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	<title>Anton Viertel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: Entferne Kategorie:Gymnasiallehrer; Ergänze Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton Viertel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juli]] [[1841]] in [[Trzcianka|Schönlanke]], [[Provinz Posen]]; † [[22. Dezember]] [[1912]] in [[Göttingen]]) war ein deutscher [[Klassische Philologie|Klassischer Philologe]] und Gymnasialdirektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Anton Viertel, der Sohn des Land- und Stadtgerichtsrats Karl August Viertel, wuchs in Schönlanke und [[Trzemeszno]] auf, ehe sein Vater als Kreisgerichtsdirektor nach [[Brzeg|Brieg]] in Schlesien versetzt wurde. Dort besuchte Anton Viertel das Gymnasium. Bereits in der Schulzeit beschäftigte er sich aus eigenem Antrieb intensiv mit der antiken Literatur und eignete sich eine exzellente Kenntnis der lateinischen Sprache an. Zu Ostern 1858 wechselte er an das Gymnasium zu [[Oleśnica|Oels]], wo er im Herbst 1859 die Reifeprüfung ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend studierte Viertel an der [[Universität Breslau]] Klassische Philologie. Von den akademischen Lehrern beeinflussten ihn besonders [[Jacob Bernays]] und [[Friedrich Haase (Philologe)|Friedrich Haase]]. Viertel trat außerdem in die [[Alte Breslauer Burschenschaft der Raczeks|Burschenschaft der Raczeks]] ein. Nach vier Semestern wechselte er an die [[Albertus-Universität Königsberg|Universität Königsberg]], wo ihn [[Karl Lehrs]] und [[Ludwig Friedländer]] prägten. Bei ihnen wurde Viertel 1863 mit einer Dissertation über römische Metrik zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Ab Herbst desselben Jahres arbeitete er als Hilfslehrer am [[Altstädtisches Gymnasium (Königsberg)|Altstädtischen Gymnasium]], nach der Lehramtsprüfung am 16. April 1864 als Kandidat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Probejahrs erhielt Viertel seine erste Festanstellung als ordentlicher Lehrer am [[Kneiphöfsches Gymnasium|Kneiphöfschen Gymnasium]]. Im Frühjahr 1874 heiratete er seine Cousine Margarete Cramer, die er seit seiner Studentenzeit kannte. Im Herbst desselben Jahres wechselte er als Oberlehrer an das neu gegründete [[Königliches Wilhelms-Gymnasium (Königsberg)|Königliche Wilhelms-Gymnasium]]. Am 8. November 1879 wurde er zum Gymnasialprofessor ernannt. 1883 wurde er als Direktor an das Gymnasium zu [[Gussew|Gumbinnen]] versetzt. Für sein dortiges Wirken erhielt er am 30. August 1887, in verhältnismäßig jungen Jahren, den [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden vierter Klasse]]. Allerdings setzten Konflikte mit der Provinzialverwaltung und das raue Klima ihm so zu, dass Viertel eine Versetzung beantragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1889 wurde Viertel an das [[Max-Planck-Gymnasium (Göttingen)|Königliche Gymnasium zu Göttingen]] versetzt, was ihm die gewünschte Luftveränderung brachte, jedoch auch mehr Arbeitsbelastung nach sich zog. Das Gymnasium war mit einer Realanstalt und einer Vorschule verbunden und hatte insgesamt 21 Klassen. Dazu kam die Leitung des pädagogischen Seminars und der Vorsitz in der wissenschaftlichen Prüfungskommission. Aufgrund seiner Geschäftsgewandtheit, Menschenkenntnis und fachlichen Kompetenz erledigte Viertel seine Aufgaben vorbildlich und wurde von staatlicher wie von akademischer Seite ausgezeichnet: Am 25. August 1898 erhielt er den [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausorden von Hohenzollern]], am 24. Dezember 1902 ernannte ihn die philosophische Fakultät der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]] zum ordentlichen Honorarprofessor, am 28. August 1907 wurde er zum [[Geheimrat|Geheimen Regierungsrat]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit beschäftigte sich Viertel zeitlebens mit den römischen Schriftstellern und ihrer Überlieferung. Seine Schwerpunkte waren [[Marcus Tullius Cicero|Cicero]], [[Tacitus]] und [[Petrarca]]. Ihnen widmete er auch die wenigen wissenschaftlichen Arbeiten, die er veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Willrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Anton Viertel&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Jahrbuch für die Altertumswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, 36. Jahrgang (1914), S. 28–36 (mit Schriftenverzeichnis)&lt;br /&gt;
* Joachim Weiß: &amp;#039;&amp;#039;Professor Dr. Anton Viertel, Oberstudiendirektor (1841–1912), ein Lebenslauf in Urkunden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen für die ehemaligen Angehörigen der Friedrichsschule und Cecilienschule Gumbinnen&amp;#039;&amp;#039;. Band 32, Heft 3 (1986), S. 10–42 (mit Bild)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wikisource ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{BBF Personaldaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117415200|LCCN=nr/99/006162|VIAF=74629322}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Viertel, Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Regierungsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1841]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Viertel, Anton&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Philologe und Gymnasialdirektor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juli 1841&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Trzcianka|Schönlanke]], [[Provinz Posen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Dezember 1912&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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