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	<title>Anton Pfrogner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anton_Pfrogner&amp;diff=1893121&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: Kat: Tschechoslowakischer Emigrant in Österreich</title>
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		<updated>2026-01-29T06:45:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat: Tschechoslowakischer Emigrant in Österreich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:PfrognerAnton.jpg|miniatur|Anton Pfrogner]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton Pfrogner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. September]] [[1886]] in [[Pňovany|Klein Chotieschau]]; † [[1. August]] [[1961]] in [[Ottobrunn]]) war [[sudetendeutsche]]r Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Laufbahn im k.u.k. Militär ===&lt;br /&gt;
Pfrogner absolvierte nach dem Besuch der Volks- und Realschule die Kadettenschule in Wien. Als Fähnrich trat Pfrogner in das [[k.k. Landesschützen-Regiment „Bozen“ Nr. II|Kaiserschützenregiment Nr. II]] in [[Bozen]] ein, wo er als [[Fähnrich]], [[Zugskommandant]], [[Bergführer]], Skilehrer, Telegraphenoffizier, Pionieroffizier und [[Adjutant]] eingesetzt war. 1912 erfolgte Pfrogners Wechsel zum Gebirgsschützen-Regiment Nr. 1 in [[Klagenfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1914 war Pfrogner Zugs- und [[Kompaniekommandant]] und wurde bereits kurz nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] am 26. August 1914 bei [[Peremyschljany|Przemislany]] durch einen Knieschuss verletzt. Im Frühjahr 1915 war er als Kompanie- und danach als Bataillonskommandant bei einem [[k.u.k. Kaiserjäger|Tiroler Kaiserjäger-Regiment]] eingesetzt. Ab Sommer 1915 nahm Pfrogner an Kampfhandlungen an der [[Italienfront (Erster Weltkrieg)|Italienfront]] teil. Nachdem er 1916 in italienische Kriegsgefangenschaft geraten war, kehrte er als so genannter Austauschinvalider zur [[Gemeinsame Armee|k.u.k-Armee]] als Nachrichtenoffizier bei den Generalstabsabteilungen der 11. k.u.k. Armee und der Heeresgruppe von Hölzendorf zur österreichischen Armee zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Pfrogner im Rang eines Hauptmanns mit mehreren Auszeichnungen aus der Armee entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft und NS-Agrarpolitik ===&lt;br /&gt;
Ab 1919 war Pfrogner im landwirtschaftlichen Genossenschaftswesen tätig, wo er letztlich die Position des Direktors der Lagerhausgenossenschaft [[Stříbro|Mies]] erreichte. Zudem war Pfrogner Präsident beim Genossenschaftsbund im [[Sudetenland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfrogner wurde zunächst Mitglied im [[Bund der Landwirte (Tschechoslowakei)|Bund der Landwirte]], wechselte zur [[Deutsche Nationalpartei (Tschechoslowakei)|Deutschen Nationalpartei]] und engagierte sich ab 1933 in der Sudetendeutschen Heimatfront [[Konrad Henlein]]s, die ab April 1935 als [[Sudetendeutsche Partei]] firmierte. Pfrogner wurde bei der Sudetendeutschen Heimatfront als Bauernführer Hauptleiter für Agrarpolitik und Bauernfragen bis zum Herbst 1938. Zwischen Mai 1935 und Ende Oktober 1938 war Pfrogner Senator der Tschechoslowakischen Nationalversammlung für den Wahlkreis [[Plzeň|Pilsen]]. Zudem saß er dem sudetendeutschen Nährstand ab Frühjahr 1938 vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Herbst 1938 war Pfrogner Stabschef beim [[Sudetendeutsches Freikorps|Sudetendeutschen Freikorps]]. Zum 1. November 1938 wechselte Pfrogner in die NSDAP ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 6.565.758).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/32350263&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember wurde Pfrogner 1938 Mitglied des [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstages]] bis zum Ende des NS-Regimes im Mai 1945 für die sudetendeutschen Gebiete. Im Sudetengau leitete er zunächst den Aufbaustab des [[Reichsarbeitsdienst]]es (RAD) an. Von Januar 1939 bis zum Kriegsende war Pfrogner Generalarbeitsführer für den Bereich Sudetenland-West mit Sitz in [[Teplice|Teplitz-Schönau]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war Pfrogner bei einem Luftgau-Kommando als Führer des RAD eingesetzt. Pfrogner wurde am 21. Dezember 1944 das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende wurde Pfrogner durch Soldaten der [[United States Army|US-Armee]] festgenommen und interniert. Nach seiner Freilassung siedelte Pfrogner nach Österreich über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
In Österreich war Pfrogner zwischen 1947 und 1952 Organisationsleiter der [[Graz]]er Versicherung Nordstern. Er wurde auch erster Leiter der Sudetendeutschen Jugend der Grazer Gruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Übersiedlung in die [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]] zog Pfrogner nach [[Unterhaching]]. Dort wurde er Mitglied in der [[Sudetendeutsche Landsmannschaft|Sudetendeutschen Landsmannschaft]], leitete die Organisation des [[Sudetendeutscher Tag|Sudetendeutschen Tages]] 1954 in [[München]] und war auch anschließend in leitender Funktion bei der Sudetendeutschen Landsmannschaft tätig. Pfrogner verstarb Anfang August 1961 im Krankenhaus von Ottobrunn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist auf dem [[Friedhof St. Leonhard|St.-Leonhard-Friedhof in Graz]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|3770052544}}&lt;br /&gt;
* Joachim Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertretung des „Reichsgaus Sudetenland“ und des „Protektorats Böhmen und Mähren“ im Grossdeutschen Reichstag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bohemia (Zeitschrift)|Bohemia]]. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der böhmischen Länder.&amp;#039;&amp;#039; Band 40, Ausgabe 2, 1999, S. 465.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anton Pfrogner&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Mads Ole Balling]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Reval bis Bukarest – Statistisch-Biographisches Handbuch der Parlamentarier der deutschen Minderheiten in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1945&amp;#039;&amp;#039;. Kopenhagen 1991, S. 393&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130562882}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130562882|VIAF=30649262}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pfrogner, Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SdP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNP-Mitglied (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BDL-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger des Sudetendeutschen Freikorps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes (1939)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RAD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pfrogner, Anton&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sudetendeutscher Politiker (NSDAP), MdR und Generalarbeitsführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. September 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pňovany|Klein Chotieschau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. August 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ottobrunn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowakischer Emigrant in Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
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