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	<title>Anton Lindner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anton_Lindner&amp;diff=1680825&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-20T16:40:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton Lindner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Dezember]] [[1874]] in [[Lemberg]]; † [[30. Dezember]] [[1928]] in [[Hamburg-Wandsbek|Wandsbek]]; Pseudonym: &amp;#039;&amp;#039;Pierre d&amp;#039;Aubecq&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutschsprachiger [[Lyriker]], [[Erzähler]], [[Kunstkritiker|Kunst]]-, [[Literaturkritiker|Literatur-]] und [[Theaterkritiker]], [[Übersetzer]] und [[Redakteur|Zeitungsredakteur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lindners Vater war Augenarzt und ließ sich in [[Wien]] nieder. Dort studierte Lindner auch Jura an der [[Universität Wien|Universität]] und legte 1896 die Examina ab. Inzwischen hatte er sich bereits der Schriftstellerei zugewandt, schrieb Rezensionen für Wiener Journale und beteiligte sich anfangs auch am Dichterkreis [[Jung-Wien]].  Als Theaterkritiker entdeckte er das Talent des Kaufmannslehrlings und später berühmten Rezitators [[Marcell Salzer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zeitlang war er Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;Wiener Rundschau&amp;#039;&amp;#039;. Sein Schulfreund [[Karl Kraus]] lobte, wie Lindner „in kräftiger, kaustischer, wenn auch manchmal burlesker Prosa Kunstfragen zu Leibe geht“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Antworten des Herausgebers&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Fackel, Jg. 1900, Nr. 35 (Mitte März), S. 31&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie Kraus war Lindner mit [[Paul Barsch]] in [[Breslau]] befreundet; ihre Artikel in den Monats-Blättern der [[Breslauer Dichterschule]] gehören jeweils zu ihren frühesten veröffentlichten Arbeiten. Gemeinsam planten sie zu Beginn der 1890er Jahre die Herausgabe einer periodisch erscheinenden [[Satire]]nanthologie. Obwohl bereits das Briefpapier und Geschäftsstempel gestaltet worden waren und [[Frank Wedekind]] einen Beitrag eingesandt hatte, wurde das Projekt nicht realisiert. Von Lindner ist der Ausspruch überliefert: „Man kann Satyren formen ohne zu sprechen, das Lächerliche plastisch kneten, ohne zu sagen, daß es lächerlich ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;Marie Barsch-Muthreich: &amp;#039;&amp;#039;Freund unter Freunden.&amp;#039;&amp;#039; Geschrieben an Paul Barsch. Selbstverlag, Neuenrade 1955, S. 155&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zeitsatire gegen die schwüle Atmosphäre des &amp;#039;&amp;#039;[[Fin de siècle]]&amp;#039;&amp;#039; ist auch das Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Barrisons&amp;#039;&amp;#039; von 1897 zu verstehen, eine fiktive Reportage über die Tanztruppe [[Barrison Sisters]] von fünf [[Demivierge|Demi-vierge]]-Schwestern. Es erschien mit aufwändigem [[Art déco|Art-déco]]-Buchschmuck und Zeichnungen von [[Thomas Theodor Heine|Th. Th. Heine]]. Lindner gab es als (fiktive) Übersetzung aus dem Französischen unter Pseudonym heraus und widmete es &amp;#039;&amp;#039;Pablo Roballo&amp;#039;&amp;#039; (Paul Barsch), „dem großen einsamen Menschen, dem Instinkt-, Kultur- und Künstlermenschen, der in der Lage gewesen, ihm manches biografische und kunstpsychologische Material zur Verfügung zu stellen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Pierre d&amp;#039;Aubecq: &amp;#039;&amp;#039;Die Barrisons. Zum Kapitel: Zeitsatire. Ein Kunsttraum.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Manuskript übersetzt und eingeleitet v. Anton Lindner. Schuster Loeffler, Berlin 1897&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstein Anton Lindner.jpg|mini|hochkant|Grabstein auf dem Jüdischen Friedhof Ohlsdorf]]&lt;br /&gt;
Auch das in einem Zeitungswettbewerb siegreiche Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Der Ton vom Tode&amp;#039;&amp;#039; von Anton Lindner war Paul Barsch zugeeignet, der sich mit einer Zueignung seines Romans &amp;#039;&amp;#039;Von Einem, der auszog&amp;#039;&amp;#039; revanchierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Komponisten [[Richard Strauss]] schlug Lindner 1901 vor, das in Frankreich 1896 uraufgeführte Drama &amp;#039;&amp;#039;Salomé&amp;#039;&amp;#039; von [[Oscar Wilde]] als [[Libretto]] zu bearbeiten. Strauss entdeckte in Lindners Fassung „ein paar geschickt versifizierte Anfangsszenen“, entschloss sich aber dann, das Libretto selbst einzurichten. Dabei griff er auf die – von Lindner herausgegebene – &amp;#039;&amp;#039;Salomé&amp;#039;&amp;#039;-Übersetzung von [[Hedwig Lachmann]] zurück; er ließ den Wortlaut unverändert, nahm jedoch musikalisch-dramaturgisch bedingte Kürzungen und Umstellungen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 ging Lindner nach [[Hamburg]] und gab dort die &amp;#039;&amp;#039;Neue Hamburger Zeitung&amp;#039;&amp;#039; heraus. Er starb am 30. Dezember 1928 in Wandsbek nach zweitägiger Erkrankung an einer [[Angina pectoris|Angina]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Anton Lindner †.&amp;#039;&amp;#039; In; Hamburgischer Correspondent. Abend-Ausgabe Nr. 610, 31. Dezember 1928, S. 6 ([https://www.europeana.eu/de/item/9200338/BibliographicResource_3000127234850 Web-Ressource])&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Grabstein befindet sich auf dem [[Jüdischer Friedhof Ohlsdorf|Jüdischen Friedhof Ohlsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* (unter dem Pseudonym  Pierre d’Aubecq:) &amp;#039;&amp;#039;Die Barrisons.&amp;#039;&amp;#039; Zum Kapitel: Zeitsatire. Ein Kunsttraum. Aus dem Manuskript übersetzt und eingeleitet. Schuster Loeffler, Berlin 1897&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Ton vom Tode.&amp;#039;&amp;#039; Gedichte, 1900&lt;br /&gt;
* (mit Gustav Pauli:) &amp;#039;&amp;#039;Jubiläumsausstellung zur Feier des hundertjährigen Bestehens der Galerie Commeter, Hamburg 1821-1921.&amp;#039;&amp;#039; Gemälde erster Meister. Katalog mit kritischen Betrachtungen. Commeter’sche Kunsthandlung Wilhelm Suhr, Hamburg 1921&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trost für bibliophile Damen.&amp;#039;&amp;#039; Gedicht. Zur Erinnerung an den Goethe-Gedenkabend am 2. September 1939 überreicht v. Paul Kaeser. Vereinigung Oltner Bücherfreunde, Olten 1939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausgebertätigkeit ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Festschrift der Österreichisch-Ungarischen Kolonie in Hamburg zum 60jährigen Regierungs-Jubiläum Franz Josef I.&amp;#039;&amp;#039; K. Bendschneider, Hamburg 1908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beiträge in Periodika ==&lt;br /&gt;
* Bühne und Welt&lt;br /&gt;
* [[Die Gesellschaft (Literaturzeitschrift)|Die Gesellschaft. Monatschrift für Litteratur, Kunst und Sozialpolitik]]&lt;br /&gt;
* [[Breslauer Dichterschule#Gründung der Monatsblätter|Monats-Blätter des Vereins Breslauer Dichterschule]] (ab 1901: Der Osten. Literarische Monatsschrift der „Breslauer Dichterschule“)&lt;br /&gt;
* Neue Hamburger Zeitung&lt;br /&gt;
* Strindbergs Dramen. Deutsche Aufsätze. H. 1, Georg Müller, München / Leipzig 1911&lt;br /&gt;
* Wiener Rundschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertonungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hochzeitlich Lied.&amp;#039;&amp;#039; (Deutsch und englisch; englische Übersetzung v. John Bernhoff). In Richard Strauss: 6 Lieder mit Klavierbegleitung, op. 37. Aibl, Leipzig / Wien 1912&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marienfäden&amp;#039;&amp;#039; („Im Leide ging ich...“). Lied für eine mittlere Singstimme mit Begleitung des Pianoforte. Moritz Kluge (Nr. 2 von zwei Kompositionen). Bartels, Braunschweig o. J. [ca. 1915]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleine Erkenntnis.&amp;#039;&amp;#039; In: Edvard Moritz: Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncell op. 10, mit Sopran-Solo. Worte von Anton Lindner und Oskar Loerke [von diesem &amp;#039;&amp;#039;Pansmusik&amp;#039;&amp;#039;]. Taschenpartitur. Mainz: Schott o. J. [ca. 1918]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|5|222||Lindner Anton|Hanus}}&lt;br /&gt;
* [[Marie Barsch-Muthreich]]: &amp;#039;&amp;#039;Freund unter Freunden.&amp;#039;&amp;#039; Geschrieben an Paul Barsch. Selbstverlag, Neuenrade 1955 [http://www.lesefrucht.de/freunde1.pdf Teildigitalisat als PDF]&lt;br /&gt;
* [[Ottokar Stauf von der March]]: &amp;#039;&amp;#039;Wir Deutschösterreicher. Notwendige Ergänzungen zur deutschen Literaturgeschichte der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Heinrich Feige, Wien 1913, S. 54 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117026190}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117026190|VIAF=45069897}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lindner, Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lindner, Anton&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Aubecq, Pierre d’ (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Lyriker und Kritiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Dezember 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lemberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Dezember 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg-Wandsbek|Wandsbek]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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