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	<title>Anton Schnack - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T08:50:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anton_Schnack&amp;diff=197691&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-12-12T14:50:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton Schnack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Juli]] [[1892]] in [[Rieneck]], [[Unterfranken]]; † [[26. September]] [[1973]] in [[Kahl am Main]]) war ein deutscher Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüngere Bruder des Schriftstellers [[Friedrich Schnack]] wurde ebenfalls in Rieneck als drittes Kind eines [[Gendarmerie]]stations-[[Kommandant]]en geboren. Die dienstlichen Versetzungen seines Vaters führten Schnack nach [[Dettelbach]], [[Kronach]] und [[Hammelburg]], wo er schließlich das [[Progymnasium]] abschloss (Vorgänger des [[Frobenius-Gymnasium Hammelburg|Frobenius-Gymnasiums]]).&lt;br /&gt;
Nach verschiedenen Tätigkeiten als [[Journalist]] u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Halberstadt]] und [[Bozen]], nahm Schnack 1915/1916 bis zu seiner Verwundung am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Nach Kriegsende als Redakteur in [[Darmstadt]] tätig, begann Schnack mit ersten [[Gedicht]]veröffentlichungen. 1920 bis 1925 war er als [[Feuilleton]]redakteur und [[Theaterkritiker]] bei der Neuen Badischen Landes-Zeitung in [[Mannheim]] beschäftigt und heiratete am 24. Oktober 1924 [[Maria Glöckler]], die Tochter eines Schleifmittelfabrikanten aus Kahl am Main. Anschließend begab er sich auf ausgedehnte Auslandsreisen, die ihn nach [[Frankreich]], [[Italien]] und [[Dalmatien]] führten. Nach einer erneuten Tätigkeit in Mannheim und mehreren Umzügen ließ sich das Ehepaar Schnack bis zum Jahre 1933 in [[Berchtesgaden]] nieder. Er gehörte zu den 88 Schriftstellern, die im Oktober 1933 das [[Gelöbnis treuester Gefolgschaft]] für [[Adolf Hitler]] unterzeichnet hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1937 nach [[Frankfurt am Main]] übergesiedelt, wurde Schnack 1944 zur [[Wehrmacht]] eingezogen. Nach einer kurzen [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] Gefangenschaft ließ er sich schließlich endgültig in [[Kahl am Main]] nieder, wo er am 26. September 1973 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarisches Schaffen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton Schnack widmete sich als Schriftsteller vor allem der [[Lyrik]] und kleinen Prosastücken, die in verschiedenen Sammlungen wie „[[Die bunte Hauspostille]]“ (1938), „[[Begegnungen am Abend]]“ (1940) usw. veröffentlicht wurden. Neben verschiedenen [[Novelle]]n sind von ihm nur zwei [[Roman]]e erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dramatische Werke wie das Hörspiel &amp;#039;&amp;#039;Mittsommernacht&amp;#039;&amp;#039; (1931) mit der Musik von [[Edmund Nick]] mit [[Kaete Nick-Jaenicke]] stammen aus seiner Feder.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hoerspiele.dra.de/detailansicht/1537321 Mittsommernacht], auf hoerspiele.dra.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnack wird als Meister der poetischen Miniatur geschätzt, der seinen Blick auf die Kleinigkeiten und die Nebensächlichkeiten des Alltags richtete und diese durch seine Wortkunst zu einem nahezu sinnlich wahrnehmbaren Leben erweckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 wurde er mit dem [[Bayerischer Poetentaler|Bayerischen Poetentaler]] der [[Münchner Turmschreiber]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Werk ist mehr noch als das seines Bruders [[Friedrich Schnack]] heute weitgehend in Vergessenheit geraten. Sämtliche Veröffentlichungen waren bislang nur noch antiquarisch zu erhalten. Erst 2003 erschien zum 30. Todestag eine zweibändige Werkausgabe im [[Elfenbein Verlag]], die der Paderborner Literaturwissenschaftlicher [[Hartmut Vollmer]] besorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Werk &amp;#039;&amp;#039;Begegnungen am Abend&amp;#039;&amp;#039; wurde in den 70er Jahren auf Koreanisch übersetzt und im Schulunterricht verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lyrik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1919 Strophen der Gier&lt;br /&gt;
*: Der Abenteurer&lt;br /&gt;
*: Die tausend Gelächter&lt;br /&gt;
* 1920 Tier rang gewaltig mit Tier&lt;br /&gt;
* 1936 Die Flaschenpost&lt;br /&gt;
*:Die Verstoßenen&lt;br /&gt;
* 1947 Der Annoncenleser&lt;br /&gt;
* 1948 Mittagswein&lt;br /&gt;
* 1953 Jene Dame, welche ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prosa ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1934 Kalender-Kantate&lt;br /&gt;
* 1935 Kleines Lesebuch&lt;br /&gt;
* 1937 Der gute Nachmittag&lt;br /&gt;
* 1938 Die bunte Hauspostille&lt;br /&gt;
* 1940 Begegnungen am Abend&lt;br /&gt;
* 1941 Jugendlegende&lt;br /&gt;
* 1946 Die Angel des Robinson&lt;br /&gt;
*: Arabesken um das ABC&lt;br /&gt;
*: Mädchenmedaillons&lt;br /&gt;
* 1949 Phantastische Geographie&lt;br /&gt;
* 1951 Das fränkische Jahr&lt;br /&gt;
* 1954 Buchstabenspiel&lt;br /&gt;
* 1956 Die Reise aus Sehnsucht&lt;br /&gt;
*: Flirt mit dem Alltag&lt;br /&gt;
* 1957 Brevier der Zärtlichkeit&lt;br /&gt;
* 1961 Schöne Mädchennamen&lt;br /&gt;
* 1964 Weinfahrt nach Franken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Romane ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1936 Zugvögel&lt;br /&gt;
* 1937 Der finstere Franz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Anton Schnack&amp;#039;&amp;#039; Eintrag in ders.: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kulturlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5.&lt;br /&gt;
* Hans Peter Buohler: &amp;#039;&amp;#039;Tradition und Avantgarde. Das Sonett im Expressionismus&amp;#039;&amp;#039;. Baden-Baden 2022, S. 346–414, ISBN 978-3-95650-833-2 (zu Anton Schnack und seinen Sonetten sowie einer Edition von Briefen und Dokumenten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119142899}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|119142899}}&lt;br /&gt;
* [https://www.elfenbein-verlag.de/schnack.htm Anton Schnack] beim Elfenbein Verlag&lt;br /&gt;
* [https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?id=BV041825112&amp;amp;db=100 Der Nachlass befindet sich in der Bayerischen Staatsbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119142899|LCCN=n/90/690489|VIAF=47015795}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schnack, Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schnack, Anton&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Juli 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rieneck]], [[Unterfranken]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. September 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kahl am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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