<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Anton_Lindeck</id>
	<title>Anton Lindeck - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Anton_Lindeck"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anton_Lindeck&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T17:50:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anton_Lindeck&amp;diff=1722525&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kulturkritik: /* Biografie */ dafür trat doch ein anderer ein</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anton_Lindeck&amp;diff=1722525&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-15T13:18:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biografie: &lt;/span&gt; dafür trat doch ein anderer ein&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lindeck Familengrab (2).jpg|mini|hochkant|Lindecks Grab in Mannheim]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton Lindeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. August]] [[1871]] in [[Mannheim]]; † [[17. Mai]] [[1956]] in [[Bad Dürkheim]]) war ein bedeutender deutscher Rechtsanwalt der Weimarer Zeit und Mitglied des [[Vorläufiger Reichswirtschaftsrat|Vorläufigen Reichswirtschaftsrates]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Lindeck entstammte einer musisch veranlagten [[Reformjudentum|reformjüdischen]] Familie. Der Großvater [[Benedikt Levi]] war Rabbiner in Gießen, der Vater [[Wilhelm Lindeck|Wilhelm]] war ausgebildeter Sänger und hatte als Prokurist des [[Bankhaus Ladenburg|Bankhauses Ladenburg]] in Mannheim den Familiennamen von &amp;#039;&amp;#039;Levi&amp;#039;&amp;#039; auf Lindeck geändert. Er wurde durch seine vom [[Stadtarchiv Mannheim]] veröffentlichte Korrespondenz mit dem Komponisten [[Johannes Brahms]] bekannt, dessen Vermögen er verwaltete.&amp;lt;ref&amp;gt;Brahms, Johannes: &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel mit dem Mannheimer Bankprokuristen Wilhelm Lindeck 1872-1882&amp;#039;&amp;#039;, bearb. von Michael Martin (Sonderveröffentlichung des Stadtarchivs Mannheim Nr. 6). Heidelberg 1983&amp;lt;/ref&amp;gt; Wilhelm Lindeck wurde um 1905 Bankdirektor der Süddeutschen Disconto-Gesellschaft, einer Beteiligungsgesellschaft des Bankhauses Ladenburg. Sein Bruder [[Hermann Levi]] war im 19. Jahrhundert ein bekannter Pianist und Kapellmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|14|396|396|Hermann Levi|Imogen Fellinger|118865900}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wilhelm Lindeck trat zum katholischen Glauben über und gehörte seit seiner Studentenzeit dem [[Corps Starkenburgia]] in [[Gießen]] an&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corps-Listen 1910, 57/232&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Bereits als Schüler war Anton Lindeck Mitglied der [[Schülerverbindung]] &amp;#039;&amp;#039;Suevia&amp;#039;&amp;#039; in Mannheim. Nach dem Abitur leistete er sein [[Einjährig-Freiwilliger|Einjähriges]] beim Feldartillerie Regiment in Koblenz ab. Danach studierte er Rechtswissenschaften in Göttingen, Berlin, Freiburg im Breisgau und in Heidelberg. Er wurde in Göttingen im [[Corps Hannovera Göttingen|Corps Hannovera]] aktiv&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corps-Listen 1910, 70/488&amp;lt;/ref&amp;gt; und focht in seiner Studienzeit 23 [[Mensur (Studentenverbindung)|Mensuren]]. Als Student in Freiburg wurde er durch seine Kontroverse mit dem [[Burschenschaft]]er [[Max Weber]] bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lindeck: &amp;#039;&amp;#039;Lebenserinnerungen&amp;#039;&amp;#039; Teil II: &amp;#039;&amp;#039;Die Göttinger Zeit&amp;#039;&amp;#039;; [[Max-Weber-Gesamtausgabe|Max Weber &amp;#039;&amp;#039;Gesamtausgabe&amp;#039;&amp;#039;]]. Band 4. 2. Halbband. Landarbeiterfrage, Nationalstaat und Volkswirtschaftspolitik. Schriften und Reden 1892-1899, J.C.B.Mohr (Paul Siebeck), Tübingen 1993, S. 575 ff., &amp;#039;&amp;#039;Die Couleurschicksale des Fürsten Bismarck&amp;#039;&amp;#039; [https://books.google.de/books?id=nTvR5DbLpWAC&amp;amp;pg=PA576&amp;amp;lpg=PA575&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Assessorexamen wurde er im Jahr 1900 Rechtsanwalt in Mannheim und führte eine gemeinsame [[Anwaltssozietät]] mit dem nationalliberalen Parteiführer und Reichstagsabgeordneten [[Ernst Bassermann]] und dem späteren hessischen Ministerpräsidenten [[Karl Geiler]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er mit einer [[Artillerietruppe (Deutsches Kaiserreich)|Artillerieeinheit]] zuletzt als Oberstleutnant an der Westfront im Einsatz. Beruflich war Lindeck ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet des [[Binnenschifffahrt]]srechts. Er gehörte für den Bereich der Binnenschifffahrt dem Vorläufigen Reichswirtschaftsrat für die gesamte Dauer dessen Bestehens von 1919 bis 1933 an, welcher das Recht besaß, Gesetzesvorlagen mit sozial- oder wirtschaftspolitischem Hintergrund und grundlegender Bedeutung beim [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] einzubringen. Er war stellvertretender Vorsitzender und als Nachfolger [[Max Hachenburg]]s von 1928 bis 1933 und dann wieder von 1946 bis 1947 Vorsitzender des Mannheimer Anwaltsvereines; sein Nachfolger wurde [[Florian Waldeck]]. Außerdem hatte er nach 1945 den Vorsitz des Verbandes der [[Partikulier]]schiffer inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1933 bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] 1945 unterlag Lindeck trotz [[Frontkämpferprivileg]] den massiven Einschränkungen des [[Gesetz über die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft|Gesetzes über die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft]]. Lindeck bekam nach der Rekonstitution und der Wiederzulassung seines Corps Hannovera durch die Universität&amp;lt;ref&amp;gt;Durch Urteil des Verwaltungsgerichts Hannover vom 8. Juli 1954&amp;lt;/ref&amp;gt; von diesem 1954 die Ehrenmitgliedschaft verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachlass der Familie Lindeck, soweit bekannt, befindet sich unter der Bezeichnung Nachlass Anna Lindeck seit 2004 im [[Stadtarchiv Mannheim]] – Institut für Stadtgeschichte. Eine seiner drei Töchter heiratete den Anwalt und Goerdelervertrauten [[Gotthilf Bronisch]] und emigrierte mit diesem nach New York. Lindecks Grab befindet sich auf dem [[Hauptfriedhof Mannheim|Hauptfriedhof in Mannheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Anton Lindeck: &amp;#039;&amp;#039;Das Binnenschiffahrtsrecht.&amp;#039;&amp;#039; Verl. Die Rheinschiffahrt, Mannheim 1954&lt;br /&gt;
* Anton Lindeck: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Bassermanns berufliche Tätigkeit.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Bundesverdienstkreuz (17. Februar 1954)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Ferdinand Curschmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Blaubuch des Corps Hannovera zu Göttingen,&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;1809-1899&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2002, S. 250, Nr. 810&lt;br /&gt;
* MannheimerAnwaltsVerein: {{Webarchiv | url=http://www.mannheimer-anwaltsverein.de/cms/index.php?option=com_docman&amp;amp;task=doc_download&amp;amp;gid=12&amp;amp;Itemid=99999999 | wayback=20140415061840 | text=&amp;#039;&amp;#039;Festschrift zum 125-jährigen Bestehen&amp;#039;&amp;#039; }}, Mannheim 2004&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Pöllath]], [[Ingo Saenger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;200 Jahre Wirtschaftsanwälte in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Nomos, Baden-Baden 2009, S. 204 ISBN 978-3-8329-4446-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117015768|VIAF=17988618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lindeck, Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Vorläufigen Reichswirtschaftsrats]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied eines Corps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lindeck, Anton&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtsanwalt und Mitglied des Vorläufigen Reichswirtschaftsrates&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. August 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Mai 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Dürkheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kulturkritik</name></author>
	</entry>
</feed>