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	<title>Anton Krempl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T12:03:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anton_Krempl&amp;diff=2064723&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Hans Pirchegger; Kleinkram</title>
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		<updated>2025-01-17T22:07:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Hans Pirchegger; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton Krempl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1790]] in [[Polički vrh|Pöllitschberg]]; † [[21. Dezember]] [[1844]] in Kleinsonntag) war ein [[Slowenen|slowenischer]] [[Dichter]] und [[Schriftsteller]], [[Historiker]] und [[katholischer Priester]], der einen erheblichen Beitrag zur Entwicklung des slowenischen [[Nationalgefühl|Nationalbewusstseins]] und der [[Geschichte der Steiermark|steirischen]] [[Geschichtsschreibung]] geleistet hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:A. Krempl, Slo. 044.jpg|mini|200px|Anton Krempl: Farmešter per mali Nedli v&amp;#039; slovenjih Goricah, sočlan znotrajno austrianske dogodivšinske družbe.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:A. Krempl, Slo. 105.jpg|mini|200px|Anton Krempl: Grabstein im Pfarrort Mala Nedelja, Slowenien.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Anton Krempl wurde im [[Untersteiermark|untersteirischen]] Pöllitschberg (heute [[Polički vrh]] bei [[Gornja Radgona]] in [[Slowenien]]) unweit der Stadt [[Bad Radkersburg|Radkersburg]] geboren und wuchs auf dem bescheidenen Bauernhof seiner Eltern, Michael Krempl und Magdalena, geborene Semlitsch (Zemljič), auf. Zunächst besuchte er die [[Trivialschule]] der [[Pfarrei|Pfarre]] St. Peter bei [[Gornja Radgona|Oberradkersburg]], später das [[Gymnasium]] in Marburg (heute [[Maribor]] in Slowenien) und die beiden letzten Klassen in [[Graz]]. Im Jahre 1811 [[Immatrikulation|immatrikulierte]] er sich für [[Theologie]] am [[Universität Graz|Grazer Lyzeum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Grazer Studienzeit hatte Krempl engen Umgang mit Peter Dainko (Dajnko) und Koloman Quaß (Kvas) – beide kannte er vom Marburger Gymnasium – und dem ebenfalls aus der [[Untersteiermark]] stammenden Johann Leopold Schmigoz (Janez Šmigoc). Unter dem Eindruck der [[Romantik]] und der [[Aufklärung]] befasste sich diese Gruppe intensiv mit Fragen der [[Alpenslawen|alpenslawischen]] [[Geschichte]] und [[Topografie (Kartografie)|Topographie]] sowie mit den [[Slowenische Sprache|slawischen Sprachen]] und Mundarten der Region zwischen [[Mur (Fluss)|Mur]], [[Drau]] und [[Save]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls in diese Ära fällt die Gründung der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Societas slovenica&amp;#039;&amp;#039; durch den aus [[Krain|Unterkrain]] stammenden 25-jährigen Jurastudenten Johann Nepomuk Primiz ([[Janez Primic]]) am 13. Mai 1810 in Graz, einer Privatgesellschaft zur Förderung der slowenischen Sprache, deren Hauptbestreben es war, {{&amp;quot;|daß eine slovenische [[Lehrkanzel]] errichtet werden möchte}}. Während die &amp;#039;&amp;#039;Societas slovenica&amp;#039;&amp;#039; im Oktober 1810 mit vier Teilnehmern vor der Auflösung stand, konnte die „Windische Sprachkanzel“ – der erste [[Slovenistik]]-[[Lehrstuhl]] weltweit – im April 1812 mit 60 Studenten den Unterricht aufnehmen. An diesen epochemachenden Vorgängen war Krempl mit großer Wahrscheinlichkeit persönlich beteiligt und in die Abläufe unmittelbar eingebunden, jedoch sind darüber keine schriftlichen Aufzeichnungen erhalten. Durch die Bekanntschaft mit [[Albert Muchar]] und den Besuch seiner Vorlesungen am Grazer Lyzeum fand Krempl auch Zugang zur steirischen Geschichtsschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. September 1814 empfing Krempl in [[St. Andrä im Lavanttal]] das [[Sakrament]] der [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] und wurde nach Abschluss seines Studiums der Pfarre „Allerheiligen“ bei Friedau (heute [[Svetinje]] bei [[Ormož]] in Slowenien) als [[Kaplan]] zugeteilt. Am 7. September 1815 nahm er die geistliche Betreuung und den Schulunterricht auf. Bereits nach einem halben Jahr wurde er an die Pfarre St. Jakobus in die Stadt Friedau (heute Ormož in Slowenien) versetzt. Hier unterrichtete er an der [[Volksschule]] und unterstützte den Stadtpfarrer Georg Wagner bei der [[Seelsorge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im November 1820 in der Stadt Pettau (heute [[Ptuj]] in Slowenien), dem Dekanatssitz, eine Kaplanstelle frei wurde, nahm Krempl diese Möglichkeit wahr und wechselte an die Haupt- und Stadtpfarre St. Georg. Bald freundete er sich mit dem hier lebenden [[Simon Povoden]] an, {{&amp;quot;|des um Pettau so hoch verdienten Priesters und Historikers}}, auch mit seinem Grazer Studienfreund, Johann Leopold Schmigoz, der in der Stadt als Bezirkskommissär tätig war, erneuerte er die Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1822 wurde Krempl als [[Pränumeration|Pränumerant]] im Geschichtswerk &amp;#039;&amp;#039;Historisch Topographisches Lexicon von Steyermark&amp;#039;&amp;#039; des [[Carl Schmutz]] aufgeführt: {{&amp;quot;|Krempl Anton, Stadtkaplan und Katechet, Curat benefiziat, suplirender Lehrer der dritten Classe und Corps-Pater bey dem Bürger-Corps der k. k. Kammerstadt Pettau.}} Am 26. Oktober 1824 wurde Krempl zum [[Vikar]] ernannt und erhielt gleichzeitig den Titel eines „Chormeisters“. Damit war er zur rechten Hand des Hauptpfarrers und [[Dekan (Kirche)|Kreisdechanten]] Josef Meglitsch geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, am 11. September 1826, erhielt Anton Krempl die Pfarrei [[Laurentius von Rom|St. Lorenzen]] in [[Windische Bühel|Windischbüheln]] (heute Sv. Lovrenc, [[Juršinci]] in Slowenien) verliehen. Diese Pfarre war dem [[Dekanat]] Pettau unterstellt und erstreckte sich über 48 km². Das [[Kirchspiel]] umfasste 15 Ortschaften und bestand aus etwa 2400 Gläubigen. Die Pfarrkirche sowie der Pfarrhof standen im Dorf Jurschinzen, das auch eine einklassige Trivialschule besaß, an der damals etwa 90 Kinder unterrichtet wurden. Im Jahre 1828 feierte Krempl mit der Kirchengemeinde das 300-jährige Bestehen der Pfarrkirche, die während seiner Epoche als Pfarrherr gründlich renoviert wurde, ebenso ermöglichte er auch den Ausbau des Pfarrhofes. Als Krempl nach schweren Differenzen mit seinen Vorgesetzten zur Jahreswende 1835 hier abberufen wurde, hinterließ er seinem Nachfolger eine wohlgeordnete Pfarre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Januar 1836 hielt Anton Krempl in der Pfarre Heilige Dreifaltigkeit in Kleinsonntag (heute [[Mala Nedelja]] bei [[Ljutomer]] in Slowenien) festliche [[Investitur]]. Anfangs fühlte er sich in seinem neuen Wirkungskreis bedrückt und als „parochus coactus“ (Zwangspriester), später fand er hier, den „süßen Frieden des Herzens“ und nannte sich selbstbewusst „Farmešter per mali Nedli v’ slovenjih Goricah“ (Pfarrmeister von Kleinsonntag in den Windischbüheln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sprengel gehörte zum [[Bistum Seckau]] und war dem Dekanat Luttenberg (heute Ljutomer in Slowenien) unterstellt. Krempl hatte in seinem Amt etwa 2000 Seelen zu betreuen. Der Pfarrbezirk erstreckte sich über 29 km² und umfasste sieben Ortschaften. Im Pfarrort gab es eine Trivialschule, die von etwa 70 Kindern besucht wurde. Hier lebte und wirkte Anton Krempl bis zu seinem Tode am 21. Dezember 1844.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb an einer [[Lungenentzündung]] und wurde auf dem Friedhof neben der Pfarrkirche beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cerkvene pesme za vse nedele po evangelih.&amp;#039;&amp;#039; (1816).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nemško-slovenski Katekizmuš.&amp;#039;&amp;#039; (Deutsch-slowenischer Katechismus, 1826).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Molitvena knižica.&amp;#039;&amp;#039; (Gebetbuch, 1827).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Male molitvenice.&amp;#039;&amp;#039; (Gebetbüchlein, 1837).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kratke predge.&amp;#039;&amp;#039; (Kurze Predigten, 1839).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dogodivšine štajerske zemle. Z’ posebnim pogledom na Slovence.&amp;#039;&amp;#039; (Begebenheiten im steirischen Land. Mit besonderer Berücksichtigung der Slowenen). Graz 1845. Faksimile-Nachdruck, Verlag Dr. Dr. Rudolf Trofenik, München 1974.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prislovice štajerskih Slovencev.&amp;#039;&amp;#039; (Sprüche der steirischen Slowenen). Veröffentlichungen in der Zeitschrift: &amp;#039;&amp;#039;Kmetijske in rokodelske novice&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgänge 1844, 1846–1848.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Hösler: &amp;#039;&amp;#039;Von Krain zu Slowenien.&amp;#039;&amp;#039; München 2006, ISBN 3-486-57885-5.&lt;br /&gt;
* Anton Slodnjak: &amp;#039;&amp;#039;Ob stotridesetletnici smrti (…) Antona Krempla.&amp;#039;&amp;#039; Vorwort zur Faksimile-Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Dogodivščine štajerske zemlje.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dr. Dr. Rudolf Trofenik, München 1974, {{Falsche ISBN|3-87829-080-7}}.&lt;br /&gt;
* [[Hans Pirchegger]]: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zum Hist. Atlas der Österr. Alpenländer.&amp;#039;&amp;#039; Die Kirchen- und Grafschaftskarte. Wien 1940.&lt;br /&gt;
* Anton Medved: &amp;#039;&amp;#039;Anton Krempl.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dom in svet.&amp;#039;&amp;#039; 1895, S. 641 ff.&lt;br /&gt;
* K. K. Statistische Central-Commission: &amp;#039;&amp;#039;Special-Orts-Repertorien.&amp;#039;&amp;#039; IV. Steiermark. Wien 1883.&lt;br /&gt;
* Josef Andreas Janisch: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches-statistisches Lexikon von Steiermark.&amp;#039;&amp;#039; Bd. I./III. Graz 1878–1885.&lt;br /&gt;
* Franz Miklosich: &amp;#039;&amp;#039;Barth. Kopitars kleinere Schriften.&amp;#039;&amp;#039; 1. Teil. Wien 1857.&lt;br /&gt;
* Carl Schmutz: &amp;#039;&amp;#039;Historisch Topographisches Lexicon von Steyermark.&amp;#039;&amp;#039; Bd. I./IV. Graz 1822–1823.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Anton Krempl: [https://books.google.de/books?id=h6QAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Anton+Krempl&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=OKZ5TK3aJ4_qOMXY8KMG&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Dogodivšine štajerske zemle&amp;#039;&amp;#039;] (Digitalisat, slowenisch).&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.malanedelja.net/zgodovina-antonkrempl.htm | wayback=20071009181241 | text=Anton Krempl, Pfarramt Mala Nedelja}} (slowenisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1017992002|VIAF=220738852}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krempl, Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Südosteuropa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1790]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krempl, Anton&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=slowenischer Dichter, Schriftsteller, Historiker und katholischer Priester&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1790&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pöllitschberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Dezember 1844&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kleinsonntag]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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