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	<title>Anton Raky - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 15. Juli 2025 um 10:11 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Anton Raky.jpg|mini|hochkant|Anton Raky (1868–1943)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton Raky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Januar]] [[1868]] in [[Seelenberg]] im [[Taunus]]; † [[22. August]] [[1943]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Konstrukteur und [[Unternehmer]]. Er gilt als erfolgreicher Pionier und genialer Erfinder auf dem Gebiet der [[Tiefbohrung|Tiefbohrtechnik]]. Seine Bohrtürme standen in Europa, Afrika, Mittel- und Südamerika. Er bohrte nach Wasser, [[Erdöl]], [[Steinkohle]], [[Braunkohle]], Kali sowie [[Erz]] und gründete in [[Erkelenz]] und [[Salzgitter-Bad]] zwei bedeutende Maschinenbaufirmen, die noch heute existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Anton Raky wurde als Sohn von Franz Raky und Karoline Abt geboren. Zwei seiner Onkel waren katholische Priester; [[Anton Abt]] und [[Ludwig Abt]]. Sein Großvater Johannes Josef Abt betrieb ein [[Eisenhammer|Hammerwerk]].&lt;br /&gt;
* Anton Raky heiratete am 14. September 1893 in [[Durrenbach]] ([[Elsass]]) Martha Immler (* 5. November 1873 in [[Zeulenroda]]; † 7. Februar 1898 in Köln). Mit ihr hatte er die Söhne Anton und Otto.&lt;br /&gt;
* Der Witwer heiratete 1902 in [[Osek]] am Erzgebirge Rosa Thiele (* 9. Mai 1883 in Osek; † 9. Juni 1955 in [[Langebrück]]), die Tochter des Bohrunternehmers Julius Thiele. Das Ehepaar hatte eine Tochter, Annerose. Die Ehe wurde geschieden.&lt;br /&gt;
* In dritter Ehe war er mit Sophie Devaux (* 7. Juni 1884 in Wien; † 24. Januar 1961 in Wien) verheiratet. Kinder waren Hasso, die spätere Schauspielerin [[Hortense Raky|Hortense]], Sigrid Antoinette, Judith und Udo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anfänge ==&lt;br /&gt;
Anton Raky erlernte das Handwerk eines [[Schlosserei|Schlossers]] und fertigte im väterlichen Betrieb in [[Kiedrich]] einen Spezial[[bohrmeißel]] für den aus Niederschlesien stammenden Kölner Bohrunternehmer Emanuel Przibilla an, als dieser in Kiedrich nach einer [[Solequelle|Salzquelle]] bohrte. Erst mit diesem Diamantbohrer konnte der harte [[Taunusquarzit]] bezwungen und die spätere [[Virchow-Quelle]] erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.europese-bibliotheek.nl/de/Bucher/Kiedrich_in_alten_Ansichten/100-124600/Artikel/4 |text=Auszug aus dem Buch &amp;#039;Kiedrich in alten Ansichten&amp;#039;: Erschließung der Virchow-Quelle 1886/87 |wayback=20210923172845 }}, auf europese-bibliotheek.nl&amp;lt;/ref&amp;gt; Przibilla wurde so auf den talentierten Mann aufmerksam und nahm ihn in seinen Betrieb auf. Anton Raky verbesserte und entwickelte von nun an die Tiefbohrtechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bohringenieur bei der [[Elsass|Elsässer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Bergrechtliche Gewerkschaft|Gewerkschaft]] „Gute Hoffnung“&amp;#039;&amp;#039; des Unternehmers Otto Seib in [[Durrenbach]] konnte er 1894 den „Schnellschlag-Bohrkran Nr. 7“ patentieren lassen, mit dem im Elsass 180 bis 340&amp;amp;nbsp;m tiefe Erdölbohrungen gestoßen wurden. Darauf basierte sein weltweiter unternehmerischer Erfolgsweg. Raky und die „Gute Hoffnung“ boten die Lizenz der Erfindung dem größeren Elsässer Konkurrenzunternehmen [[Erdölförderung in Deutschland#Geschichte|Pechelbronner Ölbergwerke]] an, diese lehnte aber ab. Das Elsass gehörte damals (seit 1871) [[Reichsland Elsaß-Lothringen|zum Deutschen Kaiserreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Internationale Bohrgesellschaft AG in Erkelenz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Internationale Bohrgesellschaft AG.jpg|mini|Erkelenzer Werk, Anzeige um 1900]]&lt;br /&gt;
Anton Raky gründete am 8. August 1895 in Straßburg-[[Ruprechtsau]] zusammen mit dem [[Straßburg]]er Kaufmann [[Heinrich Otto Seib]] und weiteren Personen aus dem Elsass die „Internationale Bohrgesellschaft AG“ (I.B.G.). Sie sollte das Patent kommerziell verwerten; das Grundkapital betrug 400.000 [[Mark (1871)|Mark]] und wurde 1898 auf 500.000 Mark erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Erkelenz bestand 1896 nur eine kleine Reparaturwerkstatt (mit einem einzigen 2-PS-Motor); dennoch verlegte die I.B.G. ihre Zentrale 1902 nach Erkelenz. Seib trat aus der Gesellschaft aus, nun wurde der [[A. Schaaffhausen’scher Bankverein|A. Schaaffhausen’sche Bankverein]] Hauptfinanzier. Bis 1905 entwickelte sich die Reparaturwerkstatt zu einer großen Fabrikanlage mit eigenem Gleisanschluss an die nahegelegene [[Bahnstrecke Aachen–Mönchengladbach]]. Hier waren 300 Arbeiter beschäftigt, hinzu kamen 1500 Arbeiter in den auswärtigen Bohrbetrieben sowie 70 Techniker und Ingenieure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Unternehmen rasch gewachsen war, es in Erkelenz aber nicht genügend Arbeitskräfte gab, mussten diese von außerhalb angeworben und für sie Wohnraum geschaffen werden. So entstand in den Jahren 1904 bis 1906 östlich der Stadt und nicht weit vom Werk entfernt ein neues Wohnviertel, das der Volksmund wegen seiner eigenwilligen Giebel und Türmchen an manchen Häusern „Kairo“ (gesprochen: Ka-iro) nannte und noch nennt. 1905 beteiligte sich die I.B.G. mit einem eigenen Pavillon an der [[Liège International – 1905|Weltausstellung in Lüttich]], wo in Zusammenarbeit mit Professor [[Henry Potonié]] unter großer Beachtung der Fachwelt ein Modell dieser Eigenheimsiedlung ebenso wie das [[Diorama]] einer [[Steinkohle]]nlandschaft ausgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Benennung der Straße, um die sich das Stadtviertel zu beiden Seiten gliedert, als „Rosenstraße“ war eine [[Reverenz]] Rakys an seine zweite Frau Rosa Thiele und ihre gemeinsame Tochter Annerose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs bohrte er im Erkelenzer Land und in den benachbarten Gebieten [[Aachener Revier]], [[Ruhrgebiet]] und in der [[Provinz Limburg (Belgien)|belgischen Provinz Limburg]] nach [[Steinkohle]]. 1901 konnte er in [[As (Belgien)|As]] im Auftrag von [[André Dumont]] erstmals für diesen belgischen Landesteil Kohle anbohren, in den folgenden Jahren entstand dort das [[Limburger Steinkohlerevier]] mit sieben Zechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die I.B.G. erweiterte ihren Bohrbetrieb schon bald auf [[Kalisalz]]e, Erdöl und andere verwertbare Produkte aus und erschloss seit 1900 rumänische Erdölfelder bei [[Moreni]] und [[Câmpina]]. Raky erwarb Erdölkonzessionen in Norddeutschland und Rumänien und gründete Mineralölkonzerne wie die „[[RWE Dea#Gründung|Deutsche Mineralölindustrie AG]]“ und die rumänische „Regatul Roman“. Über 100 Bohrtürme waren in Deutschland, Belgien, Frankreich, Rumänien, Russland, Afrika und Brasilien gleichzeitig in Betrieb. Die Dividende der I.B.G. kletterte für 1906 und 1907 auf 500 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mäzen und Villenbesitzer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Raky villa.jpg|mini|links|Pförtnerhaus am Rakyweiher in Dalheim]]&lt;br /&gt;
In Erkelenz betätigte sich Raky als großzügiger Gönner der Stadt. Schon 1898 hatte er unter großem Erstaunen für die elektrische Beleuchtung der Hauptstraßen, des Marktes und einiger Schankwirtschaften gesorgt. Er stiftete für den Neubau der höheren Knabenschule, des Pastorats, für die Gestaltung des Marktes und des Johannismarktes. Der [[Bahnhof Erkelenz]] war nicht für den Halt von [[Durchgangszug|Durchgangszügen]] (D) vorgesehen, das änderte sich aber, als Raky, der viel mit der [[Eisenbahn]] unterwegs war, regelmäßig die Notbremse zog, um hier aussteigen zu können. Seiner größeren Mobilität wegen war er im damaligen [[Kreis Erkelenz|Landkreis Erkelenz]] der erste [[Automobil]]besitzer. Im nahen [[Dalheim-Rödgen]] kaufte er die [[Rödgener Mühle]] und ließ gegenüber am Rödgener Mühlenweiher eine schlossähnliche [[Villa]] als Landsitz errichten, wo er Gastgeber großer [[Jagd]]gesellschaften war. Heute ist noch das ehemalige Pförtnerhaus der Villa und ein [[Pavillon]] mit einer Kuppeldecke erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lex Gamp ===&lt;br /&gt;
Durch die intensiven Bohrungen auf Steinkohle hatte sich die I.B.G. eine Reihe von großen Kohlefeldern gesichert. Die preußische Staatsregierung wurde auf das Unternehmen aufmerksam und änderte schließlich 1905/1907 mit der (nach ihrem eifrigsten Verfechter im preußischen Landtag genannten [[Karl von Gamp-Massaunen|„Lex Gamp“]]) die Bergbaufreiheit des geltenden [[Berggesetz|Allgemeinen Berggesetzes]] dahingehend, dass durch das Bohren auf verschiedene [[Bodenschatz|Bodenschätze]] wie Steinkohle, Stein- und Kalisalze keine neuen [[Mutung]]srechte mehr erworben werden konnten, sondern die Erschließung dieser [[Lagerstätte]]n staatlicher Konzession unterlag. Das führte dazu, dass die I.B.G. ihren Bohrbetrieb erheblich einschränken musste und sich allmählich auf die Herstellung von Bohrmaschinen verlagerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirth ===&lt;br /&gt;
Aufgrund dieser neuen Gesetzeslage zog sich der &amp;#039;&amp;#039;A. Schaaffhausen’sche Bankverein&amp;#039;&amp;#039; 1907 als Geldgeber zurück und zwang Raky, sein Amt als Generaldirektor der I.B.G. niederzulegen. Verschiedene Unternehmenszweige der I.B.G. wurden verkauft. Bis 1916 gelangte die Bohrabteilung mit dem Bohrpark an die [[RWE Dea|Deutsche Erdöl-AG (DEA)]] und als diese dann im selben Jahr die Maschinen- und Bohrgerätefabrik in Erkelenz schließen wollte, kauften die Unternehmer [[Otto Wolff (Industrieller)|Otto Wolff]] aus Köln und Alfred Wirth die Firma auf und führten sie unter der Leitung von Alfred Wirth als „Maschinen- und Bohrgerätefabrik Alfred Wirth &amp;amp; Co.“ weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2009 ist der norwegische Anlagenbauer [[Aker Solutions]] Mehrheitseigner. Das Erkelenzer Unternehmen produziert heute [[Tunnelbohrmaschine]]n, Maschinen zum Gründungsbau für Infrastruktur-Projekte, Kernkomponenten und Komplettlösungen für die Erdöl- und Erdgas-Industrie sowie [[Pumpe]]nsysteme für den Bergbau und die verarbeitende Industrie. Das Unternehmen wurde in „Aker Wirth“ umbenannt und war ein Geschäftsbereich im Aker-Solutions-Konzern. 2014 fand eine Umstrukturierung innerhalb des Konzerns statt, die Erkelenzer Fabrik wurde ein Bestandteil von mhwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deepsea-mining-alliance.com/mhwirth Homepage MHWirth]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!----die zur Akastor-Gruppe gehört. Rund 680 Mitarbeiter sind in Deutschland beschäftigt. --- wann? Quelle? ----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Unternehmen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Campina-Moreni.jpg|mini|links|Raky und seine Belegschaft auf einem rumänischen Erdölfeld 1906]]&lt;br /&gt;
Raky blieb auch nach seinem Ausscheiden aus der I.B.G. Unternehmer. Bis zum Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] 1914 führte er Ölbohrungen im Ausland durch: in [[Kertsch]], [[Maikop]] ([[Russland]]) und [[Baku]] (Aserbaidschan) und in [[Câmpina]] ([[Rumänien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde er Generaldirektor in der Hauptverwaltung der Deutschen Erdöl-AG (DEA) in Berlin und gründete in [[Salzgitter]] die Firma „Anton Raky, Tiefbohrungen“, die an diesem Standort [[Eisenerz]]felder erschloss. 1920 bildete er gemeinsam mit der [[Rombacher Hütte|Rombacher]] und der [[Ilseder Hütte]] das [[Konsortium]] „Fortuna“. 1923 rief er zusammen mit [[August Thyssen]] die „Bergbau AG Salzgitter“ ins Leben. Anton Raky besaß Ende der 1920er Jahre etwa 53 Millionen&amp;amp;nbsp;m² Erzkonzessionen, deren Ausnutzung aber risikoreiche Kapitalinvestitionen erforderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raky unternahm Erdölbohrungen im [[Oberrhein]]tal ([[Bruchsal]]) und in [[Niedersachsen]] ([[Berkhöpen]], [[Nienhagen (Landkreis Celle)|Nienhagen]] und [[Wietze]]). Braunkohlevorkommen konnte er am linken [[Niederrhein (Fluss)|Niederrheinufer]] nachweisen. Als Chef[[geologe]]n beschäftigte er [[August Moos]]. Die kostspieligen Aufschlussarbeiten überforderten aber das Unternehmen und schließlich war die Raky AG 1932/1933 zahlungsunfähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile seines Unternehmens übernahmen die [[Preussag]] und die [[Wintershall AG]]. Ein neuer Eigentümer führte die „Bergbau AG“ in Salzgitter-Bad am Windmühlenberg weiter, die am 5. August 1937 in die [[Reichswerke Hermann Göring]] eingegliedert wurde. Heute nennt sich das Unternehmen [[Salzgitter Maschinenbau|Salzgitter Maschinenbau AG]] (SMAG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zum 1. Mai 1932 trat Raky der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 1.094.677).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/1039817&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Erdölexplosion 1928 in Rumänien trug Raky erhebliche Verletzungen davon, so dass er sich 1936 ins Privatleben zurückzog. Er wohnte mit seiner Frau zuletzt in einer Villa in Berlin-Zehlendorf, wo er 1943 im Alter von 75 Jahren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner großen Bedeutung für die Entwicklung der Tiefbohrtechnik ist Raky nur mit wenigen anderen Technikern vergleichbar, darunter etwa [[Gustav Wilhelm Richard Sorge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Die [[Technische Universität Clausthal|Bergakademie Clausthal]] verlieh Anton Raky 1921 die [[Ehrendoktor]]würde als &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Ing. E.h.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.virtuelles-museum.com/person/anton-raky-in-erkelenz/ Anton Raky in Erkelenz], auf virtuelles-museum.com, abgerufen am 26. Juni 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Stadt Erkelenz verlieh ihm am 12. Juli 1920 ihre [[Ehrenbürger]]würde.&lt;br /&gt;
* In Erkelenz wurde 1955 eine Straße nach ihm als &amp;#039;&amp;#039;Anton-Raky-Allee&amp;#039;&amp;#039; benannt.&lt;br /&gt;
* In [[Dalheim-Rödgen]] bei Erkelenz, wo er sich eine Villa erbaute, erinnern die &amp;#039;&amp;#039;Anton-Raky-Straße&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Rakyweiher&amp;#039;&amp;#039; an ihn.&lt;br /&gt;
* In Salzgitter existierte bis 2005 die &amp;#039;&amp;#039;Anton-Raky-Realschule&amp;#039;&amp;#039;, die heutige Realschule [[Salzgitter-Bad]].&lt;br /&gt;
* In [[Nienhagen (Landkreis Celle)]] erinnert die &amp;#039;&amp;#039;Anton-Raky-Straße&amp;#039;&amp;#039; an den Bohrpionier.&lt;br /&gt;
* In [[Westercelle]] wurden Straßen nach Bohrpionieren benannt, [[Georg Christian Konrad Hunäus|Hunäusstraße]] und &amp;#039;&amp;#039;Raky-Ring&amp;#039;&amp;#039;, inzwischen umbenannt in &amp;#039;&amp;#039;Rakyweg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* In Wietze wurde 2014 am Ortseingang ein [[Kreisverkehr]] an der [[Bundesstraße 214|B 214]] mit einem [[Kunstwerk]] gestaltet, das eine Höhe von 5 Meter aufweist, eine Tonne schwer und aus [[Cortenstahl]] angefertigt ist. Es stellt in abstrakter Form einen Raky-Bohrturm dar. Weiterhin zeigen drei Skulpturen Arbeiter. Ölflüsse sind an den Rändern des Kreisels angedeutet. In der Nähe des Denkmals fand 1858 die Bohrung von Hunäus statt.&lt;br /&gt;
* In Erkelenz nennen 2015 Investoren eines geplanten Mehrfamilienhauses an der Glück-auf-Straße das Gebäude &amp;#039;&amp;#039;Anton-Raky-Haus&amp;#039;&amp;#039;. Sie erinnern so an den Vorgängerbau, der hier in einer Arbeitersiedlung, im Volksmund &amp;#039;&amp;#039;Ka-iro&amp;#039;&amp;#039; genannt, von Anton Raky errichtet worden war. Es sollte mehreren Zwecken dienen; als günstiges Konsumgeschäft für die Werksangehörigen, als Hotel für Gäste und Monteure der „Internationalen Bohrgesellschaft“ sowie als Gastwirtschaft mit [[Terrasse (Architektur)|Außenterrasse]] und Festsaal. Eine solche Nutzung fand aber nicht statt, da 1907 kurz nach Fertigstellung des Gebäudes der Bohrunternehmer Erkelenz verließ. Am Haus war ein großes [[Relief]] aus [[Putz (Baustoff)|Putz]] angebracht, das die [[Initiale]]n der Internationalen Bohrgesellschaft trug. Es zeigte unter anderem zwei Arbeiter, ein Zahnrad und drei Bohrtürme. Am Neubau wird es wieder an der Westfassade einen würdigen Platz erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museen ==&lt;br /&gt;
* Im [[Deutsches Bergbau-Museum Bochum|Deutschen Bergbaumuseum Bochum]] ist das Schnellschlagbohrgerät als Modell ausgestellt.&lt;br /&gt;
* Im [[Deutsches Erdölmuseum|Deutschen Erdölmuseum]] in Wietze bei Celle steht eine Raky-Bohranlage.&lt;br /&gt;
* Das französische Erdölmuseum [[Merkwiller-Pechelbronn]] im Elsass zeigt in seiner Dauerausstellung das funktionsfähige Modell eines Raky-Bohrturms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstellungen ===&lt;br /&gt;
* Der [[Heimatverein der Erkelenzer Lande]] e.&amp;amp;nbsp;V. veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Erkelenz vom 31. August bis zum 28. Oktober 2012 eine Ausstellung mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Mythos Raky. Von Erkelenz in die Welt&amp;#039;&amp;#039;. Gleichzeitig wurde ein umfangreiches Rahmenprogramm veranstaltet.&lt;br /&gt;
** Teile dieser Ausstellung wurden 2013 im Städtischen Museum [[Schloss Salder]] in Salzgitter, im Rathaus Nienhagen durch den örtlichen Heimatverein und im Französischen Erdölmuseum Merkwiller-Pechelbronn sowie 2015 im [[Deutsches Erdölmuseum Wietze|Deutschen Erdölmuseum Wietze]] gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Gaspers, Leo Sels u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Erkelenz.&amp;#039;&amp;#039; Erkelenz 1926, S. 88 ff.&lt;br /&gt;
* Gerald P. R. Martin: &amp;#039;&amp;#039;Industriepioniere in unserer Heimat. Anton Raky.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatkalender des Kreises Heinsberg&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1974, S. 52 ff.&lt;br /&gt;
* Gerhard Martin: &amp;#039;&amp;#039;Anton Raky (1868–1943). Altmeister der Tiefbohrtechnik, Erfinder, Ölsucher und Legende, geboren in Seelenberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hochtaunusblätter&amp;#039;&amp;#039;, Band 16 (2003), S. 30–35.&lt;br /&gt;
* Ann-Katrin Struken: &amp;#039;&amp;#039;Höhen und Tiefen. Das Leben des Tiefbohrpioniers Anton Raky.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Heimatvereins der Erkelenzer Lande e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;, Band 25.) Erkelenz 2012.&lt;br /&gt;
* Rainer Merkens, Hubert Rütten, Christoph Stolzenberger: &amp;#039;&amp;#039;Mythos Raky. Von Erkelenz in die Welt.&amp;#039;&amp;#039; (Dokumentation zur Ausstellung vom 31. August bis 28. Oktober 2012 im Haus Spiess in Erkelenz) Heimatverein der Erkelenzer Lande e.&amp;amp;nbsp;V., Erkelenz 2013, ISBN 978-3-9815182-3-8.&lt;br /&gt;
* Hubert Rütten: &amp;#039;&amp;#039;Das Kasino an der Glück-auf-Straße&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte des Erkelenzer Landes. Mit 12 Beiträgen von 10 Autoren&amp;#039;&amp;#039;, Schriften des Heimatvereins der Erkelenzer Lande e. V. Nr. 30, Erkelenz 2015, ISBN 978-3-9815182-8-3, S. 90–103.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.erkelenz.de/pdf/Verwaltung/Stadtarchiv/Bestand_21_14_Raky_Anton.pdf Der Bestand Raky im Stadtarchiv Erkelenz]&lt;br /&gt;
* [https://mhwirth.com/ Wirth in Erkelenz]&lt;br /&gt;
* [https://smag.de/unternehmen/historie/ Geschichte der SMAG in Salzgitter]&lt;br /&gt;
* [http://celler-presse.de/2014/11/28/abstrakter-bohrturm-und-figuren-auf-wietzer-kreisel-installiert Ein Kunstwerk erinnert in Wietze an Anton Raky]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20240805041027/http://www.celle-im-ns.de/sites/default/files/2024-06/Strebel_Abschlussbericht.pdf Straßennamen in Celle und personelle Verbindungen mit dem Nationalsozialismus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117686298|VIAF=32780249}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raky, Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Erkelenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Clausthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Salzgitter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Aachener Revier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Erdölwirtschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erdöl- und Erdgaswirtschaft (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Raky, Anton&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Konstrukteur und Unternehmer, Pionier der Tiefbohrtechnik&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Januar 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Seelenberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. August 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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