback=20131226200529 |text=&amp;#039;&amp;#039;G’schichten aus der Rohrer G’schicht’&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Mai 1840 trat Westermayer die Kooperatorstelle in [[Cham (Oberpfalz)]] an, wo er sich schnell einen Namen als herausragender Redner machte. Deshalb wurde ihm 1842 die vakante [[Domprediger]]stelle in [[Regensburg]] zugewiesen. Durch seine polemischen Reden schuf er sich dort allerdings nicht nur Freunde. Am 1. Februar 1844 wurde Westermayer wegen [[Majestätsbeleidigung]] als Domprediger abgesetzt (der genaue Grund ist unbekannt) und als Pfarrer in die bayerische Provinz nach [[Laaberberg]] versetzt. Doch auf dem Land wurde es ihm bald zu eng: 1849 ließ sich Anton Westermayer für den Wahlbezirk Straubing in die [[Kammer der Abgeordneten (Bayern)]] wählen, wodurch er in das [[Erzbistum München und Freising]] übernommen werden konnte. Am 20. September 1850 wurde er Stadtpfarrer zu [[St. Peter (München)|St. Peter]] in München, zugleich [[Geistlicher Rat]] und Schulinspektor, später auch [[Päpstliche Ehrentitel|päpstlicher Hausprälat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1847 und 1848 gab Westermayer in Regensburg das Sonntagsblatt &amp;#039;&amp;#039;Der katholische Hausfreund&amp;#039;&amp;#039; heraus. Ab 1847 erschienen einige Bände mit ausgewählten Predigten. Er gilt als einer der fruchtbarsten Schriftsteller des 19. Jahrhunderts. Seine Werke sind vor allem von der Polemik gegenüber den Protestanten geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-biographie.de/sfz85226.html Westermayer, Anton, in Deutsche Biographie]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1849 bis 1871 war Westermayer Mitglied der [[Kammer der Abgeordneten (Bayern)]] und 1874–1884 [[Mitglied des Reichstages]] für den [[Reichstagswahlkreis Oberbayern 2]] (München) für die [[Deutsche Zentrumspartei]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Specht, Paul Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage. Carl Heymanns Verlag, Berlin 1904, S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Wiederwahl 1884 scheiterte an der Kandidatur des konservativen Bauunternehmers [[Jakob Heilmann]], die Westermayer die entscheidenden Stimmen kostete und dem SPD-Politiker [[Georg von Vollmar]] zum Sieg verhalf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seines vielfältigen politischen und literarischem Schaffens vergaß Westermayer nie die Arbeit für die ihm anvertraute Pfarrgemeinde: Er führte die ambulante Krankenpflege ein und ließ die Peterskirche renovieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Ab 1876 war er Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindung [[KDStV Aenania München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 wurde er zum [[Ehrenbürger]] von Deggendorf ernannt. Am Tag nach seinem Tod ehrte ihn der Magistrat der Stadt München mit einem Nachruf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digipress.digitale-sammlungen.de/view/bsb00085568_00701_u001/10 Allgemeine Zeitung vom 4. Dezember 1894, Seite 10], abgerufen am 8. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Reichstagsabgeordneten des Deutschen Kaiserreichs (2. Wahlperiode)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Reichstagsabgeordneten des Deutschen Kaiserreichs (3. Wahlperiode)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Reichstagsabgeordneten des Deutschen Kaiserreichs (4. Wahlperiode)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Reichstagsabgeordneten des Deutschen Kaiserreichs (5. Wahlperiode)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph Kehrein]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisch-literarisches Lexikon der katholischen deutschen Dichter, Volks- und Jugendschriftsteller im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Woerl, Zürich [u. a.] 1871.&lt;br /&gt;
* {{ADB|42|186|187|Westermayer, Anton|[[Franz Heinrich Reusch]]|ADB:Westermayer, Anton}}&lt;br /&gt;
* [[Michael Buchberger]] (Begründer); [[Josef Höfer]] und [[Karl Rahner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon für Theologie und Kirche.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, 10 Bände, Herder, Freiburg i. Br. 1930–1938&lt;br /&gt;
* Max Joseph Hufnagel: &amp;#039;&amp;#039;Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München.&amp;#039;&amp;#039; Manz, München 1969&lt;br /&gt;
* {{BoslBayerBio|1|840|840|Westermayer, Anton|autor=rr|gnd=118992333}}&lt;br /&gt;
* [[Walther Killy]] und [[Rudolf Vierhaus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Biographische Enzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 10, Saur, München [u. a.] 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HdBG Parlament|118992333}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|118992333}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Anton Westermayer|2663}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Oberbayern 2}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118992333|LCCN=no/93/6513|VIAF=52489554}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Westermayer, Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domprediger am Regensburger Dom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistlicher Rat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Deggendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1816]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Westermayer, Anton&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geistlicher und Politiker (Zentrum), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Januar 1816&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Deggendorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Dezember 1894&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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