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	<title>Anton Leeb - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; kk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem General Anton Leeb. Zum Politiker siehe [[Anton Josef Leeb]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton Leeb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Februar]] [[1913]] in [[Wien]]; † [[5. April]] [[2008]] ebenda) war ein österreichischer [[General der Infanterie]] und der dritte [[Generaltruppeninspektor (Zweite Republik Österreich)|Generaltruppeninspektor]] des [[Bundesheer]]es der Zweiten Republik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Leeb rückte nach der mit „Auszeichnung“ bestandenen Matura und Eintritt in die MKV Verbindung Frankonia Wien im Jahre 1927 sowie einem Semester Jus am 20.&amp;amp;nbsp;März 1933 zum Wiener &amp;#039;&amp;#039;[[k.u.k. Niederösterreichisches Infanterieregiment „Hoch- und Deutschmeister“ Nr. 4|Infanterieregiment Nr. 4 (Hoch- und Deutschmeister)]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Bundesheer (1. Republik)|Bundesheeres]] ein. Ab 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1933 folgte die [[Offizier]]sausbildung an der Heeresschule in [[Enns]] und an der wiedereröffneten [[Theresianische Militärakademie| Theresianischen Militärakademie]] [[Wiener Neustadt]]. Am 1. September 1936 wurde er als [[Leutnant]] zum Wiener &amp;#039;&amp;#039;Infanterieregiment Alt-Starhemberg Nr.2&amp;#039;&amp;#039; ausgemustert. Im November 1937 kam er als Lehroffizier an die [[Militärakademie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss (Österreich)|Anschluss]] wurde er in die deutsche [[Wehrmacht]] überstellt und diente zunächst beim [[Gebirgstruppe (Deutschland)|Gebirgsjäger]]-Regiment 98 der [[1. Gebirgs-Division (Wehrmacht)|1. Gebirgs-Division]], mit dem er den [[Überfall auf Polen]] 1939 und die Feldzüge in [[Westfeldzug|Frankreich 1940]], [[Balkanfeldzug (1941)|Jugoslawien]] und der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Sowjetunion]] 1941 mitmachte. Am 1. Dezember 1941 zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert, wurde er ab 1942 zur praktischen [[Generalstab]]sausbildung mit zahlreichen Frontverwendungen kommandiert. Nach einem Kurs an der [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]] in Berlin am 1. Dezember 1943 zum [[Major]] i.&amp;amp;nbsp;G. ernannt, war er anschließend in mehreren Generalstabsverwendungen eingesetzt. Ab Jänner 1945 war er [[Erster Generalstabsoffizier]] (Ia) der [[1. Gebirgs-Division (Wehrmacht)|1. Gebirgs-Division]]. Der kurz zuvor zum [[Oberstleutnant]] i.&amp;amp;nbsp;G. beförderte [[Offizier]] geriet Anfang Mai in [[Vereinigte Staaten|amerikanische]] [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Heimkehr 1946 war er Beamter bei der Niederösterreichischen Landesregierung. Am 13. März 1956 trat er in den Dienst des [[Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport#Historische Entwicklung|Amtes für Landesverteidigung]] und wurde nach dessen Umwandlung in das [[Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport|Verteidigungsministerium]] Leiter der Grenzschutzabteilung. Ab 1960 Oberst dG und Leiter der Gruppe Grenzschutz, wurde er Mitte 1961 von Bundesminister Schleinzer zum Leiter der Gruppe Wehrpolitik berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Oktober 1965 kam es im niederösterreichischen Waldegg, zum Absturz einer L-20 „Beaver“ des Bundesheeres, die Fallschirmspringer der Theresianischen Militärakademie im Dürnbachtal absetzen sollte. Dabei kamen beide Piloten und vier [[Offizieranwärter|Offiziersanwärter]] ums Leben, darunter Leebs 22-jähriger Sohn Gerald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Theresian Military Academy Cemetery grave - Leeb, Anton.jpg|thumb|Grabstätte Leebs auf dem [[Friedhof der Theresianischen Militärakademie]]]]&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1971 wurde er Generaltruppeninspektor und mit Wirkung vom 1. Jänner 1973 [[General der Infanterie]]. Einer seiner Nachfolger, General Tauschitz, hat ihn als „hochqualifizierten und ebenso wortkargen wie ernsthaften Denker“ bezeichnet. Und tatsächlich hat Leeb sich nur selten zu Wort gemeldet – was dann aber umso mehr Gewicht hatte. So erregte er gegen Ende der Ära Graf mit einem kritischen Vortrag im alten Offizierskasino auf dem Schwarzenbergplatz Aufsehen und erhielt lebhafte Zustimmung aus dem [[Offizierskorps]]. Auch seine kluge Beurteilung gewisser Aspekte der „Gesamtraumverteidigung“ war bemerkenswert und gab dem auf seinen Vorschlag hin nunmehr als „Raumverteidigung“ bezeichneten Konzept realistischere Züge. Seine mutige Kritik an Planungen der Ära [[Karl Lütgendorf]] führte zu einer Art „Kaltstellung“. Ihr begegnete der General durch eine verstärkte Konzentration auf seine militärpolitischen Aufgaben, vor allem der Pflege der Beziehungen zu den Nachbarländern und anderen wichtigen Staaten. Mit diesen Kontakten konnte der General Verständnis für die Probleme der österreichischen Landesverteidigung, Achtung vor dem beruflichen Können ihrer militärischen Führung und Vertrauen in den Verteidigungswillen Österreichs wecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton Leeb trat am 31. Dezember 1977 in den Ruhestand. Er ist auf dem [[Friedhof der Theresianischen Militärakademie]] in Wiener Neustadt beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Ranghöchste Offiziere des Bundesheeres seit 1956]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefan Bader, &amp;#039;&amp;#039;An höchster Stelle, Die Generale des Bundesheeres der zweiten Republik&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2004, S. 192 ff.&lt;br /&gt;
* Otto Krammer: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Katholischen österreichischen Studentenverbindung Frankonia 1919–1989.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1995.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Otto Krammer | Titel=Verbindungsgeschichte Frankonias | Datum=1995-02-01 | Online=[http://archive.org/details/verbindungsgeschichte-frankonias/mode/2up/download Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste ranghöchste Offiziere des Bundesheeres}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133104923|VIAF=3652961}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leeb, Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Erste Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant im Generalstab (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Zweite Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaltruppeninspektor (Zweite Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesministerium für Landesverteidigung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im MKV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leeb, Anton&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Generalstabsoffizier und Generaltruppeninspektor des österreichischen Bundesheeres&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Februar 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. April 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Max-78</name></author>
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