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	<title>Anton Kutter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T21:06:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anton_Kutter&amp;diff=321296&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-18477-76: /* Leben */ entwieselt, ab/seit-Fehler etc.</title>
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		<updated>2026-04-24T11:03:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; entwieselt, ab/seit-Fehler etc.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton Kutter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juni]] [[1903]] in [[Biberach an der Riß]]; † [[1. Februar]] [[1985]] ebenda) war ein deutscher [[Regisseur]], bekannter Amateurastronom und Konstrukteur eines neuen [[Spiegelteleskop]]s, des [[Kutter-Schiefspiegler]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Kutter-sternwarte-biberach.jpg|mini|Anton Kutters Sternwarte in Biberach an der Riß]]&lt;br /&gt;
Anton Kutter kam in Biberach zur Welt. Er besuchte das Gymnasium in [[Ravensburg]] und studierte anschließend [[Maschinenbau]] an der Technischen Hochschule [[Stuttgart]]. Ab 1922 war er Mitglied der katholischen Studentenverbindung [[AV Alania Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss seines Studiums ging Kutter 1926 nach [[Köln]] und arbeitete beim dortigen „Phototechnischen Labor“. Bereits im selben Jahr drehte er erste eigene Filme, darunter ein Porträt seiner Heimatstadt Biberach. Von 1931 bis 1949 arbeitete er für die „[[Bavaria Film|Bavaria-Filmkunst]]“ in [[München]] und wurde auf der [[Biennale]] in Venedig mit zwei Goldmedaillen geehrt. 1936 drehte er  das Dokudrama „Ein Meer versinkt“ über eine fiktive Konferenz zum Pro und Contra des [[Atlantropa]]-Projekts. 1939 verwendete er Material der Filmprojekte &amp;#039;&amp;#039;[[Weltraumschiff 18]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zwischenfall im Weltraum&amp;#039;&amp;#039; und produzierte daraus den [[Science-Fiction]]-Film &amp;#039;&amp;#039;[[Weltraumschiff I startet]]&amp;#039;&amp;#039; über einen Flug zum Mond am 13. Juni 1963, seinem 60. Geburtstag. Insgesamt schuf Kutter über fünfzig [[Dokumentarfilm|Dokumentar-]] und [[Spielfilm]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm er von seinem Schwiegervater das Filmtheater von Biberach, das mit dem 1955 eröffneten zweiten Kino, dem „Urania-Theater“, noch bis 2007 von seinem Sohn [[Adrian Kutter]] betrieben wurde und heute als Cineplex Biberach firmiert. Das Cineplex beheimatet das [[Film- und Kinomuseum Baden-Württemberg]], dort werden Kutters Leben sowie Details zu seinen Filmen präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Astronomie ==&lt;br /&gt;
Außer am Film hatte Kutter großes Interesse an der [[Astronomie]]. Bereits im Alter von zwölf Jahren baute er ein erstes [[Fernrohr]] aus alten Brillengläsern und einer Spielzeuglinse. Während seiner Studienzeit arbeitete er als Assistent an der [[Sternwarte Stuttgart| Volkssternwarte Stuttgart]] und tauschte sich mit dem Mondforscher [[Philipp Fauth]] aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Professor [[Anton Staus]], dem Autor des Werkes „Fernrohrmontierungen und ihre Schutzbauten“, wurde er auf einen Teleskoptyp aufmerksam gemacht, den die [[Österreich]]er J. Forster und [[Karl Fritsch (Optiker)|Karl Fritsch]] im Jahre 1877 als „[[Brachyt|Brachy]]-Teleskop“ (griech. &amp;#039;&amp;#039;kurz&amp;#039;&amp;#039;) zum [[Patent]] angemeldet hatten. Kutter griff das Prinzip auf und entwickelte es weiter, wobei er ab 1936 von den optisch-mechanischen Werken [[Georg Tremel]] in München unterstützt wurde. Nach vierjähriger Arbeit war die Entwicklung abgeschlossen. Während des Krieges verfasste er darüber eine Abhandlung, die 1953 unter dem Titel „Der Schiefspiegler, ein Spiegelteleskop für hohe Bilddefinition“ erschien und Anleitungen zum Selbstbau beinhaltete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 wurde sein Teleskop in den [[USA]] vorgestellt. Nach einem Bericht der Zeitschrift „[[Sky &amp;amp; Telescope]]“ im Dezember 1958 wurde Kutters Schiefspiegler international bekannt. Über den [[Kosmos-Verlag]] wurde von 1965 bis 1974 ein Bausatz für ein Teleskop mit 110 mm Öffnung angeboten, dessen Optik von [[Dieter Lichtenknecker]] stammte, die Mechanik stellte [[Manfred Wachter (Unternehmer)|Manfred Wachter]] her. Auch heute noch existieren „Fangemeinden“, die [[Schiefspiegler]] wegen deren hervorragenden Abbildungsleistungen im Eigenbau herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kutter richtete nach dem Krieg in Biberach eine eigene [[Sternwarte]] ein, die mit einem Schiefspiegler ausgerüstet war, dessen Hauptspiegel 30 cm maß. Ab den [[1970er]] Jahren lebte Kutter zurückgezogen im Kreis seiner Familie und starb 1985 nach längerer Krankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benennungen nach Kutter == &lt;br /&gt;
Der [[Asteroid]] [[(400308) Antonkutter|(400308) 2007 TX&amp;lt;sub&amp;gt;184&amp;lt;/sub&amp;gt;]] wurde nach Anton Kutter benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{JPL Small-Body Database|ID=400308}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (als Regisseur) ==&lt;br /&gt;
* 1932: [[Die Herrgottsgrenadiere]]&lt;br /&gt;
* 1933: Die weiße Majestät&lt;br /&gt;
* 1934: Der Mond ist aufgegangen (MAB|Medienarchiv Bielefeld)&lt;br /&gt;
* 1936: Ein Meer versinkt&lt;br /&gt;
* 1937: [[Weltraumschiff I startet]]&lt;br /&gt;
* 1939: Germanen gegen Pharaonen&lt;br /&gt;
* 1948–1950: Zehn Bauern unter einem Hut&amp;lt;ref&amp;gt;{{Filmportal|a195f09770d3441aa9dc720e3418c1e9|Zehn Bauern unter einem Hut|Abruf=2019-07-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1950 Unsere liebe Frau&lt;br /&gt;
* 1952: [[Wetterleuchten am Dachstein]]&lt;br /&gt;
* 1953: [[Geh mach Dein Fensterl auf]]&lt;br /&gt;
* 1954: [[Wenn ich einmal der Herrgott wär]]&lt;br /&gt;
* 1955: [[Das Lied von Kaprun]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedruckte Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.atmsite.org/contrib/Holm/bulletina/index.html | wayback=20130417103847 | text=&amp;#039;&amp;#039;The Schiefspiegler (Oblique Telescope)&amp;#039;&amp;#039;}} Kutters Originalarbeit über die Schiefspiegler (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0476558}}&lt;br /&gt;
* [http://www.astronomie.de/bibliothek/artikel-und-beitraege/geschichte/anton-kutter/ Anton Kutter zum 100. Geburtstag]&lt;br /&gt;
* [http://www.klima-luft.de/steinicke/Artikel/kutter/kutter.htm Der Vater des Schiefspieglers. Anton Kutter 100 Jahre]&lt;br /&gt;
* [http://spider.seds.org/scopes/kutter.html Anton Kutter (1903–1985) Biographie] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012388735|VIAF=245149066557465601447}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kutter, Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Biberach an der Riß)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kutter, Anton&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Regisseur und Konstrukteur des Kutter-Schiefspieglers&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juni 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Biberach an der Riß]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Februar 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Biberach an der Riß]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-18477-76</name></author>
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